Ryszard Kapuscinski im Alter von 74 Jahren gestorben.
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/ ... 73,00.html
Ryszard Kapuscinski
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Birgitt
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Re: Ryszard Kapuscinski
Ryszard Kapuscinski
Star-Journalist frisierte seine Lebensgeschichte
02.03.2010 - Welt
Dichtung, Wahrheit oder Parteilichkeit: Eine kritische Biografie des Schriftstellers Ryszard Kapuscinski entzweit Polen. Der 2007 verstorbene und hoch gekürte Journalist Kapuscinski soll seine Reportagen konstruiert haben. Sein Schüler deckte den Skandal auf und schockt die polnische Medienwelt ... mehr
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"Er war kein Reporter, sondern Künstler"
11.03.2010 - taz
DICHTUNG UND WAHRHEIT
Stimmen Kapuscinskis Reportagen?
Nein, sagt Artur Domoslawski.
Er demontiert sein Vorbild - und verteidigt es ... Interview mit Gabriele Lesser
Gruß
Birgitt
Star-Journalist frisierte seine Lebensgeschichte
02.03.2010 - Welt
Dichtung, Wahrheit oder Parteilichkeit: Eine kritische Biografie des Schriftstellers Ryszard Kapuscinski entzweit Polen. Der 2007 verstorbene und hoch gekürte Journalist Kapuscinski soll seine Reportagen konstruiert haben. Sein Schüler deckte den Skandal auf und schockt die polnische Medienwelt ... mehr
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"Er war kein Reporter, sondern Künstler"
11.03.2010 - taz
DICHTUNG UND WAHRHEIT
Stimmen Kapuscinskis Reportagen?
Nein, sagt Artur Domoslawski.
Er demontiert sein Vorbild - und verteidigt es ... Interview mit Gabriele Lesser
Gruß
Birgitt
Re: Ryszard Kapuscinski
… jetzt, wo Ryszard Kapuscinski verstorben ist, kommt solch ein Würsten daher und stellt Behauptungen auf, nur um sich wichtig zu machen...
Kapuscinski selbst hat mit offenen Karten gespielt. In einem Interview mit Hans Magnus Enzensberger, abgedruckt in „König der Könige“, hat sich Kapuscinski klar geäußert.
Kapuscinski selbst hat mit offenen Karten gespielt. In einem Interview mit Hans Magnus Enzensberger, abgedruckt in „König der Könige“, hat sich Kapuscinski klar geäußert.
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Roger-Tecumseh
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Re: Ryszard Kapuscinski
JoergB hat geschrieben:… jetzt, wo Ryszard Kapuscinski verstorben ist, kommt solch ein Würsten daher und stellt Behauptungen auf, nur um sich wichtig zu machen...
Kapuscinski selbst hat mit offenen Karten gespielt. In einem Interview mit Hans Magnus Enzensberger, abgedruckt in „König der Könige“, hat sich Kapuscinski klar geäußert.
(Kapuscinski war Journalist, Reporter und LITERAT!)
Re: Ryszard Kapuscinski
Ja, Martin Pollack kristisiert wie z.B. die Sache mit Che von der Domosławski berichtet, aufgeblasen wird. Was denn nun, Kapuscinski soll keine Reportagen geschrieben haben?
Und mit der Wahrheit locker umgegangen? Weil seine Texte zu gut waren? Auch Egon Erwin Kisch schrieb verdammt gut, war der etwa auch kein Reporter?
gruß bennemsi
gruß bennemsi
Re: Ryszard Kapuscinski
Bin bloß froh, dass sich für meinen Landsmann Fritz Sitte kein Biograf gefunden hat. Er starb 2007 und war ganz sicher einer der großen Reporter. Außerdem gehörte er zu jenen, die mich mit dem Fernweh infiziert haben - eines der Idole meiner jungen Jahre.

Reportagen in "Life", "Stern" und "Observer" 1967 gelang Sitte der internationale Durchbruch. Als einer der ganz wenigen Journalisten war er während des Bürgerkrieges im Jemen und entdeckte eine "publizistische Marktlücke": Reportagen mit abenteuerlichen persönlichen Erlebnissen und zeitgeschichtlichen Ereignissen.
Sitte wurde auch Fotoreporter, seine Beiträge erschienen in "Life", "Paris Match", "Stern", "Bunte", "Quick" oder in der Farbbeilage des "Observer". Ab 1968 machte er auch TV-Filme von seinen Abenteuerreisen. Sein Bericht über die Unita-Rebellen in Angola wurde von BBC, ZDF, NBC und skandinavischen Anstalten ausgestrahlt.
Sitte war auch im Tschad, im Südsudan, in Afghanistan, in Mittel- und Südamerika, bei den Kurden, in Burma, bei den Roten Khmer in Kambodscha, in der Antarktis sowie im südlichen Afrika unterwegs gewesen.
Seine Reisen dauerten oft monatelang und waren verbunden mit illegalen Grenzübertritten, mit Fußmärschen bis zu 2.500 Kilometern, mit Kampfhandlungen, unsägliche Entbehrungen, Hunger- und Durstperioden sowie sogar mit "Kopfgeld"-Ausschreibungen. (aus einer ORF Info)

Reportagen in "Life", "Stern" und "Observer" 1967 gelang Sitte der internationale Durchbruch. Als einer der ganz wenigen Journalisten war er während des Bürgerkrieges im Jemen und entdeckte eine "publizistische Marktlücke": Reportagen mit abenteuerlichen persönlichen Erlebnissen und zeitgeschichtlichen Ereignissen.
Sitte wurde auch Fotoreporter, seine Beiträge erschienen in "Life", "Paris Match", "Stern", "Bunte", "Quick" oder in der Farbbeilage des "Observer". Ab 1968 machte er auch TV-Filme von seinen Abenteuerreisen. Sein Bericht über die Unita-Rebellen in Angola wurde von BBC, ZDF, NBC und skandinavischen Anstalten ausgestrahlt.
Sitte war auch im Tschad, im Südsudan, in Afghanistan, in Mittel- und Südamerika, bei den Kurden, in Burma, bei den Roten Khmer in Kambodscha, in der Antarktis sowie im südlichen Afrika unterwegs gewesen.
Seine Reisen dauerten oft monatelang und waren verbunden mit illegalen Grenzübertritten, mit Fußmärschen bis zu 2.500 Kilometern, mit Kampfhandlungen, unsägliche Entbehrungen, Hunger- und Durstperioden sowie sogar mit "Kopfgeld"-Ausschreibungen. (aus einer ORF Info)




