Na, da haben wir es nun - Angehörige Afghanischer Zivilopfer klagen nun gegen uns.(natürlich vor dem internationalen Gerichtshof in Den Haag und nach deutschem Recht)Man hat sich wieder einmal den (historisch) verwundbarsten herausgesucht.
Und wie immer beugt sich der historisch Verwundbare.
Was um Gottes Willen haben wir jetzt noch, oder besser - jemals dort verloren?
Allein im Jahre 2008 haben die Auslandseinsätze der Bundeswehr den Steuerzahler 918 Millionen Euro gekostet.Was hat der Einsatz in Afghanistan erreicht?Faktisch nichts!Bei genauerem hinsehen und der Aufrechnung aller tatsächlichen Kosten ist dieser Betrag wesentlich höher.Hinzu kommen hunderte von Millionen für Stassen,Schulen und sonstige Projekte.
Doch was überhaupt nicht vergessen werden darf, ist der Tod von inzwischen 45 Deutschen Soldaten in Afghanistan.
Danke dafür an unsere Rot-Grüne Regierung von damals - und danke dafür an die jetzige Regierung für die Fortsetzung dieses Irrweges.
Man sollte mal anfangen, zu sehen ,wie die Dinge sind.Ein nicht unwesentlicher Teil des Afghanischen Volkes duldet oder unterstützt die Taliban - aktiv oder passiv.
Sammelklage aus Afghanistan
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weiland alex
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schu achbar ?
Re: Sammelklage aus Afghanistan
Vermutlich hat man uns ausgepickt, weil wir die Aktion mit den Tank- LKW
auf der Sandbank angeordnet hatten.
Die US Amerikaner machen solche Blutgeldzahlungen schon lange, meist ohne
Richter. Vielleicht gibts da auch so nen "Blutgeld-Schiedsmann" , keine Ahnung.
Das Grundproblem ist doch immer das gleiche:
Man lernt nichts aus seinen gescheiterten Vorgängern ( Briten, UDSSR) und meint man würde alles irgendwie pfiffiger u. besser hinkriegen.
Dann mixt man das Ganze noch PR wirksam mit humanitärer Hilfe und selbst
die meisten GrünenInnen sagen JA.
Dann passieren alle möglichen taktischen Dinge seitens der Talibs u. emotionale Dinge seitens der Bevölkerung , die man nicht vorraussah und
schwupps ist man der von vielen ungeliebte Besatzer.
Dann noch ein unter Druck u. Versagensangst gefällter Entschluss eines
Hauptmanns und dann steht man da: Vom Mädchenschulenaufbauhelfer zum
Kinderbombardierer in Rekordzeit.
Wer da nun falsch entschieden hat oder nicht ist für das grosse Ganze völlig unerheblich.
Warum ?
Weil es immer so kommt.
Ist nur eine Frage der Zeit, bis man in den Augen der meisten Bewohner in die Rolle des Besatzers rutscht.
Im nachhinein hätte wohl selbst unser missionarischer GW Bush entschieden es mit ein paar Bunkerknackern auf Tora Bora bewenden zu lassen.
Aber jetzt steckt man drin.
Zieht man ab... ist das schlimm ?
Aussenwirkung natürlich massiv.
Die unschlagbaren Mujaheddin, haben zwei Weltmächte bezwungen etc. pp.
Der Risikolebensversicherer von Hamid Karsai kann schon mal die Rücklagen erhöhen, die Uhr wird zurückgedreht. Nach ein, zwei Jahren alles wieder im
Steinzeitbarbaren Zustand.
Na gut, wars vorher auch. Jetzt kann man endlich wieder Napalm auf die Mohnfelder schmeissen.
Wird Afghanistan dann wieder zum Al Chaida Nest ?
Vermutlich, denn irgendwelche Zusagen seitens der Talibs , die man vor dem Abzug mit ihnen vereinbarte , sind eh wertlos.
Aber würde das global was ändern ?
Vermutlich nicht, denn Rückzugsräume u. Ableger v. Al Chaida gibts ja überall.
Der Knackpunkt ist nur: Wenn Afghanistan wieder unter Kontrolle der Talibs u.
Al Chaida ist, ist das womöglich der entscheidende Faktor, der letztendlich in Pakistan die Regierung kippt u. eine islamische Revolution auslöst ?
Ich weiss es nicht, aber wenn es so ist, dann wäre das f. mich der einzige Grund, warum man die Truppen aus A. noch nicht abziehen sollte.
auf der Sandbank angeordnet hatten.
Die US Amerikaner machen solche Blutgeldzahlungen schon lange, meist ohne
Richter. Vielleicht gibts da auch so nen "Blutgeld-Schiedsmann" , keine Ahnung.
Das Grundproblem ist doch immer das gleiche:
Man lernt nichts aus seinen gescheiterten Vorgängern ( Briten, UDSSR) und meint man würde alles irgendwie pfiffiger u. besser hinkriegen.
Dann mixt man das Ganze noch PR wirksam mit humanitärer Hilfe und selbst
die meisten GrünenInnen sagen JA.
Dann passieren alle möglichen taktischen Dinge seitens der Talibs u. emotionale Dinge seitens der Bevölkerung , die man nicht vorraussah und
schwupps ist man der von vielen ungeliebte Besatzer.
Dann noch ein unter Druck u. Versagensangst gefällter Entschluss eines
Hauptmanns und dann steht man da: Vom Mädchenschulenaufbauhelfer zum
Kinderbombardierer in Rekordzeit.
Wer da nun falsch entschieden hat oder nicht ist für das grosse Ganze völlig unerheblich.
Warum ?
Weil es immer so kommt.
Ist nur eine Frage der Zeit, bis man in den Augen der meisten Bewohner in die Rolle des Besatzers rutscht.
Im nachhinein hätte wohl selbst unser missionarischer GW Bush entschieden es mit ein paar Bunkerknackern auf Tora Bora bewenden zu lassen.
Aber jetzt steckt man drin.
Zieht man ab... ist das schlimm ?
Aussenwirkung natürlich massiv.
Die unschlagbaren Mujaheddin, haben zwei Weltmächte bezwungen etc. pp.
Der Risikolebensversicherer von Hamid Karsai kann schon mal die Rücklagen erhöhen, die Uhr wird zurückgedreht. Nach ein, zwei Jahren alles wieder im
Steinzeitbarbaren Zustand.
Na gut, wars vorher auch. Jetzt kann man endlich wieder Napalm auf die Mohnfelder schmeissen.
Wird Afghanistan dann wieder zum Al Chaida Nest ?
Vermutlich, denn irgendwelche Zusagen seitens der Talibs , die man vor dem Abzug mit ihnen vereinbarte , sind eh wertlos.
Aber würde das global was ändern ?
Vermutlich nicht, denn Rückzugsräume u. Ableger v. Al Chaida gibts ja überall.
Der Knackpunkt ist nur: Wenn Afghanistan wieder unter Kontrolle der Talibs u.
Al Chaida ist, ist das womöglich der entscheidende Faktor, der letztendlich in Pakistan die Regierung kippt u. eine islamische Revolution auslöst ?
Ich weiss es nicht, aber wenn es so ist, dann wäre das f. mich der einzige Grund, warum man die Truppen aus A. noch nicht abziehen sollte.
Re: Sammelklage aus Afghanistan
"Die unschlagbaren Mujaheddin, haben zwei Weltmächte bezwungen etc. pp. " Zitat Schu
Als ob sie immer besser werden - , die interaktive ! Statistik zeigt ihren Erfolg (man liest auf einschlaegigen Seiten immer auch von von "Puppet-Kills - damit meinen sie wohl die "angelernten Polizisten ). Dass da noch jemand freiwillig zur Polizei geht ?
http://edition.cnn.com/SPECIALS/war.cas ... index.html
, M.
Als ob sie immer besser werden - , die interaktive ! Statistik zeigt ihren Erfolg (man liest auf einschlaegigen Seiten immer auch von von "Puppet-Kills - damit meinen sie wohl die "angelernten Polizisten ). Dass da noch jemand freiwillig zur Polizei geht ?
http://edition.cnn.com/SPECIALS/war.cas ... index.html
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schu achbar ?
Re: Sammelklage aus Afghanistan
""Dass da noch jemand freiwillig zur Polizei geht ? ""
I need the dollar , the dollar..the dollar ist what I need....
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