Christin im Sudan zum Tode verurteilt

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Hazi
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Christin im Sudan zum Tode verurteilt

Beitrag von Hazi »

Da stellt man sich die Frage, wie es Christen ergehen könnte, die den Sudan als Urlauber besuchen, oder wie so einige hier das Land durchqueren.
Ich finde, die Welt wird immer bekloppter. Überall brennt auf die eine oder andere Weise die Luft.

Im Sudan ist eine junge Frau zum Tode verurteilt worden. Der Grund: Die Christin habe Gotteslästerung begangen, indem sie vom Islam zum Christentum konvertierte. Trotz internationaler Appelle verurteilte ein Richter in Khartum Meriam Jahia Ibrahim Ischak zum Tod durch Erhängen.
"Wir haben Ihnen drei Tage gegeben, um zu widerrufen, aber Sie haben darauf beharrt, ...................

http://www.t-online.de/nachrichten/ausl ... -tode.html
marylin
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Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt

Beitrag von marylin »

Nun- andere Länder, andere Sitten.
Als TOURIST wirst wohl ned in die Verlegenheit kommen,
VOM Islam ZUM Christentum konvertieren zu wollen.....
Christ sein ist dort nicht strafbar.
Du bleibst also völlig gesund- zumindest vom religisen Standpunkt aus.
Die Dame wollte halt eine bombengürtellose Märtyrerin sein- lieber tot als den alten Glauben annehmen.
Sie wusste, daß die Scharia angewendet wird- so schlimm das ist.
PS: In den USA werden manchmal ganz Unschuldige hingerichtet- oft mit den falschen Medikamenten.
Soll nicht relativieren- nur BESSER wird Todesstrafe dadurch auch nicht.
Wolfgang K
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Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt

Beitrag von Wolfgang K »

Hallo Fritzekatze,

da muss ich Dir mal eine Frage stellen:
Du hast Doch auch den Verein gewechselt, allerdings in die entgegen gesetzte Richtung.
Würdest Du sagen, dass Du es als „moralisch einwandfrei“ empfunden hättest, wenn man Dich dafür mit dem Tod bedroht oder Dich gar zu selbigem befördert hätte?

Ich meine Du solltest als erster von solchem Treiben Abstand nehmen, zumal du ja ganz offensichtlich selbst von der Religionsfreiheit profitiert hast.

Ist das einen Gedanken wert, liebe marylin ?

Grüße
Wolfgang
landcruiser.
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Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt

Beitrag von landcruiser. »

marylin hat geschrieben:Nun- andere Länder, andere Sitten.
Als TOURIST wirst wohl ned in die Verlegenheit kommen,
VOM Islam ZUM Christentum konvertieren zu wollen.....
Christ sein ist dort nicht strafbar.
Du bleibst also völlig gesund- zumindest vom religisen Standpunkt aus.
Die Dame wollte halt eine bombengürtellose Märtyrerin sein- lieber tot als den alten Glauben annehmen.
Sie wusste, daß die Scharia angewendet wird- so schlimm das ist.
PS: In den USA werden manchmal ganz Unschuldige hingerichtet- oft mit den falschen Medikamenten.
Soll nicht relativieren- nur BESSER wird Todesstrafe dadurch auch nicht.
aber sonst gehts dir gut? :shake:
marylin
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Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt

Beitrag von marylin »

Tja nun- Ich liebe selbstverständlich Religionsfreiheit- nur bei UNS ist sie ja auch nicht vom Himmel gefallen.
Ich darf daran erinnern, daß noch im 18. Jhr in Franken z.B. die Bauern die Religion des Herren haben mussten....
WIR haben sie uns erarbeitet; nun alle anderen so zu behandeln , als müssten Sie diese auch haben müssen, ist gelinde gesagt ignorant.
Ganz nebenbei:
WÜRDE mir der Tod in D angedroht werden bei Abkehr vom Christentum
würde ich mir es sicher überlegen.....
denn MIR liegt Märtyrertum nicht so, wie der Dame.

Die Frau wurde ja nicht 1 Minute nach der Konvertierung enthauptet- auch wenn das vielen gefallen hätte.
UND sie war ja keine Touristin, sondern Sudanesin.

Des weiteren möchte ich darauf hinweisen, daß das Thema ja eigentlich hiess "Gefahr für christliche Urlauber in Sudan-
und die , liebe Mitbrüder, besteht wohl nicht oder?
Nicht mal für die GANZ ekligen...
landcruiser.
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Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt

Beitrag von landcruiser. »

höflich gesagt hast du gewisse Defizite beim Verständnis der Menschenrechte

anders kann ich mir deine abstrusen Gedankengänge nicht erklären :bang:
Hazi
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Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt

Beitrag von Hazi »

Nun, wir leben aber nicht mehr anno 1700 und.
Zwischen damals und heute liegen schon etliche Tage der Weiterentwicklung. Wir leben auch nicht mehr in Höhlen.
Dieselbe Zeit der Chance der Entwicklung hatten auch andere Völkergruppen u. leben heute noch im 18. Jahrhundert.
Das ist erschreckend.
Damals gab es auch mal die Zeit der Hexenverfolgung, besonders wenn Fremde in die Stadt kamen, waren die höchst gefährdet. Wenn also diese heutigen Völker noch das Leben von anno Tobak führen, könnte es für Fremde auch mal gefährlich werden.
Ein falsches Wort über Religion u. ruckizucki könnte man gesteinigt werden. Wenn dann kein Journalist in der Nähe ist, sieht es schlecht aus mit Infos über den Verbleib desjenigen.
Wolfgang K
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Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt

Beitrag von Wolfgang K »

Fritzekatze,
ich finde mich von der Verwendung der Begriffe „uns“ und „wir“ aus deiner Feder regelrecht belästigt.

Du gehörst zu den Zeitgenossen, deren ganzes Weltbild auf dem Herumreiten auf „wir“ und „die anderen“ basiert. Deine Kategorien sind nicht Einstellung oder persönliche Lebenskonzepte des Individuums sondern ethnische und kulturelle Abstammung. Damit gehört Deine Einstellung zu der jener Finsterlinge, die Ihr Süppchen auf Spaltung, Hetze, Hass auf Andersdenkende und aus kulturellen Gegensätzen entstehenden Konflikten kochen. Und solche Geister gibt es in jeder Kultur und jeder Zeit und sie haben überall immer wieder ihren Schaden angerichtet.

Das ganze tarnst Du als vermeintliche Selbstkritik („wir“ machen das ja auch: Hinrichten, Hexenverbrennen etc.) und goutierst damit wie alle anderen, die dieses Scheinarguments bemühen, dass Gesellschaften über das Individuum die totale Macht ausüben, die bis auf das Denken und Glauben Einfluss nimmt und diese bis zu totalen Vernichtung des Individuum durchsetzen.

Dein Gerede Du wollest nicht relativieren kannst Du Dir sparen, da Du einen Schritt weitergehst:
Die Dame wollte halt eine bombengürtellose Märtyrerin sein
Du machst Dich sogar darüber lustig.

Die betroffene Frau hat niemandem etwas getan sondern wird aufgrund einer ganz persönlichen Entscheidung, die niemanden außer ihr selbst betriff und etwas angeht, vernichtet.


Also bitte halte Dich mit dem „Wir“ und „uns“ zurück, sonst wird mir schlecht…
Mia
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Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt

Beitrag von Mia »

marylin hat geschrieben: Die Dame wollte halt eine bombengürtellose Märtyrerin sein- lieber tot als den alten Glauben annehmen.
Die ekelhafte Häme, die aus dem Beitrag spricht, ist hemmungslos bösartig.
Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle. (Karl Popper)
Wolfgang K
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Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt

Beitrag von Wolfgang K »

bösartig
Du hast Recht. Obwohl der Proband alle Anforderungen erfüllt greift hier Hanlon’s Razor nicht.
Kuno
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Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt

Beitrag von Kuno »

Die Frau, die im Sudan aufgrund ihres Christichen Glaubens ermordet werden soll hat diese Tage nun ihr Kind zur Welt gebracht.

Der Perversion ist noch nicht genuege getan, dass sie "bloss" umgebracht werden soll. Da die Ehe mit einem Christen nicht anerkannt wird, wird sie zudem noch beschuldigt Ehebruch begangen zu haben (obwohl sie nie mit jemandem ausser ihrem Mann verheiratet war) - fuer dieses "Verbrechen" wird sie vor ihrer Ermordung zusâetzlich noch mit hundert Hieben ausgepeitscht.
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Achim Vogt
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Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt

Beitrag von Achim Vogt »

Auszug aus der sudanesischen Übergangsverfassung von 2005 (das war allerdings vor der Trennung des Südsudan - weiß jemand, ob es eine neuere gibt?):
Every one shall have the right to the freedom of conscience and religious creed, and
shall have the right to declare his/her religion or creed and manifest the same, subject to
requirements of law and public order, by way of worship, education, practice or
performance of rites or ceremonies; no one shall be coerced to adopt such faith, as
he/she does not believe in, nor to practice rites or services to which he/she does not
voluntarily consent;
Wenn man es ganz legalistisch nimmt, steht da leider nicht, dass jemand die Religion wechseln kann, allerdings immerhin, dass niemand zur Annahme einer Religion gezwungen werden kann. Genau das wurde jedoch vor Gericht versucht.

Viele Grüße
Achim
Kuno
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Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt

Beitrag von Kuno »

Die Christin, welche laut ihrem Mann bei der Geburt ihres Kindes an den Beinen angekettet war, soll nun laut einer Meldung der BBC freikommen. Ich wuensche es ihr.
Kuno
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Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt

Beitrag von Kuno »

Meine Wuensche haben wohl nichts genuetzt. Ein mitarbeiter des Innenministeriums soll erklaert haben, dass es sich bei der Meldung bezueglich der bevorstehenden Freilassung um einen Irrtumg gehandelt habe.
Mia
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Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt

Beitrag von Mia »

Hallo,

Ein Berufungsgericht hat die zum Tode verurteilte Christin im Sudan auf freien Fuß gesetz:
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 05520.html

Ich hoffe das diese Meldung stimmt und für sie jetzt nach der Geburt ihres Kindes im Gefängnis und in Ketten eine bessere Zeit danach beginnt.

Mia
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