Landbesetzung wird von Regierung nicht geduldet
Besitzansprüche auf Land der Ahnen war auf der Konferenz kurz nach der Unabhängigkeit nie vorgetragen worden
08.07.2009 - AZ online
Windhoek/Ongombo-West - Es gebe in Namibia kein Anrecht auf Land das einst den Ahnen gehört haben soll, da dies bei einer Landkonferenz kurz nach der Unabhängigkeit niemals vorgetragen worden ist, sagte der Minister für Ländereien und Neusiedlung Alpheus !Naruseb am Montag den Demonstranten bei Ongombo-Ost. Diese waren von der Polizei auf die angrenzende Farm Ongombo-West „umgesiedelt“ worden. „ Landbesetzung ist illegal und ihr müsst die legalen Wege einschlagen, wenn ihr der Meinung seit, dass das Land Euch gehört. Namibia darf kein zweites Simbabwe werden und schon jetzt werden Stimmen laut, die die Landbesetzung mit Simbabwe vergleichen“, sagte der Minister den Demonstranten kurz vor Sonnenuntergang am Montag ...
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Wem gehört das Land?
08.07.2009 - AZ online
Die Landfrage wird uns auch in Zukunft noch sehr beschäftigen, aber es ist an der Zeit, dass endlich ein Schlussstrich gezogen wird und sehr genau und deutlich von höchster Stelle gesagt wird, wer Grund und Boden in Namibia besitzen darf, soll und dieses Recht auch ausübt. Forderungen nach Land, sprich Farmen, kann nicht einfach von irgendeiner Gruppe geäußert werden, weil dort Familienangehörige beerdigt wurden, wie es augenblicklich der Fall auf Ongombo-Ost ist. Dann könnte auch die Familie Wiese, deren Farm Ongombo-West zwangsverkauft wurde, verlangen, dass sie die Farm zurückbekommen, da ihre Vorfahren, Familienangehörige auf dem inzwischen verkommenen Friedhof begraben liegen ...
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Gruß
Birgitt