Auch hier in diesem Forum wird ja immer gerne "USA Bashing" betrieben (wie man heute sagt).
Man muss mit der US Aussenpolitik bestimmt nicht immer d'accord sein und man muss den "American Way of Life" auch nicht wirklich moegen. Aber was mich bei den Amerikaner gerade jetzt wieder beindruckt: Wenn sie eins auf die Kappe gekriegt haben, dann packen sie einfach wieder an und blicken nach vorne - bis jetzt habe ich nach "Sandy" noch kein Gejammere vernommen, wie man es in der CH bei viel kleineren Problemen sofort zuvorderst hat.
Eine beeindruckende Bilderfolge wieder einmal auf Boston.com: http://www.boston.com/bigpicture/2012/1 ... overy.html
Nach dem Sturm
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Ralf Kiefer
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Re: Nach dem Sturm
Genau! Am Mittwoch hörte man von den ersten Plünderungen in Manhattan. Die packen halt an, wenn's Probleme gibtKuno hat geschrieben:Aber was mich bei den Amerikaner gerade jetzt wieder beindruckt: Wenn sie eins auf die Kappe gekriegt haben, dann packen sie einfach wieder an und blicken nach vorne
Obwohl!? Wie es in der Schweiz wäre, kann ich nicht beurteilen. Aber hier in Deutschland ist das Plündern verboten, also würde es auch keiner tun. Außer die Banker, die das von Mo - Fr im Anzug tun ... Aber ich schweife ab
Gruß, Ralf
Re: Nach dem Sturm
Aber hier in Deutschland ist das Plündern verboten, also würde es auch keiner tun.
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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Wolfgang K
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Re: Nach dem Sturm
Vor allem mangelt es an einer Verordnung für eine geregelte Durchführung. Ist daher vorerst ausgeschlossen.Aber hier in Deutschland ist das Plündern verboten, also würde es auch keiner tun.
Re: Nach dem Sturm
Das ist in DE nicht anders, Kuno. Die (Der) Amerikaner neigt nicht zum Jammern, der Deutsche sehr wohl und der Schweizer offenbar auch, wie Du schreibst.Kuno hat geschrieben:Auch hier in diesem Forum wird ja immer gerne "USA Bashing" betrieben (wie man heute sagt).
Man muss mit der US Aussenpolitik bestimmt nicht immer d'accord sein und man muss den "American Way of Life" auch nicht wirklich moegen. Aber was mich bei den Amerikaner gerade jetzt wieder beindruckt: Wenn sie eins auf die Kappe gekriegt haben, dann packen sie einfach wieder an und blicken nach vorne - bis jetzt habe ich nach "Sandy" noch kein Gejammere vernommen, wie man es in der CH bei viel kleineren Problemen sofort zuvorderst hat.
Ein naher Verwandter von mir hat den Sturm in NY miterlebt, er ist gestern zurückgekommen. Was er berichtet, klingt etwas widersprüchlich. Er sagt - einerseits halten die Amerikaner zusammen, reden nicht lange, machen einfach. Anderseits aber wären viele der jetzt zusammengefallenen Häuser und eingestürzten Brücken innerhalb der nächsten 5 Jahre sowieso umgefallen. Er sagt wörtlich - die Infrastruktur der USA ist auf Dritte-Welt-Niveau.
Ich war vor 15 Jahren das letzte Mal in den USA. Nach dem was er sagt, kann man nur feststellen - in den letzten 15 Jahren hat sich nichts geändert. Zum Beispiel lobt man Obama dafür, dass es nun endlich eine Krankenversicherung für alle Amerikaner gibt. Da blicken wir uns doch nur an und wissen nicht, wovon die Rede ist.




