Mali - 2013 - The Changing Face of Terror
Moderator: Moderatoren
Mali - 2013 - The Changing Face of Terror
(die Werbung am Anfang kann man überspringen)

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Re: Mali - 2013
Bei der Gelegenheit würde ich gerne 149 Seiten Scharia/ islamisches Rechtswesen einstellen-
Kann man hier im forum pdf Dateien hochladen?
Kann man hier im forum pdf Dateien hochladen?
Re: Mali - 2013
Hierhin hochladen http://picr.de/
und die dann erhaltene Url ins Forum posten. Sollte die *.pdf (max. 5MB/tranche) zu groß sein, vor dem Upload einfach splitten.
Gruß
und die dann erhaltene Url ins Forum posten. Sollte die *.pdf (max. 5MB/tranche) zu groß sein, vor dem Upload einfach splitten.
Gruß
MODERATOR-NOTE: Einfacher geht es, Bilder direkt über das Wüstenschiff hochzuladen: neues-forum-neue-software-f59/bilder-ho ... 55701.html
Nach Süden!
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
Oder Du triffst nichts.
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Wolfgang K
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Re: Mali - 2013
Wo ist denn da der Zusammenhang, Fritz?marylin hat geschrieben:Bei der Gelegenheit würde ich gerne 149 Seiten Scharia/ islamisches Rechtswesen einstellen-
Kann man hier im forum pdf Dateien hochladen?
Re: Mali - 2013
Hallo Max.
Ich heiss zwar nicht Fritz- macht aber nix.
Der Zusammenhang ergibt sich aus dem Film- denn darin geht es um die falsche Anwendung derselben....Wie gesagt- ich wollte nur wissen WIE man so ein pdf Dokument uploaden kann....Also erstmal Danke!
Ich heiss zwar nicht Fritz- macht aber nix.
Der Zusammenhang ergibt sich aus dem Film- denn darin geht es um die falsche Anwendung derselben....Wie gesagt- ich wollte nur wissen WIE man so ein pdf Dokument uploaden kann....Also erstmal Danke!
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Wolfgang K
- Beiträge: 2201
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Re: Mali - 2013
Hallo Fritezekatezbuecherjo[….],
Und Du willst jetzt hier einen kleinen Diskurs über die richtige Anwendung und Interpretation der Scharia einleiten? Und am Besten noch unter Deiner Fachkundigen Anleitung?
Die Malier leiden (litten) ja nicht unter der falschen Interpretation der Scharia, sondern dass ein par Bekloppte überhaupt meinten ihnen damit zu kommen.
Die Interpretation ist doch egal, weil juristisch eh irrelevant.
Wenn man sich einig ist, dass man Mali eine (hoffentlich erfolgreiche) Zukunft als demokratischer Staat wünscht, dann spielen religiöse Interpretationen keine Rolle weil Privatsache der Anhänger der Religion – und da kann dann jeder interpretieren was er will solange er die anderen in damit in Ruhe lässt, oder nicht?
Daher hat es mit dem Thema auch nix zu tun.
Und Du willst jetzt hier einen kleinen Diskurs über die richtige Anwendung und Interpretation der Scharia einleiten? Und am Besten noch unter Deiner Fachkundigen Anleitung?
Die Malier leiden (litten) ja nicht unter der falschen Interpretation der Scharia, sondern dass ein par Bekloppte überhaupt meinten ihnen damit zu kommen.
Die Interpretation ist doch egal, weil juristisch eh irrelevant.
Wenn man sich einig ist, dass man Mali eine (hoffentlich erfolgreiche) Zukunft als demokratischer Staat wünscht, dann spielen religiöse Interpretationen keine Rolle weil Privatsache der Anhänger der Religion – und da kann dann jeder interpretieren was er will solange er die anderen in damit in Ruhe lässt, oder nicht?
Daher hat es mit dem Thema auch nix zu tun.
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Kuno
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Re: Mali - 2013
...dann vielleicht Bücherjoe? Eigentlich ist es ja auch egal, wie du dich jeweils grad nennstmarylin hat geschrieben:Ich heiss zwar nicht Fritz-
Die 149 Seiten des Dokuments, welches du hier im Forum einstellen willst mögen in sich interessant sein. Aber ich finde es absolut übertrieben, nur weil du findest, der Sprecher im Filmbeitrag würde die Sharia falsch interpretieren, sei es nötig, dass die anderen Forumsmitglieder sich nun detailliert mit diesem Thema befassen.
Wenn du schon eine Fehlinterpretation siehst, dann könntest du eventuell darauf hinweisen und die relevanten Textstellen aus der Sharia beisteuern.
Aber eigentlich ist es mir viel lieber, wenn du das nicht machst, liebe Fritzenkatze.
(Ich sehe gerade, Wolfgang K. hat auch etwas geschrieben - sorry, wenn sich da was überkreuzt)
Re: Mali - 2013
In der heutigen Ausgabe der NZZ beschreibt Markus M. Haefliger die bislang gelungene Rettung der Manuskripte von Timbuktu und nett interessante Details. Dass er sich dabei gleich eingangs des Artikels selbst korrigiert, lässt ihn in meiner Achtung noch steigen..
http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/ue ... 1.18100058
Auszüge:
Laut Haïdara lagen zum Zeitpunkt des Einmarsches der Islamisten rund 300 000 Manuskripte in verschiedenen Kollektionen in Timbuktu. Darunter fielen sowohl Familiensammlungen als auch das staatliche Ahmed-Baba-Institut, das in den letzten dreissig Jahren 40 000 besonders wertvolle Handschriften aufgekauft hatte.
Zum kritischen Zeitpunkt im Juli hatte Haïdara Massnahmen ergriffen, um die öffentlichen und privaten Handschriftensammlungen zu verstecken und später heimlich nach Bamako zu evakuieren. Schon im April habe er auf dem Handwerkermarkt in Mopti, einer 300 Kilometer südlich gelegenen Stadt im Einflussbereich der Regierungstruppen, Hunderte von Blechkisten kaufen lassen. Die Kisten von der Grösse einer Truhe werden überall in Westafrika hergestellt und sind unauffällig. Die Verantwortlichen verpackten die Schriften in Kisten, versahen diese mit einem Code und verteilten sie auf über 30 Privathäuser. «Tagsüber packten wir, nach dem Eindunkeln schleppten wir die Kisten in die Verstecke», erzählt Haïdara. Im Ahmed-Baba-Institut war Abdoulaye Cissé sein wichtigster Ansprechpartner; er war dafür besorgt, dass auch diese Bestände in Privathäusern unterkamen.
Bis Januar wurden 2507 Kisten mit Manuskripten aus 32 Sammlungen nach Bamako evakuiert. Für 11 Kollektionen, inklusive seiner eigenen, hat Haïdara die Zahl der transportierten Manuskripte im Kopf – sie summieren sich auf über 160 500 Handschriften. Dazu kommen kleinere Sammlungen und die 26 000 Schriften des Ahmed-Baba-Instituts. Insgesamt waren rund 60 Eingeweihte direkt beteiligt, ein Kreis von Verschworenen, den Haïdara unter den Söhnen der Eigentümer der wichtigsten Privatsammlungen rekrutiert hatte.
In Botschaften und Stiftungen bat er um Beihilfen, um die Kosten von umgerechnet über einer Million Franken zusammenzutragen. Die grössten Anteile übernahmen die amerikanische Ford Foundation (in der exakten Rechnungsführung Haïdaras ermöglichte sie den Transport von 1171 Kisten), die Regierung und die Prinz-Claus-Stiftung in den Niederlanden (699 Kisten)und eine Stiftung in Dubai. Der Beitrag der deutschen Regierung schlägt mit 15 Kisten zu Buche.
An einen Rücktransport nach Timbuktu ist laut den Verantwortlichen erst zu denken, wenn sich die Sicherheitslage im Norden nachhaltig verbessert hat. Dies sei frühestens in zwei Jahren der Fall, glaubt Haïdara.
http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/ue ... 1.18100058
Auszüge:
Laut Haïdara lagen zum Zeitpunkt des Einmarsches der Islamisten rund 300 000 Manuskripte in verschiedenen Kollektionen in Timbuktu. Darunter fielen sowohl Familiensammlungen als auch das staatliche Ahmed-Baba-Institut, das in den letzten dreissig Jahren 40 000 besonders wertvolle Handschriften aufgekauft hatte.
Zum kritischen Zeitpunkt im Juli hatte Haïdara Massnahmen ergriffen, um die öffentlichen und privaten Handschriftensammlungen zu verstecken und später heimlich nach Bamako zu evakuieren. Schon im April habe er auf dem Handwerkermarkt in Mopti, einer 300 Kilometer südlich gelegenen Stadt im Einflussbereich der Regierungstruppen, Hunderte von Blechkisten kaufen lassen. Die Kisten von der Grösse einer Truhe werden überall in Westafrika hergestellt und sind unauffällig. Die Verantwortlichen verpackten die Schriften in Kisten, versahen diese mit einem Code und verteilten sie auf über 30 Privathäuser. «Tagsüber packten wir, nach dem Eindunkeln schleppten wir die Kisten in die Verstecke», erzählt Haïdara. Im Ahmed-Baba-Institut war Abdoulaye Cissé sein wichtigster Ansprechpartner; er war dafür besorgt, dass auch diese Bestände in Privathäusern unterkamen.
Bis Januar wurden 2507 Kisten mit Manuskripten aus 32 Sammlungen nach Bamako evakuiert. Für 11 Kollektionen, inklusive seiner eigenen, hat Haïdara die Zahl der transportierten Manuskripte im Kopf – sie summieren sich auf über 160 500 Handschriften. Dazu kommen kleinere Sammlungen und die 26 000 Schriften des Ahmed-Baba-Instituts. Insgesamt waren rund 60 Eingeweihte direkt beteiligt, ein Kreis von Verschworenen, den Haïdara unter den Söhnen der Eigentümer der wichtigsten Privatsammlungen rekrutiert hatte.
In Botschaften und Stiftungen bat er um Beihilfen, um die Kosten von umgerechnet über einer Million Franken zusammenzutragen. Die grössten Anteile übernahmen die amerikanische Ford Foundation (in der exakten Rechnungsführung Haïdaras ermöglichte sie den Transport von 1171 Kisten), die Regierung und die Prinz-Claus-Stiftung in den Niederlanden (699 Kisten)und eine Stiftung in Dubai. Der Beitrag der deutschen Regierung schlägt mit 15 Kisten zu Buche.
An einen Rücktransport nach Timbuktu ist laut den Verantwortlichen erst zu denken, wenn sich die Sicherheitslage im Norden nachhaltig verbessert hat. Dies sei frühestens in zwei Jahren der Fall, glaubt Haïdara.




