Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 21.04.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 21.04.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 03.10.2019

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Derzeit kommt es aufgrund einer Liberalisierung der Benzinpreise zu Demonstrationen und Kundgebungen. Diese führen insbesondere im Großraum Quito/Otvalo zu weitreichenden Behinderungen, unter anderem durch Straßenblockaden. In weiten Teilen kommt es zu Verkehrsbehinderungen, besonders im öffentlichen Transportsystem.
  • Informieren Sie sich über lokale Medien, einschließlich sozialer Medien.
  • Vermeiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 04.10.2019

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Ecuador:
Stand: 04.10.2019

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Derzeit finden aufgrund einer Liberalisierung der Benzinpreise vermehrt Demonstrationen und Kundgebungen statt. In Folge eines Streiks im öffentlichen Transportsektor und der Proteste wurde am 3. Oktober 2019 für 60 Tage der landesweite Ausnahmezustand ausgerufen, um ggf. auch mit dem Militär die öffentliche Ordnung wieder herzustellen und Proteste zu unterbinden.

Es kommt insbesondere im Großraum Quito/Otavalo, aber auch anderen Städten zu weitreichenden Verkehrsbehinderungen, unter anderem durch Straßenblockaden, auch auf dem Weg zum Quito International Airport. Einige internationale Flüge wurden abgesagt.
  • Informieren Sie sich über lokale Medien, einschließlich sozialer Medien, und über Ecu911 über gesperrte Strecken und mögliche Alternativen.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Kalkulieren Sie mehr Zeit zum Erreichen des Flughafens ein und halten Sie engen Kontakt mit Ihrem Reiseveranstalter bzw. Ihrer Fluggesellschaft hinsichtlich möglicher Änderungen im Flugplan.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
Auswärtige Amt
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 08.10.2019

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Ecuador:
Stand: 08.10.2019

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Derzeit finden aufgrund einer Liberalisierung der Benzinpreise vermehrt Demonstrationen und Kundgebungen statt. Diese führen insbesondere im Großraum Quito/Otavalo und der gesamten Sierra, aber auch anderen Landesteilen zum Stillstand des öffentlichen Verkehrs und weitreichenden Behinderungen, vor allem durch Straßenblockaden. Einzelne Städte insbesondere entlang der Panamericana können zeitweilig von der Außenwelt abgeschnitten sein, dort kann es zu Engpässen bei der Lebensmittel- und Stromversorgung kommen. Vereinzelt kommt es zum Einsatz von Tränengas.

Der am 3. Oktober 2019 ausgerufene landesweite Ausnahmezustand wurde auf 30 Tage befristet, um ggf. auch mit dem Militär die öffentliche Ordnung wieder herzustellen und Proteste zu unterbinden.

Für den 9. Oktober 2019 wurden ein Generalstreik im gesamten Land sowie ein Protestmarsch auf Quito angekündigt.
  • Informieren Sie sich über lokale Medien, einschließlich sozialer Medien, und über Ecu911 über gesperrte Strecken und mögliche Alternativen.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Kalkulieren Sie mehr Zeit zum Erreichen des Flughafens ein und halten Sie engen Kontakt mit Ihrem Reiseveranstalter bzw. Ihrer Fluggesellschaft hinsichtlich möglicher Änderungen im Flugplan.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
Auswärtige Amt
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 09.10.2019

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 09.10.2019

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Derzeit finden aufgrund einer Liberalisierung der Benzinpreise vermehrt Demonstrationen und Kundgebungen statt. Diese führen insbesondere im Großraum Quito/Otavalo und der gesamten Sierra, aber auch anderen Landesteilen zum Stillstand des öffentlichen Verkehrs und weitreichenden Behinderungen, vor allem durch Straßenblockaden. Einzelne Städte insbesondere entlang der Panamericana können zeitweilig von der Außenwelt abgeschnitten sein, dort kann es zu Engpässen bei der Lebensmittel- und Stromversorgung kommen. Vereinzelt kommt es zum Einsatz von Tränengas.

Der am 3. Oktober 2019 ausgerufene landesweite Ausnahmezustand wurde auf 30 Tage befristet, um ggf. auch mit dem Militär die öffentliche Ordnung wieder herzustellen und Proteste zu unterbinden. Von 20 bis 5 Uhr gilt seit 8. Oktober 2019 in bestimmten Gebieten eine nächtliche Ausgangssperre, wie in der historischen Altstadt von Quito, an strategischen Orten und bei öffentlichen Gebäuden.
  • Informieren Sie sich über lokale Medien, einschließlich sozialer Medien, und über Ecu911 über gesperrte Strecken und mögliche Alternativen.
  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit Reisen im Land und verbleiben Sie bei Sperrungen vorerst an Ihrem Aufenthaltsort, bis Strecken wieder frei und sicher sind.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie genügend Lebensmittel und Wasservorräte haben.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Kalkulieren Sie mehr Zeit zum Erreichen des Flughafens ein und halten Sie engen Kontakt mit Ihrem Reiseveranstalter bzw. Ihrer Fluggesellschaft hinsichtlich möglicher Änderungen im Flugplan.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 10.10.2019

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 10.10.2019

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Derzeit finden aufgrund einer Liberalisierung der Benzinpreise vermehrt Demonstrationen und Kundgebungen statt. Diese führen insbesondere im Großraum Quito/Otavalo und der gesamten Sierra, aber auch anderen Landesteilen zum Stillstand des öffentlichen Verkehrs und weitreichenden Behinderungen, vor allem durch Straßenblockaden. Einzelne Städte insbesondere entlang der Panamericana können zeitweilig von der Außenwelt abgeschnitten sein, dort kann es zu Engpässen bei der Lebensmittel- und Stromversorgung kommen. Vereinzelt kommt es zum Einsatz von Tränengas.

Der am 3. Oktober 2019 ausgerufene landesweite Ausnahmezustand wurde auf 30 Tage befristet, um ggf. auch mit dem Militär die öffentliche Ordnung wieder herzustellen und Proteste zu unterbinden. Von 20 bis 5 Uhr gilt seit 8. Oktober 2019 in bestimmten Gebieten eine nächtliche Ausgangssperre, wie in der historischen Altstadt von Quito, an strategischen Orten und bei öffentlichen Gebäuden. Fahrten zum Flughafen sollen mit einem entsprechenden Flugticket weiterhin möglich sein.
  • Informieren Sie sich über lokale Medien, einschließlich sozialer Medien, und über Ecu911 über gesperrte Strecken und mögliche Alternativen.
  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit Reisen im Land und verbleiben Sie bei Sperrungen vorerst an Ihrem Aufenthaltsort, bis Strecken wieder frei und sicher sind.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie genügend Lebensmittel und Wasservorräte haben.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Kalkulieren Sie mehr Zeit zum Erreichen des Flughafens ein und halten Sie engen Kontakt mit Ihrem Reiseveranstalter bzw. Ihrer Fluggesellschaft hinsichtlich möglicher Änderungen im Flugplan.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 12.10.2019

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 12.10.2019

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Von nicht erforderlichen Reisen nach Ecuador (mit Ausnahme der Galapagos-Inseln) wird abgeraten.


Derzeit finden aufgrund einer Liberalisierung der Benzinpreise vermehrt Demonstrationen und Kundgebungen statt. Diese führen insbesondere im Großraum Quito/Otavalo und der gesamten Sierra, aber auch anderen Landesteilen zum Stillstand des öffentlichen Verkehrs und weitreichenden Behinderungen, vor allem durch Straßenblockaden. Einzelne Städte insbesondere entlang der Panamericana können zeitweilig von der Außenwelt abgeschnitten sein, dort kann es zu Engpässen bei der Lebensmittel- und Stromversorgung kommen. Vereinzelt kommt es zum Einsatz von Tränengas.

Der am 3. Oktober 2019 ausgerufene landesweite Ausnahmezustand wurde auf 30 Tage befristet, um ggf. auch mit dem Militär die öffentliche Ordnung wieder herzustellen und Proteste zu unterbinden. Von 20 bis 5 Uhr gilt seit 8. Oktober 2019 in bestimmten Gebieten eine nächtliche Ausgangssperre, wie in der historischen Altstadt von Quito, an strategischen Orten und bei öffentlichen Gebäuden. Im gesamten Stadtgebiet kommt es derzeit zu Blockaden und Demonstrationen. Fahrten zum Flughafen Quito sind problematisch.
  • Informieren Sie sich über lokale und soziale Medien sowie bei Ecu911 über gesperrte Strecken, mögliche Alternativen und lokale Ausgangssperren.
  • Falls Sie sich im Stadtgebiet von Quito befinden, bleiben Sie wenn möglich zu Hause und vermeiden Sie nicht nötige Fahrten in der Stadt. Diest gilt auch für Fahrten mit dem eigenen Pkw.
  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit Reisen im Land und verbleiben Sie bei Sperrungen vorerst an Ihrem Aufenthaltsort, bis Strecken wieder frei und sicher sind.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie genügend Lebensmittel und Wasservorräte haben.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Halten Sie engen Kontakt mit Ihrem Reiseveranstalter bzw. Ihrer Fluggesellschaft hinsichtlich möglicher Änderungen im Flugplan und prüfen Sie, ob eine Zufahrt zum Flughafen sicher möglich ist.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 13.10.2019

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 13.10.2019

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Von nicht erforderlichen Reisen nach Ecuador (mit Ausnahme der Galapagos-Inseln) wird abgeraten.


Derzeit finden aufgrund einer Liberalisierung der Benzinpreise vermehrt Demonstrationen und Kundgebungen statt. Diese führen insbesondere im Großraum Quito/Otavalo und der gesamten Sierra, aber auch anderen Landesteilen zum Stillstand des öffentlichen Verkehrs und weitreichenden Behinderungen, vor allem durch Straßenblockaden. Einzelne Städte insbesondere entlang der Panamericana können zeitweilig von der Außenwelt abgeschnitten sein, dort kann es zu Engpässen bei der Lebensmittel- und Stromversorgung kommen. Vereinzelt kommt es zum Einsatz von Tränengas.

Der am 3. Oktober 2019 ausgerufene landesweite Ausnahmezustand wurde auf 30 Tage befristet, um ggf. auch mit dem Militär die öffentliche Ordnung wieder herzustellen und Proteste zu unterbinden. In bestimmten Gebieten und im Stadtgebiet von Quito werden Ausgangssperren angeordnet, die nicht nur nachts, sondern teilweise auch tagsüber gelten. Im gesamten Stadtgebiet kommt es derzeit zu Blockaden und Demonstrationen. Fahrten zum Flughafen Quito sind problematisch.
  • • Informieren Sie sich über lokale und soziale Medien sowie bei Ecu911 über gesperrte Strecken, mögliche Alternativen und Dauer und Geltungsberichte von Ausgangssperren.
  • Falls Sie sich im Stadtgebiet von Quito befinden, bleiben Sie wenn möglich zu Hause und vermeiden Sie nicht nötige Fahrten in der Stadt. Diest gilt auch für Fahrten mit dem eigenen Pkw.
  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit Reisen im Land und verbleiben Sie bei Sperrungen vorerst an Ihrem Aufenthaltsort, bis Strecken wieder frei und sicher sind.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie genügend Lebensmittel und Wasservorräte haben.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Halten Sie engen Kontakt mit Ihrem Reiseveranstalter bzw. Ihrer Fluggesellschaft hinsichtlich möglicher Änderungen im Flugplan und prüfen Sie, ob eine Zufahrt zum Flughafen sicher möglich ist.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 16.10.2019

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Ecuador:
Stand: 16.10.2019

Letzte Änderungen
- Aktuelles


Aktuelles
Nach mehrtägigen Demonstrationen gegen die Regierung, verbunden mit Blockaden und Ausschreitungen haben die Konfliktparteien in der Nacht zum 14.10.2019 eine grundsätzliche Einigung erzielt. Details der Vereinbarung sollen im Laufe der nächsten Tage nachverhandelt werden. Für die Zeit der Verhandlungen sind keine neuen Demonstrationen angekündigt, Straßenblockaden werden abgebaut und die Verkehrssituation im Land hat sich entspannt. Die angeordnete umfassende Ausgangssperre für Quito sowie die landesweit geltende nächtliche Ausgangssperre an strategisch wichtigen Punkten wurden bis auf weiteres aufgehoben. Der am 3. Oktober verhängte und auf 30 Tage befristete Ausnahmezustand gilt vorerst weiter.
  • Erkundigen Sie sich vor Reisen im Land nach der aktuellen Lage, informieren Sie sich bei Ecu911 über die Straßensituation und verbleiben Sie bei Sperrungen vorerst an Ihrem Aufenthaltsort, bis Strecken wieder frei und sicher sind.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie genügend Lebensmittel und Wasservorräte haben.
  • Meiden Sie weiterhin Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Halten Sie engen Kontakt mit Ihrem Reiseveranstalter bzw. Ihrer Fluggesellschaft hinsichtlich möglicher Änderungen im Flugplan. Planen Sie vorsorglich mehr Zeit für die Fahrt zum Flughafen ein.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
Auswärtige Amt
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 14.01.2020

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 14.01.2020

Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Einreise und Zoll (Visum)


Aktuelles
Nach mehrtägigen Demonstrationen gegen die Regierung Anfang Oktober 2019 mit teilweise gewaltsamen Ausschreitungen sowie vorübergehenden Ausgangssperren haben die Konfliktparteien eine grundsätzliche Einigung erzielt. Derzeit sind keine neuen Demonstrationen angekündigt, Straßenblockaden wurden abgebaut und die Verkehrssituation im Land hat sich entspannt. Ein Wiederaufflammen der Spannungen kann nicht ausgeschlossen werden.
  • Informieren Sie sich weiterhin über die lokalen und sozialen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Befolgen Sie stets die Anweisungen von Sicherheitskräften.
Einreise und Zoll
Einreise- und Einfuhrbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie nur direkt bei den Vertretungen Ihres Ziellandes.

Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App „Zoll und Reise“ finden oder dort telefonisch erfragen.

Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und den Aufenthalts von bis 90 Tagen (pro Jahr) kein Visum.

Vom 1. Tag der ersten Einreise an wird das Jahr für den Aufenthaltszeitraum von 90 Tagen gerechnet. Es gilt also nicht das Kalenderjahr. Dieses Visum ist einmalig um weitere 90 Tage verlängerbar. Dazu muss das ecuadorianische Außenministerium vor Ablauf des Visums kontaktiert werden. Die Formulare und Bedingungen zur Beantragung (Kosten) können der Internetseite des ecuadorianischen Außenministeriums entnommen werden.

Anschließend kann ein spezielles Touristen-Visum mit einer Gültigkeit von bis zu einem Jahr beantragt werden (Art. 56 Ley de Movilidad Humana, keine Arbeitsaufnahme). Ein derartiges Visum kann nur alle 5 Jahre beantragt werden.

Seit September 2018 ist für die Erteilung eines längerfristigen Visums die Vorlage einer Reisekrankenversicherung mit Gültigkeit für Ecuador für die gesamte Verweildauer per Gesetz vorgeschrieben. Das Gleiche gilt für bereits ansässige Ausländer (also auch deutsche Residenten) bei Verlängerung von Visa und/oder Aufenthaltskarte, in diesem Fall ist ein Nachweis über gesetzliche oder private Krankenversicherung vorzulegen.

Informationen zu Visabestimmungen für längerfristige Aufenthalte in Ecuador sollten rechtzeitig vor Reisebeginn bei der zuständigen ecuadorianischen Auslandsvertretung in Deutschland eingeholt werden.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 03.03.2020

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Ecuador:
Stand: 03.03.2020

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Kriminalität)


Sicherheit
Kriminalität

Die Kriminalitätsrate und Gewaltbereitschaft ist hoch. Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle kommen insbesondere in den Großstädten an von Touristen sehr frequentierten Orten vor.
Ein erhöhtes Risiko, Opfer eines Diebstahls, Raubüberfalls oder anderen Gewaltverbrechen zu werden, besteht vor allem in den Metropolen Guayaquil und Quito und Cuenca, sowie an der Küste.

In der gesamten Grenzregion zu Kolumbien besteht ein erhöhtes Risiko, Opfer von Entführungen und von Aktivitäten bewaffneter, mit dem Drogenhandel in Verbindung stehender Gruppen zu werden, siehe Innenpolitische Lage.

Das Risiko für Überfälle ist in der Provinz Esmeraldas, der Küstengegend in und um die Stadt Esmeraldas sowie bei Besuchen der Stadt Santo Domingo ist besonders hoch.

In größeren Städten, an touristischen Schwerpunkten (z.B. Ausgehviertel Mariscal Sucre in Quito) und insbesondere in Bussen und Busstationen kommt es in erheblichem und weiter steigendem Umfang zu Diebstählen, Raubüberfällen und Sexualdelikten. Die Täter wenden dabei verschiedenste Tricks an wie z.B. Ablenkungsmanöver, „Bußgeld“-Erpressung unter Verwendung falscher Uniformen, Raub oder Vergewaltigung nach Verabreichung von bewusstseinsmindernden Drogen (auch in Form von Pulver in Speisen, Getränken oder auf Prospekten), Überfälle durch Taxifahrer in nicht registrierten Taxis, die aktiv potentielle Kunden ansprechen.

Auf Wanderstrecken zu beliebten Touristenzielen (z.B. Lagune San Pablo und Wasserfall El Peguche bei Otavalo, Vulkan Pichincha via Bergstation Cruz Loma und in der Umgebung von Vilcabamba) kam es in der Vergangenheit mehrfach zu Überfällen bzw. Gewaltverbrechen.

In Montañita (Provinz Sta. Elena an der Küste) kam es in den letzten Monaten zu mehreren Fällen der Vergewaltigung von Ausländerinnen, nachdem den Opfern K.O.-Tropfen o.ä. verabreicht worden waren. Besonders gefährdet sind Einzelreisende.

Die Polizei ist in Notfällen auf Spanisch rund um die Uhr unter der Telefonnummer 911 zu erreichen, Hinweise zur Erstattung von Anzeige bei Straftaten bietet die deutsche Botschaft in Quito .
  • Klären Sie bei Reisen in der Provinz Esmeralda vor Reisebeginn mit den Reiseveranstaltern die aktuelle Sicherheitslage ab und seien Sie besonders vorsichtig.
  • Nutzen Sie bei Dunkelheit auch für kürzere Strecken ein registriertes Taxi von Tür zu Tür.
  • Achten Sie stets auf Ihr Gepäck und tragen Sie Uhren, Kameras und Mobiltelefone nicht auffällig auf der Straße.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Lassen Sie Getränke nie unbeaufsichtigt und nehmen Sie keine von Unbekannten an.
  • Leisten Sie im Fall eines Überfalls keinesfalls Widerstand.
  • Achten Sie bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen und bei Wanderungen auf lokale Hinweise.
  • Machen Sie Überlandfahrten nur tagsüber und achten vor allem in Bussen stets auf Ihr Gepäck, verstauen Sie dieses weder auf der Gepäckablage, noch unter Ihrem Sitz, auch wenn Sie von (vermeintlichen) Mitarbeitern der Busgesellschaft dazu aufgefordert werden.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 22.10.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand: 22.10.2021

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Kriminalität)


Sicherheit
Kriminalität

Die Kriminalitätsrate und Gewaltbereitschaft ist hoch. Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle kommen insbesondere in den Großstädten an von Touristen sehr frequentierten Orten vor.
Ein erhöhtes Risiko, Opfer eines Diebstahls, Raubüberfalls oder anderen Gewaltverbrechen zu werden, besteht vor allem in den Metropolen Guayaquil und Quito und Cuenca, sowie an der Küste. Vor allem die Rauschgiftkriminalität hat stark zugenommen. Aus diesem Grund kommt es aktuell vermehrt zu Fahrzeug- und Personenkontrollen von Polizei und Militär.

In der gesamten Grenzregion zu Kolumbien besteht ein erhöhtes Risiko, Opfer von Entführungen und von Aktivitäten bewaffneter, mit dem Drogenhandel in Verbindung stehender Gruppen zu werden, siehe Innenpolitische Lage.

Das Risiko für Überfälle ist in der Provinz Esmeraldas, der Küstengegend in und um die Stadt Esmeraldas sowie bei Besuchen der Stadt Santo Domingo ist besonders hoch.

In größeren Städten, an touristischen Schwerpunkten (z.B. Ausgehviertel Mariscal Sucre in Quito) und insbesondere in Bussen und Busstationen kommt es in erheblichem und weiter steigendem Umfang zu Diebstählen, Raubüberfällen und Sexualdelikten. Die Täter wenden dabei verschiedenste Tricks an wie z.B. Ablenkungsmanöver, „Bußgeld“-Erpressung unter Verwendung falscher Uniformen, Raub oder Vergewaltigung nach Verabreichung von bewusstseinsmindernden Drogen (auch in Form von Pulver in Speisen, Getränken oder auf Prospekten), Überfälle durch Taxifahrer in nicht registrierten Taxis, die aktiv potentielle Kunden ansprechen.

Auf Wanderstrecken zu beliebten Touristenzielen (z.B. Lagune San Pablo und Wasserfall El Peguche bei Otavalo, Vulkan Pichincha via Bergstation Cruz Loma und in der Umgebung von Vilcabamba) kam es in der Vergangenheit mehrfach zu Überfällen bzw. Gewaltverbrechen.

In Montañita (Provinz Sta. Elena an der Küste) kam es in den letzten Monaten zu mehreren Fällen der Vergewaltigung von Ausländerinnen, nachdem den Opfern K.O.-Tropfen o.ä. verabreicht worden waren. Besonders gefährdet sind Einzelreisende.

Die Polizei ist in Notfällen auf Spanisch rund um die Uhr unter der Telefonnummer 911 zu erreichen, Hinweise zur Erstattung von Anzeige bei Straftaten bietet die deutsche Botschaft in Quito.
  • Klären Sie bei Reisen in der Provinz Esmeralda vor Reisebeginn mit den Reiseveranstaltern die aktuelle Sicherheitslage ab und seien Sie besonders vorsichtig.
  • Nutzen Sie bei Dunkelheit auch für kürzere Strecken ein registriertes Taxi von Tür zu Tür.
  • Achten Sie stets auf Ihr Gepäck und tragen Sie Uhren, Kameras und Mobiltelefone nicht auffällig auf der Straße.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Lassen Sie Getränke nie unbeaufsichtigt und nehmen Sie keine von Unbekannten an.
  • Leisten Sie im Fall eines Überfalls keinesfalls Widerstand.
  • Achten Sie bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen und bei Wanderungen auf lokale Hinweise.
  • Machen Sie Überlandfahrten nur tagsüber und achten vor allem in Bussen stets auf Ihr Gepäck, verstauen Sie dieses weder auf der Gepäckablage, noch unter Ihrem Sitz, auch wenn Sie von (vermeintlichen) Mitarbeitern der Busgesellschaft dazu aufgefordert werden.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
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Hinweise zum Corona-Virus in Ecuador siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 16.06.2022

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 16.06.2022

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Proteste und Auseinandersetzungen)


Aktuelles
Proteste und Auseinandersetzungen

Seit Anfang der Woche kommt es in Teilen der Sierra und den Amazonasprovinzen zu Protesten und Demonstrationen, wobei auch gewaltsame Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften nicht ausgeschlossen werden können. Hauptverkehrsstraßen in der Region sind teilweise blockiert. Über aktuell gesperrte Straßen informieren die ecuadorianischen Sicherheitsbehörden.

Bis auf Weiteres wird von Überlandfahrten abgeraten und empfohlen, die lokalen Nachrichten zu verfolgen. Demonstrationen und größere Menschenansammlungen sind zu meiden und Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte ist zu folgen.
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Hinweise zum Corona-Virus in Ecuador siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 21.06.2022

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 21.06.2022

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Proteste und Auseinandersetzungen)


Aktuelles
Proteste und Auseinandersetzungen

Seit Anfang letzter Woche kommt es in weiten Teilen des Landes aber mit Schwerpunkt in und um Quito zu Protesten und Demonstrationen, wobei auch gewaltsame Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften nicht ausgeschlossen werden können. Hauptverkehrsstraßen in den Regionen sind teilweise blockiert. Über aktuell gesperrte Straßen informieren die ecuadorianischen Sicherheitsbehörden.

Bis auf Weiteres wird von Reisen nach Quito und von Überlandfahrten abgeraten und empfohlen, die lokalen Nachrichten zu verfolgen. Demonstrationen und größere Menschenansammlungen sind zu meiden und Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte ist zu folgen.

Die Zufahrt zum Flughafen Quito kann nicht mehr uneingeschränkt sichergestellt werden, Flüge – sowohl national als auch international – werden gestrichen. Anreisen aus den Provinzen nach Quito sind aufgrund der zunehmenden Blockaden teilweise nicht mehr möglich.
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Hinweise zum Corona-Virus in Ecuador siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 30.06.2022

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Stand 30.06.2022

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Proteste und Auseinandersetzungen)
- Sicherheit


Aktuelles
Proteste und Auseinandersetzungen

Seit Anfang letzter Woche kommt es in weiten Teilen des Landes aber mit Schwerpunkt in und um Quito zu Protesten und Demonstrationen, wobei auch gewaltsame Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften nicht ausgeschlossen werden können. Hauptverkehrsstraßen in den Regionen sind teilweise blockiert. Über aktuell gesperrte Straßen informieren die ecuadorianischen Sicherheitsbehörden.

Die Zufahrt zum Flughafen Quito kann nicht mehr uneingeschränkt sichergestellt werden; Flüge – sowohl national als auch international – werden gestrichen. Anreisen aus den Provinzen nach Quito sind aufgrund der zunehmenden Blockaden teilweise nicht mehr möglich.

Von nicht notwendigen Reisen nach Ecuador – mit Ausnahme von Reisen nach Guayaquil und Galapagos – wird dringend abgeraten. Insbesondere wird von Reisen nach Quito und Cuenca und von Überlandfahrten abgeraten.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Sicherheit
Von nicht notwendigen Reisen nach Ecuador – mit Ausnahme von Reisen nach Guayaquil und Galapagos – wird dringend abgeraten. Insbesondere wird von Reisen nach Quito und Cuenca und von Überlandfahrten abgeraten.

Von nicht notwendigen Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Kolumbien wird mit Ausnahme des Grenzübergangs Tulcán abgeraten.
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Hinweise zum Corona-Virus in Ecuador siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 03.11.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 03.11.2022

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand und Ausgangssperre in Guaya und Esmeraldas)
- Gesundheit (Impfschutz, Malaria, Leishmaniasis, Trypanosomiasis, Leptospirose)


Aktuelles
Ausnahmezustand und Ausgangssperre in Guaya und Esmeraldas

Aufgrund aktueller Anschläge auf ecuadorianische Sicherheitskräfte aber auch andere öffentliche Ziele in Guayaquil und Esmeraldas City hat die Regierung für die Provinzen Guaya und Esmeraldas den Ausnahmezustand ausgerufen und eine nächtliche Ausgangssperre von 21 Uhr bis 5 Uhr verhängt. Den Weisungen der ecuadorianischen Sicherheitskräfte ist unbedingt Folge zu leisten.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Beachten Sie die Ausgangssperre.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Gesundheit
Impfschutz

Impfbestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Eine gültige Gelbfieberimpfung wird für alle Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat bei Einreise aus Brasilien, der Demokratischen Republik Kongo und Uganda sowie bei Reisenden, die sich länger als 12 Stunden im Transit eines dieser Länder aufgehalten haben, gefordert.
Allen Reisenden ab dem vollendeten neunten Lebensmonat wird eine Impfung dringend für Reisen in die Provinzen östlich der Anden unter 2.300 Metern (Morona-Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Sucumbios und Zamora-Chinchipe, Esmeraldas) empfohlen.
Nicht generell empfohlen wird die Gelbfieberimpfung in Provinzen westlich der Anden unter 2.300 Metern: Guayas, Los Rios, Santa Helea und Santo Domingo de los Tsachilas sowie bestimmte Gebiete von Azuay, Bolivar, Canar, Carchi, Chimborazo, Cotopaxi, El Oro, Imbabura, Loja, Pichincha und Tungurahua.
Nicht empfohlen ist die Gelbfieberimpfung für Gebiete oberhalb von 2.300 Metern sowie für Quito, Guayaquil und die Galapagos Inseln.
Aus Ecuador kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden (z.B. bei Weiterreise nach Costa Rica).
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen. Bei längeren Aufenthalten in ländlichen Gebieten kann eine Typhusimpfung erwogen werden.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Malaria
Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria .
  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
In Ecuador kommt hauptsächlich die Malaria tertiana vor (89%). Ein hohes Risiko besteht in Teilgebieten im Amazonasbecken einschließlich des Nationalparks Yasuni. Ein geringes Risiko über 1.500 Metern besteht östlich der Anden in Gebieten außerhalb des Amazonasbeckens sowie in Teilgebieten der Provinzen Esmeraldas und Carchi. Minimales Risiko im Rest des Landes über 1.500 Metern Höhe. Malariafrei sind das Hochland inkl. Quito sowie Guayaquil und Galapagos. Siehe auch die aktuellen Verbreitungskarten des Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.

Die Notwendigkeit einer Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) hängt von Ihrem Reiseprofil ab. Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird ggfs. empfohlen.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
Leishmaniasis
Landesweit kommt hauptsächlich die Haut-/Schleimhaut-Leishmaniasis vor, sehr selten auch die Organ-Leishmaniasis. Überträger der Parasiten sind dämmerungs- und nachtaktive kleine Sandmücken, die sich bevorzugt in feuchten und schattigen Habitaten aufhalten. Bei schlecht-heilende Insektenstichen oder z.B. anhaltendem unklaren Fieber sollte beide Erkrankungen ausgeschlossen werden.
  • Schützen Sie sich zur Vermeidung der Leishmaniasen im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere abends und nachts konsequent vor Mückenstichen.
Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)
In den ländlichen Regionen kann es in sehr einfachen Unterkünften zur Übertragung der Chagas-Krankheit kommen. Das Risiko für Reisende ist sehr gering.

Die Übertragung erfolgt durch Raubwanzen, deren infizierter Kot in die Bisswunde gelangt oder selten auch durch die orale Aufnahme von verunreinigten Frucht- bzw. Zuckerrohrsäften. In der akuten Erkrankungsphase treten grippeähnliche Symptome und bis zu 50% eine Schwellung des Augenlides auf. Jahre nach der Infektion kann es zu gravierende Organveränderungen kommen.
  • Schützen Sie sich durch eine Expositionsprophylaxe insbesondere durch korrekt angebrachte Bettnetze vor nächtlichen Raubwanzenbissen in einfachen Unterkünften auf dem Land.
Leptospirose
Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt über Hautverletzungen durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.
Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.
Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in Ecuador siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

Gruß
Birgitt
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