Uganda - Unruhen nach den Wahlen
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Birgitt
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Uganda - Protestform "walk to work"
Kizza Besigye arrest prompts Uganda demonstrations
18.04.2011 - BBC
Police in Uganda have used tear gas and fired rubber bullets to disperse demonstrators angry about the arrest of the opposition leader, Kizza Besigye. He was detained after going to join a fresh "walk-to-walk" protest against rising living costs. At least 12 other opposition leaders were arrested too ... mehr
_______________________
Protest in Uganda
Wer mitläuft, ist verdächtig
18.04.2011 - taz
In Uganda wendet sich die neue Mittelschicht gegen Präsident Museveni. Sein Militär reagiert brutal auf die neue Protestform "Walk To Work" [...] Uganda erlebt seinen dritten Protesttag [...] Was in Ägypten und Libyen möglich sei, könne auch in Uganda geschehen ... mehr
Gruß
Birgitt
18.04.2011 - BBC
Police in Uganda have used tear gas and fired rubber bullets to disperse demonstrators angry about the arrest of the opposition leader, Kizza Besigye. He was detained after going to join a fresh "walk-to-walk" protest against rising living costs. At least 12 other opposition leaders were arrested too ... mehr
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Protest in Uganda
Wer mitläuft, ist verdächtig
18.04.2011 - taz
In Uganda wendet sich die neue Mittelschicht gegen Präsident Museveni. Sein Militär reagiert brutal auf die neue Protestform "Walk To Work" [...] Uganda erlebt seinen dritten Protesttag [...] Was in Ägypten und Libyen möglich sei, könne auch in Uganda geschehen ... mehr
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Birgitt
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Birgitt
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Re: Uganda - Unruhen nach den Wahlen
Uganda blockiert angeblich Facebook und Twitter
18.04.2011 - ZDnet
Der Provider Uganda Telecom hat Berichten zufolge auf Wunsch der Regierung eine Blockade von Facebook und Twitter eingerichtet. Zumindest ein Provider, Marktführer MTN Uganda, weigert sich, die Richtlinie umzusetzen ... mehr
Gruß
Birgitt
18.04.2011 - ZDnet
Der Provider Uganda Telecom hat Berichten zufolge auf Wunsch der Regierung eine Blockade von Facebook und Twitter eingerichtet. Zumindest ein Provider, Marktführer MTN Uganda, weigert sich, die Richtlinie umzusetzen ... mehr
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Birgitt
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Kuno
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Re: Uganda - Unruhen nach den Wahlen
Birgit, du hast doch erst kuerzlich Uganda besucht - wie hast du selber die Stimmung dort erlebt? Was waren deine eigenen Eindruecke?
(Auch dieses Thema ist ja wie das von Goetz Krieger ueber Burkina Faso eine Art Monolog von verlinkten Zeitungsartikeln und es wuerde mich wirklich interessieren, wie es jemand selber erlebt hat...)
(Auch dieses Thema ist ja wie das von Goetz Krieger ueber Burkina Faso eine Art Monolog von verlinkten Zeitungsartikeln und es wuerde mich wirklich interessieren, wie es jemand selber erlebt hat...)
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Alexander
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Re: Uganda - Unruhen nach den Wahlen
Schau doch mal hier KunoKuno hat geschrieben:Birgit, du hast doch erst kuerzlich Uganda besucht - wie hast du selber die Stimmung dort erlebt? Was waren deine eigenen Eindruecke?
und hier http://wuestenschiff.de/phpbb/viewtopic ... 916#108916
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Kuno
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Re: Uganda - Unruhen nach den Wahlen
"Militär-/Polizeicheckpoints
Entebbe und Kampala aufgrund der Wahlen extrem hohe Polizei- und Militärpräsenz (wir waren 18.-20. Februar dort, d.h. genau an den Tagen der Wahl bzw. am Tag der Bekanntgabe der Ergebnisse)
Ständige Militärpräsenz an Nilbrücke bei Karuma Falls
Militär- und Polizei-Checkpoint bei Pakwach und auch bei Nebbi, korrekt und freundlich
Militärpräsenz in jedem Dorf in Karamoja, freundlich - auf den Pisten unterwegs keinerlei Kontrollen oder Checkpoints"
Naja.
Aber wahrscheinlich ist es einem touristen ja auch nur schwerlich moeglich, die Stimmung etc. wahrend des kurzen Aufenthaltes im Lande richtig zu erfassen. Und wenn man glaubt, man hat es geschnallt, dann weiss man eigentlich nur, dass man mit grosser Wahrscheinlichkeit wieder einmal falsch liegt :?
Entebbe und Kampala aufgrund der Wahlen extrem hohe Polizei- und Militärpräsenz (wir waren 18.-20. Februar dort, d.h. genau an den Tagen der Wahl bzw. am Tag der Bekanntgabe der Ergebnisse)
Ständige Militärpräsenz an Nilbrücke bei Karuma Falls
Militär- und Polizei-Checkpoint bei Pakwach und auch bei Nebbi, korrekt und freundlich
Militärpräsenz in jedem Dorf in Karamoja, freundlich - auf den Pisten unterwegs keinerlei Kontrollen oder Checkpoints"
Naja.
Aber wahrscheinlich ist es einem touristen ja auch nur schwerlich moeglich, die Stimmung etc. wahrend des kurzen Aufenthaltes im Lande richtig zu erfassen. Und wenn man glaubt, man hat es geschnallt, dann weiss man eigentlich nur, dass man mit grosser Wahrscheinlichkeit wieder einmal falsch liegt :?
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Alexander
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Re: Uganda - Unruhen nach den Wahlen
Da hast du jetzt aber sehr selektiv zitiert :?
Zitate aus dem Zusammenhang gerissen, führen dazu, dass sie isoliert ein falsches Bild ergeben.
Grüsse
Alexander
Zitate aus dem Zusammenhang gerissen, führen dazu, dass sie isoliert ein falsches Bild ergeben.
Das mag oft aber nicht immer zutreffen. Es hängt wohl auch davon ab, mit welcher Intention man ein Land bereist und wie weit man gewillt ist, die Augen zu öffnen.Kuno hat geschrieben:Aber wahrscheinlich ist es einem touristen ja auch nur schwerlich moeglich, die Stimmung etc. wahrend des kurzen Aufenthaltes im Lande richtig zu erfassen.
Grüsse
Alexander
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Kuno
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Re: Uganda - Unruhen nach den Wahlen
Habe ich das? Es war doch genau so aufgelistet...Alexander hat geschrieben:Da hast du jetzt aber sehr selektiv zitiert :?
Zitate aus dem Zusammenhang gerissen, führen dazu, dass sie isoliert ein falsches Bild ergeben.
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Birgitt
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Re: Uganda - Unruhen nach den Wahlen
Hallo Kuno,
ich sehe dieses Thema weniger als eine Art Monolog, als ein Zusammentragen von wichtigen Informationen für Uganda-Traveller. Ich hatte Anfang Januar damit begonnen, weil ich diese Infos für meine eigene Reise nach Uganda suchte und es mühsam finde, ständig rumgoogeln zu müssen. Hier ist alles komprimiert in einem Fred.
Wenn du hier einmal zum 22. Februar hochscrollst, dann liest du, dass ich einen kurzen Lagebericht von unterwegs aus Arua gepostet hatte.
Im zweiten von Alex zitierten Link hatte ich später in einem anderen Zusammenhang kurz Stellung zu den Wahlen bezogen, ich kopiere es der Vollständigkeit halber nochmals hierhin:
Ich bin kein Wahlbeobachter und auch kein Kenner der politischen Landschaft in Uganda, aber ich kann meine Eindrücke gerne etwas ausführlicher darlegen.
Wie bereits erwähnt, in Entebbe aber ganz besonders in Kampala war am Tag der Wahlen und speziell am Tag der Bekanntgabe der Ergebnisse eine enorm hohe Militärpräsenz, so dass ich freiwillig auf Fotos verzichtet habe
Bei der Masse an Militär und Polizei musste es zwangsläufig ruhig im Land bleiben, die Regierung hat mit diesem Großaufgebot Tumulten vorgebeugt. Die von dir zitierten und mit einem "Na ja" kommentierten
Checkpoints waren sehr wenige, davon einer ständig: der an der für Uganda strategisch äußerst wichtigen Brücke über den Nil. Für Leser mag diese Auflistung wenig spektakulär sein, für Durchreisende sind das aber - insbesondere auch für die Region Karamoja, für die nach wie vor eine Reisewarnung des AA gilt - sehr hilfreiche Informationen.
Ansonsten habe ich das Land im Februar/März diesen Jahres - ich spreche diesmal ausschließlich vom Norden - optisch, d.h. für mich als Tourist, als ruhig und friedlich erlebt. Unter der Oberfläche brodelt es aber ganz gewaltig. Im Bereich der Hauptstadt bis hinauf zum Murchinson Falls NP hat kaum jemand auch nur ein gutes Haar an M7 gelassen, wie sie ihren Präsidenten Museveni nennen. Die Stimmen nach einem Regierungswechsel waren laut, der Unmut über das Wahlergebnis (knapp 70 % für M7) wurden hinter vorgehaltener Hand kundgetan. Laut traute sich niemand, etwas gegen das Wahlergebnis zu sagen, da sie Repressalien fürchten. Uns wurden einige Geschichten über allzu vorlaute Mitbürger erzählt, die "über Nacht auf Reisen gingen und nicht wiederkehrten". Besonders übel nimmt dort das Volk ihrem M7, dass er den kpl. Staatshaushalt für seine Zwecke genutzt und alles Geld in seine Wahlpropaganda gesteckt hat.
Je weiter wir gen Norden kamen, desto "gelber" wurde die Landschaft. M7 hat wirklich nicht gegeizt und tonnenweise gelbe T-Shirts mit seinem Konterfei unters Volk gestreut. Mit Erfolg. Ich hatte vor Ort den Eindruck, dass Arua, der Norden, Acholi und auch Karamoja hinter ihm stehen (was den Wahlerfolg erklären würde), nicht zuletzt, weil M7 ihre Regionen sicherer gemacht hat, und das danken sie ihm. Joseph Kony und seine
Lords Resistance Army sind (zumindest momentan) kein Thema mehr in Norduganda, und auch Karamoja wird mehr und mehr befriedet. Der Straßenbau geht voran, wenn auch nur als Piste, aber die Pisten sind in gutem Zustand. Es werden - mit Hilfe der NGOs - Schulen und Regenrückhaltebecken gebaut und Brücken instandgesetzt.
Die Menschen sind politisch sehr wissbegierig. Wenn auf dem TV in den Restaurants und Bars nicht gerade Fußball auf dem Programm steht
läuft Aljazeera. Die Revolutionen in Tunesien, Ägypten und Libyen waren Thema Nr. 1 an der Theke. Einige wenige meinten "hier in Ostafrika hat die Revolution ihren Ursprung, sie machen es uns nach" - gemeint war der Tumult im Anschluss an die Wahlen in Kenia im Januar 2008. Aber der Tenor war "irgendwann machen wir das auch". Und das ist genau der springende Punkt. Mit leuchtenden Augen diskutieren sie über das Für und Wider von Revolutionen, das Für und Wider ihres Präsidenten - selbst im Norden, wo sie ihn gewählt haben und ja "eigentlich" sehr zufrieden mit ihm sind.
Ich hatte gehofft, dass die Lage in Uganda nach den Wahlen weiterhin ruhig bleibt. Dem ist nun scheinbar nicht so. Ich befürchte, dass der allgemeine Sog, der sogenannte Domino, der sie nun streift, sich nicht legt, so lange die Preise steigen. Lebensmittel und Sprit - das sind elementare Dinge. Das Government hat Ende Februar bereits in einer "Rund-sms" die Menschen im Land aufgefordert, sich mit Getreide und Wasser zu bevorraten, da die kommende Regenzeit aufgrund der Prognosen der Meteorologen sehr schlecht ausfallen könnte und man eine Hungerkrise befürchtet. Eine ausbleibende oder schlecht ausfallende Regenzeit und steigende Preise bei Lebensmitteln und Benzin könnte eine problematische Mischung werden. Ob es zu einer Revolution nach ägyptischem Vorbild kommt, wage ich zu bezweifeln. Dafür sind die Menschen zu unterschiedlich, es gibt zu viele Tribes, zu viele Zugewanderte (Flüchtlinge aus DRC und Südsudan), zu viele Interessen, zu viele verschiedene Anschauungen. Einen wird sie nur der Wunsch nach einem niedrigen Preisniveau, und das - zur Not - auch mit Gewalt.
Meiner Meinung nach muss es mittelfristig zu Unruhen kommen. Der Bevölkerungsdruck ist einfach zu groß. Wo man hinschaut sieht man Menschen, Menschen, Menschen - zumeist Kinder, oder junge Menschen, junge Frauen, schwanger - die Bäume niedergebrannt und zu Holzkohle verarbeitet. So kann es nicht weitergehen. Aber dieses Problem wird auch nicht gelöst, wenn ein anderer Präsident an die Macht kommt. Dieses Problem löst nur eine anständige Familienplanung. Und die sehe ich mittelfristig nicht. Insbesondere solange nicht, wie Missionen uneingeschränkt das Wort Gottes verkünden, das eine Familienplanung ja völlig ausschließt.
Gruß
Birgitt
ich sehe dieses Thema weniger als eine Art Monolog, als ein Zusammentragen von wichtigen Informationen für Uganda-Traveller. Ich hatte Anfang Januar damit begonnen, weil ich diese Infos für meine eigene Reise nach Uganda suchte und es mühsam finde, ständig rumgoogeln zu müssen. Hier ist alles komprimiert in einem Fred.
Wenn du hier einmal zum 22. Februar hochscrollst, dann liest du, dass ich einen kurzen Lagebericht von unterwegs aus Arua gepostet hatte.
Im zweiten von Alex zitierten Link hatte ich später in einem anderen Zusammenhang kurz Stellung zu den Wahlen bezogen, ich kopiere es der Vollständigkeit halber nochmals hierhin:
Birgitt hat geschrieben:Wir waren jetzt gerade während und nach den Wahlen im Norden Ugandas unterwegs. Abgesehen von einer enorm hohen Militärpräsenz in Kampala am Tag der Bekanntgabe des Wahlergebnisses - auf jedem Roundabout und an den meisten Kreuzungen waren ca. 200 Militärs und Polizisten stationiert, vermummt wie die Ninja-Turtles und bereit zur Schlacht- war unsere Reise in keiner Weise dadurch beeinträchtigt.
Im TV habe ich zwar gesehen, dass es einige Tage nach Bekanntgabe des Ergebnisses zu kleineren Tumulten in Kampala kam. Auch in Jinja haben Oppositionelle wenige Tage nach der Wahl für Stimmung gesorgt, so dass Wasserwerfer zum Einsatz kamen. Das waren aber kleine lokale Begebenheiten, wie wir sie auch hier in Deutschland bei Demos kennen. Im großen und ganzen blieb der erwartete Tumult wohl aus.
Ich bin kein Wahlbeobachter und auch kein Kenner der politischen Landschaft in Uganda, aber ich kann meine Eindrücke gerne etwas ausführlicher darlegen.
Wie bereits erwähnt, in Entebbe aber ganz besonders in Kampala war am Tag der Wahlen und speziell am Tag der Bekanntgabe der Ergebnisse eine enorm hohe Militärpräsenz, so dass ich freiwillig auf Fotos verzichtet habe
Ansonsten habe ich das Land im Februar/März diesen Jahres - ich spreche diesmal ausschließlich vom Norden - optisch, d.h. für mich als Tourist, als ruhig und friedlich erlebt. Unter der Oberfläche brodelt es aber ganz gewaltig. Im Bereich der Hauptstadt bis hinauf zum Murchinson Falls NP hat kaum jemand auch nur ein gutes Haar an M7 gelassen, wie sie ihren Präsidenten Museveni nennen. Die Stimmen nach einem Regierungswechsel waren laut, der Unmut über das Wahlergebnis (knapp 70 % für M7) wurden hinter vorgehaltener Hand kundgetan. Laut traute sich niemand, etwas gegen das Wahlergebnis zu sagen, da sie Repressalien fürchten. Uns wurden einige Geschichten über allzu vorlaute Mitbürger erzählt, die "über Nacht auf Reisen gingen und nicht wiederkehrten". Besonders übel nimmt dort das Volk ihrem M7, dass er den kpl. Staatshaushalt für seine Zwecke genutzt und alles Geld in seine Wahlpropaganda gesteckt hat.
Je weiter wir gen Norden kamen, desto "gelber" wurde die Landschaft. M7 hat wirklich nicht gegeizt und tonnenweise gelbe T-Shirts mit seinem Konterfei unters Volk gestreut. Mit Erfolg. Ich hatte vor Ort den Eindruck, dass Arua, der Norden, Acholi und auch Karamoja hinter ihm stehen (was den Wahlerfolg erklären würde), nicht zuletzt, weil M7 ihre Regionen sicherer gemacht hat, und das danken sie ihm. Joseph Kony und seine
Die Menschen sind politisch sehr wissbegierig. Wenn auf dem TV in den Restaurants und Bars nicht gerade Fußball auf dem Programm steht
Ich hatte gehofft, dass die Lage in Uganda nach den Wahlen weiterhin ruhig bleibt. Dem ist nun scheinbar nicht so. Ich befürchte, dass der allgemeine Sog, der sogenannte Domino, der sie nun streift, sich nicht legt, so lange die Preise steigen. Lebensmittel und Sprit - das sind elementare Dinge. Das Government hat Ende Februar bereits in einer "Rund-sms" die Menschen im Land aufgefordert, sich mit Getreide und Wasser zu bevorraten, da die kommende Regenzeit aufgrund der Prognosen der Meteorologen sehr schlecht ausfallen könnte und man eine Hungerkrise befürchtet. Eine ausbleibende oder schlecht ausfallende Regenzeit und steigende Preise bei Lebensmitteln und Benzin könnte eine problematische Mischung werden. Ob es zu einer Revolution nach ägyptischem Vorbild kommt, wage ich zu bezweifeln. Dafür sind die Menschen zu unterschiedlich, es gibt zu viele Tribes, zu viele Zugewanderte (Flüchtlinge aus DRC und Südsudan), zu viele Interessen, zu viele verschiedene Anschauungen. Einen wird sie nur der Wunsch nach einem niedrigen Preisniveau, und das - zur Not - auch mit Gewalt.
Meiner Meinung nach muss es mittelfristig zu Unruhen kommen. Der Bevölkerungsdruck ist einfach zu groß. Wo man hinschaut sieht man Menschen, Menschen, Menschen - zumeist Kinder, oder junge Menschen, junge Frauen, schwanger - die Bäume niedergebrannt und zu Holzkohle verarbeitet. So kann es nicht weitergehen. Aber dieses Problem wird auch nicht gelöst, wenn ein anderer Präsident an die Macht kommt. Dieses Problem löst nur eine anständige Familienplanung. Und die sehe ich mittelfristig nicht. Insbesondere solange nicht, wie Missionen uneingeschränkt das Wort Gottes verkünden, das eine Familienplanung ja völlig ausschließt.
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Re: Uganda - Unruhen nach den Wahlen
So sehen sie aus, die gelben "Propaganda-Shirts"

Moroto, Uganda - März 2011
Und die trägt dort nicht nur einer, gelb dominiert jeden Ort im Norden
Gruß
Birgitt

Moroto, Uganda - März 2011
Und die trägt dort nicht nur einer, gelb dominiert jeden Ort im Norden
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Re: Uganda - Unruhen nach den Wahlen
Gelb macht sich auch als Dekoration gut
riesige Transparente und Banner verzieren die Ortschaften

Adjumani, Uganda - Februar 2011
Aber auch kleine Werbeplakate sind sehr beliebt!
Keine glatte Fläche war sicher vor den Plakatklebern,
hier ein völlig verunstalteter Clocktower

Mbale, Uganda - März 2011
Selbst die Straßenschilder und Wegweiser unterwegs waren bis zur Unkenntlichkeit überklebt,
erst die nächste große Regenzeit wird das ganze irgendwann wieder sauber waschen.
Gruß
Birgitt
riesige Transparente und Banner verzieren die Ortschaften

Adjumani, Uganda - Februar 2011
Aber auch kleine Werbeplakate sind sehr beliebt!
Keine glatte Fläche war sicher vor den Plakatklebern,
hier ein völlig verunstalteter Clocktower

Mbale, Uganda - März 2011
Selbst die Straßenschilder und Wegweiser unterwegs waren bis zur Unkenntlichkeit überklebt,
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Uganda Wahlen Museveni Karamoja Unruhen Propaganda Demos
Um den Wahnsinn der Wahlpropaganda noch etwas deutlicher zu machen,
zeige ich euch nun den ultimativen Jahreskalender für 2011
entdeckt an der Wand einer Tankstelle in Kotido

Kotido, Uganda - März 2011
M7 als Rambo, unglaublich!
Detailaufnahme:

Kotido, Uganda - März 2011
Man stelle sich vor, ein solches Wahlgeschenk hier in DE, mit Angela in der Hauptrolle
Gruß
Birgitt
zeige ich euch nun den ultimativen Jahreskalender für 2011
entdeckt an der Wand einer Tankstelle in Kotido

Kotido, Uganda - März 2011
M7 als Rambo, unglaublich!
Detailaufnahme:

Kotido, Uganda - März 2011
Man stelle sich vor, ein solches Wahlgeschenk hier in DE, mit Angela in der Hauptrolle
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Re: Uganda - Unruhen nach den Wahlen
In Uganda demos will continue but regime will stay
20.04.2011 - East African
Uganda's failure to tackle popular concerns over rising living costs could see the country rocked by further protests, but the chances of a North African-style revolt remain slim, analysts say ... mehr
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20.04.2011 - East African
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Re: Uganda - Unruhen nach den Wahlen
Museveni explains fuel prices, taxes
21.04.2011 - New Vision
President Yoweri Museveni has defended the taxes levied on various commodities in the country, saying the revenue is used to build key infrastructure on which economic development hinges. The President also explained that factors contributing to the high fuel prices are outside Uganda ... mehr
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Birgitt
21.04.2011 - New Vision
President Yoweri Museveni has defended the taxes levied on various commodities in the country, saying the revenue is used to build key infrastructure on which economic development hinges. The President also explained that factors contributing to the high fuel prices are outside Uganda ... mehr
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Re: Uganda - Unruhen nach den Wahlen
Walk against corruption, not inflation, says bishop
26.04.2011 - Daily Monitor
Karamoja Diocese Anglican Bishop Joseph Abura has urged opposition to change the protest method from high food prices to corruption [...] Bishop Abura said the issues of rising food price are only recent, unlike corruption. “To me I would really support if the demo that the opposition leaders are doing was against corruption because corruption has eaten a big part of what would have helped the country to develop,” he said. The bishop said demonstrating against high commodity prices will not solve the problem because Uganda is dependent on aid [...] Our people are copying what happened in Egypt, Tunisia, and now in Libya, forgetting that Uganda is a malnourished country trying to sustain itself,” ... mehr
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Birgitt
26.04.2011 - Daily Monitor
Karamoja Diocese Anglican Bishop Joseph Abura has urged opposition to change the protest method from high food prices to corruption [...] Bishop Abura said the issues of rising food price are only recent, unlike corruption. “To me I would really support if the demo that the opposition leaders are doing was against corruption because corruption has eaten a big part of what would have helped the country to develop,” he said. The bishop said demonstrating against high commodity prices will not solve the problem because Uganda is dependent on aid [...] Our people are copying what happened in Egypt, Tunisia, and now in Libya, forgetting that Uganda is a malnourished country trying to sustain itself,” ... mehr
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Götz Krieger
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Re: Uganda - Unruhen nach den Wahlen
Sicherheitskräfte schießen in wütende Menge
Die Verhaftung des ugandischen Oppositionsführers Besigye hat heftige Unruhen in der Hauptstadt Kampala ausgelöst. Aufgebrachte Demonstranten randalierten auf den Straßen, Soldaten und Polizei schossen mit scharfer Munition. Mehrere Menschen starben, Dutzende wurden verletzt....
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 47,00.html
Gruß
Götz
Die Verhaftung des ugandischen Oppositionsführers Besigye hat heftige Unruhen in der Hauptstadt Kampala ausgelöst. Aufgebrachte Demonstranten randalierten auf den Straßen, Soldaten und Polizei schossen mit scharfer Munition. Mehrere Menschen starben, Dutzende wurden verletzt....
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Götz




