Oualata-Timbuktu: Check-out/in wo?
Moderator: Moderatoren
Oualata-Timbuktu: Check-out/in wo?
Hallo zusammen,
wo befinden sich auf einer angedachten Strecke Oualâta (Mauretanien) und TOM die nächstgelegenen offiziellen Grenzstationen/-posten (Zoll/Immigration). Check-out in Nema? und Check in in TOM?
Gruß
Ferdi
wo befinden sich auf einer angedachten Strecke Oualâta (Mauretanien) und TOM die nächstgelegenen offiziellen Grenzstationen/-posten (Zoll/Immigration). Check-out in Nema? und Check in in TOM?
Gruß
Ferdi
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Rokko der Wüstenhund
- Beiträge: 72
- Registriert: Fr 25. Aug 2006, 16:08
Re: Oualata-Timbuktu: Check-out/in wo?
Hallo ferdi,
Nema-TOM direkt:
kein Check out in Nema, nur tanken, keinem Erzählen wohin man fährt und raus (der Zoll hat ohnehin keine Ausreisestempel)
Einreise Mali ob Direktroute oder über Goundam immer in TOM.
Achtung! Banditengebiet - Strecke zügig durchfahren, übernachten bei Nomadenansiedlungen, wegen Überfallgefahr.
Viel Spass!
Georg
Nema-TOM direkt:
kein Check out in Nema, nur tanken, keinem Erzählen wohin man fährt und raus (der Zoll hat ohnehin keine Ausreisestempel)
Einreise Mali ob Direktroute oder über Goundam immer in TOM.
Achtung! Banditengebiet - Strecke zügig durchfahren, übernachten bei Nomadenansiedlungen, wegen Überfallgefahr.
Viel Spass!
Georg
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Michael K.
- Beiträge: 438
- Registriert: So 30. Dez 2007, 15:06
Re: Oualata-Timbuktu: Check-out/in wo?
Hallo,
auf der mauretanischen Seite ist Abdel Bagrou der offiziele Grenzposten.In Mali hat man mehrere Möglichkeiten.Nara,Niono,Fassala und Timbuktu haben Grenzposten.Die Gegend ist allerdings nicht ganz ungefährlich.
Liebe Grüsse
Michael
auf der mauretanischen Seite ist Abdel Bagrou der offiziele Grenzposten.In Mali hat man mehrere Möglichkeiten.Nara,Niono,Fassala und Timbuktu haben Grenzposten.Die Gegend ist allerdings nicht ganz ungefährlich.
Liebe Grüsse
Michael
Re: Oualata-Timbuktu: Check-out/in wo?
Danke Georg und Michael,
die schönen Fähnchen in der Michelin 741 (Nema und Léré) sind dann doch wohl eher zur Verschönerung der Karte gedacht.
Gruß
Ferdi
die schönen Fähnchen in der Michelin 741 (Nema und Léré) sind dann doch wohl eher zur Verschönerung der Karte gedacht.
Gruß
Ferdi
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Gerhard Göttler
- Beiträge: 1148
- Registriert: Mi 14. Sep 2005, 12:36
Re: Oualata-Timbuktu: Check-out/in wo?
Hallo Ferdi!
Lass Dir abraten, fahr diese Strecke nicht! Warum ein unnötiges Risiko eingehen? Und wenn, dann schlag einen weiten Bogen nach Süden. Übernachte auch nicht in Nomadenansiedlungen, wie empfohlen, wenn, dann in bäuerlichen Ansiedlungen, am besten so Niger-bzw. flussnah wie möglich.
Aus meiner Sicht ist es keine Frage von Mut, wenn man vorhandene Risiken nicht meidet und auch kein Zeichen von Feigheit, wenn man vermeidbaren Risiken aus dem Weg geht. Denk an die armen Österreicher! Und an das - fast muss ich sagen - Gemetzel in Zusammenhang mit den seit Monaten vergeblichen Versuchen einer Lösegeldzahlung. Da haben mittlerweile viele ihr Leben lassen müssen. Denk an die Militär-Aktion in Fafa (und vermutlich auch anderswo); die Ganda-Quoy sind nach wie vor aktiv! Und das nicht ohne Grund.
Der Gerhard
Lass Dir abraten, fahr diese Strecke nicht! Warum ein unnötiges Risiko eingehen? Und wenn, dann schlag einen weiten Bogen nach Süden. Übernachte auch nicht in Nomadenansiedlungen, wie empfohlen, wenn, dann in bäuerlichen Ansiedlungen, am besten so Niger-bzw. flussnah wie möglich.
Aus meiner Sicht ist es keine Frage von Mut, wenn man vorhandene Risiken nicht meidet und auch kein Zeichen von Feigheit, wenn man vermeidbaren Risiken aus dem Weg geht. Denk an die armen Österreicher! Und an das - fast muss ich sagen - Gemetzel in Zusammenhang mit den seit Monaten vergeblichen Versuchen einer Lösegeldzahlung. Da haben mittlerweile viele ihr Leben lassen müssen. Denk an die Militär-Aktion in Fafa (und vermutlich auch anderswo); die Ganda-Quoy sind nach wie vor aktiv! Und das nicht ohne Grund.
Der Gerhard
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Roger-Tecumseh
- Beiträge: 2066
- Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37
Re: Oualata-Timbuktu: Check-out/in wo?
Ich kann nur unterstreichen, was GG hier schreibt! Nicht allein wegen der allerjüngsten Ereignisse, denn auch schon vorher gab es hier Aktivitäten, denen man nicht gern in die Quere gekommen wäre! Zu den Nomadenlagern: Sie bieten keinen Schutz in einem notorischen Unruhegebiet. Nicht nur, weil Nomaden häufig selbst angegriffen werden, sondern weil es auch nicht immer eindeutig ist, welche Art von Lager man dort ansteuert! 
Re: Oualata-Timbuktu: Check-out/in wo?
Danke an die weisen weissen Indianer.
Als Grünhorn dachte ich, ich bin so schlau und mache damit einen großen Bogen um die bösen (blauen) Männer im Norden. Der Norden ist halt relativ. Aber liegt Fafa nicht (südlich) am großen Fluss zwischen Niamey und Gao? So weit wollte ich den Bogen dann doch nicht (über-)spannen.
Gruß
Ferdi
Als Grünhorn dachte ich, ich bin so schlau und mache damit einen großen Bogen um die bösen (blauen) Männer im Norden. Der Norden ist halt relativ. Aber liegt Fafa nicht (südlich) am großen Fluss zwischen Niamey und Gao? So weit wollte ich den Bogen dann doch nicht (über-)spannen.
Gruß
Ferdi
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Gerhard Göttler
- Beiträge: 1148
- Registriert: Mi 14. Sep 2005, 12:36
Re: Oualata-Timbuktu: Check-out/in wo?
Ja klar, Ferdi,
Fafa liegt deutlich weiter rechts auf der Landkarte. Was verbinden sich damit nicht an schönen Erinnerungen - bei Dir auch? Da gabs dieses Campement ... Schwimmen im strömungsstarken Fluss ... Fels-Inseln ...
Hippos ... Krokos ... und früher auch noch Giraffen.
Auf gleicher Breite wie Fafa (ungefähr) liegt Léré - und ich hatte diesen Ort Fafa und die dortige Militäraktion nur deshalb erwähnt, weil die Ganda-Quoy selbstverständlich auch drüben in Mali (sehr) aktiv sind. Wo deren Einfluss vorherrscht, lässt sich einigermaßen sicher reisen. Die "Flamme de la paix" ist nun mal erloschen.
Nein, ein Grünhorn bist Du nicht. Das ist mir schon bewusst. Ich bewundere auch sehr Deinen Mut, mit dem Du teilweise unterwegs bist. Aber ich sehe halt auch einen Unterschied drin, ob Du Dich nun in eine Situation manövrierst, aus der Du Dich mit einer weiten "Dünenwanderung" rettest oder ob Du Dich (und evtl. auch andere) z.B. dem Risiko von Minen (das gilt nicht Dir!) oder einer Beraubung/Entführung aussetzt.
Risikodenken und Risikoeingehen ist aber halt genau so subjektiv bzw. relativ wie Norden.
Grüße aus einer Ecke weiter!
Der Gerhard
Fafa liegt deutlich weiter rechts auf der Landkarte. Was verbinden sich damit nicht an schönen Erinnerungen - bei Dir auch? Da gabs dieses Campement ... Schwimmen im strömungsstarken Fluss ... Fels-Inseln ...
Hippos ... Krokos ... und früher auch noch Giraffen.
Auf gleicher Breite wie Fafa (ungefähr) liegt Léré - und ich hatte diesen Ort Fafa und die dortige Militäraktion nur deshalb erwähnt, weil die Ganda-Quoy selbstverständlich auch drüben in Mali (sehr) aktiv sind. Wo deren Einfluss vorherrscht, lässt sich einigermaßen sicher reisen. Die "Flamme de la paix" ist nun mal erloschen.
Nein, ein Grünhorn bist Du nicht. Das ist mir schon bewusst. Ich bewundere auch sehr Deinen Mut, mit dem Du teilweise unterwegs bist. Aber ich sehe halt auch einen Unterschied drin, ob Du Dich nun in eine Situation manövrierst, aus der Du Dich mit einer weiten "Dünenwanderung" rettest oder ob Du Dich (und evtl. auch andere) z.B. dem Risiko von Minen (das gilt nicht Dir!) oder einer Beraubung/Entführung aussetzt.
Risikodenken und Risikoeingehen ist aber halt genau so subjektiv bzw. relativ wie Norden.
Grüße aus einer Ecke weiter!
Der Gerhard
Re: Oualata-Timbuktu: Check-out/in wo?
Hallo Gerhard,
die Hippos gab's auch letztes Jahr noch dort, die Inseln auch, Krokos habe ich keine gesehen. Das Campement war wohl schon im Jahr 2000 nicht mehr offen, als ich das erste Mal in Fafa war - der (Touristen-)Strom über die Tanezrouft war ja schon Jahre zuvor zusammengebrochen. Nette Hotels gibt's noch in Ayorou und in Ansongo, jeweils in Hipponähe.
Meine Anfrage wg. Grenzposten bereue ich schon fast wieder, ich wollte sicher keine Sicherheitsdebatte deswegen auslösen, bin dann aber scheinst doch auf eine "Tretmine" gedappt.
Gruß
Ferdi
die Hippos gab's auch letztes Jahr noch dort, die Inseln auch, Krokos habe ich keine gesehen. Das Campement war wohl schon im Jahr 2000 nicht mehr offen, als ich das erste Mal in Fafa war - der (Touristen-)Strom über die Tanezrouft war ja schon Jahre zuvor zusammengebrochen. Nette Hotels gibt's noch in Ayorou und in Ansongo, jeweils in Hipponähe.
Meine Anfrage wg. Grenzposten bereue ich schon fast wieder, ich wollte sicher keine Sicherheitsdebatte deswegen auslösen, bin dann aber scheinst doch auf eine "Tretmine" gedappt.
Gruß
Ferdi
Re: Oualata-Timbuktu: Check-out/in wo?
na ja, besser hier im wü-schiff auf eine ungefährliche tretmine zu treten, als dort in eine gefährlichere. und für andere, die ähnliches planen ist deine anfrage und die antworten sehr hilfreich!
-
Roger-Tecumseh
- Beiträge: 2066
- Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37
Re: Oualata-Timbuktu: Check-out/in wo?
schnorr hat geschrieben:na ja, besser hier im wü-schiff auf eine ungefährliche tretmine zu treten, als dort in eine gefährlichere. und für andere, die ähnliches planen ist deine anfrage und die antworten sehr hilfreich!
Absolut richtig!
(Ich sehe hier auch keine "Tretminen", sondern einfach ehrliche Antworten auf eine wichtige Frage. "Fahr mal schon und erzähl' dann, wie's war", ist ja leider vorbei.)




