Überzahlkrieger sind das Problem

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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Roger-Tecumseh
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Re: Überzahlkrieger sind das Problem

Beitrag von Roger-Tecumseh »

abacus hat geschrieben:
Und gerade darauf habe ich nun keinen Bock mehr, weil ich weis, dass die überwiegende Mehrheit sinnvoller Diskussionspartner hier im Forum, genau wie ich, auch keine Lust haben, sich durch Threads zu kämpfen, die vollgelabert sind. Es macht keinen Spaß erst mal rauszufinden zu müssen, welcher Beitrag zum Thema gehört und einen interessanter Gedankengang enthält, und welche nur nutzlos sind.
Und somit hat sich dann die Diskussion zum Thema aus Mangel an Teilnehmern erledigt, der Thread ist dann, leider mal wieder, sinnlos geworden. Und dies hat nichts damit zu tun, dass dir das Thema persönlich nichts sagt, sondern dass mal wieder alles sinnfrei vollgepostet wurde.

Ja, ich :kotz: öfter mal ab, als dass ich was sinnvolles beitrage, weil ich einfach nur noch seltenst einen Beitrag finde, der nicht schon von euch Mostpostern verdorben wurde und bei dem Hoffnung auf geisigen Austausch besteht.

Typischer Wüstenschiffthread: jemand äußert einen ernsthaften Gedanken und die üblichen Verdächtigen labern drauf los. Damit ist das Thema dann wertlos. Dank euch!


Ich weiss nicht, ob Dir auffaellt, dass Du gerade diesen Thread sehr intensiv "vollgelabert" hast - zum Thema steht da nichts!
Jeder, der Dir nun - wie ich - auf Deine unqualifizierten Anwuerfe antwortet, entfernt natuerlich das Thema weiter vom Inhalt - dann kannst Du wieder ausgiebig :kotz: !
Du koenntest Dir aber mal ueberlegen, ob (wie Du es hier als typisch bezeichnest) immer generell "alles sinnfrei vollgepostet wurde", nur, weil Dir persoenlich der Inhalt auf den Senkel geht, oder Dir der Versuch zu viel Muehe macht, ihn zu verstehen.
mikepiller
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Re: Überzahlkrieger sind das Problem

Beitrag von mikepiller »

Hi,

ich stehe in der Tat der in letzter Zeit hier im Forum deutlich dominierenden
Islam- Szene
und deren " Stream" in den zahlreichen Postings

etwas allergisch gegenüber.

Meine Frage an Lothar war diesbezüglich SICHERLICH genervt formuliert-

Ich denke auch, dass seine Thematik eine klare Diskussionsberechtigkeit besitzt-
als EIN Punkt der Probleme.

Mich nerven die unablässigen Versuche, Islam und Islamismus zu vermischen und ein Gefühl zu erzeugen, der Islam- die Moslems wären eine lebensbedrohliche Gefahr, der man schnellstens und schärfstens begegnen müsse.
Mit einfachen, wirkungsvollen Mitteln!
Es nervt mich- und mehr noch- ich finde es gefährlich.

Dies alles erzeugt wenig Ablehnung hier-
erstaunlich wenig Ablehnung wie ich meine, denn hier geht es nicht um Witzeleien, sondern um Themen, die wichtige Pfeiler dessen ankratzen, was uns trägt...
tragen sollte.


Wie auch immer es nun tatsächlich ist bezüglich Lothar-

unsere Islamecke hat eine "Dynamik" die ich oft bedenkenswert finde.

Möglicherweise hat Lothar hier meine diesbezügliche Aversion ZU DEUTLICH abbekommen-
seine oben stehenden Erklärungsversuche finde ich jedoch immer noch irgendwie seltsam.


Vielleicht bietet sich Gelegenheit, dies noch mal zu klären.
Zerstört habe ich den Fred offensichtlich nicht-
es wurde mächtig und auch zum Thema gepostet-
wenn Micha sich selbst auf den Scheiterhaufen stellt, sind schnell ein paar versammelt, lach.

Fazit:

Nagelt mich fest wie immer ihr wollt-
aber tut mir einen Gefallen und sagt mir mal, ob wir nicht grundsätzlich ein tieferes Problem haben mit unserer Islamecke!

Gruß
Micha
Roger-Tecumseh
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Re: Überzahlkrieger sind das Problem

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Lothar hat geschrieben:
Lothar hat geschrieben:Hallo,

obwohl man hier in diesem Forum Gefahr läuft, als sabbernder, geifernder Depp tituliert zu werden, wage ich es mal, die brüllenden Löwen mit einen anderem Gedankenansatz abzulenken.


Diese lassen sich vom islamischen Fundamentalismus vor ihren Karren spannen - und das funktioniert unabhängig davon, was der Koran nun letztendlich aussagt - oder meinetwegen auch anders herum, sie nutzen den Islam als Vehikel für ihre Kampfeslust.


Kann es sein, dass nicht der Islamismus – der Islam ohnehin nicht - die eigentliche Bedrohung darstellt, sondern eine weltweit anwachsende Zahl von perspektivlosen jungen Männern, die bereit sind, ihre Lebensumstände mit Gewalt zu verändern. Sie wurden mal als „Überzahlkrieger“ bezeichnet.


Das ist ein Thema, an dem sich die geballte Intelligenz hier mal abarbeiten sollte und vor allen Dingen BEWEISEN könnte.


Lothar


Dein Einstieg ins Thema ist schon etwas eigenartig und nicht ohne deutliche Aggressivitaet! (Wer bist Du eigentlich, von Anderen den BEWEIS ihrer Intelligenz zu fordern - traust Du Dir die Richterrolle zu? :? )

Trotzdem bietet das Thema selbst Anlass zu Ueberlegungen: Ich denke, dass die Auseinandersetzung mit dem Komplex Islam/islamisch gepolter Fundamentalismus durchaus immer wieder zu neuen Erkenntnissen fuehren kann, wenn man diese nicht a priori ablehnt. Deine - berechtigte - Relativierung des ursaechlichen Vorwurfs gegenueber dem Islam, waere beispielsweise vor einigen Jahren nicht auf sehr fruchtbaren Boden gefallen; inzwischen differenziert man durchaus.

(Warum aber sprichst Du von "Kampfeslust"? Sind "Jugendliche" besonders kampfeslustig - und muslimische vielleicht doch mehr, als andere?)

Einen entscheidenden Gedankenfehler sehe ich aber in der Vermutung, es gaebe "ueberhaupt eine weltweit anwachsende Zahl von perspektivlosen jungen Männern, die bereit sind, ihre Lebensumstände mit Gewalt zu verändern."
Selbstmordattentaeter sind zum Tod bereit, nicht aber dazu, ihre Lebensumstaende zu aendern! Da sie meist intensiv und erfolgreich indoktriniert sind, kann man sie auch sicher nicht als perspektivlos verstehen - mal abgesehen davon, dass etliche von ihnen durchaus gesellschaftliche Perspektiven hatten (siehe nur den juengsten Versuch im Flugzeug und auch das Taeterbild bei 9/11).
-
Es gibt mit Sicherheit viele perspektivlose Jugendliche (Maenner - und Frauen, die ja vielleicht nicht als ganz so gewaltbereit gelten!), zum Beispiel in den palestinensischen Gebieten. Gerade die sind aber momentan nicht ueberproportional an weltweitem Terror beteiligt.

Und damit zum Kern der kruden "These": das weltweit wachsende Heer von Menschen ohne echte Lebensperspektive ist gewaltig - die Zahl der potentiellen Attentaeter ist ueberschaubar und steht in keinem Verhaeltnis dazu!

Eines kann man aber sicherlich feststellen: seit dem Wegfall der Bloecke und dem Vergehen der Kriegsgeneration, mit ihrem Zeugnischarakter, gaehrt es in vielen Gesellschaften. Die Gewaltbereitschaft waechst ueberall. Auch die legitime Gegenwehr gegen despotisch staatliche Gewalt - siehe Iran. Und dort sind alle Generationen aktiv; Maenner und Frauen!

Kurz - es ist sicherlich kein Problem von ueberschiessendem Testosteron, sondern ein Problem gesellschaftlicher Realitaeten.
Lothar
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Re: Überzahlkrieger sind das Problem

Beitrag von Lothar »

Wolfgang K. hat geschrieben:Die Substanz kommt nicht mit der Anzahl der Worte."
Auch eine Interpretation, der ich ausdrücklich zustimme.
--------------------------------------------------------------------
Bevor man mir zu unterstellten versucht, hier braune Farbe mit anzurühren

@ Schu
wie wäre es mit „Neugestaltung der Entwicklungshilfe“ ?
Micha hat geschrieben:seine oben stehenden Erklärungsversuche finde ich jedoch immer noch irgendwie seltsam.
Jeder versteht natürlich am besten das, was er selber schreibt.

Der moderne Mensch schafft neue Systeme oder greift in bestehende Systeme ein, die er selbst nicht (mehr) versteht. Nenne du mir einen Weg dennoch adäquat handlungsfähig zu bleiben, ohne die „Komplexität geschickt oder nenne es „intelligent“ herunterzubrechen.
Siehe dieses mal ganz entspannt und losgelöst vom Topic.

Aber auch wenn du hier jetzt so konziliant wirkst, ich nehme dir die Rolle nicht ab.

@RT
Dein Einstieg ins Thema ist schon etwas eigenartig und nicht ohne deutliche Aggressivitaet!
Ach – ist das nicht der Ton hier ??
Da könnte ich aber ´ne Menge Beispiele bringen..
(Wer bist Du eigentlich, von Anderen den BEWEIS ihrer Intelligenz zu fordern)
Ich fordere hier nichts. Lies es : " sich beweisen können" und nicht "Intelligenz beweisen können".
traust Du Dir die Richterrolle zu?


Keine Sorge, die will ich Dir nicht streitig machen
Zuletzt geändert von Lothar am So 3. Jan 2010, 19:53, insgesamt 1-mal geändert.
Roger-Tecumseh
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Re: Überzahlkrieger sind das Problem

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Lothar hat geschrieben:
traust Du Dir die Richterrolle zu?


Keine Sorge, die will ich Dir nicht streitig machen


Na ja, ist das nun alles, was Dir zu meiner doch etwas ausfuehrlicheren Annahme Deines Themas einfaellt? Also doch nur Druck ablassen, statt Argumente auszutauschen, Fragen zu beantworten?
mikepiller
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Re: Überzahlkrieger sind das Problem

Beitrag von mikepiller »

Hi Lothar,

auch wenn ich hier eher für meine gnadenlose Offenheit immer wieder mal geächtet werde, akzeptiere ich Dein Mißtrauen.

Aber allein im letzten Posting von Roger haben sich etwa 21 von 23 Zeilen GANZ explizit mit Deinem Thema befaßt.

Und ich fand diese Zeilen nachdenkenswert genug, um mich eine ganze Weile tiefergehend damit zu befassen.

Was hast Du denn gesucht?

Gruß
Micha
Lothar
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Re: Überzahlkrieger sind das Problem

Beitrag von Lothar »

@Micha:
Seid ihr eineiige Zwillinge oder ein Gedanken-Duo, unterscheidet ihr euch etwa nur durch ein IP-Adress-Chromosom ?
Wenn nicht, dann frage ich DICH, stimmst du RT zu ?

Komm Micha, lehn dich mal mit einer eigenen "problemrelevanten :wink: " Meinung aus dem Fenster, ich bin gespannt, oder warum bist du hier wieder dabei ?

Lothar
schu achbar ?

Re: Überzahlkrieger sind das Problem

Beitrag von schu achbar ? »

@Lothar
Für solch ein nationales Identitätsprojekt Geld auszugeben wäre sicherlich gut.
Aber die Ausgestaltung ist sicher schwierig, ganz zu schweigen von der Reaktion vieler Politiker, die doch gleich abwinken würden, da unter so nem Topic sich doch keiner trauen würd.

@ Micha
Jetzt kommen wir gerade vom Islam etwas weg, dann fängst Du wieder davon an.
Wenn Dir das alles Kopfweh macht, bitte denk dran: Die Attacke auf diesen Westergard war hier niemandem einen Kommentar wert. Es wurde
sogar nen Witz drüber gerissen. Ein Ludwig aber, der etwas schusselig altermedia verlinkt, wird sofort bitter kommentiert u. zum Abhauen aufgefordert.
Das ist die reale Schieflage u. nicht etwa islamophobe Leute.
Sowohl bei der Minarett als auch bei der Flugsicherheitsumfrage liegen die Ergebnisse nach meiner Einschätzung hier im Forum weit liberaler , als bei einer vergleichbaren Deutschlandumfrage.
Und hier sind sicher auch nicht nur Profs , Oberstudienräte u. Rechtsanwälte zugegen.
Also, warum sorgst Du Dich ?


Ich selbst sehe mich auch nicht als islamophob an, ich hätte die verschiedenen Welten nur gern etwas getrennt gehalten u. weniger Blauäugigkeit
Ich sprech die Dinge nur gern offen an u.
verbieg mich nicht, um so jeder sein/ihr Freund oneworldmäßig rüber zu kommen.
Das ist zwar easy, kostet nix, passt immer irgendwie u. ist auch ok, wenn man so drauf ist. Aber ich bin seit Jahren immer weniger so drauf, obwohl ich es mal war.

Vielleicht sollte man von youth bulge nicht automatisch auf Terror kommen, sondern einfach mal fragen, wie solche Gesellschaften funktionieren, wenn einfach nicht genug nutzbarer Platz u. Ressourcen da sind.
Egal ob Gaza oder Lagos.
steffen
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Re: Überzahlkrieger sind das Problem

Beitrag von steffen »

na das ist doch mal ein thema passend zum start des neuen jahres.

zwei anmerkungen meinerseits dazu:
- die angesprochenen jungen männer mit "islamischen" hintergrund sehe ich eher medientechnisch als größeres problem. das bietet sich einfach an um frei nach dem motto "bad news are good news" zu hantieren. das problem ist wirklich dahin begründet, dass viele junge männer es sich einfach nicht leisten können eine frau zu heiraten und nach bestehenden moralkodizes staut sich damit auch ein innerlicher druck auf. mann kommt hormonell nicht klar und steht nach geltender und sich immer weiter verschiebender werteauffassung als verlierer und "unwerter" da. da muss innergesellschaftlich was passieren, aber das wollen bestehende machtstrukturen auch nicht ändern.
das wirklich kommende problem dieser art sehe ich aber vielmehr in indien und china. wenn sich die auswirkungen der millionenfachen mädchenfötustötungen in wenigen jahren auswirkt, dann haben wir hundert millionen junge hormontrunkene männer, welche einfach kein weibliches gegenstück finden werden. und dann kann man alle religion vergessen, da die dann versuchen werden sich zu nehmen, was ihnen vermeintlich zusteht. und was dann? so einfach und profan kann ein problem sein. eine lösung wird es nach unsere maßstäben nicht geben.

- um dass alles noch etwas zu unterfüttern, möchte ich einen spruch von desiree nick zitieren: " männer können nichts dafür. sie sind ja innerlich überstimmt. zwei eier und ein herz."

die zwei gerade aufgeführten punkte meine ich wirklich ernst. hochtrabende intellektuelle konstrukte sind oftmals nicht notwendig, wenn man sich einfach mal die mühe macht, auf die grundlegendsten sachen zurück zu gehen.
und lösungen habe ich leider auch keine anzubieten. aber vielleicht weist ja robert merle mit seinem roman "die geschützten männer" einen -wenn auch nicht erfreulichen- ausweg auf.

trotzdem ein interessantes und friedliches 2010
steffen
schu achbar ?

Re: Überzahlkrieger sind das Problem

Beitrag von schu achbar ? »

Danke für den Tip mit Robert Merle.
Scheint lesenswert zu sein.
Zum chinesischen u. indischen Männerüberschuss... was soll da passieren ?
Mehr Vergewaltigungen ?
Oder mehr allgemeine Kriminalität ?
ich weiss es nicht, vielleicht erlebt die ex - sowjetische Wanderprostitution ganz neue Höhen u.Beate Uhse wird dort Marktführer.
Vermutlich wird es aber keine Demagogen geben, die den Männern erzählen sie müssten einen mit unreinen Zivilisten besetzten Jet in die Luft sprengen um im Paradies endlich ihre schärfsten sexuellen Wünsche erfüllt zu bekommen.
Lothar
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Re: Überzahlkrieger sind das Problem

Beitrag von Lothar »

Hallo Steffen,

mit den „jungen Männern“ meine ich nicht nur die mit „islamischem Hintergrund“, sondern diese Gruppe an sich, weltweit. Ein Teil davon, nicht nur arabisch-stämmig - lässt sich vor den Karren der Fundamentalisten spannen.
dass viele junge männer es sich einfach nicht leisten können eine frau zu heiraten und nach bestehenden moralkodizes staut sich damit auch ein innerlicher druck auf. mann kommt hormonell nicht klar und steht nach geltender und sich immer weiter verschiebender werteauffassung als verlierer und "unwerter" da. da muss innergesellschaftlich was passieren, aber das wollen bestehende machtstrukturen auch nicht ändern.
Ja – genau, und das ist dann der Auslöser für das besagte Programm welches heissen könnte, jetzt reicht es, es muss etwas passieren“, (das hat natürlich auch etwas mit Testosteron zu tun), liege ich da wirklich falsch ???

die zwei gerade aufgeführten punkte meine ich wirklich ernst. hochtrabende intellektuelle konstrukte sind oftmals nicht notwendig, wenn man sich einfach mal die mühe macht, auf die grundlegendsten sachen zurück zu gehen.
Wem sagst du das ....

Indien, Männerüberschuss, das nächste Problem, ohne Frage ....

Gruss

Lothar
Roger-Tecumseh
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Re: Überzahlkrieger sind das Problem

Beitrag von Roger-Tecumseh »

steffen hat geschrieben:na das ist doch mal ein thema passend zum start des neuen jahres.

... mann kommt hormonell nicht klar und steht nach geltender und sich immer weiter verschiebender werteauffassung als verlierer und "unwerter" da. da muss innergesellschaftlich was passieren...

... haben wir hundert millionen junge hormontrunkene männer, welche einfach kein weibliches gegenstück finden werden. ... und was dann? so einfach und profan kann ein problem sein. eine lösung wird es nach unsere maßstäben nicht geben.

- um dass alles noch etwas zu unterfüttern, möchte ich einen spruch von desiree nick zitieren: " männer können nichts dafür. sie sind ja innerlich überstimmt. zwei eier und ein herz."

die zwei gerade aufgeführten punkte meine ich wirklich ernst. hochtrabende intellektuelle konstrukte sind oftmals nicht notwendig, wenn man sich einfach mal die mühe macht, auf die grundlegendsten sachen zurück zu gehen.

steffen

Tja, mit sehr wenig Muehe naehert man sich eben doch recht schnell verzwickten Problemen: wie es mal war, so wird es auch wieder - grundlegend, meine ich! :wink:




http://comps.fotosearch.com/comp/CSP/CS ... 110952.jpg
Lothar
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Re: Überzahlkrieger sind das Problem

Beitrag von Lothar »

Hallo Schu,
Für solch ein nationales Identitätsprojekt Geld auszugeben wäre sicherlich gut.
Aber die Ausgestaltung ist sicher schwierig, ganz zu schweigen von der Reaktion vieler Politiker, die doch gleich abwinken würden, da unter so nem Topic sich doch keiner trauen würd.
Meine Anmerkung „Neugestaltung der Entwicklungshilfe“ hat weniger die Stärkung der nat. Identität zum Ziel, sondern geht in folgende Richtung:

Z.Zt. heiss es in der EH: „Bildung ist der Schlüssel zu ....“:

Also werden Schulen gebaut, Unterricht etc.

Mit dem Wohlstand der Westlichen Welt vor Augen und der Hoffnung, ihrer Perspektivlosigkeit zu entkommen, gehen sie zur Schule, welche Anstrengungen für sie und die Familie damit verbunden sind, weiss wohl jeder hier.

Nach der Schule stehen sie dann auf der Strasse – ohne Perspektive, die Familie erwartet jetzt etwas von ihnen und die Situation ist schlimmer als vorher, der Frust grenzenlos.
Sie fühlen sich vom Westen verar.....

Diese jungen Männer sollen und wollen etwas für sich und ihr Land tun. Man stelle ihnen Know-how und Material zur Verfügung und sie werden anpacken. Es geht zuerst einmal gar nicht um das Ergebnis.

Und es wird nur ein bescheidener Beitrag bleiben, der viel größere Gewinn ist, ihnen zu zeigen :
Wir sehen euer Problem und wir wollen ehrlich helfen.

Anstatt ihnen die Köpfe mit Rambo-TV zuzumüllen, sollte doch ein Sendtermin in der Woche frei sein, an dem man den jungen Männer vermittelt, wie sie eingebunden werden sollen und wie schwierig es ist, allen zu helfen.

//Schu Ende
----------------------------------------------------------------------------------------------

So, und bevor jetzt das Gebrüll über meine grenzenlose Naivität losgeht –

Mir ist bewusst, was im Amerikanischen Kongress für Leute sitzen, ich kenne „Haliburton“ und weiss, was die mit Afghanistan zu tun haben, ich weiss warum Ackermann keine Staatsknete braucht und das die Erde rund - entschludigung, hier muss man sagen – fast rund ist.

..und ich habe dieses Thema nicht aufgemacht, weil ich eine Lösung präsentieren will, sondern weil ich danach suche.


Lothar.
Zuletzt geändert von Lothar am Mo 4. Jan 2010, 17:43, insgesamt 1-mal geändert.
Lothar
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Re: Überzahlkrieger sind das Problem

Beitrag von Lothar »

@Micha

... na, noch beim Mittagessen ??

Wo bleibt deine eigene Aussage, oder nenne mir doch bitte eine Zeile aus RT`s Beitrag, zu der ich Stellung nehmen soll, der gesamte Inhalt ist mir einfach zu breiig um darauf einzugehen – oder lass es mich mal etwas poetischer ausdrücken:

Die Worte rinnen mir wie Sand durch meine Hände ...

Gruss Lothar, der sich angesichts des schönen Wetters gleich vom Acker macht ...
schu achbar ?

Re: Überzahlkrieger sind das Problem

Beitrag von schu achbar ? »

Hallo Lothar,
So wie Karl Heinz Böhms Werkstätten zB.
Gibts natürlich als Idee schon.
Nur müsste man das im grossen Massstab aufziehen.
Denkansatz : Patenschaften ala ein Industrieland für ein Entwicklungsland.
Natürlich sind mir die Begehrlichkeiten der Wirtschaft des stärkeren Partners bewusst, aber da muss es einfach eien international gültigen Regelkatalog geben. Auch dürfte sich nicht das mächtigste Land automatisch den Kongo wegen seiner Bodenschätze als Partner aussuchen :mrgreen:
Das gute an der Idee wär e so ne Art "Verbrüderung" Das Ganze ist nicht so anonym. Der Deutsche Bürger spendet/zahlt eben für "seine" Ghanesen o.ä., die er als Partnerland hat.
Ghanesen werden in deutschen Betrieben ausgebildet u. kehren wieder zurück, anstatt sich hier ein Leben aufzubauen.
Was mir immer wieder die Hoffnung raubt sind diese gewaltigen Zahlen. das ist wie der Kampf gegen Windmühlen.
Jemen mit 24 Millionen Einwohnern liegt bei der Demografie noch vor dem Gazastreifen. 2008 folgen auf 1000 Männer zwischen 40 und 44 Jahren 5950 Knaben zwischen 0 und 4. Nach Uganda ist das Weltrekord. In Afghanistan mit 32 Millionen Einwohnern lautet das Verhältnis 1000:4010, in Somalia mit 10 Millionen steht es bei 1000:4080 und in Pakistan mit seinen 176 Millionen Menschen bei 1000:3000.
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