Unsere grosse Reise rund um Afrika
Moderator: Moderatoren
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
Hallo Jonas
Ich sitze im Moment in der Bar des Camps, Josef ist schon schlafen gegangen, werde ihm morgen den Gruss gerne ausrichten.
Hier ist alles perfekt.
Für die Traveller einen schönen Standplatz mit perfekten Duschen und Toiletten, schöne Bungalows für sonstige Gäste.
Sauberes Wasser und freundliches Personal und im Restaurant, mit Blick auf die Muotathaler Berge, gibt's eine feine Rösti, was will man mehr.
liebe Grüsse
Turi und Stina
Ich sitze im Moment in der Bar des Camps, Josef ist schon schlafen gegangen, werde ihm morgen den Gruss gerne ausrichten.
Hier ist alles perfekt.
Für die Traveller einen schönen Standplatz mit perfekten Duschen und Toiletten, schöne Bungalows für sonstige Gäste.
Sauberes Wasser und freundliches Personal und im Restaurant, mit Blick auf die Muotathaler Berge, gibt's eine feine Rösti, was will man mehr.
liebe Grüsse
Turi und Stina
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
- Achim Vogt
- Moderator
- Beiträge: 2854
- Registriert: Fr 2. Jan 2009, 19:32
- Wohnort: Kampala / Uganda
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
Hallo Stina und Turi,
wieder einmal vielen Dank für Eure wunderbaren Fotos! Das macht richtig Lust auf Tansania. So schöne Bilder habe ich aus dem Land lange nicht mehr gesehen.
Wollt Ihr denn später noch nach Ruanda und Uganda oder werdet Ihr sozusagen direkt nach Norden weiterfahren, wenn Ihr Weihnachten am Strand gut überstanden habt?
Viele Grüße aus Beirut, wo ich immerhin auch noch keine Heizung anwerfen musste
Achim
wieder einmal vielen Dank für Eure wunderbaren Fotos! Das macht richtig Lust auf Tansania. So schöne Bilder habe ich aus dem Land lange nicht mehr gesehen.
Wollt Ihr denn später noch nach Ruanda und Uganda oder werdet Ihr sozusagen direkt nach Norden weiterfahren, wenn Ihr Weihnachten am Strand gut überstanden habt?
Viele Grüße aus Beirut, wo ich immerhin auch noch keine Heizung anwerfen musste
Achim
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
Hallo Achim
Ruanda und Uganda lassen wir aus, wir werden im neuen Jahr nach Kenia ausreisen.
Wir haben in den letzten Monaten viel, sehr viel Busch und Dschungel gesehen und erlebt, sind aber eher auf Wüste programmiert.
Was uns noch ein wenig Gedanken macht, ist Ägypten, da kann im Moment niemand eine schlüssige Auskunft geben,
haben allerdings noch genug Zeit, mal sehen was bis zum nächsten Sommer noch alles passiert.
Schön wäre, wenn Lybien mal ein wenig ruhiger würde, sehe da aber eher schwarz.
Liebe Grüsse nach Beirut
Turi
Ruanda und Uganda lassen wir aus, wir werden im neuen Jahr nach Kenia ausreisen.
Wir haben in den letzten Monaten viel, sehr viel Busch und Dschungel gesehen und erlebt, sind aber eher auf Wüste programmiert.
Was uns noch ein wenig Gedanken macht, ist Ägypten, da kann im Moment niemand eine schlüssige Auskunft geben,
haben allerdings noch genug Zeit, mal sehen was bis zum nächsten Sommer noch alles passiert.
Schön wäre, wenn Lybien mal ein wenig ruhiger würde, sehe da aber eher schwarz.
Liebe Grüsse nach Beirut
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
Hallo Wüschigemeinde
hier noch ein paar Fotos aus dem schönen Land Tansania
der 6 jährige Obama super intelligent, der "neue" Obama von Tansania


hier war mal die Brücke



gewaltige Durchmesser der Boabab


der hatte an uns nicht so Freude

ein vermutlich gewilderter Elefant, der vordere Teil des Schädels mit den Stosszähnen hat gefehlt, gut gibt es keine Geruchsfotos

Elefanten beim Schlammbad

auch die kleineren Tiere darf man nicht vergessen




hier gibt's Wasser


gewaltige Bodenerosionen

auch Weinberge gibt's hier



es ist Tomatenzeit

Warmwasserversorgung auf einer Campsite

die müssen noch richtig streng arbeiten

und die machen sich gegenseitig Konkurenz




und eeeewig lange Baustellen






dies ist die Einfallstrasse zur Capital City


Einfahrt ins Boababvalley


die schönsten Camps sind die Buschcamps, abseits jeglicher Zivilisation

der hatte Glück, der LKW blieb in den Bäumen hängen, es ging noch mehrere 100 Meter hinunter

der hier hat sicher nicht überlebt, ganz vorne im Bild liegt die total zertrümmerte, ausgebrannte Zugmaschine

Gruss aus Tanzania
Turi und Stina
hier noch ein paar Fotos aus dem schönen Land Tansania
der 6 jährige Obama super intelligent, der "neue" Obama von Tansania


hier war mal die Brücke



gewaltige Durchmesser der Boabab


der hatte an uns nicht so Freude

ein vermutlich gewilderter Elefant, der vordere Teil des Schädels mit den Stosszähnen hat gefehlt, gut gibt es keine Geruchsfotos

Elefanten beim Schlammbad

auch die kleineren Tiere darf man nicht vergessen




hier gibt's Wasser


gewaltige Bodenerosionen

auch Weinberge gibt's hier



es ist Tomatenzeit

Warmwasserversorgung auf einer Campsite

die müssen noch richtig streng arbeiten

und die machen sich gegenseitig Konkurenz




und eeeewig lange Baustellen






dies ist die Einfallstrasse zur Capital City


Einfahrt ins Boababvalley


die schönsten Camps sind die Buschcamps, abseits jeglicher Zivilisation

der hatte Glück, der LKW blieb in den Bäumen hängen, es ging noch mehrere 100 Meter hinunter

der hier hat sicher nicht überlebt, ganz vorne im Bild liegt die total zertrümmerte, ausgebrannte Zugmaschine

Gruss aus Tanzania
Turi und Stina
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
hallo zusammen
versuche die Fotos nochmals ohne Kommentar zu senden, das shit Internet hier








































versuche die Fotos nochmals ohne Kommentar zu senden, das shit Internet hier








































Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
ja, auch bein zweiten mal ansehen schön. ihr habt wirklich einen schönen und vielfältigen eindruck von tansania gezeigt. macht wieder ordentlich fernweh. 
-
emanuelberger
- Beiträge: 131
- Registriert: Di 4. Aug 2009, 12:48
- Wohnort: BE/Schweiz aber mehr im südlichen Afrika unterwegs
- Kontaktdaten:
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
Hallo Turi
Auch bei uns gibt es nun einen Link zu Eurem schönen Reisebericht.
https://africanomads.wordpress.com/links/weltenbummler
Gruss aus Stellenbosch
Emanuel
Auch bei uns gibt es nun einen Link zu Eurem schönen Reisebericht.
https://africanomads.wordpress.com/links/weltenbummler
Gruss aus Stellenbosch
Emanuel
Home is, where I'm welcome.
Atheism is a non-prophet organization.
http://www.nelson2africa.blogspot.com
http://www.africanomads.wordpress.com
Atheism is a non-prophet organization.
http://www.nelson2africa.blogspot.com
http://www.africanomads.wordpress.com
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
Unsere grosse Reise rund um Afrika
Tansania Teil 3
Die Erholung bei Josef auf der Tan Swiss Campsite hat uns gut getan.
Entspannt fuhren wir auf der A7 durch den Mikumi NP (die Durchfahrt durch den Park ist gratis), man kann auch von der Strasse aus viele Tiere sehen, allerdings darf man vor lauter schauen die Bumps nicht übersehen, die Geschwindigkeitsbremsen sind manchmal richtig heftig und trotz 50 km/h, die im Park gelten, wird man von den Bussen und diversen anderen Fahrzeugen mit unvorstellbarer Geschwindigkeit überholt.
An der ganzen Strecke stehen Schilder was ein überfahren der diversen Tieren kostet, ein Büffel z B. 1900 $ ganz abgesehen davon was alles am Fahrzeug kaputt geht, wenn man einen Büffel anfährt, mit überfahren wird da wohl nichts.
Über Morogoro nach Dar Es Saalam in’s
Sunrise Beach Resort S 06° 50. 693 E 039° 21. 502 , das Resort ist zu empfehlen, die Fahrt dorthin allerdings nicht.
Da wir die Fähre nicht nehmen wollten machten wir einen grossen Bogen um die Stadt , scheinbar allerdings nicht gross genug.
Unser 35 km Bogen hat dann ca. 4 Std. gedauert, 200 m fahren und dann ¼ Std stehen, 200 m fahren dann mal 20 Minuten stehen, dazwischen gings dann mal wieder 1-2 km und dann das selbe Spiel, so wurde die Umfahrung zu einer Farce.
Der Verkehr um und in Dar es Saalam ist…… keiner, ich war immer der Meinung, dass wenn man von Verkehr redet, sich was bewegt, bin noch nie so lange gestanden beim……äh im Verkehr.
Ok nun, da wir nun mal hier waren, blieben wir auch 3 Nächte, am Wochenende ist zwar hier viel los, wir haben hinter den Zelten einen schönen, ruhigen Platz gefunden um dem Treiben zuzuschauen.
Da das Sunrise Beach Resort gut bewacht ist, wurden wir nicht von den fliegenden Händlern, die sich ständig am Strand herumtrieben, belästigt.
Dir Fahrt zur
Taveller Lodge in Bagamoyo S 06. 26. 067 E 038. 54. 248
wurde dann zum reinen Vergnügen, am Anfang hat es noch geregnet, als wir die Baustelle verlassen haben und auf die neue Teestrasse bogen kam auch die Sonne wieder und das Verkehrsaufkommen war nicht all zu gross.
Die Traveller Logde liegt auch direkt am Indischen Ocean, allerdings ist der Strandabschnitt nicht zu der Lodge gehörig, war schmutzig und viele Leute hingen an dieser Stelle herum.
Wir trafen ein paar Traveller aus Deutschland und alte Bekannte aus dem Addo NP in Südafrika, das belgische Paar Hanna und Sam mit ihrem roten Landy.
Wir schlenderten durch Bagamoyo, wo noch alte Hausfassaden aus der deutschen Zeit stehen.
Das Dorf ist ziemlich verdreckt und alles ist am zerfallen.
Ein Tag war genug, die Hitze, die Luftfeuchtigkeit und das nicht einladende Dorf gelüstete uns nicht länger zu bleiben.
Wir fuhren in einem Rutsch nach Lushoto, die B 1 ist gut ausgebaut und wenn man’s ruhig angehen lässt, kann man den Polizisten zulächeln, ohne zu bezahlen.
Vorbei an unendlichen Sisalfeldern.
Die Strasse von Mombo nach Lushoto führt immer weiter in die Berge hinein, die Strasse gut ausgebaut und die Landschaft wunderbar grün, ab und zu muss man den übergeschnappten Busfahrern ausweichen.
Hier oben auf 1480 m haben wir dann unser Domizil über Weihnachten und Neujahr gefunden.
Bei Ute und Richard, dem deutschen Verwalterpaar fanden wir dann eine passende Unterkunft.
Auf der Irente Biodiversity Reserve Farm mit Campsite
S 04° 47. 633 E 038° .15. 929 fühlten wir uns so richtig wohl.
Die Wärme ist hier erträglicher, in der Nacht braucht es wieder eine Decke.
Die Toiletten und die Dusche sind perfekt, wir standen auf der kleinen Campsite mitten im Urwald.
Die Tage und Nächte waren ausgesprochen ruhig.
.
Was ganz wichtig ist, hier kann man Farmprodukte kaufen, vom wohlschmeckenden hausgemachten Tilsiter über Joghurt, Konfi, Brot und Butter war alles zu haben und das zu einem vernünftigen Preis.
Ich hatte mit Richi eine längere Jungletour gemacht, wir suchten einen Weg zu einem zugewachsenen Wasserfall, konnten uns einen Pfad freischlagen und sind dann an der Unterseite des Wasserfalls geladet, leider war ab hier Schluss.
Nach oben war nicht möglich, da ein ca 20 m hoher, fast senkrechter Fels uns den Weg versperrte.
Zu allem Elend fing es dann auch noch an gottserbärmlich zu regenen, nein, das war kein Regen, wie fast jeden Tag einmal, goss es für ca 1 Std wie aus Kübeln.
Wir waren nicht nur nass, wir waren mit samt den Kleidern intensiv gewaschen, wie üblich in Afrika, Kaltwäsche!
Schön und spannend war’s trotzdem, wir brachten einige Dornen und tiefe Kratzer mit nach Hause.
Eine lange, heisse Dusche war dann angesagt, wenn es hier oben anfängt zu regnen, dann wird es gleich empfindlich kalt.
Am 24. Dezember hatte sich noch die Gruppe eines schweizer Reiseveranstalters angesagt, die haben dann allerdings das perfekte Büffet verpasst, sie waren zu spät dran, in Dar und mussten so die Irente Farm auslassen, schade, hier haben sie echt einen schönen Abend mit gutem Essen, Wein, Kuchen mit Sahne und selbstgemachtem Pflaumenmus, verpasst.
Wir waren eine kleine internationale Truppe von 15 Personen , aus Belgien, Deutschland, Irland und der Schweiz und haben einen schönen Abend genossen.
Auch das Silvesterbraai konnten wir in einer kleinen internationalen Gruppe geniessen.
Für uns war allerdings vor Jahreswechsel Schluss, wir verschliefen wie schon das letzte Mal in Burkina den Üergang in’s neue Jahr.
Ein neues Jahr war angebrochen und wieder Zeit für weitere Entdeckungen auf diesem schönen Kontinent.
Durch die Usambara Mountains gings wieder zurück auf die B 1 , an den Sout Pare Mt.s , auch wieder an unendlich vielen Sisalplantagen vorbei, über Same zum Kilimanjaro.
Bei Marangu fanden wir auch eine schöne Lode mit Campmöglichkeit, direkt unterm Kili.
Die Coffe Tree Lodge S 03° 15.511 E 037° 31.046 ;
Der Preis ist günstig, die Anlage super gepflegt und ruhig gelegen,
bietet einen guten Ausgangspunkt um eine kleine Wanderung zu einer Aussichtsstelle, an der man den Kili wunderbar sehen kann.
Einen Aufstieg auf den Selbigen haben wir uns mangels…. Faulheit und Kondition nicht angetan.
Am Abend war der Berg von Wolken verdeckt, am frühen Morgen konnte man die beiden Gipfel wunderbar sehen.
Nach den obligaten Kilimanjaro Fotos auf bester Teerstrasse, mit unendlich vielen Kurven, links und rechts soweit das Auige reicht Bananenplantagen, über Mrere zum kleinen Grenzübergang bei Loitokitok.
Eine gute Sache, so konnten wir den Namanga Grenzübergang umgehen.
Hatten zwar in den Papieren den Namanga angegeben, es wurde dann auch hinterfragt warum, war aber kein Problem.
Freundliche Abfertigung des Passes und des Carnets.
Betreffend der Roadtax, man sollte die Tax über die ganze, im Land gebliebene Zeit, bezahlt haben, es wurde an der Grenze kontrolliert.
38 Tage Tansania, war eine schöne Zeit mit vielen Eindrücken betreffend den Menschen, aber auch den Tieren.
Als Reiseland absolut zu empfehlen, die Bevölkerung mehrheitlich freundlich, nur die Preise sind von den NP angefangen über den Diesel, bis zu den Lebensmitteln eher an der oberen Grenze.
Was erwartet uns in Kenia?
Ihr werdet’s erfahren!
Sonnige Grüsse aus Nairobi
Turi und Stina
Tansania Teil 3
Die Erholung bei Josef auf der Tan Swiss Campsite hat uns gut getan.
Entspannt fuhren wir auf der A7 durch den Mikumi NP (die Durchfahrt durch den Park ist gratis), man kann auch von der Strasse aus viele Tiere sehen, allerdings darf man vor lauter schauen die Bumps nicht übersehen, die Geschwindigkeitsbremsen sind manchmal richtig heftig und trotz 50 km/h, die im Park gelten, wird man von den Bussen und diversen anderen Fahrzeugen mit unvorstellbarer Geschwindigkeit überholt.
An der ganzen Strecke stehen Schilder was ein überfahren der diversen Tieren kostet, ein Büffel z B. 1900 $ ganz abgesehen davon was alles am Fahrzeug kaputt geht, wenn man einen Büffel anfährt, mit überfahren wird da wohl nichts.
Über Morogoro nach Dar Es Saalam in’s
Sunrise Beach Resort S 06° 50. 693 E 039° 21. 502 , das Resort ist zu empfehlen, die Fahrt dorthin allerdings nicht.
Da wir die Fähre nicht nehmen wollten machten wir einen grossen Bogen um die Stadt , scheinbar allerdings nicht gross genug.
Unser 35 km Bogen hat dann ca. 4 Std. gedauert, 200 m fahren und dann ¼ Std stehen, 200 m fahren dann mal 20 Minuten stehen, dazwischen gings dann mal wieder 1-2 km und dann das selbe Spiel, so wurde die Umfahrung zu einer Farce.
Der Verkehr um und in Dar es Saalam ist…… keiner, ich war immer der Meinung, dass wenn man von Verkehr redet, sich was bewegt, bin noch nie so lange gestanden beim……äh im Verkehr.
Ok nun, da wir nun mal hier waren, blieben wir auch 3 Nächte, am Wochenende ist zwar hier viel los, wir haben hinter den Zelten einen schönen, ruhigen Platz gefunden um dem Treiben zuzuschauen.
Da das Sunrise Beach Resort gut bewacht ist, wurden wir nicht von den fliegenden Händlern, die sich ständig am Strand herumtrieben, belästigt.
Dir Fahrt zur
Taveller Lodge in Bagamoyo S 06. 26. 067 E 038. 54. 248
wurde dann zum reinen Vergnügen, am Anfang hat es noch geregnet, als wir die Baustelle verlassen haben und auf die neue Teestrasse bogen kam auch die Sonne wieder und das Verkehrsaufkommen war nicht all zu gross.
Die Traveller Logde liegt auch direkt am Indischen Ocean, allerdings ist der Strandabschnitt nicht zu der Lodge gehörig, war schmutzig und viele Leute hingen an dieser Stelle herum.
Wir trafen ein paar Traveller aus Deutschland und alte Bekannte aus dem Addo NP in Südafrika, das belgische Paar Hanna und Sam mit ihrem roten Landy.
Wir schlenderten durch Bagamoyo, wo noch alte Hausfassaden aus der deutschen Zeit stehen.
Das Dorf ist ziemlich verdreckt und alles ist am zerfallen.
Ein Tag war genug, die Hitze, die Luftfeuchtigkeit und das nicht einladende Dorf gelüstete uns nicht länger zu bleiben.
Wir fuhren in einem Rutsch nach Lushoto, die B 1 ist gut ausgebaut und wenn man’s ruhig angehen lässt, kann man den Polizisten zulächeln, ohne zu bezahlen.
Vorbei an unendlichen Sisalfeldern.
Die Strasse von Mombo nach Lushoto führt immer weiter in die Berge hinein, die Strasse gut ausgebaut und die Landschaft wunderbar grün, ab und zu muss man den übergeschnappten Busfahrern ausweichen.
Hier oben auf 1480 m haben wir dann unser Domizil über Weihnachten und Neujahr gefunden.
Bei Ute und Richard, dem deutschen Verwalterpaar fanden wir dann eine passende Unterkunft.
Auf der Irente Biodiversity Reserve Farm mit Campsite
S 04° 47. 633 E 038° .15. 929 fühlten wir uns so richtig wohl.
Die Wärme ist hier erträglicher, in der Nacht braucht es wieder eine Decke.
Die Toiletten und die Dusche sind perfekt, wir standen auf der kleinen Campsite mitten im Urwald.
Die Tage und Nächte waren ausgesprochen ruhig.
.
Was ganz wichtig ist, hier kann man Farmprodukte kaufen, vom wohlschmeckenden hausgemachten Tilsiter über Joghurt, Konfi, Brot und Butter war alles zu haben und das zu einem vernünftigen Preis.
Ich hatte mit Richi eine längere Jungletour gemacht, wir suchten einen Weg zu einem zugewachsenen Wasserfall, konnten uns einen Pfad freischlagen und sind dann an der Unterseite des Wasserfalls geladet, leider war ab hier Schluss.
Nach oben war nicht möglich, da ein ca 20 m hoher, fast senkrechter Fels uns den Weg versperrte.
Zu allem Elend fing es dann auch noch an gottserbärmlich zu regenen, nein, das war kein Regen, wie fast jeden Tag einmal, goss es für ca 1 Std wie aus Kübeln.
Wir waren nicht nur nass, wir waren mit samt den Kleidern intensiv gewaschen, wie üblich in Afrika, Kaltwäsche!
Schön und spannend war’s trotzdem, wir brachten einige Dornen und tiefe Kratzer mit nach Hause.
Eine lange, heisse Dusche war dann angesagt, wenn es hier oben anfängt zu regnen, dann wird es gleich empfindlich kalt.
Am 24. Dezember hatte sich noch die Gruppe eines schweizer Reiseveranstalters angesagt, die haben dann allerdings das perfekte Büffet verpasst, sie waren zu spät dran, in Dar und mussten so die Irente Farm auslassen, schade, hier haben sie echt einen schönen Abend mit gutem Essen, Wein, Kuchen mit Sahne und selbstgemachtem Pflaumenmus, verpasst.
Wir waren eine kleine internationale Truppe von 15 Personen , aus Belgien, Deutschland, Irland und der Schweiz und haben einen schönen Abend genossen.
Auch das Silvesterbraai konnten wir in einer kleinen internationalen Gruppe geniessen.
Für uns war allerdings vor Jahreswechsel Schluss, wir verschliefen wie schon das letzte Mal in Burkina den Üergang in’s neue Jahr.
Ein neues Jahr war angebrochen und wieder Zeit für weitere Entdeckungen auf diesem schönen Kontinent.
Durch die Usambara Mountains gings wieder zurück auf die B 1 , an den Sout Pare Mt.s , auch wieder an unendlich vielen Sisalplantagen vorbei, über Same zum Kilimanjaro.
Bei Marangu fanden wir auch eine schöne Lode mit Campmöglichkeit, direkt unterm Kili.
Die Coffe Tree Lodge S 03° 15.511 E 037° 31.046 ;
Der Preis ist günstig, die Anlage super gepflegt und ruhig gelegen,
bietet einen guten Ausgangspunkt um eine kleine Wanderung zu einer Aussichtsstelle, an der man den Kili wunderbar sehen kann.
Einen Aufstieg auf den Selbigen haben wir uns mangels…. Faulheit und Kondition nicht angetan.
Am Abend war der Berg von Wolken verdeckt, am frühen Morgen konnte man die beiden Gipfel wunderbar sehen.
Nach den obligaten Kilimanjaro Fotos auf bester Teerstrasse, mit unendlich vielen Kurven, links und rechts soweit das Auige reicht Bananenplantagen, über Mrere zum kleinen Grenzübergang bei Loitokitok.
Eine gute Sache, so konnten wir den Namanga Grenzübergang umgehen.
Hatten zwar in den Papieren den Namanga angegeben, es wurde dann auch hinterfragt warum, war aber kein Problem.
Freundliche Abfertigung des Passes und des Carnets.
Betreffend der Roadtax, man sollte die Tax über die ganze, im Land gebliebene Zeit, bezahlt haben, es wurde an der Grenze kontrolliert.
38 Tage Tansania, war eine schöne Zeit mit vielen Eindrücken betreffend den Menschen, aber auch den Tieren.
Als Reiseland absolut zu empfehlen, die Bevölkerung mehrheitlich freundlich, nur die Preise sind von den NP angefangen über den Diesel, bis zu den Lebensmitteln eher an der oberen Grenze.
Was erwartet uns in Kenia?
Ihr werdet’s erfahren!
Sonnige Grüsse aus Nairobi
Turi und Stina
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
-
Kuno
- Beiträge: 9586
- Registriert: Mi 3. Mai 2006, 10:21
- Wohnort: Dort wo andere Ferien machen.
- Kontaktdaten:
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
Turi - wieviele Kilometer habt ihr mittlerweile auf eurer Reise zurückgelegt?
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
Hallo Kuno
in Zwischenzeit sind es 65 000 km, nun ist in Nairobi ein grösserer Service angesagt.
Wir stehen bei Cris in der Jungel Junktion, morgen werden wir einen Kran organisieren, dann kommt man wieder mal richtig ans "Eingemachte", besser gesagt, den Tank die Federn und den Kompressor.
Der Kompressor hat eine Revision nötig, an den Federn sind die Buchsen zu ersetzen und die Dieselleitung vom Tank zur Förderpumpe muss ersetzt werden, die zieht irgendwo Luft, dann macht mir die Steuerung immer wieder einen Fehler und der Motor geht in den Notlauf.
Aber alles überschaubar.
,deswegen haben wir keine Probleme.
lieben Gruss Turi
in Zwischenzeit sind es 65 000 km, nun ist in Nairobi ein grösserer Service angesagt.
Wir stehen bei Cris in der Jungel Junktion, morgen werden wir einen Kran organisieren, dann kommt man wieder mal richtig ans "Eingemachte", besser gesagt, den Tank die Federn und den Kompressor.
Der Kompressor hat eine Revision nötig, an den Federn sind die Buchsen zu ersetzen und die Dieselleitung vom Tank zur Förderpumpe muss ersetzt werden, die zieht irgendwo Luft, dann macht mir die Steuerung immer wieder einen Fehler und der Motor geht in den Notlauf.
Aber alles überschaubar.
lieben Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
und hier noch ein paar Kii Eindrücke
Kili von vorne






Kili von hinten


Gruss Turi
Kili von vorne






Kili von hinten


Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
und die Eindrücke von Tansania in Fotoformat


Beach im Süden von Dar es Saalam


Mangroven im Anschluss der Beach


ein Foto für den Lademeister Thread


auch der Umweltschutz kommt nicht zu kurz, dank den Chinesen, die kaufen den Plastik-bbzw. PET Müll auf, die Bevölkerung sammelt fleissig.

Camps zum verlieben

Bagamoyo bzw. Reste davon



Die Frauen und Kinder am Schotter klopfen, die Männer ausser Sichtweite






wehe wenn's hier mal wieder richtig regnet


unser Trip zum "verstecken" Wasserfall



Hmmmm die Ananas sind reif, überall frische Früchte für umgerechnet 50 Eurocent


und hier der Busbahnhof, den sich die Bevölkerung in Dar ausgesucht hat, gleich an der Strasse, dass der Verkehr ja blockiert wird, daneben dann die unbenutzen Busspuren und Bahnhöfe, die EU macht's möglich

die unbenutzten Busbahnhöfe bzw. die Busfahrspuren



Kein Spital, ein Regierungsgebäude der Komunalregierung

was hier wohh gefährlicher ist, der Inhalt ders Tanks oder die Fahrweise der Fahrer?

auch in Tansania, das Leben spielt sich auf der Strasse ab



und immer wieder schöne Campsites hier auf der Irente Farm

Das war's so grob aus Tansania
Gruss aus Nairobi
Turi und Stina


Beach im Süden von Dar es Saalam


Mangroven im Anschluss der Beach


ein Foto für den Lademeister Thread


auch der Umweltschutz kommt nicht zu kurz, dank den Chinesen, die kaufen den Plastik-bbzw. PET Müll auf, die Bevölkerung sammelt fleissig.

Camps zum verlieben

Bagamoyo bzw. Reste davon



Die Frauen und Kinder am Schotter klopfen, die Männer ausser Sichtweite






wehe wenn's hier mal wieder richtig regnet


unser Trip zum "verstecken" Wasserfall



Hmmmm die Ananas sind reif, überall frische Früchte für umgerechnet 50 Eurocent


und hier der Busbahnhof, den sich die Bevölkerung in Dar ausgesucht hat, gleich an der Strasse, dass der Verkehr ja blockiert wird, daneben dann die unbenutzen Busspuren und Bahnhöfe, die EU macht's möglich

die unbenutzten Busbahnhöfe bzw. die Busfahrspuren



Kein Spital, ein Regierungsgebäude der Komunalregierung

was hier wohh gefährlicher ist, der Inhalt ders Tanks oder die Fahrweise der Fahrer?

auch in Tansania, das Leben spielt sich auf der Strasse ab



und immer wieder schöne Campsites hier auf der Irente Farm

Das war's so grob aus Tansania
Gruss aus Nairobi
Turi und Stina
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
Liebe Stina,
Lieber Turi
65'000 km in 2 Jahren - das macht pro Tag keine 100 km.
Ich gratuliere Euch herzlich. Somit gehört Ihr zu den besonders umweltfreundlichen Erdenbewohner der 2'000 Watt-Gesellschaft.
Kein Witz. So wie Ihr auf Reisen seid - gemütlich und mit vielen Orten zum Verweilen, Geniessen und Entdecken, ohne möglichst viele Kilometer abzuwetzen und die einheimische Bevölkerung bei Euren Einkäufen zu berücksichtigen - schneidet Euer ökologischer Fussabdruck bedeutend besser ab, als derjenige der meisten Menschen der westlichen Welt.
Ist doch noch ein schöner Nebeneffekt auf Eurer tollen Reise...
Auch wir wünschen Euch ein gutes und gesundes neues Jahr ohne Pannen und freuen uns immer wieder, in Gedanken ein bisschen mitzureisen. Vielen Dank für Eure tollen Berichte!
Liebe Grüsse
Martin und Patrizia
Lieber Turi
65'000 km in 2 Jahren - das macht pro Tag keine 100 km.
Ich gratuliere Euch herzlich. Somit gehört Ihr zu den besonders umweltfreundlichen Erdenbewohner der 2'000 Watt-Gesellschaft.
Kein Witz. So wie Ihr auf Reisen seid - gemütlich und mit vielen Orten zum Verweilen, Geniessen und Entdecken, ohne möglichst viele Kilometer abzuwetzen und die einheimische Bevölkerung bei Euren Einkäufen zu berücksichtigen - schneidet Euer ökologischer Fussabdruck bedeutend besser ab, als derjenige der meisten Menschen der westlichen Welt.
Ist doch noch ein schöner Nebeneffekt auf Eurer tollen Reise...
Auch wir wünschen Euch ein gutes und gesundes neues Jahr ohne Pannen und freuen uns immer wieder, in Gedanken ein bisschen mitzureisen. Vielen Dank für Eure tollen Berichte!
Liebe Grüsse
Martin und Patrizia
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
Hallo Martin hallo Patrizia
Auch Euch ein zufriedenes gesundes 2015.
Schön von Euch zu hören, hoffe ihr müsst nicht zu sehr frieren im Glarnerland, haltet den Landy schön warm.
Da sind wir ökologisch auch im Vorteil, brauchen keine Heizung
Der ökologische Nebeneffekt ist auch, dass wir, mit wenigen Ausnahmen sehr stressless unterwegs sind.
Wenn möglich ist spätestens um 15 Uhr Schluss mit fahren, dann wird die Landschaft und die Bevölkerung genossen und natürlich ein Kili und ab nun ein Tusker und ab und zu auch mal länger an einem schönen Ort verweilt.
liebe Grüsse
Turi und Stina
Auch Euch ein zufriedenes gesundes 2015.
Schön von Euch zu hören, hoffe ihr müsst nicht zu sehr frieren im Glarnerland, haltet den Landy schön warm.
Da sind wir ökologisch auch im Vorteil, brauchen keine Heizung
Der ökologische Nebeneffekt ist auch, dass wir, mit wenigen Ausnahmen sehr stressless unterwegs sind.
Wenn möglich ist spätestens um 15 Uhr Schluss mit fahren, dann wird die Landschaft und die Bevölkerung genossen und natürlich ein Kili und ab nun ein Tusker und ab und zu auch mal länger an einem schönen Ort verweilt.
liebe Grüsse
Turi und Stina
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
-
martin1101
- Beiträge: 1255
- Registriert: Fr 21. Okt 2005, 09:35
- Wohnort: Linz/Austria
- Kontaktdaten:
Re: unsere grosse Reise rund um Afrika
Hallo Stina & Turi,
etwas verspätet aber von Herzen:
alles Gute für 2015 und danke für Eure interessanten Berichte
weiter so !
Martin
etwas verspätet aber von Herzen:
alles Gute für 2015 und danke für Eure interessanten Berichte
weiter so !
Martin





