ML / Tuareg-Rebellion 2012
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Hallo Michael
Wie sicher ist deine Quelle betreffend der Schweizerin, die am Sonntag verschleppt wurde? Woher hast du die Information?
kirsten
Wie sicher ist deine Quelle betreffend der Schweizerin, die am Sonntag verschleppt wurde? Woher hast du die Information?
kirsten
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Birgitt
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Hallo Kirsten,
willkommen bei uns an Bord.
Diverse Medien berichten von der möglichen Entführung, u.a. auch der Tages-Anzeiger, siehe
Mali - Entführung in Timbuktu 15.04.2012 (CH)
Gruß
Birgitt
willkommen bei uns an Bord.
Diverse Medien berichten von der möglichen Entführung, u.a. auch der Tages-Anzeiger, siehe
Gruß
Birgitt
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Michael Escher
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Hallo Kirsten,Kirsten59 hat geschrieben:Hallo Michael
Wie sicher ist deine Quelle betreffend der Schweizerin, die am Sonntag verschleppt wurde? Woher hast du die Information?
kirsten
da geht es nicht um die Schweizerin, die in Timbuktu am Sonntag verschleppt wurde. Es geht um eine Französin (mein Fehler), die in Genf lebt und aus Gao rausgeholt wurde. Um selber nachlesen zu können habe ich den Link gepostet im entsprechenden Beitrag.
Gruss Michael
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Alexander
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Danke Bodensee.Bodensee hat geschrieben:http://www.orion-tour.ch/documents/orion-tagebuch.pdf
Tagebuch einer Wüstenwanderung (für Alexander...)
Beim Lesen des Tagebuchs kamen die Erinnerungen an meine Wüstenwanderungen zurück. Die Höhen und Tiefen, die Anstrengungen, Freud und Leid. Allerdings alles um einiges kleiner, denn dass, was Andrea geleistet und erlebt hat, dürfen wohl nur wenige erleben. Es gehört schon eiserne Disziplin dazu, um täglich fast 50 Kilometer zurückzulegen.
Ich mach mich gleich an die Planung meiner nächsten Tour
Grüsse
Alexander
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Alexander
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Echorouk, eine algerische Zeitung, hat offensichtlich Reporter in das betroffene Gebiet geschickt.
Hier der Bericht
Mali Armed Forces under control of Azawad Front
State of “Azawad” declared its independence in the north of Mali, and its existence is linked now, in the international media, to the names of Salafist groups and supporters of al-Qaeda in the Islamic Maghreb and its splinter groups, Al-Tawhid and Jihad in West Africa, and recently the organization of the Sunnis. mehr...
Grüsse
Alexander
Hier der Bericht
Mali Armed Forces under control of Azawad Front
State of “Azawad” declared its independence in the north of Mali, and its existence is linked now, in the international media, to the names of Salafist groups and supporters of al-Qaeda in the Islamic Maghreb and its splinter groups, Al-Tawhid and Jihad in West Africa, and recently the organization of the Sunnis. mehr...
Grüsse
Alexander
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Birgitt
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Mali - Rebellen und die Ursache
MALI: Rebels and their cause
23.04.2012 - IRIN
After months of fighting in northern Mali, the Mouvement National de Libération de L’Azawad (MNLA) - National Movement for the Liberation of Azawad - declared an end to military operations. The rebels refer to the regions of Gao, Kidal and Timbuktu in northern Mali as Azawad. However, following international and regional condemnation of the movement’s declaration of independence on 6 April, several factions have emerged, exposing deep divisions between Al-Qaeda in Islamic Maghreb (AQIM), Islamist groups, and Tuareg groups.
If effective measures are not taken to wrest back power in the north and reassert the position of the Malian authorities, the country could become the “Afghanistan of Africa”, the African Assembly for the Defence of Human Rights has reportedly warned.
IRIN sought the views of three specialists in Tuareg matters for a greater understanding of the situation and possible next steps ... mehr
Gruß
Birgitt
23.04.2012 - IRIN
After months of fighting in northern Mali, the Mouvement National de Libération de L’Azawad (MNLA) - National Movement for the Liberation of Azawad - declared an end to military operations. The rebels refer to the regions of Gao, Kidal and Timbuktu in northern Mali as Azawad. However, following international and regional condemnation of the movement’s declaration of independence on 6 April, several factions have emerged, exposing deep divisions between Al-Qaeda in Islamic Maghreb (AQIM), Islamist groups, and Tuareg groups.
If effective measures are not taken to wrest back power in the north and reassert the position of the Malian authorities, the country could become the “Afghanistan of Africa”, the African Assembly for the Defence of Human Rights has reportedly warned.
IRIN sought the views of three specialists in Tuareg matters for a greater understanding of the situation and possible next steps ... mehr
Gruß
Birgitt
-
garfield54
- Beiträge: 2
- Registriert: Fr 13. Apr 2012, 15:59
Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Hallo zusammen,
einige Antworten:
@Michael Escher:
* betreffs "spekulativ": Verläßliche Informationen sind dünn gesät - trotzdem halte ich es für nicht besonders sinnvoll, drüber zu spekulieren, was "die Tuareg"-Bevölkerung will etc.
* betreffs Pakt mit "AQMI" bzw. nahestehenden Gruppen: Nein, dazu verfüge ich über keine zuverlässigen Informationen.
@Bodensee:
Ja, es handelt sich um die Konferenz "Uran, Gesundheit und Umwelt", organisiert von IPPNW, uranium-network.org und ARACF, einer lokalen NGO; bei näherem Interesse siehe uranium-network.org oder bzw. info@uranium-network.org
* * * *
Es werden immer wieder Kommentare veröffentlicht bzw. verlinkt, die ÜBER die Tuareg schreiben, so auch eine Expertendiskussion bei IRIN (an sich ein vor mir geschätzter Nachrichtendienst) - anstatt nachzusehen, was die Leute vor Ort selbst zu sagen haben, z.B. bei:
http://toumastpress.com/
Des weiteren: youtube
Dort sind Meetings der Zivilgesellschaft z.B. in Gao online zu verfolgen (Gao Meeting 2, 3, 4 etc.):
(etc.)
1./ Die MNLA hat "Azawad" als neuen Staat ausgerufen.
In der Region organisieren sich derzeit die Menschen / die sog. "Zivilgesellschaft", in verschiedenen Komites, um das zivile Leben in Azawad zu regeln. Es gibt entsprechende Komites unter denjenigen, die nach Niger, Burkina, Mauretanien und Algerien geflüchtet sind.
Diese Komites können und sollen später in permanente Organisationsstrukturen überführt werden, um das zivile Leben in Azawad zu organisieren.
2./ Nach ernstzunehmenden Berichten sind die Menschen vor Ort dabei, die islamistischen Gruppierung Ansar Adine hinauszukomplimentieren bzw. in Schranken zu weisen; das hier stellenweise heraufbeschworene Gespenst eines islamistischen Staates mit Scharia etc. ist ganz offenbar NICHT gewünscht und wird aktiv von den Menschen vor Ort abgelehnt und 'bekämpft'; es gibt unter den Menschen vor Ort keine Akzeptanz für die Einführung der Scharia etc.
3./ Das von einigen Hilfs-/Menschenrechtsorganisationen zunächst befürchtete "Chaos", "desaster" im Norden etc., ist NICHT eingetreten.
DREI Hilfsorganisationen - das Rote Kreuz, MSF Medecins sans Frontieres und MdM Medecins du Monde, sind wieder in den Norden zurückgekehrt und dort aktiv.
4./ Wesentlich auch: Es geht nicht um einen "Tuareg-Staat" - es geht um den NORDEN - mit ALL seinen Einwohnern - Songhai, Peul, Araber etc.
Die in den Medien häufig verwandte Bezeichnung "Tuareg-Staat" beinhaltet die Gefahr, daß hier ein rassisch / rassistischer Aspekt aufgebaut / aufgebauscht wird, der vor Ort sooo NICHT existiert.
Es geht NICHT um Tuareg im Gegensatz zu Songhai, gegen Peul oder gegen Araber ... es geht vielmehr um die Menschen aus dem Norden (es wurde öfters der Begriff "nordistes" verwendet), die die Organisation ihres Lebens in die eigenen Hände nehmen wollen.
5./ Größte Gefahr ist wohl derzeit die einer militärischen Intervention seitens Mali's / der malische Armee, verstärkt durch Truppen der CEDEAO-Staaten; die Malische Armee ist nicht sehr groß und nicht sehr stark.
Es scheint so, daß hier NIGER die führende Rolle spielt und für eine militärische Intervention "pusht" - insofern logisch, da natürlich Niger am meisten zu verlieren hätte, falls der Gedanke eines unabhängigen Nord-Staates in Niger Fuß faßt und Nachahmer findet.
6./ "Berichte aus 1.Hand"
website der MNLA
http://www.mnlamov.net/
Toumastpress
http://toumastpress.com/
Temoust
http://temoust.org/
7./ Egal, wie man der Idee eines neuen Staates gegenübersteht - die Lösung kann KEINESFALLS eine "militärische Intervention" sein, die zum großen Teil die Zivilbevölkerung treffen würde und schnell in ein Blutbad ausarten könnte.
Wir setzen uns dafür ein, daß es KEINE militärische Intervention gibt, und unterstützen den Aufbau einer zivilen Organisation in Azawad.
Betreffs einer möglichen militärischen Intervention gibt es aus Azawad eine Declaration, die vor wenigen Tagen verabschiedet wurde. Ich werde diese baldmöglichst zugänglich machen.
mfG
Garfield
einige Antworten:
@Michael Escher:
* betreffs "spekulativ": Verläßliche Informationen sind dünn gesät - trotzdem halte ich es für nicht besonders sinnvoll, drüber zu spekulieren, was "die Tuareg"-Bevölkerung will etc.
* betreffs Pakt mit "AQMI" bzw. nahestehenden Gruppen: Nein, dazu verfüge ich über keine zuverlässigen Informationen.
@Bodensee:
Ja, es handelt sich um die Konferenz "Uran, Gesundheit und Umwelt", organisiert von IPPNW, uranium-network.org und ARACF, einer lokalen NGO; bei näherem Interesse siehe uranium-network.org oder bzw. info@uranium-network.org
* * * *
Es werden immer wieder Kommentare veröffentlicht bzw. verlinkt, die ÜBER die Tuareg schreiben, so auch eine Expertendiskussion bei IRIN (an sich ein vor mir geschätzter Nachrichtendienst) - anstatt nachzusehen, was die Leute vor Ort selbst zu sagen haben, z.B. bei:
http://toumastpress.com/
Des weiteren: youtube
Dort sind Meetings der Zivilgesellschaft z.B. in Gao online zu verfolgen (Gao Meeting 2, 3, 4 etc.):
(etc.)
1./ Die MNLA hat "Azawad" als neuen Staat ausgerufen.
In der Region organisieren sich derzeit die Menschen / die sog. "Zivilgesellschaft", in verschiedenen Komites, um das zivile Leben in Azawad zu regeln. Es gibt entsprechende Komites unter denjenigen, die nach Niger, Burkina, Mauretanien und Algerien geflüchtet sind.
Diese Komites können und sollen später in permanente Organisationsstrukturen überführt werden, um das zivile Leben in Azawad zu organisieren.
2./ Nach ernstzunehmenden Berichten sind die Menschen vor Ort dabei, die islamistischen Gruppierung Ansar Adine hinauszukomplimentieren bzw. in Schranken zu weisen; das hier stellenweise heraufbeschworene Gespenst eines islamistischen Staates mit Scharia etc. ist ganz offenbar NICHT gewünscht und wird aktiv von den Menschen vor Ort abgelehnt und 'bekämpft'; es gibt unter den Menschen vor Ort keine Akzeptanz für die Einführung der Scharia etc.
3./ Das von einigen Hilfs-/Menschenrechtsorganisationen zunächst befürchtete "Chaos", "desaster" im Norden etc., ist NICHT eingetreten.
DREI Hilfsorganisationen - das Rote Kreuz, MSF Medecins sans Frontieres und MdM Medecins du Monde, sind wieder in den Norden zurückgekehrt und dort aktiv.
4./ Wesentlich auch: Es geht nicht um einen "Tuareg-Staat" - es geht um den NORDEN - mit ALL seinen Einwohnern - Songhai, Peul, Araber etc.
Die in den Medien häufig verwandte Bezeichnung "Tuareg-Staat" beinhaltet die Gefahr, daß hier ein rassisch / rassistischer Aspekt aufgebaut / aufgebauscht wird, der vor Ort sooo NICHT existiert.
Es geht NICHT um Tuareg im Gegensatz zu Songhai, gegen Peul oder gegen Araber ... es geht vielmehr um die Menschen aus dem Norden (es wurde öfters der Begriff "nordistes" verwendet), die die Organisation ihres Lebens in die eigenen Hände nehmen wollen.
5./ Größte Gefahr ist wohl derzeit die einer militärischen Intervention seitens Mali's / der malische Armee, verstärkt durch Truppen der CEDEAO-Staaten; die Malische Armee ist nicht sehr groß und nicht sehr stark.
Es scheint so, daß hier NIGER die führende Rolle spielt und für eine militärische Intervention "pusht" - insofern logisch, da natürlich Niger am meisten zu verlieren hätte, falls der Gedanke eines unabhängigen Nord-Staates in Niger Fuß faßt und Nachahmer findet.
6./ "Berichte aus 1.Hand"
website der MNLA
http://www.mnlamov.net/
Toumastpress
http://toumastpress.com/
Temoust
http://temoust.org/
7./ Egal, wie man der Idee eines neuen Staates gegenübersteht - die Lösung kann KEINESFALLS eine "militärische Intervention" sein, die zum großen Teil die Zivilbevölkerung treffen würde und schnell in ein Blutbad ausarten könnte.
Wir setzen uns dafür ein, daß es KEINE militärische Intervention gibt, und unterstützen den Aufbau einer zivilen Organisation in Azawad.
Betreffs einer möglichen militärischen Intervention gibt es aus Azawad eine Declaration, die vor wenigen Tagen verabschiedet wurde. Ich werde diese baldmöglichst zugänglich machen.
mfG
Garfield
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Kuno
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Darf ich aus deinem "Wir" schliessen, dass du eine Organisation vertrittst?garfield54 hat geschrieben:Wir setzen uns dafür ein, daß es KEINE militärische Intervention gibt, und unterstützen den Aufbau einer zivilen Organisation in Azawad.
Waere es moeglich, dass du diese hier kurz vorstellst?
...und haettest du auch Links zu Seiten / Organisationen, welche eher das "nichteroberte" Mali vertreten. Es waere naemlich auch einmal interessant zu lesen, was man auf dieser Seite so fuer Ideen fuer die Zukunft hat.
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Kuno
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Laut dem UNHCR wurde die Fluechtlingswelle jedoch durch die heftigen Kaempfe zwischen Rebellen und Regierungstruppen ausgeloest:garfield54 hat geschrieben:2./ Schon im Februar gab es pogrom-artige Ausschreitungen gegen Tuareg in Bamako und einigen anderen Orten, die wir - u.a. wegen der bevorstehenden Konferenz - detailliert und kritisch betrachteten und von denen wir Berichte aus erster Hand haben; sie führten letztlich zur Flucht vieler Tuareg aus Mali - in Erinnerung an die Folgen der früheren Rebellion - nach Burkina Faso, Mauretanien etc.
Die Flüchtlings"ströme" sind NICHT Folge der Rebellion, sondern verschiedener pogrom-artiger Angriffe auf Tuareg.
"Fierce fighting between government forces and Tuareg rebels has so far forced more than 200,000 Malians to flee across the borders in the hope of finding safety in Niger, Burkina Faso and Mauritania"
Von UNHCR: http://donate.unhcr.org/mali
Welche Version trifft jetzt in Wahrheit zu?
Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
El Waten hat drei Artikel publiziert, auf Französisch, die einige Details beleuchten:
Grosser Kongress der Touareg in Gao am 25. April
http://www.elwatan.com//international/i ... 76_112.php
Darstellung eines Spezialisten und Kenners der Sahel-Region
http://www.elwatan.com//international/s ... 72_112.php
Der Standpunkt von Abdelkrim Ag Tayyeb, Chef der fünf Regionen der Azawad. http://www.elwatan.com//international/i ... 80_112.php
Leider habe ich noch keine Ergebnisse über den Kongress gefunden, suche aber weiter...
Grosser Kongress der Touareg in Gao am 25. April
http://www.elwatan.com//international/i ... 76_112.php
Darstellung eines Spezialisten und Kenners der Sahel-Region
http://www.elwatan.com//international/s ... 72_112.php
Der Standpunkt von Abdelkrim Ag Tayyeb, Chef der fünf Regionen der Azawad. http://www.elwatan.com//international/i ... 80_112.php
Leider habe ich noch keine Ergebnisse über den Kongress gefunden, suche aber weiter...
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Kuno
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Mit dem Franzoeisch habe ich so meine Muehe.
Hier noch ein Artikel in Englisch, der eigentlich auch aussagt, dass die Flucht durch die Kaempfe ausgeloest worden ist:
"Tabisou is one of nearly 270,000 refugees who have had to flee their homes since January, when conflict erupted in northern Mali. That had begun after hundreds of Tuareg mercenaries, formerly hired by slain Libyan leader Muammar Gaddafi to fight alongside him, returned to Mali after he was toppled, with heavy weapons, to restart their own five-decade-old rebellion."
http://ipsnews.net/news.asp?idnews=107568
Interessant ist der Ausdruck "hunderte von Tuareg-Soeldnern". Das deuted darauf hin, dass es sich nicht wirklich um einen Tuaregaufstand handelt... schwierig, sich ein Urteil zu machen.
Hier noch ein Artikel in Englisch, der eigentlich auch aussagt, dass die Flucht durch die Kaempfe ausgeloest worden ist:
"Tabisou is one of nearly 270,000 refugees who have had to flee their homes since January, when conflict erupted in northern Mali. That had begun after hundreds of Tuareg mercenaries, formerly hired by slain Libyan leader Muammar Gaddafi to fight alongside him, returned to Mali after he was toppled, with heavy weapons, to restart their own five-decade-old rebellion."
http://ipsnews.net/news.asp?idnews=107568
Interessant ist der Ausdruck "hunderte von Tuareg-Soeldnern". Das deuted darauf hin, dass es sich nicht wirklich um einen Tuaregaufstand handelt... schwierig, sich ein Urteil zu machen.
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Götz Krieger
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Hier ein weiterer Bericht über die Flucht aus dem Norden Malis und diedamit verbundenen Probleme in den Nachbarländern.
Lieber friedlich hungern
Hunderttausende sind inner- und außerhalb des Landes vor dem Bürgerkrieg auf der Flucht. Das verschärft die ohnehin schwierige Versorgungslage.
COTONOU taz | Wer noch irgendwie kann, der flieht. Seit dem Putsch in Mali, vor allem aber der Ausrufung des Staates Azawad durch die Tuareg-Rebellenbewegung MNLA (Nationale Bewegung zur Befreiung Azawads) vor drei Wochen versuchen immer mehr Menschen, den Norden Malis zu verlassen. Fehlende Nahrungsmittel treiben sie zur Flucht, aber auch eine große Unsicherheit.
Erst flohen viele Tuareg vor Übergriffen, die im Süden Malis aus Rache gegen das Vorrücken der Tuareg-Rebellen im Norden stattfanden. Dann breiteten sich im MNLA-Gebiet im Norden islamistische Gruppierungen aus und trieben lokale Bevölkerungen sowie Zugereiste aus dem Süden in die Flucht....
http://www.taz.de/Flucht-aus-Mali/!92357/
Gruß
Götz
Lieber friedlich hungern
Hunderttausende sind inner- und außerhalb des Landes vor dem Bürgerkrieg auf der Flucht. Das verschärft die ohnehin schwierige Versorgungslage.
COTONOU taz | Wer noch irgendwie kann, der flieht. Seit dem Putsch in Mali, vor allem aber der Ausrufung des Staates Azawad durch die Tuareg-Rebellenbewegung MNLA (Nationale Bewegung zur Befreiung Azawads) vor drei Wochen versuchen immer mehr Menschen, den Norden Malis zu verlassen. Fehlende Nahrungsmittel treiben sie zur Flucht, aber auch eine große Unsicherheit.
Erst flohen viele Tuareg vor Übergriffen, die im Süden Malis aus Rache gegen das Vorrücken der Tuareg-Rebellen im Norden stattfanden. Dann breiteten sich im MNLA-Gebiet im Norden islamistische Gruppierungen aus und trieben lokale Bevölkerungen sowie Zugereiste aus dem Süden in die Flucht....
http://www.taz.de/Flucht-aus-Mali/!92357/
Gruß
Götz
Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Zur Flucht der Bevölkerung hier eine Meldung via El Watan:
http://www.elwatan.com//international/t ... 24_112.php
Algerische Flüchtlinge aus Mali
Ein Bericht über Erlebnisse der Flüchtlinge aus Mali in der Zeltstadt an der algerischen Grenze ist bei elwatan ebenfalls zu finden. Wie immer wenn die Männer verrückt spielen, leiden Frauen und Kinder am meisten.
http://www.elwatan.com//international/t ... 24_112.php
Algerische Flüchtlinge aus Mali
Ein Bericht über Erlebnisse der Flüchtlinge aus Mali in der Zeltstadt an der algerischen Grenze ist bei elwatan ebenfalls zu finden. Wie immer wenn die Männer verrückt spielen, leiden Frauen und Kinder am meisten.
Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Azawad-Kongress in Gao beendet,
Recht auf Selbstbestimmung gefordert
Aufruf an Milizen zur Waffenabgabe, Kampf gegen Al-Kaida, Aufruf an die geflohene Bevölkerung zur Rückkehr, Warnung an die Schmuggler, Gründung einer Republik, Ausarbeitung einer Verfassung, etc. etc.
Hier ein ausführlicher Bericht auf französisch:
http://www.elwatan.com//international/l ... 37_112.php
Recht auf Selbstbestimmung gefordert
Aufruf an Milizen zur Waffenabgabe, Kampf gegen Al-Kaida, Aufruf an die geflohene Bevölkerung zur Rückkehr, Warnung an die Schmuggler, Gründung einer Republik, Ausarbeitung einer Verfassung, etc. etc.
Hier ein ausführlicher Bericht auf französisch:
http://www.elwatan.com//international/l ... 37_112.php
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Birgitt
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
New Mali militia leaves TimbuktuAn Arab militia has pulled out of Mali's desert city of Timbuktu, hours after entering the town, amid power struggles in the lawless region more than a month after a coup shook the country [...] However, the FNLA later said that militant group Al-Qaeda in the Islamic Maghreb had demanded they leave town. Abdelhamid “Abu Zeid, the leader of AQIM himself, asked us to leave our positions in Timbuktu. To avoid a bloodbath whose main victims would be civilians, we left the city,” one FNLA leader, Ahmed Ould Cherif, told AFP. A security source confirmed that the “FNLA fighters left the city of Timbuktu on Friday night. It is AQIM who asked for their departure.”
28.04.2012 - iol news
Gruß
Birgitt




