Dass man bei den Themen Oekologie, Umweltschutz, CO2 in der Argumentation und Vorgehensweis in letzter Zeit immer mehr Parallelen zu Religioesen Bewegungen erkennen konnte, durchaus auch fanatische, ist bekannt. Nun moechte Greenpeace aber -so liest es sich- die Religion fest in die Thematik einbinden:
"Naidoo: Wir könnten zum Beispiel Religion nutzen. Im Idealfall sollte der Papst die Leute fragen: Glaubt ihr wirklich, dass Gott Öl und Kohle tief unter der Erde versteckt, damit wir daraus Energie erzeugen? Es gibt doch genug Energiequellen, die viel leichter zu erschließen sind: Sonne, Wind und Wasser, um nur drei zu nennen. Angesichts des Schadens, den schmutzige Energiequellen anrichten, begreift doch jeder Mensch instinktiv, dass dies der falsche Weg ist."
Aktuell im Interview: http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 31874.html
Interessant.
Greenpeace: Religion und Umweltschutz
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Alexander
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Re: Greenpeace: Religion und Umweltschutz
Ich glaube, dass Greenpeace im Bereich Umweltschutz nicht diejenigen erreichen kann, die sie gerne möchte und müßte: Wirtschaft und Politik. Ein gutes Beispiel ist das Kioto Protokoll. Kaum ein Land an der Spitze der Umweltverschmutzer, besonders was den CO2 Ausstoß betrifft, ist gewillt Maßnahmen zu ergreifen, dem entgegenzuwirken. Zudem scheint Greenpeace in die Jahre gekommen zu sein und ihren Biss zu verlieren. Sonst müsste sie jetzt nicht auf Religion als Argument zurückgreifen.
Persönlich setze ich mehr auf Eigenverantwortlichkeit der Wirtschaft und dem Verlangen ihrer Kunden an ihre Produzenten und Lieferanten, "Nachhaltig" zu Produzieren. D.h. vermehrt mit Firmen zusammenarbeiten, die z.B. meine Ware CO2 neutral produzieren oder von A nach B CO2 neutral liefern.
Es gibt bereits Beispiele, besonders in der Logistik, die z.B. Fahrzeuge, teilweise und soweit sinnvoll, auf Elektroantrieb umstellen und dazu noch die Dächer ihrer Lagerhallen mit Photovoltaikanlagen bestücken.
In diesem Zusammenhang erstellen viele Firmen einen jährlichen Nachhaltigkeits- oder Sustainabilityreport, um die Öffentlichkeit, Kunden und Wirtschaft Transparenz bezüglich ihren Bemühungen zu geben, nachhaltig ihr Geschäft zu betreiben. Kunden sind auch teilweise bereit, für ihre Ware mehr zu bezahlen, wenn Nachhaltigkeit garantiert ist.
Firmen, die sich Sustainability auf ihre Fahne geschrieben haben, tun das aus verschiedenen Beweggründen heraus:
• aus Überzeugung
• um ihr schlechtes Image aufzupolieren (z.B. die Chemieindustrie, die besonders vor 20 Jahren schon stark in die Schlagzeilen geraten ist
• weil der Kunde es fordert und die Firmen sonst Kunden und somit ihren Umsatz verlieren
• steuerliche Gründe
• oder um sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren Mitbewerbern zu sichern
Dass es unter den nachhaltig handelnden Firmen, wie fast überall, auch schwarze Schafe gibt, darf angenommen werden.
Nachhaltigkeit/Sustainability der Wirtschaft ist mit Sicherheit ein Weg, um umweltgerecht zu agieren. Allerdings handelt es sich dabei um einen sehr langwierigen Prozess, da teilweise gewaltige Investitionen notwendig sind.
Vielleicht setzt auch eines Tages ein Umdenken ein und zwar in eine Richtung, die rücksichtslose Gewinnmaximierung nicht mehr als Priorität hat, sondern sich wieder auf die Menschen und Umwelt besinnt.
Grüsse
Alexander
Persönlich setze ich mehr auf Eigenverantwortlichkeit der Wirtschaft und dem Verlangen ihrer Kunden an ihre Produzenten und Lieferanten, "Nachhaltig" zu Produzieren. D.h. vermehrt mit Firmen zusammenarbeiten, die z.B. meine Ware CO2 neutral produzieren oder von A nach B CO2 neutral liefern.
Es gibt bereits Beispiele, besonders in der Logistik, die z.B. Fahrzeuge, teilweise und soweit sinnvoll, auf Elektroantrieb umstellen und dazu noch die Dächer ihrer Lagerhallen mit Photovoltaikanlagen bestücken.
In diesem Zusammenhang erstellen viele Firmen einen jährlichen Nachhaltigkeits- oder Sustainabilityreport, um die Öffentlichkeit, Kunden und Wirtschaft Transparenz bezüglich ihren Bemühungen zu geben, nachhaltig ihr Geschäft zu betreiben. Kunden sind auch teilweise bereit, für ihre Ware mehr zu bezahlen, wenn Nachhaltigkeit garantiert ist.
Firmen, die sich Sustainability auf ihre Fahne geschrieben haben, tun das aus verschiedenen Beweggründen heraus:
• aus Überzeugung
• um ihr schlechtes Image aufzupolieren (z.B. die Chemieindustrie, die besonders vor 20 Jahren schon stark in die Schlagzeilen geraten ist
• weil der Kunde es fordert und die Firmen sonst Kunden und somit ihren Umsatz verlieren
• steuerliche Gründe
• oder um sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren Mitbewerbern zu sichern
Dass es unter den nachhaltig handelnden Firmen, wie fast überall, auch schwarze Schafe gibt, darf angenommen werden.
Nachhaltigkeit/Sustainability der Wirtschaft ist mit Sicherheit ein Weg, um umweltgerecht zu agieren. Allerdings handelt es sich dabei um einen sehr langwierigen Prozess, da teilweise gewaltige Investitionen notwendig sind.
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Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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