ZAR - Von Tschad durch Zentralafrika nach Kamerun

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Birgitt
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ZAR - Von Tschad durch Zentralafrika nach Kamerun

Beitrag von Birgitt »

Unsere Presseberichte :arrow: ZAR - Unruhen und Massaker in der Zentralafrikanischen Republik erinnern mich gerade daran, dass ich schon länger die freundliche Genehmigung von Rudi Kleinhenz, :arrow: dzg, habe, sein Reisetagebuch von seiner kurzen ZAR-Durchquerung im April 2011 hier im Wüstenschiff zu veröffentlichen.

Auf der Website der Allrad-Messe Bad Kissingen war der Reisebericht ja bereits online, und auch im :arrow: Trotter der dzg ist der vollständige Bericht nachzulesen.

Hier nun ein Auszug daraus:
Rudi Kleinhenz hat geschrieben:29.Tag Samstag, 09.04.2011 Teil 2
Der Ärger ist verdaut, der Tschad bleibt in guter Erinnerung. Ein korrupter Grenzübergang macht kein böses Land. Die Zentralafrikanische Republik, Land 126 liegt vor uns. Den Bamingui-Nationalpark, die Hauptstadt Bangui, sowie das Volk der Pygmäen stehen auf dem Plan. Die Grenze ein Fluss und gleich eine Schranke. Gabi marschiert los, verschwindet in einer Hütte. Schon höre ich sie toben: „ Der will für ´s Passstempeln Geld!“ Hier ist unser bezahltes Visum und damit reisen wir ein. Ewige Diskussionen führen zum Chef der Gendarmerie einen Schlagbaum weiter. Das gleiche Spiel, 30 € fürs Stempeln, sonst schickt er uns in den Tschad zurück. Gabi ist auf 180, hält ihm unser Visum hin. Auch die Gegenpartei hat keine Lust mehr auf Diskussionen, der Schlagbaum bleibt geschlossen. Zahlt wenigstens die 30 € fürs Geleit durchs Rebellengebiet, dann könnt ihr fahren! Wir zahlen nichts, Schluss aus. Ein schwerbewaffneter Toyota (2cm Kanone auf Ladefläche, schweres MG auf Dach, 8 bewaffnete Soldaten) passiert die Schranke und verschwindet im Busch. Da fährt er, unser „Geleitschutz“, war das ein Fehler? Ein Soldat warnt: „Seit vernünftig, die Rebellen schießen auf alle unbewaffneten Fahrzeuge.“ Gabi hat die Nase voll, das muss ich regeln. Für 25 € springen 2 Soldaten aufs Dach und schreien: „Vollgas und halt erst an wenn wir es sagen!“ Ein mulmiges Gefühl macht sich breit. Unsere Augen fliegen, wie auf dem Tennisplatz, hin und her. Ein Pannen-LKW, auch hier 2 Soldaten. 15 km weiter das gleiche Schauspiel. Das ist blutiger Ernst und wir mitten drin! Welch eine Erleichterung, wir sind in Kabo. Unsere Beschützer verlassen uns, warnen vor 4 korrupten Kontrollen bis Bangui. Hier gibt’s die Einreisestempel und wieder Geldforderungen. Gabi kocht, auch ich bin sauer. 10 Minuten Gerede, dann geht’s ohne. „Auch die nächsten 100 km sind nicht sicher“, sagt der Polizeichef und zeigt die Einschusslöcher in seinem Büro. Mir schnürt es die Kehle zu, denn nun müssen wir allein fahren. Nach 5 km die erste Sperre, zwei finstere, bewaffnete Gestalten starren uns mit durchdringendem Blick an! Bloß keinen Fehler machen! „Habt ihr eine Zigarette für uns?“ Lautes Ausatmen! 200 m weiter; ein Typ rennt schreiend auf uns zu. Gabi verliert die Nerven und brüllt: „Gib Gas, weg hier, hast du nicht die vielen Gewehre gesehen?“ Jetzt ist auch bei ihr der Groschen gefallen, so nervös habe ich sie noch nie gesehen. Das Szenario wiederholt sich gut 10 Mal. DIE ANGST FÄHRT MIT! Die Dämmerung bricht herein, wo hier schlafen? Der Toyota bahnt sich rechts einen Weg durchs Unterholz. Wir müssen unsichtbar für unsere Gegner sein! Wem können wir überhaupt trauen? Abrupt stoppt der Wagen. Ein Baumstamm verkeilt unter der Stoßstange, war im Dickicht nicht zu sehen. Irgendwie kann ich ihn weghebeln. Stimmen an der Straße, haben sie uns gefunden? Unsere Nerven liegen blank. Wir bleiben unbehelligt die Nacht. Der Schutzengel hat seine Hand auf uns.

30.Tag Sonntag 10.04.2011
In der Dämmerung den Schlafplatz verlassen. Platzregen zieht auf, Piste wird schmierig. Winken jedem, der uns begegnet, Aggressionen vorbeugen. Alle winken zurück, viele sagen „merci“. Nach 20 km die erste Kontrolle, Oundago heißt der Ort, Visum stempeln für Geld, das gleiche Spiel wie gestern. Schon sind wir wieder genervt. Außer Brot finden wir nichts im Ort. Gestern auch Nulldiät. Unsere Mägen sind geschrumpft. Vor Kaga Bandoro die nächste Schranke, 20 Minuten Palaver. Im Ort einige Läden, kaufen warme Getränke. Nach der Stadt die Abfahrt zum Bamingui-Nationalpark. Können wir knicken, ist zeitlich nicht drin. Kontrollen nehmen ab, der Druck auch. Nach 150 Pisten-km Sibut und damit Teer erreicht. Erfolglos ein Restaurant gesucht. Abendessen eben in Bangui. Die wenigen Schranken sind meist offen. In Damara eine Mautstation, daneben eine Kneipe. Männer winken uns zu. Jetzt ein Bierchen und die Welt ist in Ordnung. Freundlich begrüßt man uns, Geborgenheit kommt auf. Es gibt akzeptabel kalten Gerstensaft. Schnell fliegt die Zeit dahin und noch 70 km bis Bangui. Dunkelheit bricht herein, verspricht nichts Gutes, wird aber unser Beschützer. Nur eine Kontrolle macht Ärger, die anderen lassen uns passieren. Eine finstere Millionenstadt empfängt uns, wo was essen, wo schlafen? Hohe Mauern säumen die Straßenzüge, zu erkennen ist fast nichts. Da war ein Restaurant, meint Gabi! Man winkt uns durchs Metalltor herein. Atlantis heißt der Luxusschuppen, hat Ambiente, Nobelgäste und Moskitos. Der Laptop geht ans Netz, die exotische Speisekarte kommt. Antilope, Strauß, Waran, Krokodil, Spaghetti, Reis und Salat. Haben wir nicht, haben wir nicht, haben wir nicht, wie überall in Afrika. Kellner empfiehlt Boa-Braten, also her damit. Gabi verdreht die Augen, bestellt Fleischspieß und Wasser. Das Personal gibt sein Bestes. Mein Bier kommt sofort. Das Essen eine halbe Stunde später. Gabis Wasser nach einer Stunde. Mit Heißhunger auf die Schlange gestürzt. Die Haut gleicht Leder, lässt sich kaum schneiden. Würg sie am Stück runter und spüle mit Bier nach. Daher der Name Würgeschlange, fantasiere ich so! Gabi zeigt mir einen Vogel: „Die Haut ist man nicht mit“, und Recht hat sie. 23 Uhr, der Laptop ist geladen, die Bilder überspielt, Tagebuch nachgeschrieben. Wir sind die letzten Gäste! Will gleich hier schlafen, rausfahren auf keinen Fall mehr. Es gibt kleine, Brutkästen gleichende Zimmerchen (13 €), Dusche und WC auf dem Gang. In Sicherheit kaputt geschwitzt!

31.Tag Montag 11.04.2011
9 Uhr aufgestanden. Dusche und Klospülung mit Eimer. Liebevoll Frühstück serviert bekommen, der Toyota ist gewaschen. Ein Paradies nach all den Strapazen. Die Pygmäen ziehen uns magisch an, die Abenteuerlust ist zurück. Froh gelaunt fahren wir auf die Straße. Nach 200 m Polizei. Pass, Visum, Fahrzeugschein, Carnet, Autoversicherung. Letztere besitzen wir nicht, haben wir ganz vergessen! 10 Minuten Achselzucken, dann geht das Carnet als Versicherung durch, Glück gehabt! 500 m weiter Polizeikontrolle, das gleiche verschärft nochmal. Minuten später geht eine Gebrauchsanleitung als Versicherung durch. Wir atmen ganz tief durch, eine Versicherung bei. Nicht mal einen km weiter die nächste Polizeikontrolle und die lässt sich nicht ins Bockshorn jagen. Mitten auf dem Hauptkreisel der Stadt droht der Strafzettel. Was machen wir nur in diesem Land? Ein Lichtblick, die Gambia-Versicherung, die nur bis Niger gegolten hat, in Englisch verfasst und noch 3 Tage (zwar nicht hier) gültig! Der Chef akzeptiert, die Strafe ein drittes Mal abgewendet. Die Erholung der Nacht dahin, wir sind wieder zwei Nervenbündel. Keinen Meter fahre ich mehr, parke direkt vor der Eco-Bank am Kreis. Geldautomaten gibt es nicht, Gabi tauscht Euros, während ich eine Versicherung suche. Ein Reisebüro kennt das Büro der Allianz, nicht weit von hier. Auch dort spricht man Englisch. Brauchen jetzt nur Geld und dann düsen wir schnellstmöglich raus aus der Stadt. Nach 3 Stunden kommt Gabi in der Bank an die Reihe. Wir rennen zur Allianz und kleben die Vignette sofort ins Auto. Stöbern eine stinkende Markthalle durch, sollen Chiligewürz kaufen. Trinken noch eine Cola in einer klimatisierten Bar. Dann Abfahrt. Ordnungsgemäß aus dem Kreisverkehr geblinkt, stoppt uns eine Polizistin. Siegesgewiss halten wir die Versicherung hin. Interessiert das Dreckstück nicht, Strafe für falsches Blinken. Die ersten Mordgedanken kreisen in unseren Köpfen. Sogar einen Dolmetscher besorgt das Weib. Gabi kämpft, als geht es ums nackte Überleben. 20 Minuten Zeit verloren, aber wieder gesiegt! Ich will keine Pygmäen mehr sehen, nur noch raus aus diesem Horrorland. Diesel kostet 1,25 €/l, deutsche Preise! Wir beschließen die südliche Piste über Mbaiki nach Kamerun zu nehmen, hoffen auf weniger Kontrollen. Am südlichen Stadtrand Großkontrollposten. Freundlich winkt man uns durch. Ein durchdringender Pfiff, ein Idi-Amin-Klon befiehlt uns zu stoppen. Der ist noch fieser wie sein Ebenbild. Wir haben kein gültiges Autozollpapier (eigentlich wird das Carnet im Land nicht anerkannt, wurde aber abgestempelt), 30.000 CFA Strafe. Eine Stunde dauert die Tortur. Mehrere Telefonate mit dem obersten Zoll Chef werden geführt. Wir schwitzen nicht nur vor Hitze. Das Wunder, wir können doch weiter, wäre da nicht noch die fette Matrone in Polizeiuniform. Wir haben kein Visum für die Bangui-Region und wieder 15 Minuten Palaver. Dann zahl mir wenigstens einen Kaffee. Ich hab einen Hals wie „Franz-Josef“. „Beam me up Scotty“, egal wohin, nur raus aus dieser Bananenrepublik. Die Schranke geht auf, wie lange dauert die Freiheit? Smalltalk im Auto. Rudi: „Da war ein Pygmäe!“ Gabi: „Wo, ich hab keinen gesehen?“ Rudi: „Ja, so klein sind die!“ Wir schaffen nicht mal die 100 km bis Mbaiki, finden aber einen sicheren Schlafplatz in einer Bodengrube. Abendessen eine Mango und Cola-Wasser!

32.Tag Dienstag 12.04.2011
Ruhige, kühle Nacht hat uns gestärkt. Die Pygmäen rufen. Fragen vor Mbaiki und nehmen die erste Piste nach Süden. Nach 20 km Schlamm stoppen wir bei einem Anhalter. Es ist unser Glückstag, er ist der Doktor des Pygmäen Volkes, auf dem Weg in seine Klinik. Bereitwillig bringt er uns zu einem Dorf mitten im Busch. Hätten wir nie gefunden, können alles anschauen, weil ihn jeder kennt. Ein paar Zigaretten als Gastgeschenk und schöne Fotos entstehen. Zu guter Letzt bekommen wir noch Audienz beim Stammeshäuptling der Zwerge. Zufrieden fahren wir zurück nach Mbaiki, bringen den Arzt noch in sein Hospital. Da möchte ich kein Patient sein, ein paar schmutzige Objektträger, eine rostige Handkurbelzentrifuge und eine verstaubte Liege. In Mbaiki stoppen wir an einer Kaffeebude. Kaffee dauert, ist ein echter Rachenputzer. Die Jungs sind klasse, zaubern auch ein Omelett und erklären uns die neue Piste nach Berberati, die auf unserer Karte noch nicht eingezeichnet ist. Unsere autointerne Stromversorgung ist zusammengebrochen. Gegenüber ist eine Akkuladeshop. Gegen 11 Uhr machen wir uns nach einem Platzregen auf den Weg. Schaffen 150 km auf der feuchten Weichsandpiste. 3 nette Kontrollen bei Boda lassen unsere Laune weiter steigen. Die Leute bedanken sich auch hier für unsere Grüße. Gelegentlich wird es eng, wenn ein Sattelzug entgegenkommt. Teilweise müssen wir ins Unterholz ausweichen. Wo also schlafen, die kleinen ausgeschobenen Schneisen am Weg stehen alle voll Wasser. Direkt an der Piste schlafen, lebensgefährlich, immer wieder passieren LKWs. Endlich eine Abfahrt in einem Dörfchen. Wir stoppen nach 2 km an der Seitenstraße und haben auch hier eine angenehme Nacht.

33.Tag Mittwoch 13.04.2011 Teil 1
Gut erholt geht’s zeitig weiter. Blumen, Würgefeigen und Pygmäen lassen uns gelegentlich stoppen. Dann rast ein „deutscher Postbote“ (Jacke der deutschen Bundespost) auf einem Moped vorbei, was so alles an Klamotten gespendet wird. Immer wieder Schlammpassagen, die Regenzeit beginnt. In 2 Wochen möchte ich hier nicht mehr fahren. Eine große Pistenkreuzung, die gute Laune dahin, 3 korrupte Schweinbacken fordern 70 €/Person für das Visum. Gabi ist fertig, ich am Rande des Wahnsinns. 30 Minuten Diskussion in der Mittagshitze. Es ist einfach nicht mehr schön. Wie lange dauert diese seelische Folter. 15 Uhr, wir erreichen Berberati, noch 90 km bis zur Grenze, Erleichterung! Denkste, wieder Kontrolle, noch ein Schwein! Wir müssen zum Polizeichef. Schon hockt der Typ im Auto und bringt uns zum Büro. Endlich mal einer, der gleich akzeptiert, wir haben unser Visum bezahlt. Seine Angestellte registriert gerade unsere Daten, stempelt den Pass und schon geht Gabi in die Luft. Jeder will für jeden Handgriff Kohle. Der Stempel ist unser Ausreisestempel, also alles klar. Der Chef klärt, gibt seinem Polizisten die Anweisung uns zum Zoll zu geleiten. Das passt dem gar nicht. Wir genießen die Situation, das Blatt hat sich gewendet, jetzt bestimmen wir. Er muss zum Dienst, uns egal. Er hat Durst, uns egal. Er hat Hunger, uns egal. Er hat Mittagspause, uns nochmal egal. Der Zoll Chef lässt verlauten, erst in Gamboula wird ausgestempelt. Wir bringen unseren Jammerlappen zum Dienst zurück, kaufen Brot, Avocados und Eier und machen uns auf die letzte Etappe Zentralafrika. Hoffnung keimt auf, Kamerun heute noch drin. Kaum aus der Stadt die nächsten Banditen. Stempel des Polizeichefs klärt die Situation. 17 Uhr Ortsrand Gamboula, die Freiheit zum Greifen nah. Fragen uns zur Grenze durch. Der Zoll stempelt das Carnet, erste Hürde gemeistert. Pass ist ja gestempelt also auf zum letzten Schlagbaum. Gabi hat neue Kräfte, marschiert mit den Pässen los. Keine Minute, schon tobt sie vor der Bude rum. Völlig entnervt kommt sie zurück. Der Typ akzeptiert den Ausreisestempel nicht, wir müssen zum Polizeichef in Gamboula zurück. So kurz vor dem Ziel wieder gestoppt. Auf uns liegt ein Fluch, eine andere Erklärung finde ich nicht mehr. Es sind nur 3 km aber die ärgerlichsten im ganzen Land. Gabi bricht psychisch zusammen. Ich betrete mit gemischten Gefühlen das x-te Polizeibüro. Der Ausreisestempel kostet… Ich lass den Typen gar nicht ausreden, schreie in der Bude rum. So ausgerastet bin ich mein ganzes Leben noch nicht. Der Chef ist beeindruckt. Nun meint er: „Warum wollt ihr schon ausreisen, euer Visum gilt doch noch 6 Tage.“ „Ich reise aus wann ich will und zwar so schnell wie möglich, stempel den Pass ab, damit wir fahren können und frag ja nicht nach Geld“. Er ist eingeschüchtert, stempelt den Pass, geleitet mich nach draußen und wünscht eine gute Weiterreise. Sind das nun die letzten 3 km in diesem Horrorland? Nun laufe ich zum Polizeiposten. Er trägt die Passdaten in sein Buch ein und sagt: „So nun bekomme ich 3 €/Person.“ Ich mutiere ein zweites Mal zu Gabi: „Du bekommst gar nichts und machst jetzt diesen verdammten Schlagbaum auf, sonst fahre ich durch.“ Der Rammschutz am Toyota muss auch seine Berechtigung haben. Jeder Einzelne dreht sich in meine Richtung, hab den ganzen Platz zusammen geschrien. „Ich müsste noch zur Gendarmerie auf der anderen Straßenseite“, sagt der Polizist kleinlaut. Mit hochrotem Kopf mach ich mich zur nächsten Registrierung. Der schaut kurz in den Pass und sagt o.k. Geht doch, oder. Da ruft noch eine Doktor aus einer Hütte. Impfpasskontrolle! „Wieso haben sie keine Meningokokkenimpfung?“ Ich versteh die Welt nicht mehr, lass den Typen einfach stehen und steige in den Toyota. Drohend fahre ich an den Schlagbaum und hupe. Freiheit, du hast uns wieder. Der Alptraum ist zu Ende. Wir sind von den Toten auferstanden. Zurück in der Zivilisation. Eine Last fällt von uns ab, so schwer dass sie uns fast erdrückte.

Das Land hat 2 Gesichter. Die zu 95 % korrupten Beamten und die Rebellen auf der einen Seite, die überfreundliche Bevölkerung auf der anderen Seite. Mit dem eigenen Fahrzeug reise ich hier garantiert nicht mehr ein. Die Straßen sind überwiegend unbefestigt, in der Regenzeit kaum passierbar. PKW-Verkehr außerhalb der Hauptstadt kaum vorhanden.
@ Rudi, besten Dank für die Infos.

Gruß
Birgitt
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