Wie Afrika mit Bildung die Armut bekämpft
In vielen Staaten Afrikas gibt es weniger Armut und Hunger – weil Politiker klug investierten. Es stünden aber etliche Milliarden mehr zur Verfügung, hielten alle afrikanischen Länder ihre Zusagen. Von Jens Wiegmann
Nigeria könnte mehr als 1,4 Millionen Menschenleben retten – wenn es seine eigenen finanziellen Zusagen einhalten würde. Das ölreiche afrikanische Land hatte sich im Jahr 2000 gemeinsam mit 43 anderen Staaten des Kontinents verpflichtet, jährlich 15 Prozent seines Budgets in den Gesundheitssektor zu investieren.
Würde die Regierung ihr Versprechen für die Jahre 2013 bis 2015 tatsächlich halten, stünden zusätzliche 22,5 Milliarden US-Dollar zur Verfügung, wie die Entwicklungsorganisation ONE in ihrer aktuellen Studie vorrechnet, die am Mittwoch im marokkanischen Marrakesch präsentiert wurde.
Danach würden schon Bruchteile dieser Summe reichen, um die gesamte Bevölkerung des Landes mit Malarianetzen zu versorgen und jedes Kind unter fünf Jahren gegen die sieben gefährlichsten Krankheiten zu impfen. Und selbst nach der Versorgung aller HIV-Infizierten in Nigeria mit lebensrettenden Medikamenten blieben noch knapp drei Viertel der 22,5 Milliarden Dollar übrig....
http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... empft.html
Gruß
Götz
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Götz Krieger
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