Dieses bebilderte Reisetagebuch wurde von Rolf-Dieter zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank dafür
Teil 1:
01.11.2009
Bin in Stuttgart auf dem Stellplatz, warte auf Peter der ist noch unterwegs, heute ist noch mal schönes Wetter.
13.11.2009
Hallo ihr zu Hause! Am 2.11.2009 sind wir von Stuttgart aus losgefahren bis Klausen am Brenner, und haben am Bahnhof übernachtet, von dort aus ging es weiter bis Trieste (Italien) keine Besichtigungen da starker Regen. Bei Starkem Regen ging es die Küstenstraße in Kroatien weiter bis Split ,da die Campingplätze alle geschlossen haben ,war es schwierig immer einen ruhigen Übernachtungsplatz zu finden, da unsere Fahrzeuge über 7,50 Meter lang sind war es nicht so einfach, links das Meer und rechts die Berge. Während der ganzen Fahrt hatten wir starke Regenfälle. Wir hatten eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern. Aber es kommt noch schlimmer auch in Albanien starker Regen, schlechte Straßen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern bis Vlore mit zahlreichen Radarkontrollen. Von Vlore bis Sarande ging es kurvig weiter, danach Richtung Grenze Lochpiste zu steil, 5-10 Stundenkilometer teilweise im 1 Gang, also Albanien ist für Reisemobile ohne Allrad nicht zu empfehlen.
Wir waren bis Griechenland Grenze 7 Tage unterwegs. Von der Albanischen Grenze aus ging es weiter bis Verla (kleine Stadt in NordGR.)schönen Platz gefunden aber leider wie die ganze Fahrt Dauerregen, von dort aus sind wir bis Astrovalta gefahren einen wunderbaren Platz am Meer gefunden und 2 Tage bei schönem Wetter gefaulenzt. Dann ging es weiter über Fanari einem schönen Fischerstädtchen, nach Alexandropolis dort bleiben wir einen Tag und morgen fahren wir in die Türkei.
16.11.09
200 km vor Izmir
Kavala / Alexandropolis
21.11.09
Wir sind jetzt in Pamukalle, habe versucht den Bericht zu senden ging aber nicht.
25.11.09
Am 14.11.2009 sind wir in die Türkei eingefahren ca.1,5 Stunden Wartezeit an der Grenze in Ipsala, dann ging es weiter über Kesan nach Eceabath zur Fähre über die Dardanellen, aber vorher fanden wir noch einen schönen Platz zum übernachten, so fuhren wir am anderen Tag mit der Fähre nach Canakkale wir hatten Glück und mussten nur 1 Stunde warten bis diese kam. So fuhren wir nach Troja und besichtigten die Ausgrabungen von dem Deutschen Amateur-Archäologen Heinrich Schliemann dieser entdeckte Troja und fand den Goldschatz den Schliemann für den Schatz Priamus hielt, aber das Gold stammte nicht aus Homers Troja sondern war viel älter, von dort aus sind wir weiter einen Übernachtungsplatz suchen und fanden dies in einem kleinen Fischerort namens Dalyan. Dort treffen wir einen Wirt dieser bei den Ausgrabungen von Alexandra-Troja damals mit geholfen hatte, er war ganz stolz und zeigte uns das Buch mit seinem Namen. Am anderen Tag sind wir dann nach Alexandra-Troja gefahren und haben uns diese Ausgrabungsstätte angeschaut, sie war verschlossen man konnte aber noch verschiedene Ausgrabungsstücke besichtigen, wir fuhren noch Richtung Aysvalig wo wir endlich einen Übernachtungsplatz bei Kücükky fanden. Am anderen Tag hatten wir beschlossen einen schönen Platz am Strand zu suchen und mal 2 Tage ruhen, da das Wetter mitspielte, bei 26 Grad fanden wir bei Denizlör einen Stellplatz in dem Fischerdorf zwischen Dikili+Candarli gegenüber der Griechischen Insel Lesvos.
Heute am 19.11.2009 ging es weiter über Izmir nach Selcuk zur Ausgrabungsstätte von Efes (Ephesus). Bier Efes+Bibel treffen sich hier, Efes heißt die gängigste Biersorte des Landes, der griechische Namen Ephesus ist aus der Apostelgeschichte bekannt, als sich Paulus hier aufhielt und predigte. Doch Ephesus in Römischer Zeit Hauptstadt der Provinz Asia war eine antike Großstadt mit marmorgepflasterten bereits in der Antike beleuchteten Hafenstrasse, mit Theater, Tempeln und dem Fassadentorso der zweistöckigen Celsius-Bibliothek mit Mosaik. In Selcuk steht die mächtige Ruine der Johannes-Basilika eine wichtige Hinterlassenschaft des Christentums, und südlich des Antiken Ephesus das Marienhaus als Wohnung der Gottesmutter. Als nächstes Ziel ist nun Pamukkale!
29.11.09
Mamaris Türkei
Bilder aus Efesus











04.12.09
Von Selcuk über Aydin nach Pamukkale, vor Jahren war man von Pamukkale enttäuscht die berühmten Terrassen waren grau statt weiß. Doch mit einer Generalkur haben die Denkmalspfleger der Türkei, die Rettung des Naturwunders, das zum Weltkulturerbe gehört durchgesetzt, im steten Wechsel wird das heiße Quellwasser die Becken und Terrassen überströmen und der weiße Kalk abgelagert. Hinter den Kalkterrassen befindet sich das riesige Ruinengelände der antiken Stadt Hierapolis, mit großem Theater usw. Von Pamukkale über Mugla und Fethiyhe ins Gebirge nach Incirköy einen guten Türkischen Freund besuchen, um mit ihm eine Fiat-Werkstatt aufzusuchen ,da ich durch die langen teilweise bis zu 10 Kilometer steilen Abfahrten Probleme mit den Bremsen bekam. Da mein Hund auch Krank wurde war es ganz gut einen Türkisch sprechende Person zu haben, so wurde auch gleich ein Tierarzt gefunden, er bekam eine Spritze und Medizin. Am anderen Tag fuhren wir nach Kas mittlerweile eine kleine Touristenstadt geworden, der Platz am Hafen bei den Fischerbooten kostet mittlerweile 20 T.Lira die ganzen Jahre war er umsonst.
Habe mich heute am 24.11.2009 von Peter getrennt die Chemie stimmte halt nicht mehr.
Da ich Kas ja durch mehrere Aufenthalte schon kannte fuhr ich am anderen Tag über Antalya an die Manavgat Wasserfälle. Die eigentliche Attraktion aber ist eine Bootsfahrt auf dem eiskalten türkisgrünen Manavgat-Fluss, der auch im Sommer die Wasserfälle kräftig rauschen lässt. Am nächsten Tag bin ich weiter die kurvenreiche Strecke bis Anamur, der südlichste Punkt der Türkei mit einer faszinierenden Burganlage mit starken Mauern und Rundtürmen an die das Meer brandet, im Burghof steht eine kleine Moschee die man besichtigen kann. Rund 2 Kilometer westlich liegt Anamurium eine Totenstadt der Antike. Und hier werde ich mich jetzt erst mal 20 Tage ausruhen auf einem sehr schönen Campingplatz, und 5000 gefahrenen Kilometern.
04.12.09
fahre morgen weiter Richtung Syrien.
04.12.09
Hier noch ein paar Bilder von Pamukalle und Manavgat-Wasserfall sowie mein Campingplatz. Morgen geht es langsam weiter Richtung Syrien.
06.12.09
Nach Antakya

















07.12.2009
Bin jetzt in Artakya (Hatay) auf einem Parkplatz vor dem Atatürck Stadion. Fahre diese Woche noch nach Syrien. Das Wetter war die letzten Tage schlecht Regen und Sturm.
07.12.2009
Hier ein paar Bilder die Burg von Kizkalesi, die Karawanserei und das billige Denkmal vom Kaiser Barbarossa.

















07.12.2009
Nach 10 Tagen Ruhe + Entspannung geht es langsam weiter, Übrigens die Burg-Anamur wurde im Mittelalter von den Kreuzrittern Erbaut, und später zu einem Sinnbild osmanischer Macht, von Anamur aus geht es weiter nach Silifke auf dem eine Burgruine des Mittelalter steht, und eine römische Brücke aus dem 1 Jahrhundert n.d.Zw. Und überspannt den Fluss Göksu in dem der deutsche Kaiser Barbarossa ertrunken ist, und ihm zu Ehren ein Denkmal gesetzt wurde. Heute steht das Göksu-Delta unter Naturschutz. In der nähe des Dorfes Pash steht Mezgit-Kalesi der mit acht Metern höhe größter römischer Grabbau in der Türkei, mit einem meterhohen Priapos-Relief. Nun geht es weiter nach Kiskalesi mit dem Mädchenschloss auf einer Insel ca.200 Meter vom Ufer entfernt. In der Antike war das Schloss durch einen Damm mit dem Festland verbunden und an die Hauptburg angeschlossen.
Eine Episode: Am 5.12.2009 fuhr ich bei Akkur auf eine Grillplatz zum übernachten,(Grillplätze gibt es viele in der Türkei wird auch viel benutzt,) als ich mit Timbo (Hund) spazieren ging sah ich von weitem ein junges Paar im Regen beim Grillen.Wir sind nach einer weile Gassi zum Wohnmobil zurück, ich wollte mir auch was zum Essen machen, wollte gerade loslegen als es an der Tür klopfte, da stand der junge Türke mit einem Döner in der Hand und ein Becher Tee und noch verschiedene andere Speisen und lud mich zum Essen ein es wurde noch ein schöner Abend.
Nur das ich bei Dunkelheit doch weiter gefahren bin da der Grillplatz direkt an der Transitstraße lag und zum schlafen zu laut war. Am anderen Tag fuhr ich weiter bis Yakacik (Payas) zum Golf von Iskenderum um dort den prachtvollen Bauten komplex des Sokullu Mehmet Pascha 16 Jahrhundert zu besichtigen. Dieses besteht aus einer großen Karawanserei, einer Moschee, Medresse und einem Bad. Daneben steht der Geisterturm und die Burg, und ein riesiger Grillplatz zum übernachten da weit abseits der Straße. Am nächsten Tag bin ich weiter gefahren nach Antalya (Hatay) Weltberühmt wurde Antakya in der Frühzeit des Christentums als die Heiligen Paulus, Petrus und Barnabas sich hier aufhielten, den hier wurden die Anhänger Jesus zum ersten mal (Christen) genannt. Außerhalb der Stadt ca.6 Km. liegt die Petrusgrotte , eine Felsenkirche in der Petrus die erste christliche Gemeinde gegründet hat. Nicht weit weg im heutigen Cevlik haben die Römer ein Wunderwerk der Technik in Form eines Tunnels (Titus-Tunnel) zum Auffangen und Weiterleiden von Regenwasser gebaut, das gemessen am technischen Stand unserer Zeit auch heute noch Erstaunen erregt. Und in dieser Region findet man noch viele Felsengräber. Und damit bin ich mit der Türkischen-Küste fertig, habe noch ca. 50 Km bis Syrien!
08.12.2009
Hier ist alles in Ordnung aber kalt, heute Nacht 8 Grad. Wir werden diese Woche nach Syrien fahren, habe hier in Antakya keinen schönen Platz , ist zu laut direkt am Stadion an der Hauptstraße, das Wetter spielt hier auch als verrückt.
12.12.09
Habe mich 2 Franzosen angeschlossen
Am Mittwoch d.10.12.2009 fuhr ich über die Grenze nach Syrien die Grenzvormalitäten dauerten 3 Stunden, 245 Dollar für Dieselsteuer + Versicherung bezahlt, Grenzstation nicht gerade von Sauberkeit überall auch während der Fahrt Plastikmüll und Müll. Ich bin in Yaladag über die Grenze gefahren, da es die Richtung zur Saladin-Burg ist, aber es trat so starker Nebel auf im Gebirge ich konnte die Burg nicht finden. So bin ich weiter nach Hama gefahren, dort sollen die großen Wasserräder sei, aber bei der Einfahrt von Hama es wurde gerade Dunkel wurde ich von zwei Kleinlastwagen (Mazda) ausgebremst und wollten von mir Geld und Elektro, da ich meine Handys nicht greifbar hatte konnte ich die Polizei nicht informieren, so gab ich Gas und fuhr dem einen die Rücklichter entzwei, danach gaben sie auf und ich hatte keine Lust mehr die Wasserräder zu besichtigen, auf den Schreck hin suchte ich mir dann außerhalb einen Übernachtungsplatz. Am anderen Tag ging es weiter Richtung Homs um die Festung Krak des Chevaliers zu besichtigen, die Anfahrt dorthin ist sehr steil teilweise musste ich im 1. Gang fahren, aber das hat sich gelohnt, die Festung ist wirklich einmalig erhalten die Besichtigung mit Führer dauerte 3 Stunden und die führ 1,50 Euro. Danach fuhr ich weiter nach Palmyra ca.160Km durch die Wüste auf guter Straße. In Palmyra ist das schönste Ruinenfeld Syriens es ist auch ein Höhepunkt die römische Saülenstraße, der Baa-Tempel, das Tal der Gräber und die Zitadelle die hoch auf dem Berg thront mitten in der Wüste. Der Baal-Tempel gehörte zu den wichtigsten religiösen Gebäuden des ersten nachchristlichen Jahrhunderts im Nahen Osten. Die Grabtürme im Tal der Gräber waren bis zu vier Stockwerke hoch und durch einen großen Korridor und Treppen verbunden, das Grab des Elahel stammt von 103 nach Chr. Es ist das größte und bekannteste in ihm konnten 300 Tote beigesetzt werden. Die Nacht verbrachte ich auf einem schönen Campingplatz direkt hinter dem Baal-Tempel 300 Syrische-Lira die Nacht. Am nächsten Tag fuhr ich 260 Km. durch die Wüste auf einer guten Teerstraße, teilweise nur 150 km vom Irak und Bagdad entfernt Richtung Damaskus. Eigentlich wollte ich mir Damaskus ansehen aber die GPS-Daten vom Campingplatz davon 3 Stück stimmten alle nicht ,nach 3 Stunden Suche nach einem Parkplatz in der Stadt (teils mit Polizei) hatten kein Erfolg, es ist halt nicht einfach mit einem Reisemobil von über 7 Metern länge einen Parkplatz in der Stadt zu finden, so fuhr ich außerhalb Richtung Jordanien und fand bei einem Krankenhaus einen schönen Stellplatz zum übernachten. Ich werde Damaskus auf dem Rückweg nochmals in Angriff nehmen. Am anderen Tag fuhr ich weiter nach Jordanien.
Am 14.12.2009 bin ich über die Grenze bei Ar Ramtha nach Jordanien über die Grenze gefahren, zuerst fand bei einem Vorposten eineFahrzeugkontrolle (unten statt) dann unter dem Hauptdach eine zweite Kontrolle (innen statt). Es wurden alle Schränke und Fächer geöffnet, Kamera, Laptop sowie Lebensmittel fanden kein Interesse, ebenso wurde bis jetzt der Internationale Führerschein und Fahrzeugschein abverlangt. Nur Timbos Internationaler Hundepass wurde verlangt und belächelt. Dann ging es zur Pass und Visa-Kontrolle, daneben die Bank zum wechseln.Für die KFZ-Haftpflichtversicherung wird nur in Landeswährung (Jordanischen-Dinar) bezahlt, danach ging es zur Ausfahrtkontrolle, da wollten sie wieder ins Fahrzeug, als sie den Hund sahen konnte ich ohne Kontrolle durchfahren. Der Grenzübergang dauerte 3 1/2 Stunden. Dann bin ich über Irbid ins Jordantal gefahren, die Fahrt durch das Tal 400 Meter unter dem Meeresspiegel führte an fruchtbaren Feldern vorbei , vom Jordan selbst bekommt man wenig zu sehen, auf der gesamten Strecke viele Militärkontrollen, danach bin ich über Kufrina Passhöhe 1700 Meter nach Jerash gefahren um die Ausgrabungsstätte zu besichtigen. Hauptsehenswürdigkeit ist die eindrucksvolle Ruinenstätte des alten Gerasa. Die antike Stadt blickt auf eine lückenlose Geschichte menschlicher Besiedlung zurück, die mehr als 6500 Jahre zurückreicht. Heute genießt Jerash allgemein den Ruf eine der besterhaltenen römischen Provinzhauptstädte der Welt zu sein, mit gepflasterten Straßen und Kolonnaden, auf Hügeln thronenden Tempeln, hübschen Theatern, weitläufigen öffentlichen Plätzen, Bädern, Brunnen sowie Stadtmauern die Türmen und Toren gespickt waren. Das antike Jerash war eine offene Stadt mit freistehenden Bauten die mit Marmor und Granit verziert waren. Ihre Bautechnik war so ausgereift dass große Teile der Stadt bis heute erhalten geblieben sind. Alle Jahre findet das Jerash-Festival statt von Ende Juli bis Anfang August. Es bietet eine Fülle von Veranstaltungen z.B. Folkloregruppen, Ballettvorführungen, Shakespeare-Theaterstücke und Kunstausstellungen. Im Hippodrom findet mit 45 vollausstaffierte Legionäre die römische Armeeformationen und Kampftechniken demonstrieren, mehrere römische Streitwagen die in klassischen Wagenrennen über sieben Runden im antiken Hippodrom gegeneinander antreten, sowie Gladiatoren die kämpfen. In Jerash blieb ich 2 Tage dann ging es weiter über Amman nach Madaba. (Amman ist schwierig wenn man alleine Unterwegs ist da muss man sich zu stark auf den Verkehr konzentrieren, und Parkplätze findet man nur außerhalb der Stadt).Madaba ist auch als Stadt der Mosaiken bekannt. In der griechisch-orthodoxen Kirche St. Georg befindet sich die Mosaikkarte aus dem 6. Jahrhundert, auf der Jerusalem und zahlreiche andere heilige Stätten dargestellt sind. Das im Originalzustand 25x5 Metern messende Mosaik besteht aus zwei Millionen Steinen. Die Karte zeigt Hügel und Täler, Dörfer und Städte bis hin zum Nildelta. Von Madaba war es nicht mehr weit zum Berg Nebo, dies ist der Ort an dem Moses beerdigt wurde. Vom Gipfel des Berges aus kann man wie damals Moses ein weites Panorama bestaunen, das sich vom Jordantal und dem toten Meer über Jericho bis nach Jerusalem erstreckt. (Da muss auch das Wetter mitspielen bei mir war es bewölkt und Nebel). Vom Berg Nebo geht es steil abwärts zum toten Meer. Am anderen Tag ging es weiter nach Petra. Petra ist die Hinterlassenschaft der Nabatäer, einem fleißigen arabischen Volk,das vor mehr als 2000 Jahren in Südjordanien siedelte. Von ihrer abgeschirmten Hauptstadt aus beherrschten sie die Haupthandelsroutendes Antiken Arabiens. Viel von Petras Anziehungskraft rührt von der spektakulären Lage tief innerhalb einer engen Wüstenschlucht. Vom Haupteingang geht man in den Canyon “Sig” genannt der durch ein vorzeitliches Erdbeben aufgerissen wurde. Das berühmteste Monument das Schatzhaus erscheint am Ende des Sig. Zahlreiche Pfade und Aufstiege enthüllen hunderte von in den Fels gemeißelte Grab und Tempelfassaden, Grabkammern und Felsreliefs genug um sie für viele Tage zu bestaunen. Die Hauptattraktion von Petra ist natürlich die Stadt selbst. Petra die rosarote Stadt ist heute UNESCO Weltkulturerbe nach meiner Ansicht auch verdient. Von Petra aus ging es nach Aqaba ans rote Meer, Aqaba bietet eines der besten Sporttauchreviere der Welt. Man kann gut schnorcheln und die verschiedenen Korallengattungen erkunden. Zwei der faszinierendsten Fische kommen dort vor, der Planktonfressende Walhai der als größter Fisch der Erde gilt, und der gertenschlanke Röhrenaal. Am Ende der Strandpromenade befindet sich eine Mameluckenfestung und auf einer Insel in der Mitte des Golfs die Burg Saladins, des Widersachers von Richard Löwenherz. Neun Monate im Jahr sonnt sich Aqaba in mildem Wetter nämlich Winter, Frühling und Herbst. Und hier bleibe ich jetzt eine Zeitlang bei sehr schönem Wetter um die 26 Grad.
16.12.09
Jordanien / totes Meer / tiefster Punkt der Erde 300m / es ist kriminell in den Städten zu fahren
17.12.09
Bin in Petra. Petra ist einmalig.
18.12.09
Bin in Agaba am Strand bei 26 °C, nach Weihnachten fahre ich weiter.
26.12.2009















Grüsse
Alexander





































