In Kamerun sind 12 Touristen aus Europa befreit worden. Sie waren zuvor dort entführt worden, wo Separatisten für einen eigenen Staat kämpfen ...
Im zentralafrikanischen Kamerun sind zwölf europäische Touristen aus der Hand von Geiselnehmern befreit worden. Nach Regierungsangaben wurden die sieben Schweizer und fünf Italiener bereits am Montag im Westen des Landes durch einen "Spezialeinsatz" der Armee befreit. Weiter hieß es, sie seien einige Tage zuvor von "bewaffneten Terroristen" in der westlichen Region Nguti entführt worden [...] Am 1. Oktober vergangenen Jahres hatten die Separatisten symbolisch die Unabhängigkeit des Staates "Ambazonia" erklärt. Kameruns Präsident Paul Biya reagiert darauf seitdem mit aller Härte - ordnet immer wieder Durchsuchungen und Reisebeschränkungen an [...] Vor zwei Wochen hatte Kameruns Armee in der Region einen entführten Tunesier befreit, ein weiterer kam bei dem Einsatz ums Leben. Er war das erste ausländische Todesopfer in diesem Konflikt.
No group has come out to say it had carried out the abduction but it comes a month after a Tunisian engineer was killed by his captors in the same Region [...] However, a group linked to the main Anglophone secessionist group - the Ambazonian Defence Force (ADF), which has been battling security forces, has denied that it had taken part in the abduction, news agency Reuters reports. It quotes Cho Ayaba, a leader of the Ambazonian Governing Council, as saying: "ADF does not take hostages. ADF arrest enablers and collaborators and does not arrest foreign nationals."
In Kamerun sind offenbar zwölf Touristen von Spezialkräften des Landes befreit worden. Dieser angeblichen Rettungsaktion widerspricht allerdings der Reiseveranstalter ...
Dem widersprach "African Adventures" aus der Schweiz. Nach Angaben des Reiseveranstalters wurde die Reisegruppe zwar von bewaffneten Einheiten gestoppt - ihr sei aber noch vor dem Eintreffen der Spezialkräfte erlaubt worden, die Reise fortzusetzen.
Eine der wichtigsten militanten Bewegungen, die Ambazonia Defense Forces, erklärte allerdings, nichts mit der Entführung zu tun zu haben. Keine Gruppe hat sich zur Tat bekannt [...] Die örtliche Zivilbevölkerung habe zur schnellen Befreiung beigetragen. Bei der Operation seien die meisten Kidnapper getötet worden [...] Einer der entführten Schweizer sagte gegenüber dem Tessiner Newsportal tio.ch, es sei alles sehr schnell gegangen. Sie seien am Montagnachmittag entführt worden, um Mitternacht sei alles schon wieder vorbei gewesen. Auch sei es keine gewalttätige Entführung gewesen, und sie seien sehr gut behandelt worden. Im Gegensatz zur kamerunischen Regierung behauptet der Tessiner, die Gruppe habe sich quasi selber befreit. Die lokalen Einsatzkräfte seien sehr langsam gewesen. Er bestätigte auch, dass die Gruppe die Reise Richtung Tschad fortsetzen würde.