Hoffnungsmarkt Afrika ??

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KarinR
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Hoffnungsmarkt Afrika ??

Beitrag von KarinR »

Artikel aus www.derstandard.at von heute (da kein eigener link, habe ich den Artikel zur Gänze reinkopiert)

Wien - Hieß das Motto österreichischer Firmen in den vergangenen Jahren vor allem "Go East", wird nun die neue Parole "Go Africa" lauter. Vor allem Nordafrika sei für europäische Firmen "das Osteuropa von 2010 und danach", schwärmen immer mehr expansionswillige Unternehmer. Die Region sei "die europäische Wachstumsregion" der Zukunft und werde sich in fünf, sechs Jahren von Umsatz und Ertrag her äußerst attraktiv entwickeln, glaubt auch Mayr-Melnhof-Konzernchef Wilhelm Hörmannseder.

Wie der STANDARD berichtete, wird der Karton- und Faltschachtelkonzern noch im Frühherbst bereits seine zweite Fabrik in Tunesien eröffnen. Siemens Österreich konnte wiederum aktuell einen Auftrag über 43,5 Millionen Euro (Sicherungs- und Telekommunikationsanlagen) im Rahmen des Ausbaus der algerischen Eisenbahn unter Dach und Fach bringen. Und die Möbelgruppe Kika/Leiner soll 2007 die Installierung eines Franchise-Systems in Ägypten planen.

"Afrika-Initiative"

Aber nicht nur internationale Multis und heimische Großfirmen wittern die Chance von Wirtschaftsdynamik, Petrodollars und dem Nachholbedarf an Infrastruktur und Konsum, um in Ländern wie Tunesien, Algerien, Libyen, Ägypten, Marokko und Tunesien profitieren zu können. Auch mittlere Zulieferbetriebe wollen den Fuß in die Tür bekommen. Ihnen soll eine neue "Afrika-Initiative" von Wirtschaftsministerium und -kammer den Weg erleichtern. Astrid Pummer, Regionalmanagerin in der Außenwirtschaft Österreich (AWO): "Wir registrieren, dass die Unternehmen ihren bereits etablierten und nun frei werdenden Osteuropa-Geschäftskapazitäten verstärkt neue Marktpotenziale erschließen wollen." Afrika sei schon allein deshalb dafür prädestiniert, weil "der Verdrängungswettbewerb nicht so groß ist wie in China oder Indien" und auch die Einstiegskosten geringer als in Fernost seien, erläutert sie im Gespräch mit dem STANDARD.

"Erleichternd für Neueinsteiger sei auch, dass Verkäufe künftig weniger von staatlichen Großaufträgen abhängig sind", bestätigt auch Pierre Prunis, Leiter der österreichischen Außenhandelsstelle in Algier. Der Privatsektor wird in Ländern wie Algerien oder auch Libyen bedeutender. Afrikanische Firmen suchen verstärkt europäische Handelspartner. Deshalb halten Experten bis 2010 eine Steigerung der österreichischen Warenexporte um 20 Prozent für realistisch.

Noch Peanuts

Derzeit sind diese mit insgesamt etwas über einer Milliarde Euro und 1,1 Prozent der Gesamtausfuhren freilich noch Peanuts. Das soll sich durch verbesserte Rahmenbedingungen - wie einem heuer von der Österreichischen Kontrollbank mit Tunesien abgeschlossenen Finanzrahmenabkommen für Projekte mit österreichischer Softloan-Finanzierung oder einem Investitionsschutzvertrag zwischen Algerien und Österreich - ändern können. Besonders gute Auftragschancen gibt es im gesamten Infrastrukturbereich, bei der Energieversorgung sowie im Straßen- und Eisenbahnbau.

Einige Länder (etwa Marokko) verzeichnen auch einen Bauboom. Bei der Lieferung von Kränen, Baggern oder Holzbearbeitungsmaschinen werden auch Klein- und Mittelbetrieben gute Aussichten eingeräumt. Dies gilt auch für Aufträge aus dem Logistik- und Gesundheitswesen bzw. im Zusammenhang mit der Modernisierung von Industrieausrüstungen. (Monika Bachhofer, DER STANDARD)
WernerM
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Registriert: Sa 28. Jan 2006, 08:18

Re: Hoffnungsmarkt Afrika ??

Beitrag von WernerM »

KarinR
Beiträge: 35
Registriert: So 28. Aug 2005, 16:34
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Re: Hoffnungsmarkt Afrika ??

Beitrag von KarinR »

Hallo WernerM

--> wie hast Du das gemacht ?? Die Nr auf der Zeitungsseite mein ich.

thx
Karin
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