Schweizer Lehrer in Ägypten wegen Terrorverdachts festgehalten
in 29-jähriger Schweizer darf seit mehr als einer Woche nicht aus Ägypten ausreisen. Er wird von den lokalen Behörden verdächtigt, ein Terrorist zu sein. mehr...
Ein schweizer Lehrer als Terrorist? Gibt es denn so etwas?
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
Alexander hat geschrieben:Ein schweizer Lehrer als Terrorist? Gibt es denn so etwas?
eigentlich ein Widerspruch in sich
Aber seit mir die Telekom den Anschluß abstellen wollte, weil sie mich mit einem Namensvetter in der gleichen Straße verwechselt haben, glaube ich nicht mehr an die Integrität von Datenbanken ...
Peter
Die schnellste Verbindung zwischen 2 Punkten ist nicht zwingend eine Gerade
Ägypter lassen Berner Lehrer ausreisen
Freude herrscht: Der seit zwei Wochen in Ägypten festgehaltene Rolf Künti darf in die Schweiz zurückkehren. Die äyptischen Behörden haben ihm eine Ausreisegenehmigung erteilt. mehr...
Kann es sein, dass dies im Zusammenhang mit den Mubarakgeldern steht, die in der Schweiz liegen und die Mursi gerne hätte?
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
Evtl. stand die Festnahme des schweizer Lehrers auch in diesem Zusammenhang:
Ägypten will keine «Einmischung» durch die Schweiz
Die Schweiz muss das Kooperationsabkommen mit Ägypten neu verhandeln. So will es das Parlament in Kairo, das am Mittwoch den im Januar unterzeichneten Text abgelehnt hat. mehr...
Zumindestens das zeitliche Zusammentreffen beider Ereignisse ist auffällig.
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
Wahrscheinlich muss man nicht immer allzu weit suchen - eine einfache Verwechslung oder ein Verdacht, der sich spaeter als unbegruendet erwiesen hat erscheint mir als die realistischste Version. Insofern finde ich es eigentlich besser, wenn mal jemand etwas laenger "festgehalten" wird, als dass man nach einem weiteren Terroranschlag wieder bedauernd feststellt, dass der Taeter schon lange unter Beobachtung stand, jedoch nie gegriffen wurde.
Der Mann jammert jetzt am Fernsehen etwas rum, wegen der immensen Kosten, die ihm bereits entstanden sind. Wieviel kosten zwei Wochen Sharm el-Sheik? Und die Swisscom will auch noch 1'000 Franken (es sei ihm gar nicht bewusst gewesen, wieviel telefonieren kostet). Und die Fehlstunden am Arbeitsplatz wuerden ihm ebenfalls belastet. Kosten - ja, natuerlich. Aber "immens" sind die wohl dann doch nicht. Und da der Arbeitgeber die oeffentliche Schule ist, wird er wahrscheinlich wegen der Minusstunden sicher kulant behandelt. Vermute ich mal.