Der Präsident des westafrikanischen Staats Burkina Faso, Blaise Compaoré, ist zurückgetreten [...] "Ich bin überzeugt, dass ich meine Pflichten erfüllt habe und trete im obersten Interesse des Landes zurück", hieß es in einer im TV verlesenen Erklärung. Um "die demokratischen Errungenschaften und den sozialen Frieden" zu erhalten, gebe er ein "Machtvakuum" bekannt. Dies solle erst zu einer Übergangszeit und dann nach spätestens 90 Tagen zu freien Wahlen führen. Compaorés Aufenthaltsort ist unbekannt. Armeechef Honoré Traoré erklärte, er habe die Macht in dem Staat übernommen. Zuvor hatte Compaoré noch angekündigt, vorerst an der Macht zu bleiben und die Übergangsregierung bis nach einer Neuwahl zu führen.
Zurückgetreten WORDEN triffts wohl eher?
Die von la France "unterstütze" Armee hat dafür gesorgt.
Das ist alte Frankreichtaktik seit Guinea unter de Gaulle genau SO in die faktische Militärregierung getrieben wurde.
Mal sehen, wie lange Burkina eine Militärregierung hat.
Es gibt ja bereits 2 ranghohe Militärs die sich als Präsident sehen.
Ich hoffe, daß es die Franzosen nicht schaffen , ein weiteres Mal einen sozialistischen Präsidenten zu verhindern.
(Burkinabe sind traditionell eher auf der sozialen Seite angesiedelt, denn von den Erlösen der Goldminen bekommen die ja nichts ab)
Der noch immer unaufgeklärte Mord an Sankara lastet auf dem Land.
Vielleicht sollten zukünftige Präsidenten mehr dafür sorgen, Nachfolger aufzubauen, statt bis zum Erbrechen zu regieren um dann am Ende doch zu scheitern?
Aber DAS Problem haben auch genug europäische Länder. Macht ist halt ne Droge
marylin hat geschrieben:Vielleicht sollten zukünftige Präsidenten mehr dafür sorgen, Nachfolger aufzubauen, statt bis zum Erbrechen zu regieren um dann am Ende doch zu scheitern?
Uiii - jetzt aber. So schnell wie du ändert wohl nicht einmal ein Berufspolitiker seine Meinung
In Burkina Faso zeichnet sich ein neuer Machtkampf ab: Der Vizechef der Präsidentengarde, Oberst Issaac Zida, beansprucht das Amt des Interimsstaatschefs für sich und stellt sich damit gegen Militärchef Honoré Traoré ...
Es scheint, als würde man in Burkina Faso den "üblichen Weg" einschlagen:
"Nach dem Rücktritt von Blaise Compaoré als Präsident von Burkina Faso ist unter den Militärführern des Landes offenbar ein Machtkampf um das Amt des Übergangspräsidenten entbrannt.
Kurz nachdem Militärchef Honoré Traoré (63) die Macht übernommen hat, bekundete auch Oberst Isaac Yacouba Zida, Offizier und Vizechef der Präsidentengarde seinen Machtanspruch."
So schreibt's grad der BLICK.
Es wird wahrscheinlich nicht mehr lange dauern, da wird man aus DE und der CH fordern besorgt / empört fordern "dass man, die Weltgemeinschaft oder die UN" etwas unternehmen müsse.
Dabei gehen die Blicke natürlich dann direkt Richtung Frankreich. Und Frankreich hat dann die Wahl sich als "Alte Kolonialmacht, die die Riechtümer des Landes weiterhin schamlos ausbeuten will" deklarieren zu lassen (weter oben wurde es bereits angedeutet) oder als "Ehemalige Kolonialmacht, die sich einen Deut um das Schicksal ihres ehemaligen Gebietes kümmert und die Leute dort ihrem Elend überlässt" beschimpfen zu lassen.
Parallel dazu werden verschiedene afrikanische Organisationen mehrfach ankündigen, dass sie eine Friedenstruppe zusammenstellen wollen..........................
So hab ichs auch gelesen, und hab dann über die Aussprache die " " gemacht, damit den Witz auch n Dummer kapiert...
Ach JA- Landesgrenzen wieder offen.....
Warum müssen diese Präsidenten / Dikatatoren eigentlich immer auf Dauer an der Macht bleiben?
1.Weil ihnen das ,dem Volk gestohlene Geld, nicht genug ist
2. Wie so richtig bemerkt, die nach der Machtübernahme des Nachfolgers, wegen Korruption, angeklagt werden und dann, idR.
den Kopf verlieren.
Wundert einem aber auch nicht, wenn man in den Ländern schaut, was da alles den Familienclans der Präsidenten zugeschanzt wird.
Was glaubst Du passiert in einigen Jahren in Angola oder Nigeria, in Zimbabwe, usw?
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Gottseidank gibt es ja noch Deutschland, wo alles in Ordnung ist und der Staat die Reichtümer, die er mittels Steuern angehäuft hat, den Banken zurückgibt.
Kurz vor der Präsidenten- und Parlamentswahl haben Militärs im westafrikanischen Burkina Faso den Übergangspräsidenten Karfando und die Regierung festgesetzt. Sie waren seit dem Sturz des langjährigen Staatschefs Compaoré vor einem Jahr im Amt [...] Die Garde des vor einem Jahr gestürzten Präsidenten Blaise Compaoré sei während der Kabinettssitzung in den Präsidentenpalast in der Hauptstadt Ouagadougou eingedrungen und habe die Politiker dort festgesetzt [...] Bewaffnete Militärs bezogen [...] Stellungen rund um den Präsidentenpalast. Ob es sich um einen Staatsstreich handelt, bei dem das Militär die Macht übernehmen will, war zunächst unklar [...] Das Land bereitete sich zuletzt auf die Neuwahl des Parlaments und des Präsidenten vor, die am 11. Oktober stattfinden sollte. Die Übergangsregierung ist seit einem Jahr im Amt und sollte die Wahlen organisieren.
Es wurde eine Ausgangssperre von 19 - 6 Uhr verhängt, zu deren Einhaltung dringend geraten wird. Der Flughafen ist vorübergehend geschlossen. Aktuell ist die Lage unklar. Bewegungen insbesondere im Stadtgebiet von Ouagadougou sollten vermieden werden, da Auseinandersetzungen zwischen Putschisten und der Bevölkerung nicht ausgeschlossen werden können. Reisen nach Ouagadougou sollten bis zur Klärung der Lage aufgeschoben werden. Reisenden im Land wird empfohlen, engen Kontakt mit der deutschen Botschaft in Ouagadougou zu suchen und die Medienberichte sowie diese Reise- und Sicherheitshinweise aufmerksam zu verfolgen ...