Poll: Israeli Jews oppose minaret ban

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Alexander
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Re: Poll: Israeli Jews oppose minaret ban

Beitrag von Alexander »

"There is a definite correlation between religious observance and tolerance towards Islam... The fact that less than one-third of all Israelis support banning minarets indicates that from the Israeli point of view, there is room for respectful coexistence between Israeli Jews and Israeli Arabs when it is based on religion and not politics."

Ein Stein für den Brückenbau zwischen Israelis und Araber, Judentum und Islam? Wenn nur die Politiker etwas näher zusammen rücken könnten.
Passt irgendwie zu diesem Bericht viewtopic.php?t=42026&start=0&postdays= ... highlight=

Sollte es schließlich doch möglich sein, über die Religionen die Brücke zu schlagen, oder ist es nur ein kleiner Funke, der wieder erlöschen wird? Die Zukunft wird es zeigen.

Grüsse
Alexander
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schu achbar ?

Re: Poll: Israeli Jews oppose minaret ban

Beitrag von schu achbar ? »

Araber leben in Israel als Minderheit mit speziellen Minderheitenrechten.
Eigene Familiengerichte , Arabisch ist 2te Amtssprache in Israel.
Sie müssen/dürfen nicht zum Militärdienst. Man traut ihnen nicht. Bei Landvergabe, binationalen Eheschliessungen & Zusammenführung werden sie benachteiligt. Die Juden lassen ihnen ihre eigene Welt ( mit israelischem Pass), aber die Abschottung dieser Welten u. die Ungleichbehandlung ist Fakt.
Deshalb können sich viele Israeli auch mit Minarettbauen anfreunden. Sie kennen das garnicht anders.
Im Zweifel können sie sich auf die Solidarität ihrer Ämter u. Politiker verlassen.

In Europa aber ist der Islam auf dem Vormarsch, etwas rasant Wachsendes breitet sich aus, was dort nie richtig beheimatet war.
Man begreift die Fremden eher als Eroberer, während andererseits die Israelis sich als (Rück-)Eroberer fühlen können. Gegen geburtenstarke Araber nimmt man jüdische Einwanderung aus aller Welt, um das auszugleichen.

Und eines weiss doch jeder ( nein , doch nicht jeder) Schweizer: Niederländische, dänische oder deutsche Verhältnisse will man nicht.Man will nicht ausufernde Migrantengewalt, Polizisten, die aus Angst alles einfach laufen lassen u. lieber Verkehrssünder
ran nehmen, türkische Polizisten mit schweizer Pass etc.
Man will nicht einen Migrantenanteil bei Vergewaltigungen von über 80 % wie in Skandinavien und Strassenschlachten wie in England
In Deutschland gibt es jeden Tag abgestochene , verprügelte und beraubte
Jugendliche. Da wird dann gegen unbekannt ermittelt u. oft kommt nix raus.
Würde sowas in Israel gehäuft passieren, dann gäbe es entweder eine Bürgerwehr oder die Polizei selbst würde alles auseinander nehmen.
Hier sind die Polizisten froh, wen sie in vielen Stadtteilen in Ballungsräumen
nicht selbst auseinander genommen werden.
Anständige Araber schütteln dann bisweilen auch den Kopf, wenn sie unsere
lustige Streifenpolizei so sehen. Gespräche mit Bekannten lassen da tief blicken. Keiner nimmt solche Leute ernst. Aber sie haben ja auch kaum Rückendeckung von oben. Was will man da erwarten.
Jeder Bürger, der sowas sieht u. von einigen Sonderechten der Einwanderer
erfährt, fühlt sich ungeschützt u. macht dicht, lehnt ab. In den ÖR Medien bekommt er ein Zerrbild vorgegaukelt (Bsp: "Türkisch für Anfänger" ARD) mit
Schwachsinn aus dem Rotweingürtel, während seine Kinder auf dem Schulweg
oder im Nachtleben plattgemacht werden. Mit Schwerpunkt aus dem üblichen
"Was guckst Du ?" Milieu.
So steigt dann auch die Ablehnung der eigenen Journaillie.
Ein weiterer Grund, warum eine, bisweilen völlig extremistische, Blog Gegenwelt
entsteht.
Gegen diese Eindrücke kommt dann auch der unbescholtene , türkische Nachbar
nicht mehr an.
So erkläre ich mit das Zustandekomen der Umfrageergebnisse unter Israelis im Gegensatz zu den Ergebnissen in der Schweiz u. vermutlich in vielen europäischen Ländern.
Zumal bei einer Teilnehmerzahl von nur 500..... ist das nicht repräsentativ.
Hätte der deutsche Michel u. die Michaela einen starken Staat im Rücken, dann wäre er/sie weniger intolerant, auch gegen Moscheen.
Wer sich von dem eigenen Volksvetretern verraten fühlt macht dicht.
Josef al Nemsawi
Beiträge: 68
Registriert: Di 7. Jul 2009, 11:19
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Re: Poll: Israeli Jews oppose minaret ban

Beitrag von Josef al Nemsawi »

Lieber Schu achbar

leider muß ich dich in Bezug auf Israel korrigieren.

So ist das Bauen oder auch renovieren von anderen Gotteshäusern als Synagogen verboten.

Dies gilt auch für Christen. Selbst das Renovieren von historischen Kirchen in Jerusalem ist nur nach Jahrelangem Instanzenweg und Bemühen verschiedener Gerichte möglich.

Josef al Nemsawi

Damaskus
schu achbar ?

Re: Poll: Israeli Jews oppose minaret ban

Beitrag von schu achbar ? »

Bist Du da wirklich sicher ?
Also, ich bin da kein Spezialist was die israelischen Gesetze betrifft.
Nach meinem Wissensstand ist nur aktive Missionierung verboten.
Vielleicht meinst Du ja das Missionierungsverbot
Ich kenne nicht alle Kirchen dort, ich weiss aber, dass in den 60er Jahren die Verkündigungskirche in Nazareth komplett neu gebaut wurde. Und das ist keine kleine Kapelle, sondern ein enormes Teil für dortige Verhältnisse.
Die Zahl der Christen hat sich seit Staatsgründung verdoppelt.
Nicht der Bev.-Anteil natürlich, weil ständig Juden"heim ins Reich "geholt werden.
Man beachte in diesem Zusammenhang, dass der Vatikan erst Mitte der 90er Jahre Israel überhaupt anerkannt hat. Viele Christen haben ein anderes Verständnis von der Widerkehr Israels u. das ist bestimmt nicht das zionistisch jüdische.
Eine Ausnahme bilden die Evangelikalen Amis, die sehr wohl das jetzige Israel als Basis für die Rückkehr ihres Erlösers anerkennen.
Da die Ostküstenverbindungen zu einflussreichen Juden anscheinend super funktonieren ist deren Missionsarbeit auch nicht so sehr behindert.

Eigentlich sind sich die meisten Kirchen mit Juden nicht grün, können sie nach der Lehre ja auch garnicht.
Die politische Korrektheit u. die Nazikeule haben aber ein Umbasteln der Ideologie erzwungen.

Gruss aus Dauerfrostistan,

Schu
Josef al Nemsawi
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Re: Poll: Israeli Jews oppose minaret ban

Beitrag von Josef al Nemsawi »

Hallo schu achbar ?

Nun ich kenne da jemanden der ca. 25 Jahre in Jerusalem zugebracht hat.

Ich lernte diesen interessanten Mann anläßlich Fernsehinterviews kennen.
Obwohl er nie in Deutschland war, spricht er ein azentfreies Deutsch.

Ich beziehe mich dabei auf den Patriarch Gregorius VI von der, von Rom anerkannten Glaubenskongregation der Katholisch melkitischen Kirche, auch syrisch katholisch genannt.

Übrigens die einzige Kongregation, welche erlaubt, daß verheiratete Männer das Priesteramt ergreifen oder ausüben.

Er jedenfalls sprach genau über das von dir angesprochene Thema vor laufender Kamera. Leider weiß ich nicht mehr welche deutsche Fernsehanstalt es war, werden wohl im Laufe der Zeit zu viele, die ich kommen und gehen sah.

Liebe Grüße

Josef al Nemsawi

aus Damaskus 15°C
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