Fähre Mosambik - Tanzania über den Rovuma

Schiffs- und Fährverbindungen mit Fahrzeugbeförderung zu den jeweiligen Regionen.

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Birgitt
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Fähre Mosambik - Tanzania über den Rovuma

Beitrag von Birgitt »

Die Fähre über den Rovuma von Mosambik (Namiranga) nach Tansania (Mwambo) ist aufgrund der geringen Tiefe des Rovuma gezeitenabhängig und nur bei ausreichend hoher Flut in Betrieb, wenn das Meer genug Wasser in die Rovuma-Mündung drückt. Darüber hinaus ist der Fährbetrieb nur morgens früh möglich, wenn das Wasser sehr ruhig ist.

Aufgrund dieser Rahmenbedingungen kann es passieren, dass die Fähre manchmal tagelang außer Betrieb ist. Um entsprechend planen zu können und um Wartezeiten zu vermeiden empfiehlt es sich, sich vorab beim Fährenbetreiber telefonisch oder per sms nach den nächsten Abfahrtszeiten zu erkundigen.

Telefon +255 754869357 oder +255 787428100

Die Fähre liegt übrigens am Tanzania-Ufer vor Anker.
Fahrzeit ca. 1 Stunde

Preis einfache Fahrt für einen Geländewagen mit 2 Personen = 30 US$
Stand: 30.12.2007


Gruß :)
Birgitt
Birgitt
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Re: Fähre Mosambik - Tanzania über den Rovuma

Beitrag von Birgitt »

Damit ihr euch ein Bild der Fähre machen könnt - und auch der An- und Ablegestelle!
Mit jeder Flut muss das Ufer neu bearbeitet werden ...

Aufgenommen vom Mosambik-Ufer:

Bild

Der Landy hat den Weg nach Mosambik übrigens nicht aus eigener Kraft geschafft, es musste etwas nachgeholfen werden.
Vielleicht lag es aber ja an der Unerfahrenheit des Fahrers ...


Gruß ;-)
Birgitt
desertrover
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Re: Fähre Mosambik - Tanzania über den Rovuma

Beitrag von desertrover »

Ob man da per sms Antwort bekommt bezeweifle ich.
War letzten September da.
Ist ein sehr schönes Eck Afrika.

PS: Und ich hab immer noch nicht begriffen, wie man hier Bilder reinkriegt.
Grüße und happy rovering
Stephan
Birgitt
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Re: Fähre Mosambik - Tanzania über den Rovuma

Beitrag von Birgitt »

desertrover hat geschrieben:Ob man da per sms Antwort bekommt bezeweifle ich.
Man bekommt Antwort!
Sogar per sms ;-)

Kommunikation bitte in englisch ...

Ich habe aber auch telefoniert mit dem netten Herrn, dem diese Nummer gehört ... im vergangenen Dezember.

Er hat mir telefonisch Auskunft gegeben über die aktuellen Tidenbedingungen, dann haben wir vorab einen groben "Überfahrttermin" vereinbart, und das ganze am Abend vorher per sms fixiert.
Antwort per sms innerhalb weniger Minuten.

Die Jungs waren spitze!

Afrika erstaunt auch mich immer wieder

Gruß :-)
Birgitt

P.S.: Bezüglich deiner techn. Probleme schau bitte mal :arrow: HIER
desertrover
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Re: Fähre Mosambik - Tanzania über den Rovuma

Beitrag von desertrover »

Wunder gibt es immer wieder ...

Bild
Grüße und happy rovering
Stephan
Birgitt
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Re: Fähre Mosambik - Tanzania über den Rovuma

Beitrag von Birgitt »

Habe soeben von einem Freund aus Mosambik die Nachricht erhalten,
dass die Fähre über den Rovuma vor 14 Tagen gekentert sein soll :cry:

Damit bestünde zurzeit keine Möglichkeit, den Rovuma an der Küste mit
einem Fahrzeug zu überqueren.

Weiß jemand mehr?

Gruß
Birgitt
desertrover
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Re: Fähre Mosambik - Tanzania über den Rovuma

Beitrag von desertrover »

Dann käme man momentan gar nicht von TAN Nach MOC.
Die Brücke weit im Landesinneren, mit deren Bau die Chinesen letzten Sept grad begonnen hatten, wird wohl noch nicht fertiggestellt sein.
Grüße und happy rovering
Stephan
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Re: Fähre Mosambik - Tanzania über den Rovuma

Beitrag von Birgitt »

Hallo Stephan,

ja, wenn die Info stimmt, dann bleibt jetzt eigentlich nur der Weg über Malawi.
Ich versuche zurzeit näheres über die Fähre in Erfahrung zu bringen ...

Wer abenteuerlustig genug ist, kann aber auch sein Fahrzeug auf zwei Daus binden ;-)
siehe nachfolgenden :arrow: Reisebericht 2000 mit Fotos der Daus und :arrow: Fortsetzung 2007

Gruß
Birgitt
Ivo
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Re: Fähre Mosambik - Tanzania über den Rovuma

Beitrag von Ivo »

desertrover hat geschrieben:Dann käme man momentan gar nicht von TAN Nach MOC.
Die Brücke weit im Landesinneren, mit deren Bau die Chinesen letzten Sept grad begonnen hatten, wird wohl noch nicht fertiggestellt sein.
Hallo,

neben der (noch nicht fertigen) Brücke gibt es eine Behelfsbrücke. Wir sind vor 3 Wochen darüber gefahren. Das ist aber wohl nur bei niedrigem Wasserstand möglich.

Grüße,
Ivo
Birgitt
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Re: Fähre Mosambik - Tanzania über den Rovuma

Beitrag von Birgitt »

Hallo Ivo,

willkommen auf unserem wüsten Schiff ;-)

herzlichen Dank für deine aktuellen Infos.
Hast du vielleicht Fotos der Behelfsbrücke?
Ist sie nur für "normale" Geländewagen geeignet, oder auch für schwerere bzw. größere Fahrzeuge wie Unimog etc. ?
Wo genau befindet sich die Brücke?

Gruß
Birgitt
christian aus Freiburg
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Re: Fähre Mosambik - Tanzania über den Rovuma

Beitrag von christian aus Freiburg »

Hallo!

Ich möchte um den 20.6. 2009 den Rovuma überqueren.
Hat jemand neueste Info ob das geht?


Christian

Ps: Ich könnte natürlich dort eine SMS hinschicken,oder??? :roll:
christian aus Freiburg
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Re: Fähre Mosambik - Tanzania über den Rovuma

Beitrag von christian aus Freiburg »

Soeben habe ich herrausgefunden, das die Fähre nicht fährt.
http://www.mozguide.com/fala/topic.asp?TOPIC_ID=3013

Es gibt da ja diese neue Brücke im nirgendwo (bei Niassa), angeblich ist sie bereits fertig. Weiß darüber jemand etwas? In T4Africa sind keine Wege verzeichnet.....


Das hier habe ich gefunden:

It's hard to know whether to laugh or cry at the news that Mozambique and Tanzania are to build a bridge across the Rio Rovuma, the remote river that separates the two countries. And when I say remote, I mean that in the remotest sense of the word - you don't get much more remote than the Rio Rovuma.

It is a long, meandering, landmine-strewn, crocodile- and hippo-infested, mean swine of a river. In May last year, my old mate, the mad explorer Kingsley Holgate, traversed the entire length of the river by boat, with a land party following him on the rough tracks that vaguely follow the watercourse.

He said then that little had changed since David Livingstone first explored the Rio Rovuma - the river was still infested with crocodiles, the local Makonde people were still hostile to travellers and malaria was still rampant. But one thing had changed - landmines.

"Just before we left to go on to the Rovuma, Chris Boshoff, who works for the demining NGO, the Halo Trust, said to us there was no way he was letting the land party drive up there alone," Holgate said. "The area was still rotten with mines and so Chris went ahead, with our expedition Land Rovers following, and if they wanted to talk to each other, or have a pee, they had to climb out of the cabs, on to the roof, and crawl across - that's how many mines there still are."

Anyway, earlier this month, Mozambican President Armando Guebuza and Tanzanian President Benjamin Mkapa laid the foundation stones for a bridge across the Rio Rovuma, linking what an Associated Press report optimistically called "the border towns of Mtambaswala, on the Tanzanian side, and Negomane, on the Mozambican side". That's like calling Sutherland or Pofadder "cities".

The "towns" are literally a collection of huts baking in the tsetse fly-ridden bush. There are no roads to speak of linking them. To get to Negomane you have to cross hundreds of kilometres of what the old colonials used to call mamoba - miles and miles of bloody Africa.

Even my most detailed maps of the region show the tracks linking Negomane to the nearest vaguely decent road as being nothing more than tiny sand and treacherous mud tracks in the rainy season. I have driven many of the more "major" roads in northern Mozambique and many of them exist only as lines on the map. Even the main Estrada Nacional 1, or EN1, linking Beira with the main ferry crossing over the Zambezi and then on to Nampula, took myself and Holgate three days to cover 200km in the rainy season.

On the Tanzanian side of the border, the situation is even more dire. From Mtambaswala to Masasi, the only settlement of any size, it's 96km. But that's 96km of nothing. And then, when you get to Masasi, it's a case of all dressed up with nowhere to go. The nearest two major towns are Mtwara on the coast and Songea in the highlands.

The road from Songea to Masasi is 470km of hell. When we travelled it last, it took us five days and major damage to our Land Rover to cover. It took us another two days to cover the 140-odd kilometres to Mtwara.

According to the Associated Press report, the building of the bridge is to cost $33 million. The bridge is to be 600 metres long, 10m wide and have a height of 10m. The report added that the bridge, a dream hatched 30 years ago by the then-presidents Samora Machel of Mozambique and Julius Nyerere of Tanzania, would be funded out of the national budgets of the two countries because no foreign donors were interested in the venture.

Why should we be surprised? Here's a bridge being built in one of the most remote and least populated parts of Africa, an area that is a paradise for wildlife - the Niassa National Park is on one side of the border in Mozambique and the Selous Game Reserve on the other in Tanzania - and an area that simply has no major centres or economic activities anywhere nearby. It is a grand folly, a crazy notion - a folly, I would venture to predict, that is doomed to failure.

And my love of wilderness and wild places grieves that one of the most beautiful places on our continent and one of the last untouched great wilderness areas will be irrevocably sullied by some strange notion that all progress is good. And that's without even beginning to contemplate the destruction that will be wrought by the road and bridge construction crews on the magnificent gallery forests of the area, and on the wildlife, as the crews hunt the game for bush meat.

This is truly a bridge too far.
Horst
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Re: Fähre Mosambik - Tanzania über den Rovuma

Beitrag von Horst »

Hallo Christian,

allAfrica.com schreibt in einem Artikel vom 19.12.2008 unter anderem
Two key bridges will be completed in 2009 - the new bridge over the Zambezi at Caia, which will be a vital component in the main north-south highway, and the "Unity Bridge" over the Rovuma river, linking Mozambique and Tanzania.
Bei norconsult.com gibt's eine nette Projektzeichnung der Unity Bridge (eingebettet in landestypische Umgebung :D )

Grüße,
Horst
christian aus Freiburg
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Re: Fähre Mosambik - Tanzania über den Rovuma

Beitrag von christian aus Freiburg »

Hallo!

Also das Bild ist der Hammer! Dann werde ich mich mal auf den Weg zu dieser Brücke machen. Dank Google Earth habe ich jetzt auch schon mehr
herausgefunden. Der Umweg beträgt immerhin 500KM. In den Niassa kann
ich leider nicht hineinfahren, da der Lugendafluss eine natürliche Grenze bildet.

Ich werde danach ein paar Bilder hier posten, natürlich mit Elefanten :wink:

Christian
Birgitt
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Re: Fähre Mosambik - Tanzania über den Rovuma

Beitrag von Birgitt »

Hallo Christian,

nachfolgende Info habe ich von einem anderen Traveller (Bernd mit Toyo und Wohnanhänger im Zebralook) erhalten:

Die Fähre über den Rovuma war im Dezember 2008 nach wie vor außer Betrieb.
Die Locals haben sich jedoch scheinbar an die Anfänge des Fährbetriebs zurückerinnert und aus 3 aneinander gebundenen Dhaus eine Art Ponton gezimmert, mit dem sie Fahrzeuge von einem Ufer zum anderen transportieren.
Stand 12/2008 betrug der Preis für die Überfahrt oneway für einen Geländewagen 500 US-$ (!!!), der letzte Preis nach zähen Verhandlungen muss bei 250 US-$ gelegen haben.

Bernd hat es daraufhin vorgezogen, die neue Brücke zu testen. Leider hatte er keine Koordinaten für mich, nur eine kurze Streckenbeschreibung, Stand ebenfalls 12/2008:

Die Ausreiseformalitäten auf Mosambik-Seite kann man in Mocimboa de Praia erledigen (Ausstempeln Visa und Carnet
3 US-$, zwei unterschiedliche Behörden einen Straßenzug voneinander entfernt).

Die Piste zur neuen Brücke führt über Mueda - Chomba - Negomano, das neue Brückenbauwerk wird bei Negomano, direkt vor der Mündung des Rio Lugenda errichtet. Mueda - Negomano = 180 km. 125 km vor dem Fluß befindet sich der letzte Borderpost, der eine Ausreisegebühr von 15 US-$ für das Fahrzeug erhoben hat (inwieweit die restlichen Grenzformalitäten auch hier hätten erledigt werden können ist unbekannt).

Die Brücke wird wohl erst in 1-2 Jahren fertiggestellt sein. Im Dezember 2008 standen die Brückenpfeiler und 1 Betonspannstück war fertiggestellt.

In der Trockenzeit, jedoch auch nur dann, ist die Querung des Rovuma über eine Behelfsbrücke möglich. Diese Behelfsbrücke besteht aus einem schmalen Damm inmitten des Rovuma, der mit 2 Metallbrücken mit den beiden Uferseiten verbunden ist. Bei höherem Pegel wird dieser Damm sicherlich weggespült.

Auf Tansania-Seite findet man lt. Bernd einen Borderpost in einer kleinen Hütte in Masuguru, wo Visa erteilt werden
(50 US-$). Dieser Borderpost erstellt ebenfalls ein Schreiben für den Customs in Lindi (für Roadtax und Carnet).
Achtung! Lt. Bernd ist der Customs Lindi jedoch nicht zuständig, sondern der Customs in Dar Es Salaam.

Zwischen Nangomba und Masasi ist eine Teerstraße im Bau, ab Masasi gute Teerstraße bis Lindi.


Gruß
Birgitt
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