Sudan / Von Dongola nach Khartum - aber woher?
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Sudan / Von Dongola nach Khartum - aber woher?
Hallo zusammen,
wir planen eine Transafrika Tour mit Motorrädern. Unter Anderem führt uns der Weg auch von Dungula nach Khartum. Bis jetzt haben wir nur Berichte gefunden, in denen die Leute die Strecke übe Altbara genommen haben.
Es steht aber noch eine zweite bzw. noch zwei weitere Strecken zu Verfügung:
Dungula - Al Dabbah -Khartum
und
Dungula -Karima - Khartum
Die beiden Strecken laufen ja nachher zusammen. Wir konnten bis jetzt leider keine aktuellen Informationen zu diesen Strecken finden. Weiß jemand was darüber? Interessant zu wissen wäre:
- Zustand der Staße
- Art des Belags (Teer oder Piste)
- gibt es sonstige Gründe, die gegen diese Strecken sprechen und man daher besser über Altara fahren sollte
Ich freue mich auf konstruktive Antworten
LG
Thore
wir planen eine Transafrika Tour mit Motorrädern. Unter Anderem führt uns der Weg auch von Dungula nach Khartum. Bis jetzt haben wir nur Berichte gefunden, in denen die Leute die Strecke übe Altbara genommen haben.
Es steht aber noch eine zweite bzw. noch zwei weitere Strecken zu Verfügung:
Dungula - Al Dabbah -Khartum
und
Dungula -Karima - Khartum
Die beiden Strecken laufen ja nachher zusammen. Wir konnten bis jetzt leider keine aktuellen Informationen zu diesen Strecken finden. Weiß jemand was darüber? Interessant zu wissen wäre:
- Zustand der Staße
- Art des Belags (Teer oder Piste)
- gibt es sonstige Gründe, die gegen diese Strecken sprechen und man daher besser über Altara fahren sollte
Ich freue mich auf konstruktive Antworten
LG
Thore
- Uwe Schmitz
- Moderator
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- Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
- Wohnort: Rhein-Main
Re: Sudan / Von Dongola nach Khartum - aber woher?
hallo thore,
willkommen auf dem wüsten schiff.
wir sind die strecke von dongola nach khartoum 1999 über debba durch die bayudawüste gefahren,sie wurde uns alle gute strecke angepriesen (tarred road!?), war aber anfangs nur einsame piste bis einsamer lkw-spur, die für uns glücklicherweise etwa nach halber strecke am anfang einer neuen asphaltstrasse endete, von da aus wars nach omdurman und khartoum kein problem mehr.
ich denke die strecke dürfte längst von süden her auf debba zu fertig asphaltiert sein...
is leider keine aktuelle, aber immerhin überhaupt eine aussage zur strecke.
viele grüsse aus dem caprivistrip_/namibia
uwe
willkommen auf dem wüsten schiff.
wir sind die strecke von dongola nach khartoum 1999 über debba durch die bayudawüste gefahren,sie wurde uns alle gute strecke angepriesen (tarred road!?), war aber anfangs nur einsame piste bis einsamer lkw-spur, die für uns glücklicherweise etwa nach halber strecke am anfang einer neuen asphaltstrasse endete, von da aus wars nach omdurman und khartoum kein problem mehr.
ich denke die strecke dürfte längst von süden her auf debba zu fertig asphaltiert sein...
is leider keine aktuelle, aber immerhin überhaupt eine aussage zur strecke.
viele grüsse aus dem caprivistrip_/namibia
uwe
Re: Sudan / Von Dongola nach Khartum - aber woher?
Hi Uwe,
danke für die Antwort. Ich habe noch einen Beitrag hier von einen Fahrradfahrer gefunden, der schrieb das die Strecke bei Al Dabbah neu geteert sei. Von daher scheint sich Deine Vermutung zu bestätigen. Ich wundere mich nur, dass diese Strecke scheinbar von Travelern nicht oder wenig genutzt wird obwohl sie einen Reisetag spart. Muss doch nen Grund haben
Gruß
Thore
danke für die Antwort. Ich habe noch einen Beitrag hier von einen Fahrradfahrer gefunden, der schrieb das die Strecke bei Al Dabbah neu geteert sei. Von daher scheint sich Deine Vermutung zu bestätigen. Ich wundere mich nur, dass diese Strecke scheinbar von Travelern nicht oder wenig genutzt wird obwohl sie einen Reisetag spart. Muss doch nen Grund haben
Gruß
Thore
Re: Sudan / Von Dongola nach Khartum - aber woher?
Hallo Thore
Wir haben auch Karthoum-Altbara-Karima-Dongola- Qustul gemacht.
unsere-grosse-reise-rund-um-afrika-t50158.html
Man fährt ein bisschen mehr dem Nil entlang und Altbara-Karima- Dongola, war zumindest bei unserer Reise, praktisch nicht befahren, schöne Wüstenlandschaft um zu übernachten und sehr guter Asphalt.
Gruss Turi
Wir haben auch Karthoum-Altbara-Karima-Dongola- Qustul gemacht.
unsere-grosse-reise-rund-um-afrika-t50158.html
Man fährt ein bisschen mehr dem Nil entlang und Altbara-Karima- Dongola, war zumindest bei unserer Reise, praktisch nicht befahren, schöne Wüstenlandschaft um zu übernachten und sehr guter Asphalt.
Das hat schon einen Grund, die Meisten sind zum Reisen unterwegs und nicht um zu rasen, so spart man nicht einen Reisetag sondern verliert einenIch wundere mich nur, dass diese Strecke scheinbar von Travelern nicht oder wenig genutzt wird obwohl sie einen Reisetag spart. Muss doch nen Grund haben![]()
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Sudan / Von Dongola nach Khartum - aber woher?
Hallo Thore
ich bin die erwähnten Strecken alle gefahren (4x4), das letzte Mal im März 2013 von Khartum, Omdurman, Abu Dom,
Debba nach Dongola.
Diese Route ist eher eintönig, geteert, hat ein paar Tankstellen (2 ?), wers eilig hat ist hier richtig.
Interessantere Landschaften findest du aber zwischen Merowe bzw Karima und Atbara, durch die Bayuda Wüste.
Abstecher zu den Kratern kann ich nur empfehlen.
Heute ist diese Strecke auch durchgehend geteert und statt herrlich chaotischer Fährenüberfahrten
stehen nun Brücken da.
Schöne Reise und alles Gute
Ursula
PS da gibt's noch einen uuuralten Beitrag von mir unter "Bildgestützte Reiserouten"
sudan-von-wadi-halfa-nach-khartum-t36083-25.html

ich bin die erwähnten Strecken alle gefahren (4x4), das letzte Mal im März 2013 von Khartum, Omdurman, Abu Dom,
Debba nach Dongola.
Diese Route ist eher eintönig, geteert, hat ein paar Tankstellen (2 ?), wers eilig hat ist hier richtig.
Interessantere Landschaften findest du aber zwischen Merowe bzw Karima und Atbara, durch die Bayuda Wüste.
Abstecher zu den Kratern kann ich nur empfehlen.
Heute ist diese Strecke auch durchgehend geteert und statt herrlich chaotischer Fährenüberfahrten
stehen nun Brücken da.
Schöne Reise und alles Gute
Ursula
PS da gibt's noch einen uuuralten Beitrag von mir unter "Bildgestützte Reiserouten"
sudan-von-wadi-halfa-nach-khartum-t36083-25.html
Flickr bis 2019 https://www.flickr.com/photos/72664388@N00/albums
Flickr ab 2019 https://www.flickr.com/photos/182588035@N04/albums
Flickr ab 2019 https://www.flickr.com/photos/182588035@N04/albums
Re: Sudan / Von Dongola nach Khartum - aber woher?
Hi Ursula,
danke für die Auskunft. Es ist in der tat so, dass wir die Zeit tendenziell lieber woanders einplanen und daher die schnellere Strecke nach Khartum nehmen wollen. Unser Zeitrahmen ist auf exakt 6 Wochen begrenzt. Wir starten in Ashdod (Israel) und fahren einmal quer durch Afrika bis Kapstatt.
LG
Thore
danke für die Auskunft. Es ist in der tat so, dass wir die Zeit tendenziell lieber woanders einplanen und daher die schnellere Strecke nach Khartum nehmen wollen. Unser Zeitrahmen ist auf exakt 6 Wochen begrenzt. Wir starten in Ashdod (Israel) und fahren einmal quer durch Afrika bis Kapstatt.
LG
Thore
Re: Sudan / Von Dongola nach Khartum - aber woher?
israel kapstadt in 6 wochen? oder nur bis khartoum in 6 wochen?
Re: Sudan / Von Dongola nach Khartum - aber woher?
In 6 Wochen von Israel nach Kapstadt?? Du weisst aber schon, dass die Grenzübergänge manchmal Stunden oder sogar Tage (Ägypten) dauern? Und dass die Durchschnittsgeschwindigkeit aufgrund der vielen Ziegen, Rinder, Staus (Städte), Polizeistops und Speedhumps auch auf guten Teerstrassen kaum mehr als 50 kmh beträgt.
Das gibt dann auch auf der direktesten Route zwischen dem Mittelmeer und dem Kap etwa 300km pro Tag zu bewältigen. Willst Du dir das ernsthaft antun oder gehts mehr um ein Rennen?
Lg
Lukas
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Das gibt dann auch auf der direktesten Route zwischen dem Mittelmeer und dem Kap etwa 300km pro Tag zu bewältigen. Willst Du dir das ernsthaft antun oder gehts mehr um ein Rennen?
Lg
Lukas
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-
Ralf Kiefer
- Beiträge: 1575
- Registriert: Di 1. Aug 2006, 12:13
- Wohnort: nahe Karlsruhe
Re: Sudan / Von Dongola nach Khartum - aber woher?
Es gibt unterschiedliche Arten des Reisens. Ich hatte hier auf ein paar Geschwindigkeitsfanatiker verwiesen: Kapstadt bis zum europäischen Nordkap in 9 Tagen und 4 Stunden mit einem SUFF. Andere nehmen sich ein ganzes Jahr Zeit. Jeder, wie er will (und Geld bzw. Zeit hat).lukas1980 hat geschrieben:In 6 Wochen von Israel nach Kapstadt??
Gruß, Ralf
Re: Sudan / Von Dongola nach Khartum - aber woher?
Hallo Jörg,
von Israel nach Kapstadt in 6 Wochen. Ist sportlich aber mein Arbeitgeber rückt nicht mehr Urlaub am Stück raus. Wollte eigentlich 2-3 Monate machen, hab ich aber nicht bekommen (unbzahlten Urlaub).
Von dem, was wir an Reiseberichten gelesen haben sind nur die Grenzübergänge in Ägypten und Sudan (Ein- als auch Ausreise) problematisch. Ob die Planung so haltbar ist, wird sich zeigen. Im Notfall müssten wir abbrechen und die Rückreise von wo anders antreten. Teuer aber dann nicht zu ändern.
Geplant ist, die Mopeds in Hamburg in nen Container zu packen und nach Ashdod zu verschiffen. Dort holen wir die Teile dann ab und los gehts. So sieht der Reiseplan aus:
Sa. 1 1. Anreise Israel
So. 2 2. Ashdod - Grenzgebiet Ägypten 334 KM
Mo. 3 3. Taba / Einreise Ägypten
Di. 4 4. Taba - Safaga 724 KM
Mi. 5 5. Safaga - Assuan 456 KM
Do. 6 6. Assun - Abu Simbel - Whadi Halfa 349 KM
Fr. 7 7. Whadi Halfa - Dungola 407 KM
Sa. 8 8. Dungola - Khartum 629 KM
So. 9 9. Khartum - al Qadarif 414 KM
Mo. 10 10. al Qadarif - Gonder 356 KM
Di. 11 11. Gonder - Debre Markos 427 KM
Mi. 12 12. Debre Markos - Adis Abeba 302 KM
Do. 13 13. Adis Abeba - Sasheme 252 KM
Fr. 14 14. Sasheme - Moyale 539 KM
Sa. 15 15. Moyale - Marsabit 250 KM
So. 16 16. Marsabit - Nanyuki 373 KM
Mo. 17 17. Nanyuki - Nairobi 212 KM
Di. 18 18. Nairobi - Diani Beach 532 KM
Mi. 19 19. Day off
Do. 20 20. Diani Beach - Daressalam 472 KM
Fr. 21 21. Daressalm - Zanzibar Boot
Sa. 22 22. Day off
So. 23 23. Day off
Mo. 24 24. Zanzibar - Crocodile Camp 379 KM
Di. 25 25. Crocodile Camp - Mbeya 449 KM
Mi. 26 26. Mbeya - Nkhata Bay 429 KM
Do. 27 27. Nkhata Bay - Cape Maclear 451 KM
Fr. 28 28. Cape Maclear - Bridge Camp Sambia 729 KM
Sa. 29 29. Bridge Camp Sambia - Victoria Falls 725 KM
So. 30 30. VicFalls - Divundu Guest House 513 KM
Mo. 31 31. Divundu - Otavi 550 KM
Di. 32 32. Otavi - Windhuk 375 KM
Mi. 33 33. Windhuk - Walfischbucht 369 KM
Do. 34 34. Walfischbucht - Lüderitz 327 KM
Fr. 35 35. Lüderitz - Sendelingsdrif 315 KM
Sa. 36 36. Sendelingsdrif - Springbok 329 KM
So. 37 37. Springbok - Elends Bay 368 KM
Mo. 38 38. Elends Bay - Capetown 225 KM
Di.
Mi.
Do. späteste Anreise Capetown
Fr. Einladen der Bikes / Rückflug
Sa.
So.
Aus der Planung ergeben sich zwei unverplante Tage, die ich für Grenzschwierigkeiten frei halte. Die größten Schwierigkeiten sehe ich bei den Grenzübertritten von Israel - Ägyten, Ägypten Sudan und Sudan - Äthiopien. Zumindest muss man ja nicht mehr die Unsäglich Fähre von Assuan aus nehmen sondern kann von Abu Simbel quer übersetzten und auf dem Landweg zu Grenze fahren.
Drei Tage ohne Fahren sind in Kenia eingeplant. Man könnte die Strecke nach den Victoria Falls auch abkürzen indem man direkt nach Süden fährt und den kürzesten Weg nach Kapstadt nimmer. Das würde ein paar Tage sparen, falls man zwischendurch zuviel Zeit verliert z.B. durch Reparaturen. Ob die 700er Strecken machbar sind ist wird sich zeigen, zumindest werden das lange Tage mit Schwielen am Ar......
Gruß
Thore
von Israel nach Kapstadt in 6 Wochen. Ist sportlich aber mein Arbeitgeber rückt nicht mehr Urlaub am Stück raus. Wollte eigentlich 2-3 Monate machen, hab ich aber nicht bekommen (unbzahlten Urlaub).
Von dem, was wir an Reiseberichten gelesen haben sind nur die Grenzübergänge in Ägypten und Sudan (Ein- als auch Ausreise) problematisch. Ob die Planung so haltbar ist, wird sich zeigen. Im Notfall müssten wir abbrechen und die Rückreise von wo anders antreten. Teuer aber dann nicht zu ändern.
Geplant ist, die Mopeds in Hamburg in nen Container zu packen und nach Ashdod zu verschiffen. Dort holen wir die Teile dann ab und los gehts. So sieht der Reiseplan aus:
Sa. 1 1. Anreise Israel
So. 2 2. Ashdod - Grenzgebiet Ägypten 334 KM
Mo. 3 3. Taba / Einreise Ägypten
Di. 4 4. Taba - Safaga 724 KM
Mi. 5 5. Safaga - Assuan 456 KM
Do. 6 6. Assun - Abu Simbel - Whadi Halfa 349 KM
Fr. 7 7. Whadi Halfa - Dungola 407 KM
Sa. 8 8. Dungola - Khartum 629 KM
So. 9 9. Khartum - al Qadarif 414 KM
Mo. 10 10. al Qadarif - Gonder 356 KM
Di. 11 11. Gonder - Debre Markos 427 KM
Mi. 12 12. Debre Markos - Adis Abeba 302 KM
Do. 13 13. Adis Abeba - Sasheme 252 KM
Fr. 14 14. Sasheme - Moyale 539 KM
Sa. 15 15. Moyale - Marsabit 250 KM
So. 16 16. Marsabit - Nanyuki 373 KM
Mo. 17 17. Nanyuki - Nairobi 212 KM
Di. 18 18. Nairobi - Diani Beach 532 KM
Mi. 19 19. Day off
Do. 20 20. Diani Beach - Daressalam 472 KM
Fr. 21 21. Daressalm - Zanzibar Boot
Sa. 22 22. Day off
So. 23 23. Day off
Mo. 24 24. Zanzibar - Crocodile Camp 379 KM
Di. 25 25. Crocodile Camp - Mbeya 449 KM
Mi. 26 26. Mbeya - Nkhata Bay 429 KM
Do. 27 27. Nkhata Bay - Cape Maclear 451 KM
Fr. 28 28. Cape Maclear - Bridge Camp Sambia 729 KM
Sa. 29 29. Bridge Camp Sambia - Victoria Falls 725 KM
So. 30 30. VicFalls - Divundu Guest House 513 KM
Mo. 31 31. Divundu - Otavi 550 KM
Di. 32 32. Otavi - Windhuk 375 KM
Mi. 33 33. Windhuk - Walfischbucht 369 KM
Do. 34 34. Walfischbucht - Lüderitz 327 KM
Fr. 35 35. Lüderitz - Sendelingsdrif 315 KM
Sa. 36 36. Sendelingsdrif - Springbok 329 KM
So. 37 37. Springbok - Elends Bay 368 KM
Mo. 38 38. Elends Bay - Capetown 225 KM
Di.
Mi.
Do. späteste Anreise Capetown
Fr. Einladen der Bikes / Rückflug
Sa.
So.
Aus der Planung ergeben sich zwei unverplante Tage, die ich für Grenzschwierigkeiten frei halte. Die größten Schwierigkeiten sehe ich bei den Grenzübertritten von Israel - Ägyten, Ägypten Sudan und Sudan - Äthiopien. Zumindest muss man ja nicht mehr die Unsäglich Fähre von Assuan aus nehmen sondern kann von Abu Simbel quer übersetzten und auf dem Landweg zu Grenze fahren.
Drei Tage ohne Fahren sind in Kenia eingeplant. Man könnte die Strecke nach den Victoria Falls auch abkürzen indem man direkt nach Süden fährt und den kürzesten Weg nach Kapstadt nimmer. Das würde ein paar Tage sparen, falls man zwischendurch zuviel Zeit verliert z.B. durch Reparaturen. Ob die 700er Strecken machbar sind ist wird sich zeigen, zumindest werden das lange Tage mit Schwielen am Ar......
Gruß
Thore
-
Ralf Kiefer
- Beiträge: 1575
- Registriert: Di 1. Aug 2006, 12:13
- Wohnort: nahe Karlsruhe
Re: Sudan / Von Dongola nach Khartum - aber woher?
Mir fallen spontan weitere unplanbare Störquellen ein: Plattfuß (kostet ggf. ein paar Fahrstunden), Magen-Darm, Wetter und dadurch ggf. unpassierbare Abschnitte oder Umwege.Thore hat geschrieben:Aus der Planung ergeben sich zwei unverplante Tage, die ich für Grenzschwierigkeiten frei halte.
Ich würde so was nicht machen, aber ich laß mich überraschen, was Du hinterher zu berichten hast.
Gruß, Ralf
Re: Sudan / Von Dongola nach Khartum - aber woher?
Wie kommst du mit einem Israel Stempel im Carnet/Pass in den Sudan rein? Selbst ohne Israel Stempel sehen die Sudanesen anhand des ägyptischen Einreisestempels, dass Du von Israel her gekommen sein musst...
Walfishbay Lüderitz sind ca 700km und nicht 327...
Strecken jenseits 500km plus Grenzübergang an einem Tag halte ich nicht für realistisch...
Hast Du Zeit eingerechnet für mal einzukaufen und einen Ölwechsel zu machen?
Also ich würde die Reise unterteilen wenn Du nicht länger am Stück frei bekommst...
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Walfishbay Lüderitz sind ca 700km und nicht 327...
Strecken jenseits 500km plus Grenzübergang an einem Tag halte ich nicht für realistisch...
Hast Du Zeit eingerechnet für mal einzukaufen und einen Ölwechsel zu machen?
Also ich würde die Reise unterteilen wenn Du nicht länger am Stück frei bekommst...
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Re: Sudan / Von Dongola nach Khartum - aber woher?
Hallo Thore,
ein sehr sehr sportliches Programm. Zwei Pässe sollten Pflicht sein, damit einige Stempel/Visa im voraus geholt werden können.
Du musst schauen, wie Du schnell nach Assuan kommst. Mit Eskorte wird das etwas langsamer zu fahren sein. Assuan - Wadi Halfa sollte klappen. Idealerweise früh morgens eine Fähre nehmen. Im Zweifel musst Du schon einen Puffertag für Grenze und Rast in Wadi Halfa einplanen. NICHT Nachts oder in der Dämmerung fahren!!! Die Fernstrassen im Sudan sind mittlerweile sehr gut ausgebaut (Asphalt). da kann man schon sehr zügig fahren. ABER aufpassen auf die Busse. Die ballern tw. mit 150 Sachen an einem vorbei. Ich fand das immer wieder erschreckend und die Unfälle der Busse und LKWs sind tw. grauselig anzuschauen. Auf saubere Reaktion der Gegenseite darf man nicht rechnen (Übermüdung, überhöhte Geschwindigkeit, Überladung, ungesicherte Ladung, kaputte Fahrzeuge und fahrerisches Unvermögen bilden eine ganz blöde Gemengelage).
Bis Dongola kommt man gut durch. Da kann man auch gut Vorräte auffüllen. Wird es zeitlich zu knapp, dann in Kerma over night. Wenn es gut voran geht, dann bis ed Debba. Der Kanten bis Khartoum zieht sich. Wenn kein sinnloser Sand in der Luft ist, geht es aber ganz gut.
Weit schöner ist die Strecke über Karima - Atbara - Meroe - Shendi - 6. Katarakt - Khartoum. Aber da Bedarf es mehr Zeit. Einerseits Altertümer und und Leute ansehen und andererseits der Lastverkehr zwischen Port Sudan und Khartoum ab Atbara. Sehr sehr nervig, wenn man es eilig hat. Aber Ihr verpasst ebend einige der tollen Highlights.
Die Strasse zwischen Karima und Atbara ist bisher sehr gut in Schuss. Atbara - Khartoum ist tw. schon wieder mächtig zerledert.
Khartoum bis Gedaref ist auch immer wieder mal holprig und viel Lastverkehr mit erhöhter Unfallgefahr. Sollte aber schaffbar sein, sofern nicht permanent Tierhorden quer rennen und zugehörige Zweibeiner unter dort leider üblichen Reaktionsverzögerungen leiden.
In Äthiopien kannst Du nur mit viel Glück den Zeitplan halten. Mehr als 50 km/h im Schnitt auf den Tag gerechnet wirst Du nicht schaffen. Ich bin schon viel in diversen Ecken da unterwegs gewesen, immer mit Menschen rechnen, welche definitiv noch zwei Generationen brauchen um Geschwindigkeiten realistisch einschätzen zu können. Ziegen, Schafe, Esel und Kühe lieben die Strasse!!! Nachts lagern die dort, da der Asphalt noch eine ganze Weile warm hält. Also Im Dunkeln ein NO DRIVE. Zu gefährlich.
In Orten/Siedlungen musst Du immer runter vom Gas, da definitiv immer Leute wieder auf die Strasse springen. Strassen sind tw. ganz anständig, aber auch echte räudige Abschnitte dabei. Rasende Minibusse, unvorhersehbar abbiegende TukTuks, usw. musst Du immer einplanen. Eigentlich in permanenter Bremsbereitschaft fahren. Serpentinen kann man manchmal ganz schön räubern, aber das verliert man alles wieder in den Ortschaften.
Da es Euch nicht so sehr auf Sehenswürdigkeiten ankommt, könnt Ihr Gondar auch raus lassen und gleich bis Bahir Dar weiter fahren. Dann ist das weitere Fahren bis Addis mit ein klein wenig mehr Puffer versehen. Addis selber kostet richtig Zeit sich da durch zu arbeiten.
Plant Puffer für Reparaturen/Services ein. In Äthiopien fliegt gern mal ein Stein von Kinderhand und auch so kann mal schnell ein nicht massivst mit dem Motorrad verbundenes Teil verschwinden. Der Eigentumsvorbehalt wird dort manchmal etwas lockerer gesehen (um es wertungsneutral zu formulieren).
Vielleicht versucht Ihr nochmal zu überdenken, die Tour in zwei Teile zu teilen, um auch etwas mehr von Land und Leuten mitzubekommen. Und Motorräder lassen sich an diversen Orten einlagern.
Aber prinzipiell ist das schon zu schaffen, aber Ihr solltet dann auch Meilensteine setzen, an denen man dann Alternativen (LKW-Transport, Routenänderung, etc.) einfliessen lässt. Das kann Druck raus nehmen.
Trotzdem frohes gelingen und schaut Euch auch noch mal die Wetterkarten an. Sobald es regnet, könnt Ihr alle Zeitplanungen über den Haufen werfen.
Steffen
ein sehr sehr sportliches Programm. Zwei Pässe sollten Pflicht sein, damit einige Stempel/Visa im voraus geholt werden können.
Du musst schauen, wie Du schnell nach Assuan kommst. Mit Eskorte wird das etwas langsamer zu fahren sein. Assuan - Wadi Halfa sollte klappen. Idealerweise früh morgens eine Fähre nehmen. Im Zweifel musst Du schon einen Puffertag für Grenze und Rast in Wadi Halfa einplanen. NICHT Nachts oder in der Dämmerung fahren!!! Die Fernstrassen im Sudan sind mittlerweile sehr gut ausgebaut (Asphalt). da kann man schon sehr zügig fahren. ABER aufpassen auf die Busse. Die ballern tw. mit 150 Sachen an einem vorbei. Ich fand das immer wieder erschreckend und die Unfälle der Busse und LKWs sind tw. grauselig anzuschauen. Auf saubere Reaktion der Gegenseite darf man nicht rechnen (Übermüdung, überhöhte Geschwindigkeit, Überladung, ungesicherte Ladung, kaputte Fahrzeuge und fahrerisches Unvermögen bilden eine ganz blöde Gemengelage).
Bis Dongola kommt man gut durch. Da kann man auch gut Vorräte auffüllen. Wird es zeitlich zu knapp, dann in Kerma over night. Wenn es gut voran geht, dann bis ed Debba. Der Kanten bis Khartoum zieht sich. Wenn kein sinnloser Sand in der Luft ist, geht es aber ganz gut.
Weit schöner ist die Strecke über Karima - Atbara - Meroe - Shendi - 6. Katarakt - Khartoum. Aber da Bedarf es mehr Zeit. Einerseits Altertümer und und Leute ansehen und andererseits der Lastverkehr zwischen Port Sudan und Khartoum ab Atbara. Sehr sehr nervig, wenn man es eilig hat. Aber Ihr verpasst ebend einige der tollen Highlights.
Die Strasse zwischen Karima und Atbara ist bisher sehr gut in Schuss. Atbara - Khartoum ist tw. schon wieder mächtig zerledert.
Khartoum bis Gedaref ist auch immer wieder mal holprig und viel Lastverkehr mit erhöhter Unfallgefahr. Sollte aber schaffbar sein, sofern nicht permanent Tierhorden quer rennen und zugehörige Zweibeiner unter dort leider üblichen Reaktionsverzögerungen leiden.
In Äthiopien kannst Du nur mit viel Glück den Zeitplan halten. Mehr als 50 km/h im Schnitt auf den Tag gerechnet wirst Du nicht schaffen. Ich bin schon viel in diversen Ecken da unterwegs gewesen, immer mit Menschen rechnen, welche definitiv noch zwei Generationen brauchen um Geschwindigkeiten realistisch einschätzen zu können. Ziegen, Schafe, Esel und Kühe lieben die Strasse!!! Nachts lagern die dort, da der Asphalt noch eine ganze Weile warm hält. Also Im Dunkeln ein NO DRIVE. Zu gefährlich.
In Orten/Siedlungen musst Du immer runter vom Gas, da definitiv immer Leute wieder auf die Strasse springen. Strassen sind tw. ganz anständig, aber auch echte räudige Abschnitte dabei. Rasende Minibusse, unvorhersehbar abbiegende TukTuks, usw. musst Du immer einplanen. Eigentlich in permanenter Bremsbereitschaft fahren. Serpentinen kann man manchmal ganz schön räubern, aber das verliert man alles wieder in den Ortschaften.
Da es Euch nicht so sehr auf Sehenswürdigkeiten ankommt, könnt Ihr Gondar auch raus lassen und gleich bis Bahir Dar weiter fahren. Dann ist das weitere Fahren bis Addis mit ein klein wenig mehr Puffer versehen. Addis selber kostet richtig Zeit sich da durch zu arbeiten.
Plant Puffer für Reparaturen/Services ein. In Äthiopien fliegt gern mal ein Stein von Kinderhand und auch so kann mal schnell ein nicht massivst mit dem Motorrad verbundenes Teil verschwinden. Der Eigentumsvorbehalt wird dort manchmal etwas lockerer gesehen (um es wertungsneutral zu formulieren).
Vielleicht versucht Ihr nochmal zu überdenken, die Tour in zwei Teile zu teilen, um auch etwas mehr von Land und Leuten mitzubekommen. Und Motorräder lassen sich an diversen Orten einlagern.
Aber prinzipiell ist das schon zu schaffen, aber Ihr solltet dann auch Meilensteine setzen, an denen man dann Alternativen (LKW-Transport, Routenänderung, etc.) einfliessen lässt. Das kann Druck raus nehmen.
Trotzdem frohes gelingen und schaut Euch auch noch mal die Wetterkarten an. Sobald es regnet, könnt Ihr alle Zeitplanungen über den Haufen werfen.
Steffen
Re: Sudan / Von Dongola nach Khartum - aber woher?
Hi Lukas,
"Walfishbay Lüderitz sind ca 700km und nicht 327..."
ja, da hat sich ein Fehler eingeschlichen. Danke. Wird dann tendenziell wohl eher noch eine Übernachtung geben.
Bzgl. Carnet und Reisepass: Die Isrealis schreiben auf ihrer eigenen Homepage, dass man das Visum nicht mehr in den Pass kleben sondern auf einen extra Wisch erhalten kann. Mit der Carnet würde ich ähnlich verfahren wollen und das über eine beglaubigte Kopie machen wollen. Das muss ich aber noch mit der Botschaft klären.
Wir wollen über Israel einreisen, weil das deutlich leichter geht, als die Fahrzeuge über Alexandria reinzubringen. Wenn man den Reiseberichten glauben darf (und das sind ne ganze Menge) dann ist der Ägyptische Zoll einfach unberechenbar in Alex. Aber wenn Du (oder sonst wer) da nen guten Vorschlag hat.... immer her damit
"Walfishbay Lüderitz sind ca 700km und nicht 327..."
ja, da hat sich ein Fehler eingeschlichen. Danke. Wird dann tendenziell wohl eher noch eine Übernachtung geben.
Bzgl. Carnet und Reisepass: Die Isrealis schreiben auf ihrer eigenen Homepage, dass man das Visum nicht mehr in den Pass kleben sondern auf einen extra Wisch erhalten kann. Mit der Carnet würde ich ähnlich verfahren wollen und das über eine beglaubigte Kopie machen wollen. Das muss ich aber noch mit der Botschaft klären.
Wir wollen über Israel einreisen, weil das deutlich leichter geht, als die Fahrzeuge über Alexandria reinzubringen. Wenn man den Reiseberichten glauben darf (und das sind ne ganze Menge) dann ist der Ägyptische Zoll einfach unberechenbar in Alex. Aber wenn Du (oder sonst wer) da nen guten Vorschlag hat.... immer her damit
Re: Sudan / Von Dongola nach Khartum - aber woher?
Hi Steffen,
wie schon an Lukas geschrieben, das Visa von Isreal kommt nicht in den Reisepass. Das bieten die Israelis selbst so an. Mit dem Carnet muss ich noch klären.
Die Frage mit der Eskorte haben wir uns auch schon gestellt. Die Alternative wäre die Strecke über Marsa Alam zu fahren (über 100 KM mehr). Das ginge wohl ohne Eskorte dann (lt. unserer Recherche).
Für Deine Steckeninfos freue ich mich besonders, vielen Dank! Bzgl. der möglicher Weise nötigen Streckenänderungen machen wir uns natürlich auch so unsere Gedanken. Daher auch die bereits zweite Streckenplanung ab Victoria Falls über Francistown, Gaborone, Kimberly und Beaufort West nach Kapstadt zu fahren. Das wären ca. 5 Tage weniger, die mehr Luft verschaffen würde. Zudem werde ich versuchen meine Firma zu überzeugen eine Woche Urlaub draufzupacken
Nachts Fahren ist ein no go, klar. Das heißt früh aufstehen und vor Einbruch der Dämmerung ankommen. Im Notfall früher Übernachten als geplant und versuchen die Kilometer am nächsten Tag wieder reinzuholen. Das ist zwar nicht ideal aber die Zeit lässt uns keine andere Möglichkeit.
Die Tour aufzuteilen kam mir auch schon in den Sinn, und wirds vielleicht auch werden. Aber dann eher spontan und aus der Not heraus geboren. Wir wollen es halt versuchen. Mal sehn was geht.
Ich bin auch weiterhin für gute Tipps dankbar!
Gruß
Thore
wie schon an Lukas geschrieben, das Visa von Isreal kommt nicht in den Reisepass. Das bieten die Israelis selbst so an. Mit dem Carnet muss ich noch klären.
Die Frage mit der Eskorte haben wir uns auch schon gestellt. Die Alternative wäre die Strecke über Marsa Alam zu fahren (über 100 KM mehr). Das ginge wohl ohne Eskorte dann (lt. unserer Recherche).
Für Deine Steckeninfos freue ich mich besonders, vielen Dank! Bzgl. der möglicher Weise nötigen Streckenänderungen machen wir uns natürlich auch so unsere Gedanken. Daher auch die bereits zweite Streckenplanung ab Victoria Falls über Francistown, Gaborone, Kimberly und Beaufort West nach Kapstadt zu fahren. Das wären ca. 5 Tage weniger, die mehr Luft verschaffen würde. Zudem werde ich versuchen meine Firma zu überzeugen eine Woche Urlaub draufzupacken
Nachts Fahren ist ein no go, klar. Das heißt früh aufstehen und vor Einbruch der Dämmerung ankommen. Im Notfall früher Übernachten als geplant und versuchen die Kilometer am nächsten Tag wieder reinzuholen. Das ist zwar nicht ideal aber die Zeit lässt uns keine andere Möglichkeit.
Die Tour aufzuteilen kam mir auch schon in den Sinn, und wirds vielleicht auch werden. Aber dann eher spontan und aus der Not heraus geboren. Wir wollen es halt versuchen. Mal sehn was geht.
Ich bin auch weiterhin für gute Tipps dankbar!
Gruß
Thore




