mehr: http://www.orf.at/#/stories/2164308/Die französische Luftwaffe hat in den vergangenen Tagen nördlich der malischen Stadt Kidal Angriffe gegen Kommandozentralen, Trainingscamps und Materiallager der Islamisten geflogen. Die Angriffe in der Gebirgsregion Aguelhok rund 100 Kilometer nördlich von Kidal seien „ziemlich bedeutend“ gewesen, sagte der Sprecher des französischen Generalstabs, Thierry Burkhard, heute in Paris.
ML / Tuareg-Rebellion 2012
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Luftangriffe gegen Trainingscamps u.ä.
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Wolfgang K
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Walter, bist Du das gesamte politische Spektrum?Dennoch kann es im gesamten politischen Spektrum keiner lassen auf dieser Leier zu spielen.
Im Ernst:
Wenn Du mal ein weng die Tagespresse durchforstest wirst Du immer wieder Anspielungen in diese Richtung finden. Sowas habe ich gemeint:
z.B. http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... 31700.html
Nochwas:
Versuch doch einfach mal einen Beitrag mit mehr als 5 Zeilen ohne offene oder versteckte Beleidigungen zu schreiben.Möglicherweise mangelt es nur an sinnerfassendem Lesen.
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Birgitt
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Rückschlag für Washingtons Mali-StrategieÜber Jahre haben die USA die malische Armee ausgebildet, um Islamisten in der Region zu bekämpfen. Doch die Rechnung ging nicht auf. Die Islamisten erstarkten und Washington schaute zu.
30.01.2013 - DW World
Politik im Schatten der MilitärinterventionIn Mali hält der Jubel über die französische Militärintervention an. Doch die Befreiung des Nordens ist nur der erste Schritt. Jetzt muss die Übergangsregierung zügig freie, faire und glaubwürdige Wahlen vorbereiten.
31.01.2013 - DW World
Gruß
Birgitt
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Kuno
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Schnelle Neuwahlen in Mali.
Ich frage mich, wie man die verschiedenen Ethnien in Mali gewichten will, wenn es um die Zusammensetzung der neuen Regierung geht, ob es gelingen wird, ein Modell zu finden, dass fuer einen Nationalen Ausgleich sorgen kann.
Gibt es zu diesem Thema schon irgendwelche Meldungen? (Ich habe bisher noch nichts in diese Richtung gesehen)
Ich frage mich, wie man die verschiedenen Ethnien in Mali gewichten will, wenn es um die Zusammensetzung der neuen Regierung geht, ob es gelingen wird, ein Modell zu finden, dass fuer einen Nationalen Ausgleich sorgen kann.
Gibt es zu diesem Thema schon irgendwelche Meldungen? (Ich habe bisher noch nichts in diese Richtung gesehen)
Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Hallo Wolfgang,
versuche einmal, diesen Satz (zu Deiner Hilfe habe ich die Schlüsselwörter fett markiert)
"Dennoch kann es im gesamten politischen Spektrum keiner lassen auf dieser Leier zu spielen."
auf seinen Sinninhalt zu analysieren.
Nach diesem unsäglichen Satz findet sich Jeder (der nicht exakt Deiner Meinung ist) in "jenem Schmuddeleck".
Mein Schlusspunkt zu diesem Thema.
versuche einmal, diesen Satz (zu Deiner Hilfe habe ich die Schlüsselwörter fett markiert)
"Dennoch kann es im gesamten politischen Spektrum keiner lassen auf dieser Leier zu spielen."
auf seinen Sinninhalt zu analysieren.
Nach diesem unsäglichen Satz findet sich Jeder (der nicht exakt Deiner Meinung ist) in "jenem Schmuddeleck".
Mein Schlusspunkt zu diesem Thema.
Schaden an Manuskripten anscheinend geringer als befürchtet
mehr: http://www.orf.at/#/stories/2164347/Timbuktu: Viele wertvolle Manuskripte gerettet
Die meisten historischen Schriften in Timbuktu sind nach den Worten des Historikers Shamil Jeppi vor der Zerstörungswut der Islamisten in Mali gerettet worden. „Wir wissen von 25.000 Manuskripten, die sicher nach Bamako gebracht wurden“, sagte der Direktor des Timbuktu-Manuskript-Projekts an der Universität von Kapstadt der Nachrichtenagentur dpa. Das sei ihm von Kulturhistorikern in Bamako bestätigt worden.
Eine erfreuliche Nachricht.
Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Die (faire) "Gewichtung der verschiedenen Ethnien" wird sich eher verzögern. Folgende Meldung zeigt, dass das politische Ränkespiel schon während der Befreiung angelaufen ist:
mehr: http://www.nzz.ch/aktuell/international ... 1.17974045Malis Knoten liegt in Kidal
Während die französisch-malischen Kräfte in Gao und Timbuktu als Befreier gefeiert wurden, ist die Lage in Kidal komplizierter. Zwei Tuareg-Milizen behaupteten diese Woche, die Stadt zu beherrschen: der säkulare Mouvement national pour l'indépendance de l'Azawad (MNLA), der vor einem Jahr den Aufstand im Norden angezettelt hatte, und der Mouvement islamique de l'Azawad (MIA). Den MIA, ein opportunistisches Spaltprodukt der Islamisten von Ansar ad-Din, gibt es erst seit einer Woche. Beide Gruppen wollen mit den Franzosen zusammenarbeiten und mit Bamako verhandeln. Aber sie wollen keine malischen Soldaten in Kidal dulden, weil sie von ihnen Racheakte gegen Tuareg und Araber befürchten.
Die Situation stürzt die Franzosen in ein Dilemma. Setzen sie malische Patrouillen durch, verlieren sie den MNLA als möglichen Verbündeten im Kampf gegen Terroristen. Lassen sie dagegen die malische Armee aus dem Spiel, würde dies in Bamako weder von der Übergangsregierung noch von der Bevölkerung verstanden.
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Wolfgang K
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
"Dennoch kann es im gesamten politischen Spektrum keiner lassen auf dieser Leier zu spielen."
Ok, evtl. hätte ich besser geschrieben:
"Dennoch kann es im gesamten politischen Spektrum keine Seite lassen auf dieser Leier zu spielen."
Mir ging es darum dieses Argument als ein Scheinargument darzustellen, mit dem davon abgelenkt wird, dass man sich vor einer klaren Position drückt.
„Gesamtes politisches Spektrum“ habe ich betont, damit sich kein „Lager“ alleine betroffen sieht und ich keine Debatten zu internationalen Entwicklungen vor innenpolitischem Hintergrund lostreten will. Die kann man in der Online -Tagespresse in den Kommentarspalten nachlesen wenn es die Nerven aushalten.
So, Thema durch, hoffe ich.
Ok, evtl. hätte ich besser geschrieben:
"Dennoch kann es im gesamten politischen Spektrum keine Seite lassen auf dieser Leier zu spielen."
Mir ging es darum dieses Argument als ein Scheinargument darzustellen, mit dem davon abgelenkt wird, dass man sich vor einer klaren Position drückt.
„Gesamtes politisches Spektrum“ habe ich betont, damit sich kein „Lager“ alleine betroffen sieht und ich keine Debatten zu internationalen Entwicklungen vor innenpolitischem Hintergrund lostreten will. Die kann man in der Online -Tagespresse in den Kommentarspalten nachlesen wenn es die Nerven aushalten.
So, Thema durch, hoffe ich.
Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
ad Söldner: Nein, das sind die freischaffenden Libyen-Rückkehrer, die MNLA hat ja ein politisches Ziel und (so hoffe ich) eine Überzeugung. Ich haätte durchaus angenommen, dass ein paar Bewaffnete die Kalaschnikow kurz eingraben, nachdem die Franzosen durch sind, sich mit malischen/ECOWAS-Kräften wieder anlegen, und sei es bei kleinern Räubereien. Dass dem (derzeit) nicht so ist, öffnet ein Fenster für politische Lösungen mit den Gruppierungen, die wissen, was sie wollen. Hoffen wir auf die frz. Diplomatie: Zentralregierung und MNLA irgendwo kasernieren, bis eine Lösung vorliegt, unter frz. Sicherheitsschirm umsetzen, und zwar asap
ad US-Basis: In Tam lauschen sie, das sind nicht viele Leute, und aktive Einsätze sind aus Algerien heraus...gelinde gesagt schwierig. Wenn - die Betonung liegt auf "wenn" - die erste gemeinsame franko-amerikanische Initiative seit Jahr(zehnt)en in dem Raum die Algerier zur Vernunft bringt, dass undercover-unterwanderungs-Spielereien ev. im algerischen Bürgerkrieg funktioniert haben, aber mit dem Auftreten der internationalen Szene das viel zu unkontrollierbar geworden ist, gäbe es wieder ein paar Friedensnobelpreisverdächtige mehr.
Grüsse
Peter
ad US-Basis: In Tam lauschen sie, das sind nicht viele Leute, und aktive Einsätze sind aus Algerien heraus...gelinde gesagt schwierig. Wenn - die Betonung liegt auf "wenn" - die erste gemeinsame franko-amerikanische Initiative seit Jahr(zehnt)en in dem Raum die Algerier zur Vernunft bringt, dass undercover-unterwanderungs-Spielereien ev. im algerischen Bürgerkrieg funktioniert haben, aber mit dem Auftreten der internationalen Szene das viel zu unkontrollierbar geworden ist, gäbe es wieder ein paar Friedensnobelpreisverdächtige mehr.
Grüsse
Peter
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Wolfgang K
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Der NZZ Artikel ist wirklich gut.
Mehr als eine wie auch immer gestaltete regionale Autonomie innerhalb Malis kann gar nicht dabei herauskommen.
Wenn die MNLA Teil einer politischen Zukunft sein will ist sie gut beraten sich formal zu ergeben – zumindest den Franzosen. Das Aufräumen mit den restlichen Bärten wird man ihnen aus gutem Grund nicht überlassen können.
Es könnte auf UN Truppen in Kidal rauslaufen, wenn die Franzosen schnell weg wollen. Die Malische Armee mit der Befriedung der Region alleine zu lassen könnte das nächste Desaster bringen.
Allein die Tatsache, dass die Tuareg in ihrem seinerzeit ausgerufenen Staat im gesanten Norden eine kleine Minderheit sind zeigt dass es nicht funktionieren kann. Ein eigener Staat auf den von Ihnen in der Überzahl bewohnten Gebieten wäre wiederum zu klein. Sie würden sich quasi selbst einsperren. Mal davon abgesehen, dass die Nachbarstaaten aus Angst über Abspaltungstendenzen umso mehr Grund hätten das Kind in der Wiege zu ersticken.Danach lebten in den drei Nordregionen Gao, Timbuktu und Kidal insgesamt 1,3 Millionen Menschen (9 Prozent der Gesamtbevölkerung). 12 Prozent wurden als Nomaden klassifiziert, das heisst, sie waren Tuareg, Peulh oder Araber. Lediglich 65 000, also 5 Prozent der Bevölkerung des Nordens, lebten in der Region Kidal – aber 80 Prozent von ihnen waren Nomaden. Der Begriff vom «malischen Norden» ist somit leicht irreführend. Tatsächlich bilden die Tuareg und ihre nomadisierenden Brüder (und gelegentlichen Verbündeten) in Gao und Timbuktu eine kleine Minderheit, in Kidal jedoch eine deutliche, wenn auch zahlenmässig geringe Mehrheit.
Mehr als eine wie auch immer gestaltete regionale Autonomie innerhalb Malis kann gar nicht dabei herauskommen.
Wenn die MNLA Teil einer politischen Zukunft sein will ist sie gut beraten sich formal zu ergeben – zumindest den Franzosen. Das Aufräumen mit den restlichen Bärten wird man ihnen aus gutem Grund nicht überlassen können.
Es könnte auf UN Truppen in Kidal rauslaufen, wenn die Franzosen schnell weg wollen. Die Malische Armee mit der Befriedung der Region alleine zu lassen könnte das nächste Desaster bringen.
Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Nach dem in dieser Hinsicht vermutlich unverfänglichen CIA-Factbook zu Mali sind die Touareg unter den 10% "Touareg and Moor" zu lokalisieren, was recht gut mit der Schätzung "rd. 1 Mio Touareg" zusammenpasst. Auf +/- 100.000 müssen wir uns nicht festlegen.
Das gäbe schon eine "Mehrheit" nördlich des Niger-Bogens, nur ist diese Region dann noch eine Runde wirtschaftlich schwächer als Mali ohnehin schon ist. In der LePoint war gestern ein interview mit einem malischen Künstler, der durchaus treffend den "Phantomschmerz" der Toaureg angesprochen hat, jetzt eben nicht mehr die "Herren" der Region zu sein... jo, so ändern sich die Zeiten, und damit wird es Zeit für Kompromisse. Dass die mitunter ein wenig "Anschub" brauchen.. tell me something new.
Grüsse
Peter
Das gäbe schon eine "Mehrheit" nördlich des Niger-Bogens, nur ist diese Region dann noch eine Runde wirtschaftlich schwächer als Mali ohnehin schon ist. In der LePoint war gestern ein interview mit einem malischen Künstler, der durchaus treffend den "Phantomschmerz" der Toaureg angesprochen hat, jetzt eben nicht mehr die "Herren" der Region zu sein... jo, so ändern sich die Zeiten, und damit wird es Zeit für Kompromisse. Dass die mitunter ein wenig "Anschub" brauchen.. tell me something new.
Grüsse
Peter
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Wolfgang K
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Also würden die 65.000 nicht stimmen, weil aus Lebensweise (nomadisch) und nicht aus der Abstammung bzw. kulturellem Selbstverständnis abgeleitet?
Gibt es noch Schätzungen? Die beiden Angaben liegen ja schon erheblich auseinander.
Gibt es noch Schätzungen? Die beiden Angaben liegen ja schon erheblich auseinander.
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Birgitt
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Mali - Geiseln noch am Leben ?
Al Qaeda silent on French hostages in MaliOn Thursday, French Defense Minister Jean-Yves Le Drian said it was “likely” that the hostages were being held in the Ifoghas massif region, a remote rock-strewn area of northern Mali near the Algerian border. In an interview with French radio station France-Inter, Le Drian added that, “We never lose sight or mind of the fact that there are French hostages in this territory.” On January 20 -- nine days after the launch of the Malian intervention -- French officials, who tend to be tight-lipped about hostage issues, revealed that the hostages were “alive”. In the pre-intervention days, there were some fears that the hostages could be executed in retaliation for a military operation. But that assessment appears to have changed since the French military intervention in Mali began.
01.02.2013 - France24
Gruß
Birgitt
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Kuno
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
"Während die französisch-malischen Kräfte in Gao und Timbuktu als Befreier gefeiert wurden, ist die Lage in Kidal komplizierter. Zwei Tuareg-Milizen behaupteten diese Woche, die Stadt zu beherrschen: der säkulare Mouvement national pour l'indépendance de l'Azawad (MNLA), der vor einem Jahr den Aufstand im Norden angezettelt hatte, und der Mouvement islamique de l'Azawad (MIA). Den MIA, ein opportunistisches Spaltprodukt der Islamisten von Ansar ad-Din, gibt es erst seit einer Woche. Beide Gruppen wollen mit den Franzosen zusammenarbeiten und mit Bamako verhandeln. Aber sie wollen keine malischen Soldaten in Kidal dulden, weil sie von ihnen Racheakte gegen Tuareg und Araber befürchten."
Das und weiteres steht heute in der NZZ.
Die Befuerchtungen der MNLA sind wohl nicht ganz unbegruendet. Ich kann mir zwar nicht wirklich vorstellsen, dass die die ganze Tuaregbevoelkerung repraesentieren, da es aber so ist, dass auch die anderen Organisationen (die, die von der MNLA den Aufstand "uebernommen" haben) Tuareg in ihre Reihen haben, erscheint es mir nur logisch, dass der allergroesste Teil der Bevolekerung Malis keine Sympathien mehr fuer die Tuareg aufbrint, oder besser aufbringen kann.
Ich halte es fuer ausgeschlossen, dass es zu irgendeiner Form von nationalem Konsens bzw. zu einem friedlichen Zusammenleben mit den Tuareg kommen kann, wenn diese nicht konsequent die Koepfe der extremistischen und der separatistischen Organisationen an ein Malisches Gericht ausliefern und es erscheint mir auch nicht wirklich realistisch, dass die Tuareg erwarten koennen, dass man jetzt die Uhr einfach wieder um ein Jahr zurueckdreht und von vorne beginnt. Die Befuerchtung, dass diese die Fuesse nicht stillhalten wuerden und dass man bald wieder in die alten Geschaefte einsteigen wuerde sind berechtigt.
Das und weiteres steht heute in der NZZ.
Die Befuerchtungen der MNLA sind wohl nicht ganz unbegruendet. Ich kann mir zwar nicht wirklich vorstellsen, dass die die ganze Tuaregbevoelkerung repraesentieren, da es aber so ist, dass auch die anderen Organisationen (die, die von der MNLA den Aufstand "uebernommen" haben) Tuareg in ihre Reihen haben, erscheint es mir nur logisch, dass der allergroesste Teil der Bevolekerung Malis keine Sympathien mehr fuer die Tuareg aufbrint, oder besser aufbringen kann.
Ich halte es fuer ausgeschlossen, dass es zu irgendeiner Form von nationalem Konsens bzw. zu einem friedlichen Zusammenleben mit den Tuareg kommen kann, wenn diese nicht konsequent die Koepfe der extremistischen und der separatistischen Organisationen an ein Malisches Gericht ausliefern und es erscheint mir auch nicht wirklich realistisch, dass die Tuareg erwarten koennen, dass man jetzt die Uhr einfach wieder um ein Jahr zurueckdreht und von vorne beginnt. Die Befuerchtung, dass diese die Fuesse nicht stillhalten wuerden und dass man bald wieder in die alten Geschaefte einsteigen wuerde sind berechtigt.
Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Die "nomadische Lebensweise" ist seit (zumindest theoretischer) Einfürung der Schulpflicht vorbei, nachzulesen etwa bei Keenan in seinem Standardwerk über die Touareg (40 Jahre alt, zeitlos, hat nichts mit aktuellen Positionen zu tun). Der Karawanenandel alter Prägung ist mit der Eigenstaaltlichkeit Algerien/Mali/Niger zum Schmuggel geworden - also zumindest kein "offizielles" Handwerk.
Und natürlich wird auch quer durch die Ethnien geheiratet, soo strikt ist die KAstentrennung auch wieder nicht.
Aber zu den Neuigkeiten. Die LePoint schreibt in einem "Wörterbuch" etwa unter R comme Réconciliation nationale:
Die Franzosen bemühen sich, der Präsident Traore hält so ziemlich alle für diskreditiert, ev. mit Ausnahme der MNLA, die journalistische Kurzfassung: Das ist noch lange nicht gegessen
Wenn das aiuch den US-Beamten-MAinstream erfasst, könnte sich ja was in Richtung Algerien bewegen: NYT vom 2.2.2013 über Iyad Ag Ghali
Peter
Und natürlich wird auch quer durch die Ethnien geheiratet, soo strikt ist die KAstentrennung auch wieder nicht.
Aber zu den Neuigkeiten. Die LePoint schreibt in einem "Wörterbuch" etwa unter R comme Réconciliation nationale:
Die Franzosen bemühen sich, der Präsident Traore hält so ziemlich alle für diskreditiert, ev. mit Ausnahme der MNLA, die journalistische Kurzfassung: Das ist noch lange nicht gegessen
Wenn das aiuch den US-Beamten-MAinstream erfasst, könnte sich ja was in Richtung Algerien bewegen: NYT vom 2.2.2013 über Iyad Ag Ghali
ist ein schöner Einstieg, und wirklich treffend (und auch die Probleme umfassend, die die Franzosen mit "R" haben werden) ist die FeststellungThey were nurturing a viper
Grüsse“He has been on both sides of everything,”
Peter




