Reise-/Sicherheitshinweis Bolivien 06.07.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Bolivien 12.06.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Bolivien
Stand 12.06.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelles; Streik und Protestaktionen)
- Sicherheit (Sicherheitshinweis)


Aktuelles
Von Reisen in das Departamento La Paz, inklusive des Regierungssitzes La Paz, sowie in die Region Chapare im Departamento Cochabamba wird dringend abgeraten.
Der in El Alto gelegene internationale Flughafen ist aufgrund von Protesten zeitweise nur eingeschränkt erreichbar.

Lassen Sie bei Reisen nach Bolivien besondere Vorsicht walten und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge.

Streik und Protestaktionen

Seit Anfang Mai 2026 haben eine Reihe von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen Proteste und Straßenblockaden in mehreren Departamentos und Städten organisiert. Besonders betroffen sind das Departamento La Paz, inklusive des Regierungssitzes La Paz und der Nachbarstadt El Alto, sowie Cochabamba, Oruro und Potosí, siehe auch Reiseinfos – Infrastruktur/Verkehr. Es kommt teilweise zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften, unter anderem beim Versuch der Räumung von Blockaden.
Demonstrationen in La Paz können in allen Stadtvierteln und Bereichen entstehen und haben im Regelfall die Plaza Murillo (Sitz der Regierung und des Parlaments) im Zentrum von La Paz als Ziel.

Derzeit ist der Verkehr auf folgenden Strecken in Folge von Straßenblockaden unterbrochen:
  • Zwischen La Paz und Copacabana (Titicacasee) sowie Desaguadero (Grenze zu Peru)
  • Zwischen La Paz und Oruro
  • Zwischen La Paz und Uyuni via Oruro
  • Zwischen La Paz und Rurrenabaque
  • Zwischen La Paz und Cochabamba
  • Zwischen Cochabamba und Santa Cruz
  • Zwischen La Paz und Potosí
  • Zwischen Santa Cruz und Beni
  • Zwischen Uyuni und Sucre
Die Versorgung mit Lebensmitteln, Kraftstoff und Medikamenten ist in La Paz unterbrochen. Zahlreiche Tankstellen sind geschlossen, vor geöffneten Tankstellen bilden sich lange Schlangen. Kliniken verfügen u.a. kaum noch über den auch zur Behandlung von Höhenkrankheit nötigen Sauerstoff. Es wird zu Vorratshaltung, insbesondere von dringend benötigten Medikamenten, geraten.

Zusätzliche Blockaden können kurzfristig und ohne Vorankündigung entstehen. Vermeintlich alternative Routen auf schlecht erschlossenen Nebenstraßen können ebenfalls unterbrochen oder nicht bis zum Ziel befahrbar sein.

In Folge von Benzinknappheit und vereinzelten Straßensperren ist der Verkehr in La Paz und El Alto inklusive der Minibusse und Taxen eingeschränkt (La Paz) oder teilweise unterbrochen (El Alto, Verbindungsstraßen). Beide Städte sind durch Blockaden auf dem Landweg vom Rest des Landes abgeschnitten.
Die Zufahrt zum Internationalen Flughafen La Paz in El Alto ist insbesondere tagsüber aufgrund von Blockaden eingeschränkt und teilweise unterbrochen; nachts und in den frühen Morgenstunden ist der Zugang in der Regel möglich. Es muss jedoch mit schlecht erkennbaren Hindernissen auf den Zufahrtswegen gerechnet werden.
Flüge sind mangels Transportalternativen auf dem Landweg zurzeit schnell ausgebucht.
  • Informieren Sie sich vor Beginn Ihrer Reise zur Sicherheitslage entlang der geplanten Strecke, z.B. auf der Webseite der Bolivianischen Fernstraßenbehörde.
  • Vermeiden Sie es, die oben genannten Strecken inklusive Zugang zum Flughafen von La Paz in El Alto zu Fuß zurückzulegen, u.a. aufgrund der Gewaltbereitschaft von Demonstrierenden sowie der möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen aufgrund der Höhenlage. Es besteht die Gefahr, ohne Zugang zu Wasser und Lebensmitteln in Funklöchern liegen zu bleiben.
  • Falls Ihr Reiseziel von Straßensperren betroffen ist: bleiben Sie in Ihrer Unterkunft und folgen Sie den Empfehlungen der lokalen Behörden.
  • Sehen Sie von der Buchung von Unterkünften in der direkten Umgebung des Regierungsviertels in La Paz ab.
  • Halten Sie sich von Demonstrationen fern.
  • Verfolgen Sie lokale Medien und folgen Sie den Anweisungen der lokalen Sicherheitsbehörden.
  • Generell wird allen Reisenden weltweit empfohlen, sich auf die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts einzutragen und die dort hinterlegten Daten regelmäßig zu aktualisieren.
Sicherheit
Von Reisen in das Departamento La Paz, inklusive des Regierungssitzes La Paz, sowie in die Region Chapare im Departamento Cochabamba wird dringend abgeraten.
Der in El Alto gelegene internationale Flughafen ist aufgrund von Protesten zeitweise nur eingeschränkt erreichbar.

Lassen Sie bei Reisen nach Bolivien besondere Vorsicht walten und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge.
Auswärtiges Amt


Siehe auch:

BPfeilB Bolivien | Was hinter den massiven Protesten steckt

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Reise-/Sicherheitshinweis Bolivien 20.06.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Bolivien
Stand 20.06.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand)


Aktuelles
Von Reisen in das Departamento La Paz, inklusive des Regierungssitzes La Paz, sowie in die Region Chapare im Departamento Cochabamba wird dringend abgeraten.
Der in El Alto gelegene internationale Flughafen ist aufgrund von Protesten zeitweise nur eingeschränkt erreichbar.

Lassen Sie bei Reisen nach Bolivien besondere Vorsicht walten und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge.

Ausnahmezustand

Die bolivianische Regierung hat am 20. Juni 2026 im Rahmen der Verfassung den nationalen Ausnahmezustand ausgerufen. Dieser gibt den Sicherheitskräften besondere Befugnisse zur Wiederherstellung der Ordnung und der Bewegungsfreiheit, insbesondere zur Räumung von Straßensperren. Konkrete Maßnahmen zur Umsetzung des Ausnahmezustands und daraus folgende mögliche Einschränkungen - auch für Touristen - wurden noch nicht bekannt gegeben.
  • Verfolgen Sie aufmerksam lokale Medien und beachten Sie unbedingt die Vorgaben der Sicherheitskräfte.
Auswärtiges Amt


Siehe auch:

BPfeilB Bolivien | Ausnahmezustand verhängt

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Reise-/Sicherheitshinweis Bolivien 24.06.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Bolivien
Stand 24.06.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelles; Ausnahmezustand)
- Sicherheit (Sicherheitshinweis)


Aktuelles
Von Reisen in die Region Chapare im Departamento Cochabamba wird dringend abgeraten.
Lassen Sie bei Reisen nach Bolivien besondere Vorsicht walten und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge.

Ausnahmezustand

Seit Anfang Mai 2026 hatten eine Reihe von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen Proteste und Straßenblockaden in mehreren Departamentos und Städten organisiert, welche zu weitreichenden Versorgungsengpässen, Einschränkungen der Bewegungsfreiheit sowie der Erreichbarkeit einiger Flughäfen führten. Beim Versuch der Räumung von Blockaden kam es teilweise zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften.

Die bolivianische Regierung hat am 20. Juni 2026 den nationalen Ausnahmezustand ausgerufen. Dieser gibt den Sicherheitskräften besondere Befugnisse zur Wiederherstellung der Ordnung, insbesondere zur Räumung von Straßensperren. Seither konnten Polizei und Armee die Räumung diverser Straßenblockaden unter anderem im Umkreis von La Paz und El Alto erfolgreich durchsetzen.
Die Versorgung mit Lebensmitteln, Kraftstoff und Medikamenten in La Paz verbessert sich langsam.

Das Risiko für neuerliche Proteste, Straßensperren sowie entsprechende Versorgungsengpässe bleibt landesweit in Bolivien erhöht. Erneute Blockaden können kurzfristig und ohne Vorankündigung entstehen. Es wird zu Vorratshaltung, insbesondere von dringend benötigten Medikamenten, geraten.
  • Informieren Sie sich vor Beginn Ihrer Reise zur Verkehrs- und Sicherheitslage entlang der geplanten Strecke, z.B. zu bekannten Blockaden auf der Webseite der Bolivianischen Fernstraßenbehörde.
  • Halten Sie sich von Blockaden fern, bis die bolivianischen Sicherheitskräfte die erfolgreiche Räumung bestätigen und die Straße freigeben.
  • Verfolgen Sie aufmerksam lokale Medien und beachten Sie unbedingt die Vorgaben der Sicherheitskräfte.
  • Meiden Sie Demonstrationen und große Menschenansammlungen weiträumig.
  • Generell wird allen Reisenden weltweit empfohlen, sich auf die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts einzutragen und die dort hinterlegten Daten regelmäßig zu aktualisieren.
Sicherheit
Von Reisen in die Region Chapare im Departamento Cochabamba wird dringend abgeraten.
Lassen Sie bei Reisen nach Bolivien besondere Vorsicht walten und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge.
Auswärtiges Amt


Siehe auch:

BPfeilB Bolivien | Ausnahmezustand verhängt

Gruß
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Reise-/Sicherheitshinweis Bolivien 06.07.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Bolivien
Stand 06.07.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelles; Ausnahmezustand)
- Sicherheit (Sicherheitshinweis)


Aktuelles
Von Reisen in die Region Chapare im Departamento Cochabamba, einschließlich Villa Tunari und der Routen 4 und 24, die Chapare durchqueren, wird dringend abgeraten.

Lassen Sie bei Reisen nach Bolivien besondere Vorsicht walten und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge.

Ausnahmezustand

Die bolivianische Regierung hat am 20. Juni 2026 den nationalen Ausnahmezustand ausgerufen. Dieser gibt den Sicherheitskräften besondere Befugnisse zur Wiederherstellung der Ordnung, insbesondere zur Räumung von Straßensperren, welche in den davor liegenden Wochen zu weitreichenden Versorgungsengpässen, Einschränkungen der Bewegungsfreiheit sowie der Erreichbarkeit einiger Flughäfen geführt hatten. Polizei und Militär haben zudem die Befugnis, Personen bei Verstößen gegen die geltenden Vorschriften bis zu acht Stunden festzunehmen. Es ist u.a. untersagt, Waffen, Feuerwerkskörper und Kraftstoff mit sich zu führen und Straßen und Wege zu blockieren.

Die Versorgung mit Lebensmitteln, Kraftstoff und Medikamenten in La Paz verbessert sich langsam.

Das Risiko für neuerliche Proteste, Straßensperren sowie entsprechende Versorgungsengpässe bleibt landesweit erhöht. Erneute Blockaden können kurzfristig und ohne Vorankündigung entstehen. Es wird zu Vorratshaltung, insbesondere von dringend benötigten Medikamenten, geraten.
  • Informieren Sie sich vor Beginn Ihrer Reise zur Verkehrs- und Sicherheitslage entlang der geplanten Strecke, z.B. zu bekannten Blockaden auf der Webseite der Bolivianischen Fernstraßenbehörde.
  • Halten Sie sich von Blockaden fern, bis die bolivianischen Sicherheitskräfte die erfolgreiche Räumung bestätigen und die Straße freigeben.
  • Verfolgen Sie aufmerksam lokale Medien und beachten Sie unbedingt die Vorgaben der Sicherheitskräfte.
  • Meiden Sie Demonstrationen und große Menschenansammlungen weiträumig.
  • Generell wird allen Reisenden weltweit empfohlen, sich auf die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts einzutragen und die dort hinterlegten Daten regelmäßig zu aktualisieren.
Sicherheit
Von Reisen in die Region Chapare im Departamento Cochabamba, einschließlich Villa Tunari und der Routen 4 und 24, die Chapare durchqueren, wird dringend abgeraten.

Lassen Sie bei Reisen nach Bolivien besondere Vorsicht walten und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge.
Auswärtiges Amt


Siehe auch:

BPfeilB Bolivien | Ausnahmezustand verhängt

Gruß
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