mehr...Während wir in Dresden mehrere hundert Quadratmeter Wartehalle für uns ganz allein haben, kommt in Zürich schon eher ein Gefühl von einem geschäftigen Flughafen mit MultiKulti-Touch bzw. Reisefieber auf. Der Hinflug mit dem schweizerischen Crash- und Konkurs-Airline-Bundle CrossAir (Dresden - Zürich) und swissair (Zürich - Douala) gestaltet sich als recht angenehm. Es kommt zu keinen Verspätungen, der Service stimmt. Die Sicht auf die Alpen und die Sahara ist dank schönen Wetters bemerkenswert gut. Die MD-11 (swissair) ist ein gigantisches Fluggerät und ich bin immer wieder aufs Neue fasziniert, dass so ein Monstrum überhaupt abhebt. Sofort werden Gedanken wach, dass mein Traumberuf mal Pilot war, allerdings nicht auf Passagiermaschinen.
Der Anflug auf Douala im Halbdunkel ist für mich Afrika-Newbie allein schon spannend. Der Flieger schwebt über dem Wouri, Kamerun's größtem Fluß. Unten deutlich sichtbar - Regenwald, Feuer vor einigen Hütten, eine grandiose, düstere und wilde Kulisse. Auf das feuchtheiße Klima in Douala dachte ich gut vorbereitet zu sein. Als ich das Flugzeug verlasse, wallt mir die mehr wie Watte anmutende feuchte Luft entgegen. Wow! Ist ja noch eine Spur härter als im Tropenhaus! Und das soll ich länger als eine Stunde aushalten? Drei Wochen? Entsetzlich! Natürlich fällt mir sofort ein, dass dieses Klima nur an der Küste so feuchtheiß ist, ich mich daran gewöhnen werde und wir uns hier ja nicht besonders lange aufhalten wollen.
Grüsse
Alexander




