MODERATOR-NOTE: Die Infos zu Koordinaten/Waypoints in Mauretanien wurden aus dem laufenden Diesel-Thread Mauretanien | Aktueller Dieselpreis abgetrennt, da separates Thema
... An der Küste werden wir uns nur wenig herumtreiben und bei den teilweise sehr langen "tankstellenfreien" Strecken können wir bei unseren Tankkapazitäten nicht einfach zur nächsten Tanke weiterfahren ...
Falls du ins EmptyQuarter etwas reinschuppern willst, hier die original-waypoints vom Tom Sheppard, (ich hab seine kompl. Navi-Unterlagen in 2 dicken Ordnern..in Papier) West-East
Hallo Peter,
vielen Dank - interessante Strecke.
So weit östlich werden wir vermutlich nicht kommen
Ist auch schon eine Weile her dieser track, aber beeindruckend
LG
Martin
Reisen ist tödlich ... für Vorurteile (Mark Twain) Unsere Reisen
Es gibt auch Waypoints von Gerd Heussler (im Buch "Vom Atlantik zum Nil" 1975) im Mauretanien.
Ok, es sind bei weitem nicht so viele, damals gabs noch kein GPS.
Das passte jetzt nicht zum Thema...schon wieder.
Birgitt wird das bestimmt korrigieren, danke.
ist das dein gefahrerner Track, d.h. während der Fahrt aufgezeichnet? Einige Strecken sind doch sehr detailiert.
1983 gabs noch kein GPS. Und das alles mit einem Sextanten/Theodoliten....
das sind sextantenpunkte und theodolithenpunkte drinnen. verbunden hab ich das später um den track sichtbar zu machen mit der QuoVadisIV-Navsoftware..
Sextant von Cassens&Plath mit künstl.horizont (1
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
Nur zur Information: ich bin 1985 mit einer Satellitennavigation durch Sahara und Westafrika gefahren. Das war kein GPS, sondern nannte sich "Walker Sat Nav 402." Es funktionierte ausgezeichnet!
Später gab es dann den Navstar 2000 aus England (Polytechnic Electronics, Daventry)
(Beide Geräte habe ich noch, wären jetzt wohl museale Sammelstücke.)
Zur Navigation mit Sextanten/Theodoliten: alle Achtung für diese Leistung!!
ich weiß das es ab ca. Mitte der 80iger das SatNav gab. Ich glaube alle ca. 2 bis 4 Stunden eine Positionsbestimmung und das ganze für mich damals (noch Student) unerschwinglich (ca. 4000 DM?).
Heute: alle 2 Sekunden eine Position auf wenige Meter genau für wenige 100 Euronen.
Aber alle Achtung: ganz traditionelle Positionsbestimmung mit Sternen und/oder Sonne (sehr genaue Uhrzeit, Tabellen und dann rechnen etc..).
Und ein Sixtant ist auch nicht ganz billig.
Zur Historie der Positionsbestimmung ist das Buch "Der Längengrad" sehr aufschlußreich.
cassens&plath 1982 2900 euro, das war damals viel geld. hp-rechner für die HO2-navtabellen 3200 euro, der konnte nicht mehr als heut ein hoferrechner um 6 euro..
Einen uralt-Theodolith, aber sehr guten, hat mir damals das Wr. vermessungsinstitut geborgt für die 10monate-tour, den konnt ich finanziell nicht stemmen.. wir hatten einmal 60m, das haben wir gefeiert.. wir waren in dünentälern und wussten ob wir im rechten oder linken tal waren. das geil. denn in linken tal wäre es eine sackgasse gewesen, und wertvoller sprit wär für die zwangsrückfahrt verloren gegangen. 1982 gabs noch keine gps-koffer mit einem fix am abend, das war erst ab 85 glaub ich