Das verlorene Lächeln der Kinder Afrikas

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Auf unserer individuellen Rundreise durch Benin und Togo sind wir vielen Menschen begegnet. Besonders beeindruckt haben mich die Kinder. Waren die Eltern oder Erwachsene in der Nähe habe ich grundsätzlich um Erlaubnis gefragt. Diese ist mir nie verweigert worden. Erwachsene lassen sich häufig sehr ungern oder kaum fotografieren.
Dass es dennoch fast immer klappte verdanken wir "Pascal" unserem Reisebegleiter. Pascal ist Beniner. Hat in Deutschland studiert und kennt sich in Benin und Togo bestens aus. Wir, das sind Manfred ein Hobbyfotograf und ich.

Dieses kleine Mädchen lebt jeden Tag, von Sonnenaufgang bis Untergang, bei ihrer Mutter auf dem Markt im Freien.
Ihr Lebensraum beschränkt sich auf wenige Quadratmeter. Sie hat kein Spielzeug, keine Spielkameradin und nur das was sie auf dem Körper trägt.
Sie wird nie eine Schule besuchen und irgendwann ihrer Mutter beim Verkauf von Fisch helfen

Es erstaunt nicht, dass sich in den Gesichtern vieler Kinder die tiefe Traurigkeit, Verlorenheit und Trostlosigkeit eines ganzen Kontinents spiegelt.


Nur mit Geduld, gelingt es ein Lächeln zu entlocken

Sie hat schauspielerische Fähigkeiten

Ich habe auf den Knien hunderte von Fotos von vielen Kindern in Benin und Togo gemacht. Dieses kleine Mädchen hat mich besonders begeistert. Ihre Gestik, Mimik erfolgte unaufgefordert

Da ist es, das entschwundene Lächeln.

In der Kathedrale von Lome (Togo) sagte ein Mann leise hinter mir: Gott hat Afrika schon vor langer Zeit verlassen.
Ort: Fischereihafen von Lome - Togo.
Kamera: 7D. Objektiv: Canon 70-300 mm. Freihandaufnahmen. Kein Blitz.
Die Aufnahmen erfolgten mit Genehmigung der Mutter. In Westafrika sollte man, ohne gefragt zu haben, niemals Aufnahmen von Menschen machen.
Auch nicht heimlich.






