Hinter den gestrigen Terroranschlägen auf französische Einrichtungen wird al-Qaida vermutet. In der Sahelzone ist der Dschihadismus ein großes Problem ...
Die Informationen seien noch "lückenhaft", konstatierte der französische Journalist Wassim Nasr [...] Die Gruppe Dschamaat Nusrat al-Islam wal-Muslimin habe heute "Geburtstag". Der Zusammenschluss mehrerer terroristischer Gruppen [...] sei genau vor einem Jahr passiert, so Nasr. Laut Nasr ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Gruppe, die unter dem Dach der al-Qaida im islamischen Maghreb (AQIM) operiert, mit den Angriffen heute in Verbindung steht. Die Angriffe hätten Ähnlichkeiten mit Anschlägen, wie sie unter dem berüchtigten "Osama Bin Laden der Sahara", Mokhtar Belmokhtar durchgeführt wurden [...] So feierte die französische Regierung kürzlich einen militärischen Erfolg im Kampf gegen den Terrorismus im Sahel. 450 Dschihadisten habe die französische Armee bei der Operation Barkhane seit dem Sommer 2014 getötet, verkündete Verteidigungsministerin Florence Parly am vergangenen Freitag. [...] Man könnte auch die "Allahu akbar-Angriffe" am heutigen Freitag in Ougadougou als Reaktion auf diese Erfolgsmeldung der französischen Regierung verstehen. Es wäre nicht ungewöhnlich, wenn die Dschihadisten auf solche Medienbotschaften reagieren.
Hinter den gestrigen Terroranschlägen auf französische Einrichtungen wird al-Qaida vermutet. In der Sahelzone ist der Dschihadismus ein großes Problem ...
Mittlerweile sieht es so aus, als wäre nicht al Qaida für den Anschlag verantwortlich sondern Soldaten aus den eigenen Reihen.
An investigation into the violence has resulted in more arrests, including soldiers.
News that the arrested men are not foreigners, but a mix of active and former soldiers, surprised many in Burkina Faso, but not all.
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
Bei einem Doppelanschlag im westafrikanischen Land Burkina Faso sind mindestens neun Zivilisten getötet worden. In der Ortschaft Diabiga wurde in der Nacht zum Samstag das Haus eines islamischen Predigers angegriffen, das neben einer Moschee liegt, wie aus Sicherheitskreisen verlautete. Der Geistliche und fünf weitere Menschen seien getötet worden.
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
Bewaffnete Gruppen in der gesamten Sahelzone streben nach mehr Einfluss. Die meisten Angriffe werden der Jihadistengruppe Ansarul Islam zugeschrieben. Aber auch der Islamistengruppe JNIM, die dem Terrornetzwerk Al-Kaida im Islamischen Maghreb die Treue geschworen hat ...
Bei einem Angriff auf einen Polizeikonvoi im Nordwesten von Burkina Faso sind Ende Dezember zehn Polizisten getötet worden, als der Konvoi aus der Region Toeni und Verstärkung aus der Gegend von Dedougou am Donnerstag in einen Hinterhalt geraten seien [...] Die Polizisten waren [...] auf dem Weg in ein Dorf nahe der Grenze zu Mali [...] Dort war zuvor eine Schule angegriffen worden. Die bewaffneten Angreifer hätten Schulbücher verbrannt [...] In den vergangenen drei Jahren haben tödliche Angriffe in Burkina Faso zugenommen. Die Gewalt begann im Norden des Landes und breitete sich weiter in den Osten aus. Am Mittwoch war ein Polizist bei einem Angriff auf seine Wache in der nördlichen Stadt Solan getötet worden.
Auch ethnische Konflikte nehmen zu in Burkina Faso. Dieser Trend scheint gerade von Mali überzuschwappen. Mindestens 6 Menschen kamen ums Leben, als am Montagabend bewaffnete Männer auf Motorrädern einen Überfall auf das Dorf Yirgou im Bezirk Barsalogo verübten. Am darauffolgenden Tag griffen die Dorfbewohner von Yirgou, größtenteils der ethnischen Gruppe Mossi angehörig, ein nahe gelegenes Lager von nomadischen Fulani-Hirten an und töteten 7 Menschen in einem offensichtlichen Vergeltungsschlag ...
Thirteen civilians have been killed in ethnic violence in central Burkina Faso, the government said on Wednesday, echoing a rise in inter-communal conflicts in neighbouring Mali. Armed men on motorbikes descended on the village of Yirgou in Barsalogo district after nightfall on Monday, killing six people, including the village chief, government spokesman Jean Paul Badoun told Reuters news agency. The following day, Yirgou villagers - whom largely belong to the Mossi ethnic group - attacked a nearby camp of Fulani nomadic herders, killing seven people in an apparent retaliation, said Badoun. Yirgou residents blamed the herders for sheltering the men who attacked them the day before.
Burkina Faso kämpft vergeblich gegen Gewalt und Anschläge. Der Terror breitet sich über die Grenzen des Landes hinaus aus. Fraglich ist, ob ein neuer Armeechef das ändern kann ...
Rinaldo Depagne beobachtet die Entwicklung in Burkina Faso seit vielen Jahren. Jetzt sagt der Experte der Denkfabrik International Crisis Group: "Ich habe noch nie ein solches Ausmaß an Gewalt erlebt." Nur über die besonders Aufsehen erregenden Attacken wird auch in internationalen Medien berichtet: [...] die Gewalt ist [...] fast Alltag. Im Norden von Burkina Faso, an der Grenze zum ebenfalls von Terror geplagten Mali, sterben oft Soldaten und Gendarme, wenn sie auf Sprengsätze auffahren. Mittlerweile ist auch das Grenzgebiet zum Nachbarstaat Niger im Osten des Landes betroffen [...] Im Osten und im Norden von Burkina Faso sind aktuell fast 600 Schulen geschlossen, wegen der Sicherheitsrisiken [..,] Es geht nicht mehr nur um islamistische Ideologie. Es geht auch um soziale Unruhen. Jetzt schließen sich Leute diesen Terrorgruppen an, die keineswegs ans Kalifat oder an die Ideologie glauben, die Al Kaida entwickelt hat." Es sind Menschen, die unter der katastrophalen Wirtschaftslage leiden.
Hallo wir haben vor 7 Tagen einen T28,Vw Bus mit einem einschussloch getroffen. Das Fahrzeug mit Kennzeichen, Nationalität Cz, stand bei Caspar im coolcamp in Mali , in manantali.
Die beiden Insassen, Vater und Sohn, sollten bei einer nächtlichen Kontrolle anhalten.da es sich offensichtlich nach deren Aussage um eine illigale Kontrolle handelte, hielten sie nicht an.
Ein Schuss von seitlich hinten durchschlug das Fahrzeug und von hinten den fahrersitz.
Der Beifahrer wurde schwer verletzt und wurde in der Hauptstadt borkinagrenzer notoperriert und ausgeflogen.
Nachmals der Hinweis nachts in Afrika nicht zu fahren.
Matthias
Lokale Milizen namens „Wächter des Waldes“ verüben in Burkina Faso blutige Anschläge. Die Behörden sehen meist tatenlos zu ...
Es ist ein Begriff, der in fast jedem Gespräch über die Sicherheitslage in Burkina Faso fällt: Niemandsland. Damit gemeint ist die riesige Fläche, die irgendwo zehn bis zwanzig Kilometer nördlich der Hauptstadt Ouagadougou anfängt und wo es für Terroristen und Banditen immer leichter wird, Anschläge zu verüben oder Menschen verschwinden zu lassen. In Burkina Faso herrscht teilweise Ausnahmezustand, aber auf der 100 Kilometer langen Straße von Ouagadougou nach Kaya wird das Auto nicht einmal angehalten oder gar kontrolliert. Erst in Kaya, Hauptstadt der Region Centre-Nord, zeigt sich wieder Polizei. Wirklich für Sicherheit sorgen andere. Youssouf Ouédraogo trägt ein blau-rot-weiß gestreiftes Poloshirt und sitzt mit drei anderen Männern in einem Hinterhof. Das Lehmgebäude findet man nur, wenn man den Weg genau kennt. Zwischen Holzbänken, Plastikstühlen und ein paar Eimern befindet sich in Kaya das Hauptquartier der Koglweogo-Miliz, der „Wächter des Waldes“.
Neue Anschläge in Burkina Faso: Am Sonntag wurde eine Kirche angegriffen, wenige Tage zuvor Lehrer ...
Es ist ein Schock für Burkina Faso. Am Sonntag sind bei einem Angriff auf die protestantische Kirche in Silgadij in der nördlichen Provinz Sahel mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Die Täter kamen auf Mopeds und eröffneten das Feuer, als die Gottesdienstbesucher gegen 13 Uhr die Kirche gerade verlassen wollten. Unter den Opfern befand sich auch der Pastor. Mindestens zwei Personen wurden lokalen Medien zufolge verschleppt. Zwei Tage zuvor waren fünf Lehrer in der Stadt Comin-Yanga in der Provinz Centre-Est von Terroristen erschossen worden. Aufgrund der Sicherheitskrise sind in Burkina Faso bereits 954 Schulen geschlossen.
Bei einem erneuten Angriff auf eine Kirche in Burkina Faso kamen wieder sechs Menschen ums Leben.
Congregants were leaving church around 9 a.m. (0900 GMT) when about twenty men encircled them and shot six dead, Boucary Zongo, mayor of the northern town of Dablo where the attack took place, and a witness, told Reuters.
The attackers then burned the church, looted a pharmacy and some other stores, and left in vehicles, they said.
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
Bei Angriffen in und um Arbinda - im Norden von Burkina Faso - sind am Sonntag 19 Menschen getötet und 13 verletzt worden. An dem Überfall seien dutzende Angreifer beteiligt gewesen, mehr ist bisher nicht bekannt ...
Islamistische Anschläge in Burkina Faso fordern immer mehr Tote. 29 Tote ...
In der Region Centre-Nord in Burkina Faso sind am Sonntag bei zwei Terroranschlägen 29 Menschen ums Leben gekommen. Sechs weitere wurden verletzt. Während auf der Straße zwischen Barsalogho nach Guendbila ein Lkw explodierte, wurde beim zweiten Anschlag zwischen Dablo und Keblo ein Konvoi des UN-Welternährungsprogramms WFP angegriffen. Er hatte Nahrungsmittel für Binnenflüchtlinge geladen. Sie wurden gestohlen. Die Regierung von Präsident Roch Marc Christian Kaboré in Ouagadougou betont, man tue alles, um die Region zu sichern. Doch außerhalb der Städte gelten Lastwagenfahrer als besonders gefährdet.
Die tödlichen Anschläge in Burkina nehmen nicht ab
Mitte September wurde eine wichtige Verbindungsbrücke in der Provinz Soum gesprengt
Am 27. September sind 17 Menschen in einer Serie von Überfällen im Norden umgekommen.
Am 29. September haben 20 Bewaffnete auf Motorrädern das Dorf Komsilga in der Provinz Bam angegriffen, Geschäfte niedergebrannt und 9 Menschen ermordet.
Ebenfalls am 29. September wurde das Dorf Deneon in der Provinz Bam überfallen, es gab 7 Tote.
Ein dritter Übergriff am 29. September fand in der Provinz Soum statt, bei dem ein Soldat sein Leben lassen musste.
Vorgestern, 4. Oktober, wurde eine Goldmine bei Dolmane - Provinz Soum - angegriffen. Bisheriges Fazit: mind. 20 Tote
Am 11. Oktober haben Bewaffnete während des Freitagsgebets die große Moschee in Salmossi / Provinz Oudalan (Grenzgebiet zu Mali) angegriffen. Bei dem Anschlag wurden mindestens 16 Menschen getötet ...
Although hit by violence, many Burkinabes oppose the presence of foreign troops on their territory. On Saturday, a crowd of about 1,000 people marched in the capital Ouagadougou "to denounce terrorism and the presence of foreign military bases in Africa". "Terrorism has now become an ideal pretext for installing foreign military bases in our country," Gabin Korbeogo, one of the co-organisers of the march told AFP. "The French, American, Canadian, German and other armies have set foot in our sub-region, saying they want to fight terrorism. But despite this massive presence... the terrorist groups... are growing stronger."