Sudan | Dongola-Karima-Atbara, Straßenzustand und Wasser

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Hans
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Sudan | Dongola-Karima-Atbara, Straßenzustand und Wasser

Beitrag von Hans »

Hallo zusammen,

ich werde über den Jahreswechsel den Nord-Sudan per Rad erkunden und noch ein paar Fragen zum Straßenzustand und zur Verfügbarkeit von Wasser.
Wenn ich meine Karte(n) richtig lese gibt es zwei asphaltierte Straßen von
Dongola nach Karima:
1. eine Direktverbindung mehr oder weniger in Ost West Richtung
2. Die Straße entlang des Nils über Abu Dom (erst westlich dann südlich des Nils).

• Sind beide Straßen (noch) von guter Qualität? Insbesondre der Abschnitt von Abu Dom nach Merowe/Karima?
• Ist die Direktverbindung landschaftlich reizvoll?
• Gibt es auf der Direktverbindung zwischendurch eine Siedlung oder einen Truck Stop mit Wasser?

Zur anschließenden Straße Karima – Atbara habe ich im Prinzip die gleichen Fragen:

Gibt es zwischen Karima und Atbara Wasser (Dörfer, Truck Stops, Checkpoints etc.)? Wo bzw. Abstand zwischen den Stellen?
Wie ist der Straßenzustand?

Vielen Dank

Hans
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Achim Vogt
Moderator
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Re: Sudan: Dongola-Karima-Atbara, Straßenzustand und Wasser

Beitrag von Achim Vogt »

Lieber Hans,

Zwischen Dongola und Karima gibt es heute drei Möglichkeiten:

Zum einen die direkte Strecke - die ich nicht persönlich kenne -, sozusagen die Abkürzung quer durch die Wüste. Zum zweiten die von Dir beschriebene Strecke auf der Westseite des Nils von Dongola bis Abu Dom und danach auf der Südseite nach Merowe / Karima. Und zum dritten die neue Asphaltstraße auf der Nordseite des Nils von der neuen Brücke bei Debba nach Karima.

Eine schöne Variante ist auch, auf der Westseite des Nils von Dongola südlich bis zum Kilometerstein 374 zu fahren und von dort mit einer Fähre nach Alt-Dongola überzusetzen. Von dort führt dann die "nördliche Niluferstraße bis Karima. Auf der West-Süd-Route gibt es wassertechnisch keine Probleme, die nördliche Straße ist größtenteils sehr einsam!

Die Straße von Karima / Merowe nach Atbara / Ed Damer ist gut 270 Kilometer lang. Ich erinnere mich eigentlich nicht, auf der Strecke Ortschaften gesehen zu haben. Evtl. gab es kleine Buden, in denen Du möglicherweise auch Mineralwasser kaufen kannst.

Der Straßenzustand ist gut bis exzellent, vieles haben die Chinesen völlig neu gebaut. Das einzige Problem sind die Lkw und vor allem die Überlandbusse, die ohne Rücksicht auf Verluste und erheblich zu schnell fahren. Andererseits habe ich Fahrradfahrer und sogar Fußgänger getroffen. Es ist also durchaus machbar!

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In Dongola ist übrigens das Candaca Nubian Guesthouse seit einem Jahr eine saubere und empfehlenswerte Übernachtungsmöglichkeit. Ein Bett kostet 10 US-Dollar.

Viele Grüße
Achim
ursula
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Re: Sudan - Bayuda

Beitrag von ursula »

hallo Hans
meine Bilder sind zwar schon 4 Jahre alt, aber viel dürfte sich auf der geteerten Strecke zwischen Merowe
und Atbara nicht verändert haben.
Hin und wieder sind wir an solchen Tankstellen mit Schatten spendendem Restaurant vorbeigefahren.
Wasserkrüge an der Strasse sind eine Selbstverständlichkeit, getrunken habe ich nie daraus.

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Eine gute Reise mit vielen schönen Erlebnissen wünscht dir
Ursula
Hans
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Re: Sudan: Dongola-Karima-Atbara, Straßenzustand und Wasser

Beitrag von Hans »

Lieber Achim, Liebe Ursula,

vielen Dank für die umfassenden Antworten auf meine Fragen und die über die reine Beantwortung der Fragen hinausgehenden Tipps. Auf Antworten von euch hatte ich gehofft, da ihr ja entweder gerade erst bzw. schon öfter in der Gegedn gewesen seit.

Achim dir vor allem Danke für den Hinweis auf die Straße am Nordufer von Old Dongola nach Karima, die Route werden wir vermutlich testen. Die Straße ist auch in der Gizi Map, der nach meinem (theoretischen) Eindruck detailreichste und aktuellste Papierkarte, verzeichnet. Ich traue Angaben von Karten zu Asphalt und Wasser aber nicht immer und freue mich daher über deine Angaben.
Das Nubian/Korean Guesthouse in Dongola wurde schon von verschiedenen Seiten gelobt, daher werden wir es wohl auch mal in Augenschein nehmen.

Ursula: Danke für die Informationen zu Tankstellen und Wasserkrügen an der Straße von Merowe nach Atbara, genau die Information hatte ich mir erhofft. Als Radfahrer ist die Wasserreichweite doch der limitierende Faktor. Hast du auch Informationen zu Verfügbarkeit von Wasser auf der „direkten“ Strecke von Dongola nach Karima? Falls wir doch nicht wie von Achim empfohlen am Nil entlang fahren.

Grüße

Hans
ursula
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Re: Sudan: Dongola-Karima Straßenzustand und Wasser

Beitrag von ursula »

Hallo Hans
als wir von Karima durch die Nubische Wüste nach Dongola gefahren sind (A 11) gab es noch einige Baustellen mit Hütten, wohl für die Strassen-Arbeiter. Sonst kann ich mich an keine Buden oder Teeshops erinnern.

Die Strasse südlich des Nils, von Abu Dom über Korti nach Merowe kenne ich nicht, hätte aber den Voretil, dass es immer wieder Orte mit Wasser-Tankstellen gibt, wie diese hier aus anderen Dörfern

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Die Strasse gegenüber, am anderen Ufer, kenne ich nur von Karima bis Kurru, die war nicht geteert, wildromatisch und sehr staubig

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Weiter sind wir nicht gefahren, haben beim versteinerten Wald wieder umgedreht.

Die Piste von Dongola bis Old Dongola östlich des Nils war sehr sandig, mühsam und mit viel schieben und schaufeln verbunden. An einige kleine Orte unterwegs kann ich mich erinnern. Da sollte sich aber was ändern, irgendwas wurde geplant/versprochen, am besten fragt ihr on Ort und Stelle nach.

Auf Google Map ist zB die A 11 noch nicht durchgehend eingezeichnet, auf anderen Strecken sind kurze geteerte Stücke zu sehen – eine aktuelle Strassenkarte kenne ich leider auch keine!

Hier noch ein Link mit Infos von Leuten, welche eben im Oktober? (oder schon 2009?) im Sudan waren
http://www.pbase.com/bmcmorrow/soleb2karima&page=all

Frohes Planen!

Grüsse
Ursula
Hans
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Re: Sudan: Dongola-Karima-Atbara, Straßenzustand und Wasser

Beitrag von Hans »

Danke,
ich werde mich in ca. Einer woche vor ort (dongola, merowe) nach details erkundigen. Grüße aus khartoum
hans
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