Tschad | Ounianga, die schönste Landschaft der Sahara
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Klaus Daerr
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Tschad | Ounianga, die schönste Landschaft der Sahara
Hallo,
wenn das wahr ist, dass man wieder in das Tibbesti kann und in die Region der Ounianga-Seen, dann eröffnet das den aufregendsten Teil der Sahara.
Wer in den Krater möchte ist gut beraten sehr früh zu starten, da dann der Abstieg noch im Schatten liegt. Man sollte unbedingt neben dem ohnehin nötigen Trinkvorrat einen zusätzlichen 5-Liter-Kanister mit Trinkwasser mitnehmen, ihn auf halbem Weg nach unten deponieren um ihn beim Aufstieg zur Verfügung zu haben. Beim Betreten der riesigen Natron-Ebene am Kratergrund die GPS-Koordinaten nehmen, damit man beim Aufstieg den Einstieg zum Pfad ohne Verzögerung wieder findet. Am Kraterboden befindet sich eine Quelle in der gelegentlich Toubous als "Kurgäste" baden, wir haben allerdings nicht probiert ob das Wasser genießbar ist. Schwindelfreiheit ist für den Weg nicht erforderlich, aber gute Kondition wenn man am gleichen Tag wieder aufsteigen möchte. Es empfiehlt sich eine Bewachung für das Fahrzeug oben am Kraterrand zu lassen.
wenn das wahr ist, dass man wieder in das Tibbesti kann und in die Region der Ounianga-Seen, dann eröffnet das den aufregendsten Teil der Sahara.
Wer in den Krater möchte ist gut beraten sehr früh zu starten, da dann der Abstieg noch im Schatten liegt. Man sollte unbedingt neben dem ohnehin nötigen Trinkvorrat einen zusätzlichen 5-Liter-Kanister mit Trinkwasser mitnehmen, ihn auf halbem Weg nach unten deponieren um ihn beim Aufstieg zur Verfügung zu haben. Beim Betreten der riesigen Natron-Ebene am Kratergrund die GPS-Koordinaten nehmen, damit man beim Aufstieg den Einstieg zum Pfad ohne Verzögerung wieder findet. Am Kraterboden befindet sich eine Quelle in der gelegentlich Toubous als "Kurgäste" baden, wir haben allerdings nicht probiert ob das Wasser genießbar ist. Schwindelfreiheit ist für den Weg nicht erforderlich, aber gute Kondition wenn man am gleichen Tag wieder aufsteigen möchte. Es empfiehlt sich eine Bewachung für das Fahrzeug oben am Kraterrand zu lassen.
Zuletzt geändert von Klaus Daerr am Sa 24. Jul 2010, 12:50, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Tschad | Ounianga, die schönste Landschaft der Sahara
Hallo Herr Därr,
welchen Krater meinen Sie, Ouinanga und Krater???
Ist der Krater den Sie beschreiben nicht das Trou du Natron ?
Gruß Manfred
welchen Krater meinen Sie, Ouinanga und Krater???
Ist der Krater den Sie beschreiben nicht das Trou du Natron ?
Gruß Manfred
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Klaus Daerr
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Re: Tschad | Ounianga, die schönste Landschaft der Sahara
Hallo,
ja das ist das Trou au Natron, bei dem die Piste direkt am Kraterrand in Richtung Bardai vorbei führt. Den Krater des hohen aber extrem flach ansteigenden Vulkans Emi Koussi zu erreichen ist sehr viel mühsamer, weil man sehr langen Anmarschweg zum Kraterrand hätte. Ich kenne ihn nur als sanft erscheinenden hohen Rücken in staubiger Luft in großer Entfernung.
Übrigens ist die Wasserstelle "Yinde", die auf der IGN-Karte südlich der Piste zum Trou au Natron eingezeichent ist, nördlich der Piste 6 km unterhalb des Kraterrands gelegen und von der Piste aus nicht sofort zu sehen. Man erkennt allerdings an der Piste, dass sich da in der Nähe immer wieder Leute aufgehalten haben, parkt und folgt den Spuren zur nahen Wasserstelle.
N20°54'17", E16°32'32"
ja das ist das Trou au Natron, bei dem die Piste direkt am Kraterrand in Richtung Bardai vorbei führt. Den Krater des hohen aber extrem flach ansteigenden Vulkans Emi Koussi zu erreichen ist sehr viel mühsamer, weil man sehr langen Anmarschweg zum Kraterrand hätte. Ich kenne ihn nur als sanft erscheinenden hohen Rücken in staubiger Luft in großer Entfernung.
Übrigens ist die Wasserstelle "Yinde", die auf der IGN-Karte südlich der Piste zum Trou au Natron eingezeichent ist, nördlich der Piste 6 km unterhalb des Kraterrands gelegen und von der Piste aus nicht sofort zu sehen. Man erkennt allerdings an der Piste, dass sich da in der Nähe immer wieder Leute aufgehalten haben, parkt und folgt den Spuren zur nahen Wasserstelle.
N20°54'17", E16°32'32"
Zuletzt geändert von Klaus Daerr am So 7. Nov 2010, 12:27, insgesamt 1-mal geändert.
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werner-peter
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Pistenzustand NDjamena - Bardai
Hallo Klaus,
lt. Michelinkarte sind das von NDjamena bis Faya 665 km und dann nochmal 525 km bis Zouar, schätze dann bis Bardai nochmal 150 km.
Hast Du eine Idee wie der Pistenzustand ist? Ein Unternehmen (H) bietet eine Kombination von Allrad und Kameltouren an, das hört sich nach komplizierter Fahrstrecke mit viel Schaufelarbeit an, wenn diese Profis schon die Autos stehen lassen?
Gruß Peter
lt. Michelinkarte sind das von NDjamena bis Faya 665 km und dann nochmal 525 km bis Zouar, schätze dann bis Bardai nochmal 150 km.
Hast Du eine Idee wie der Pistenzustand ist? Ein Unternehmen (H) bietet eine Kombination von Allrad und Kameltouren an, das hört sich nach komplizierter Fahrstrecke mit viel Schaufelarbeit an, wenn diese Profis schon die Autos stehen lassen?
Gruß Peter
Bin mein halbes Leben unterwegs gewesen, habe Afrika, Asien, Europa und USA (ohne Latainamerika) von Ost-nach-West und Nord-nach Süd bereist. Jetzt möchte ich nochmal eine große Tour machen.
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Klaus Daerr
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Re: Tschad | Ounianga, die schönste Landschaft der Sahara
Hallo werner-peter,
auf meinen Webseiten findest Du eine ganze Latte von Streckenbeschreibungen, darunter auch welche aus dem N-Tschad.
Wenn man von N'Djaména in das Tibesti fährt, so ist die Strecke bis zum Fuß des Tibesti nicht ungewöhnlich schwierig, kann aber wegen Minenfeldern in nördlichen Gegenden sehr gefährlich sein (z.B. Wadi Doum im Ennedi) auch ist die Durchquerung des Dünengebietes Erg du Djourab etwas mühsam (und alte Pistenführung vermint). Also Führer erforderlich und/oder strikt der Piste folgen.
Auf das Kamel steigen die Veranstalter nicht um weil die Piste zu schwierig ist, sondern weil sie am Ziel dem Touristen noch einmal was ganz besonderes bieten möchten.
auf meinen Webseiten findest Du eine ganze Latte von Streckenbeschreibungen, darunter auch welche aus dem N-Tschad.
Wenn man von N'Djaména in das Tibesti fährt, so ist die Strecke bis zum Fuß des Tibesti nicht ungewöhnlich schwierig, kann aber wegen Minenfeldern in nördlichen Gegenden sehr gefährlich sein (z.B. Wadi Doum im Ennedi) auch ist die Durchquerung des Dünengebietes Erg du Djourab etwas mühsam (und alte Pistenführung vermint). Also Führer erforderlich und/oder strikt der Piste folgen.
Auf das Kamel steigen die Veranstalter nicht um weil die Piste zu schwierig ist, sondern weil sie am Ziel dem Touristen noch einmal was ganz besonderes bieten möchten.
Re: Pistenzustand NDjamena - Bardai
Hallo Werner-Peterwerner-peter hat geschrieben: Hast Du eine Idee wie der Pistenzustand ist? Ein Unternehmen (H) bietet eine Kombination von Allrad und Kameltouren an, das hört sich nach komplizierter Fahrstrecke mit viel Schaufelarbeit an, wenn diese Profis schon die Autos stehen lassen?
ich war schon zweimal mit H im Tschad unterwegs, schieben mussten wir nie mit Andrea.
Im Tibesti mussten wir 1998 hie und da aussteigen, weil die Piste sehr "treppenartig" oder arg steinig angelegt war.
Grüsse
Ursula
Piste im Tibesti
Tibesti
Ennedi
Libyen - Tschad - Ounianga - Ennedi
Zuletzt geändert von ursula am Mi 28. Jul 2010, 11:06, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Tschad | Ounianga, die schönste Landschaft der Sahara
Hallo, bringt nicht alles durcheinander,
H bietet eine Ennedi Reise und eine Ouinange Reise mit Kameltrekking über den Emi Koussi an, klar, es gibt keine Pisten am Koussi.
Ursula, Du warst wie ich mit den Italienern auf der Piste Richtung Bardai glaube ich, ich habe die Gegend damals (1995) "Kohlehalden" genannt.
Ouinanga Kebir und Trou du Natron haben nur gemeinsam, dass sie im Tschad liegen, ich würde sagen, min. 1 Woche üble Piste auseinander.
Die Frage lautet also: Kann man wieder zum Trou du Natron über Bardai oder Zouar fahren?
Gruß Manfred
H bietet eine Ennedi Reise und eine Ouinange Reise mit Kameltrekking über den Emi Koussi an, klar, es gibt keine Pisten am Koussi.
Ursula, Du warst wie ich mit den Italienern auf der Piste Richtung Bardai glaube ich, ich habe die Gegend damals (1995) "Kohlehalden" genannt.
Ouinanga Kebir und Trou du Natron haben nur gemeinsam, dass sie im Tschad liegen, ich würde sagen, min. 1 Woche üble Piste auseinander.
Die Frage lautet also: Kann man wieder zum Trou du Natron über Bardai oder Zouar fahren?
Gruß Manfred
Tschad Tibesti Emi Koussi Trekking
hallo Manfred
98 fuhren die Italiener schon nicht mehr ins Tibesti. Wir waren deshalb mit einer echt einheimischen Agentur unterwegs!
Aber was die Pisten angeht, da hat man ja keine grosse Auswahl, es waren sicher dieselben
Sieht nicht so aus, als ob die am Trou du Natron vorbeifahren. Ab Faya geht es direkt nördlich über Tigui Richtung Koussi.
Der Rückweg führt über Gouro nach Ouinanga zum Nordennedi.
Grüsse
Ursula
98 fuhren die Italiener schon nicht mehr ins Tibesti. Wir waren deshalb mit einer echt einheimischen Agentur unterwegs!
Aber was die Pisten angeht, da hat man ja keine grosse Auswahl, es waren sicher dieselben
Sieht nicht so aus, als ob die am Trou du Natron vorbeifahren. Ab Faya geht es direkt nördlich über Tigui Richtung Koussi.
Der Rückweg führt über Gouro nach Ouinanga zum Nordennedi.
Grüsse
Ursula
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werner-peter
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Pistenzustand
Hallo, danke für die guten Tipps und Fotos, sieht aus wie im Hogar,also wenig Sand.
Ich werde es Anfang 2011 mit einem Führer versuchen oder mich mit meinem Auto einer Reisegruppe anschließen.
Werde hier berichten wie es war,
viele Grüße
Peter
Ich werde es Anfang 2011 mit einem Führer versuchen oder mich mit meinem Auto einer Reisegruppe anschließen.
Werde hier berichten wie es war,
viele Grüße
Peter





