schön wie Du uns auf dem Laufenden hälts.
Ich habe gedacht dass Du arbeitest? Oder macht deine Begleitperson die Arbeit mit?
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Vermutlich WindbestäubungRalf Kiefer hat geschrieben:Da frage ich mich spontan, wie sich die Italiener vorstellen, daß sich die Menschen im Iran vermehrenBlümchen, Bienchen, Windbestäubung, ...?
Ganz generell hätten bei den Verhandlungen zur Atomanlagenkontrolle ein paar weitere Themen angesprochen werden und Verhandlungsgegenstand sein können wie die Todesstrafe. Blöd nur, daß auf der anderen Seite des Tischs praktizierende Todesstrafenbefürworter saßen.Alexander hat geschrieben:"Hinrichtungen von Mädchen ab neun, von Jungen ab 15"
Hier der Rest.Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dagegen hält nichts von einem raschen Berlin-Besuch Rohanis. Das Land unterstütze weiterhin die schiitische Hisbollah-Miliz, die Israel bedrohe und den Libanon destabilisiere, heißt es in ihrer Umgebung. Die iranische Führung erkenne Israel immer noch nicht an. Außerdem habe das Land im letzten Jahr 750 Menschen hingerichtet, deutlich mehr als Saudi-Arabien.
*Sie* sollte sich mit dem Rohani-Besuch beeilen, denn den innenpolitischen Vorsprung von weniger Repression halten wir nicht mehr lange. Außenpolitisch gibt's sowieso nur graduelle Unterschiede. Man könnte dazu beispielsweise die Griechen fragen.Die Union scheint zwiegespalten. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Norbert Röttgen, CDU, sieht den Zeitpunkt für einen Besuch noch nicht gekommen. "Die Symbolik eines solchen Besuches wäre zugleich zu wenig und zu viel", so Röttgen. Das Nuklearabkommen habe "noch kein neues Iran hervorgebracht, innenpolitisch dauert die staatliche Repression an; außenpolitisch betreibt Iran weiterhin eine offensive Machtpolitik."
Weiter in den Heise-News.Dass die USA und Israel hinter Stuxnet steckten, um Irans Atomprogramm zu stören, gilt mittlerweile als gesichert. Ein neuer Dokumentarfilm behauptet nun, dass der Cyber-Wurm Teil eines viel größeren Programms war, das den ganzen Iran lahmlegen sollte.
Irgendwas läuft dort schief, und ich habe den Eindruck, daß es nicht ausschließlich an der Regierung in Teheran liegt. Blöd wird's, wenn die Iraner sich angesichts enttäuschter Erwartungen zurückziehen und beim nächsten Mal die Klerikalen wählen.Präsidentschaftswahlen in Iran: Ahmadinejad arbeitet am Comeback
"Man spürt keine Änderung im Alltag. Lebensmittelpreise und Mieten sind immer noch sehr hoch", sagt Manizheh Moghaddam, eine 55-jährige Frau aus Teheran, über die wirtschaftliche Situation Irans nach dem Nuklearabkommen mit dem Westen. Die jüngsten Zahlen des iranischen Zentrums für Statistik bestätigen ihren Eindruck.
Die Gründe stehen ja zum Teil im Artikel. Eingefrorene Ölgelder wurden wohl noch nicht vollständig freigegeben. Das man wieder frei Öl verkaufen kann, ist beim aktuellen Ölpreis und der aktuellen Nachfrage wohl nicht der große wirtschaftliche Antrieb.Ralf Kiefer hat geschrieben:Irgendwas läuft dort schief, und ich habe den Eindruck, daß es nicht ausschließlich an der Regierung in Teheran liegt. Blöd wird's, wenn die Iraner sich angesichts enttäuschter Erwartungen zurückziehen und beim nächsten Mal die Klerikalen wählen.
Ja, nur fehlt zu meinem Verständnis noch einiges mehr an Hintergründen. Der Anschluß des Iran an internationale Bankensysteme ist eines, das andere, wie Du erwähnst, sind die Besitzverhältnisse iranischer Unternehmen. Daran stören sich nicht nur US-Regierungen, die Besitzverhältnisse sind auch ein Hindernis im Land. Deren Besitzern liegt nicht unbedingt viel daran, daß sie Konkurrenz auf dem in letzter Zeit abgeschotteten Markt erhalten. Ich erinnere mich an die Hinweise zu im Iran hergestellten Fahrzeugen, deren Qualität nicht geschätzt wird. Soll heißen, daß die ihre Kfz-Produktion demnächst genauso runterfahren müssen wie seinerzeit die Trabant- und Wartburg-Produktion in der DDR. Folge: viele Arbeitslose oder alternativ die Übernahme iranischer Kfz-Produktion durch Ausländer. Der Besitzer der Kfz-Produktion im Iran ist der Klerus, AFAIK. Deren Interesse: jegliche Art der Öffnung der Märkte verhindern.Guido3 hat geschrieben: Die Gründe stehen ja zum Teil im Artikel.
US-Sanktionen. Möchten die USA den Airbus-Deal unterstützen? Anders wäre es, wenn der Iran Kunde bei Boing wäre. Da gibt's sicher noch eine ganze Menge mehr an Ursachen und Hindernissen.Guido3 hat geschrieben: Exemplarisch: Airbus freut sich über eine Riesenbestellung aus dem Iran (Listenpreis 27 Mrd. USD). Der Iran freut sich, seine maroden Flugzeugflotten erneuern zu können. Nur gibt es bislang keine Banken/Leasinggeber, die das finanzieren und weder Airbus noch der Iran haben aktuell einen Plan, wie man das Geschäft tatsächlich umsetzen kann. Die deutsche und die französische Regierung drängen die Banken schon massiv, endlich Iran-Geschäfte zu finanzieren, aber die wollen trotzdem nicht.
Beiträgen hier und aktuellen Filmbeiträgen aus dem Fernsehen entnahm ich, daß die Iraner einiges an der Qualität ihrer Fahrzeuge auszusetzen haben und drauf hoffen, bald bessere Qualität kaufen zu können. BTW die Anzahl ist beeindruckend.Bäärti hat geschrieben: Im Iran werden für die Binnennmarkt jedes Jahr 1,7 Millionen Autos produziert und verkauft. Das heisst, es gibt jedes Jahr 1,7 Millioner Iraner die sich ein neues Auto leisten können!![]()
Das verstand ich in letzter Zeit so, daß sie auf (zusätzliche) Touristen aus Europa hoffen, deren Anzahl derzeit eher noch gering ist. Touristen, eher Pilgerreisende auch aus Zentralasien haben sie sowieso in Mashhad in "ordentlicher" Menge, wo keine tendentielle Änderung zu erwarten ist.Bäärti hat geschrieben: [...] und die Touristen kommen aus der Golfregion.