Periodische Hungersnot überfällig

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Sijahi
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Periodische Hungersnot überfällig

Beitrag von Sijahi »

Ja, irgendwie ein Tabuthema - trotzdem, ich habe die Nase voll!

Es sind seit 2011 schon wieder 4 jahre vergangen und die nächste obligate ostafrikanische Hungersnot ist überfällig. Den Politikern, Funktionären und Hilfsorganisation geht wieder das Geld aus.
Bereits wird auf kleinem Feuer gekocht http://www.blick.ch/news/ausland/suedsu ... 50505.html. Bald werden wieder die Journalisten eingeflogen, um Szenen zu filmen, welche in dieser Gegend und auch sonst in der Sahara ohnehin Alltag sind aber die gut ernährten Europäer bewegen.

Wir schreiben das jahr 2015, die Hungergebiete sind bestens mit 3G erschlossen, zig-Millionen sind in den letzten Jahren investiert worden und noch immer sind die Leute nicht in der Lage sich selber zu versorgen. Wieso gibt es keine Meerwasserentsalzung, keine Wasserpipelines, der Nil, der Turkanasee und das fruchtbare Zentralkenya sind nicht weit...
Ah, es herrscht Krieg. Dauerkrieg. Man kann zwar als Afrikafahrer durchreisen, aber es herrscht Krieg? Das rechtfertigt, nichts zu tun? Nur die Hilfsgelder zu kassieren und zu verdiskutieren. Aus informierter Quelle weiss ich, dass 2011 für 80% der Hilfsgelder nicht nachgewiesen werden kann, wohin sie geflossen sind.

Es wird Zeit, dass sich die Afrikaner wieder selber um Afrika kümmern. Die Hilfswerke verdammen den Kontinent zur Lethargie und verhindern jegliche Eigeninitiative. Sie sichern sich einfach ihr eigens Überleben und die bequemen Jobs in Nairobi mit billigem Personal für Hausalt, Küche, Garten, Fahrdienst und Sicherheit. Die Industrie kauft sich die Politiker und setzt alles daran, dass demokratische Prozesse im Keim ersticken.

Wie lange lässt sich die Welt das noch gefallen?
Alexander
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Re: Periodische Hungersnot überfällig

Beitrag von Alexander »

Auch in Kenia geht den Hilfsorganisationen das Geld für Lebensmittel aus. Die Flüchtlinge bekommen wenig zu essen.

Hier ein interessanter Artikel, wie die EU afrikansiche Länder "überzeugt", wenn Afrika die Märkte nicht so öffnet, wie es die EU gerne hätte:

Umstrittenes Freihandelsabkommen EPA: Erpressung durch die EU?
Nun, wer nicht will, der muss wohl zu seinem Glück gezwungen werden. Denn als Kenia, das wirtschaftliche Schwergewicht der Region, das Abkommen nicht unterschreiben wollte, spielte die EU im vergangenen Oktober ihre Wirtschaftsmacht aus mit ihrem riesigen Absatzmarkt - und verhängte umgehend Zölle auf kenianische Waren - von 8,5 Prozent bis weit über 30 Prozent etwa auf Schnittblumen, eines der wichtigsten Exportgüter, Röstkaffee, Dosenananas oder verpackten Tee. mehr...

Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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