Hahallo
So ich melde mich mal wieder...
In Kameroun habe ich mein neuen 11 seiten pass erhalten. Das solte bis nach Europa reichen. Danach ging es gleich zur botschaft von Burkina Faso wo wir auch gleich das einmonatige Visa für 41000cfa erhielten. Von da aus sind wir nach Ndikimendiki oder so gefahren was 180km nach Yaounde ist. Dort trafen wir einen mir Bekanten Missionar der dort am warten ist um wieder nach Zentralafrika zu gehen. Er zeigte uns die Kakaoplantagen und die Papageien die im Urwald rumflogen. Sehr interesant. Am abend war der Missionar von einem einheimischen arbeitskolegen eingeladen. Der meinte ob er auch seine gäste (uns) mitnehmen könnte. Dieser widerum bejahte. Also sassen wir zu 8 am tisch. Es gab Brathänchen mit Reis, Süskartoffelpommes, manjok und 50 Jähriges fleisch als spezialität.
Wer hats erraten welches fleisch 50 Jährig ist und zart wie hähnchen? Schildkröte..... war speziell aber gut. Wieder etwas neues entdeckt auf meiner Reise. Ein riesen Dank alle beteiligten!
Von da aus machten wir uns mit aufgeregten herzen auf nach Bamenda und von da aus nach Mamfe. Da Bamenda auf 1800müm ist und mamfe auf ca 150müm ist eine grosse bergtour dran gewesen. Zu erkennen war, das die chinesen fleisig die alte strecke neu gemacht hatten, Denn die Tracks4africa karte war total falsch.....
Etwas nach Mamfe haben wir vor einer Presbiterian Church gecampt. Als es dunkel wurde Startete sogleich der Strömende Regen. Einmal mehr haben wir (vorallem die dachzeltbewohnenden) uns über die indoorwohnmöglichkeit von meiem Bus gefreut. Etwas später als wir fertig waren mit essen kahm eine Frau vorbei die uns umbedingt dem herrn chef Arzt vorstellen wollte. Na gut ablehnen kann man nicht. Also sind ich und Bram unter mein Knirpsregenschirm gestiegen und ab zum haus des dokors welches ein paar hundert meter weiter weg war.
Dort angekommen stellte sich heraus, das der gute her Doktor wessen namen ich vergessen habe in Tansania Doktor studiert hat und deshalb Suaheli spricht. Bram und ich konnten ja beide (er etwas besser) ein paar worte suaheli und so war dies eine lustige unterhaltung.
Am nächsten morgen waren wir ganz angespannt über den zustand der mamfe Ekok strecke. Nun wir haben festgestellt, das die chinesen bis auf ca 10km alles mindestens mit kies aufgeschüttet haben. Ca 15km waren geteert und nur ein zwei matschlöcher waren übrig wo die einheimischen mit toyota corolla 2wd durchkommen können.... also in 2 monaten kommt da ein Hymmer durch.....
Auscheggen war easy... die grenzer waren nicht müsahm... Nigeria imigration war etwas viel schreibarbeit aber die beamten waren nicht nerfig. Danach zum Zoll.... das carnet von den Belgiern war schnell gestempelt... mein Laisser passer war aber ein anderes ding.. wie machen wir das? Fragt der zöllner.. ich na so wie letztes jahr! Hier das exemplar: mein altes laisser passer von vorigem jahr... nach ca 30min diskutieren was am besten ist haben sie nur ein stempel aufs alte LP gemacht wo das datum plus seen on arival drauf gestanden hat.
Bis Abuja benötigten wir 2 Tage... wir verbrachten 2 nächte im sheraton hotel parking für 2500neira pro person. Warme dusche war wirklich schön aber die 3000neira für 1h internet und 2000neira für ein brot etwas übertrieben und deshalb gibt es erst jetzt news und auch brot gab es keins zum früstück. Am 2ten abend trafen wir noch Stephan welcher uns im Clubhause eingeladen hatte. Stephan hatte mich mit meinen letztjährigen begleitern für 3 wochen empfangen. War lustig sich wieder zu sehen....
in 3 Tagen auf löcherpisten mit mehr loch als teeer und einer 80km langen schlammstrecke sind wir dann in Benin Angekommen.
Die 3 Ladys im Custom Office von nigeria hatten kein blassen was sie mit meinem laisser passer machen sollten. Hab es ihnen da gelassen. Der Imigrations officer war genau der selbe wie letztes jahr... wegen diesm überaus wichtigthuendem hochnäsigem und barschen menschen mussten wir damals in abuja 1 tag lang durch die city düsen und dann den Hedquarter imigration unser visa verlängern lassen, da dieser einfach 2 wochen gültigkeit in unsre eintritsstempel geschrieben hatte. ARRRRR...
naja fürs exit hatte es ja nix solches gegeben...
in dem büro von selbigen officer war eine zeitung gelegen, wo sich folgende schlagzeilen reihten:
10 jähriger junge von 3 männern getötet um den kopf für Animistische bräuche zu volzihen
5 jähriges mädchen vergewaltigt von einem mann und für 50 neira sollte diese die klappe halten.
Protestantischer Pfarrer enführt...
NO coment....
An der grenze war absolut keiner der Geld wechseln wollte... also muste ich die 10000 cfa für mein Laisser passer in Dollar zahlen... da der gute nicht wechselgeld geben wollte gab ich ihm die 1 dollar scheinchen... mal schauen wann der herausfindet das die niemand wechseln will.....
In nikki hatte sich auch niemand gefunden der wechseln wollte oder auch kein ATM war zufinden. Nur in Parakou sei dies möglich. Bis Parakou war letztes jahr piste... dieses jahr waren die chinesen die damals am bauen waren fertig mit einer wunderbaren neuen strasse. Die mautstelle vor Parakou haben wir auch mit einer ein dollar note gefuttert... In Parakou hab ich dann Kohle wechseln können, da kein einziger ATM weder visa noch mastercard akzeptieren wollte.
Danag ging es über Nigerian style potholes nach Natitingou wo ich jetzt bin. Hier ist Achsölservice dran und wir werden uns von den Belgiern trennen, da diese nicht nach europa fahren im ziel haben. Ist schade, denn es war wirklich lustig mit ihnen.... aber wenn man nicht die selben pläne hat, dann gehts halt nicht.
Noch 2 Visas beantragen und ich brauch so bald nicht wieder in so ner Botschaft die ewigen selben formulare ausfüllen..... JUPI
PS: Bis jetzt hat noch niemand bemerkt das der alte pass auf der ersten seite gelocht ist. also nix sagen nix problem !
Grüsse aus Natitingou