Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 14.09.2007 - 02.05.2013

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 14.09.2007 - 02.05.2013

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 14.09.2007 (Unverändert gültig seit: 14.09.2007)

Landesspezifischer Sicherheitshinweis
Sicherheitslage, Kriminalität
Noch bis März 2003 kam es in der Region Pool zu Kämpfen zwischen Rebellen und Regierungstruppen. Die Sicherheitslage hat sich seither gebessert, ist aber immer noch angespannt. Für Reisen in die Region Pool und in den östlichen Teil der Region Bouenza ist eine Genehmigung der kongolesischen Armee erforderlich. Von Reisen in diese Gegenden wird abgeraten. Bestimmte Stadtteile in Brazzaville (Ouenze, Talangaï)und Pointe Noire (Randbezirke) sollten wegen der hohen Kriminalität vor allem nachts gemieden werden.
Reisen über Land
Das Straßenverkehrsnetz ist – vor allem während der Regenzeit - in schlechtem Zustand, so dass es vermehrt zu Verkehrsunfällen kommt. Der Eisenbahnverkehr zwischen Pointe Noire und Brazzaville verkehrt wieder durchgehend. Der schlechte Zustand der Gleise, Züge und mangelhafte Signalanlagen bergen das Risiko von Unfällen. In Bahnhöfen kann es bei nächtlicher Ankunft der Züge zu Übergriffen auf Passagiere, vor allem auf Frauen, kommen.
Innerkongolesische Flugverbindungen gibt es vor allem zwischen Brazzaville/Kayi/Dolisie und Brazzaville/Pointe Noire. Der technische Zustand der Flugzeuge entspricht nicht europäischem Standard. Es mangelt gelegentlich an Treibstoff, so dass Flüge ausfallen, sich stark verspäten oder unvorhergesehene Zwischenlandungen in Angola (Enklave Cabinda) zum Auftanken durchgeführt werden müssen.

Allgemeine Reiseinformationen
In Brazzaville gibt es keine deutsche Vertretung. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Kinshasa. In Notfällen kann die französische Botschaft unter Tel. 00242/56 17 20 erreicht werden.
In Pointe-Noire gibt es einen deutschen Honorarkonsul.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die Republik Kongo ein Visum. Das Visum wird von der kongolesischen Botschaft in Bonn ausgestellt. Der deutsche Kinderausweis wird für die Visaerteilung uneingeschränkt anerkannt.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird

Medizinische Hinweise
Seit Ende April 2005 sind in der Cuvette Ouest Region (in Etoumbi und Mbomo) erneut einzelne Ebola-Virus-Erkrankungen aufgetreten. Zuletzt kam es in dieser Region im Jahr 2003 zu einem Ebola Ausbruch. Diese hochfieberhafte und mit Blutungen einhergehende Erkrankung führt häufig zum Tode. Die Übertragung findet durch Kontakt zu kranken Personen und deren Ausscheidungen statt. Die an der Grenze zu Gabun gelegene Region ist sehr entlegen und kein Reiseziel. Eine Gefährdung für Kongo-Reisende besteht nicht.
Die medizinische Versorgung im Lande und auch in Brazzaville und Pointe-Noire ist nicht mit europäischen Standards vergleichbar. Eine eigene Reiseapotheke sollte mitgebracht werden. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte.
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Hepatitis A und Hepatitis B, Typhus und Meningitis. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann Impfschutz gegen Tollwut sehr sinnvoll sein. Eine gültige Gelbfieberimpfung ist zur Einreise vorgeschrieben, eine gültige Choleraimpfung muss gelegentlich bei Einreise nachgewiesen werden.
HIV / Aids ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Risiko bergen.
Durch hygienisches Essen und Trinken (nur Abgekochtes, nichts lau Aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können die meisten zum Teil auch gefährlichen Durchfälle und viele Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Dazu zählt auch die Malaria.
Ganzjährig besteht ein hohes Malariarisiko. Wichtigste Maßnahme zur Malariavorbeugung ist der Schutz vor Mückenstichen mit angepasster Kleidung, Verwendung von mückenabweisenden Hautmitteln, evtl. Moskitonetzen etc. Für die medikamentöse Prophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone®, Doxycyclin, Lariam®) im Handel. Notwendigkeit, Auswahl, individuelle Dosierung, Nebenwirkungen und eventuelle Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten vor der Reise unbedingt mit einem Tropen- oder Reisemediziner besprochen werden.
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Die Angaben sind
• zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
• auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
• immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
• trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Besondere Zollvorschriften
Gegenstände des täglichen Bedarfs können eingeführt werden. Geld muss nicht deklariert werden, jedoch in Einzelfällen mitgeführte Notebooks. Die Einfuhr von Waffen ist untersagt.

Besondere strafrechtliche Bestimmungen
Alle sicherheitsrelevanten Bereiche (Bahnhöfe, Flughäfen, Hafenanlagen etc.) sollten nicht fotografiert werden.
Auswärtige Amt
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 25.11.2008

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 25.11.2008 (Unverändert gültig seit: 25.11.2008)

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Bestimmte Stadtteile in Brazzaville (Ouenze, Talangaï, Bakongo)und Pointe Noire (Randbezirke) sollten wegen der hohen Kriminalität vor allem nachts gemieden werden.
Reisen über Land
Von Reisen in Region Pool und in den östlichen Teil der Region Bouenza wird abgeraten.
Noch bis März 2003 kam es in der Region Pool zu Kämpfen zwischen Rebellen und Regierungstruppen. Die Sicherheitslage hat sich seither gebessert, ist aber immer noch angespannt. Für Reisen in die Region Pool und in den östlichen Teil der Region Bouenza ist eine Genehmigung der kongolesischen Armee erforderlich.
Straßen-, Eisenbahn- und Flugverkehr
Das Straßenverkehrsnetz ist – vor allem während der Regenzeit - in schlechtem Zustand, so dass es vermehrt zu Verkehrsunfällen kommt. Der Eisenbahnverkehr zwischen Pointe Noire und Brazzaville verkehrt wieder durchgehend. Der schlechte Zustand der Gleise, Züge und mangelhafte Signalanlagen bergen das Risiko von Unfällen. In Bahnhöfen kann es bei nächtlicher Ankunft der Züge zu Übergriffen auf Passagiere, vor allem auf Frauen, kommen.
Innerkongolesische Flugverbindungen gibt es vor allem zwischen Brazzaville/Kayi/ Dolisie und Brazzaville/Pointe Noire. Der technische Zustand der Flugzeuge entspricht nicht europäischem Standard. Es mangelt gelegentlich an Treibstoff, so dass Flüge ausfallen, sich stark verspäten oder unvorhergesehene Zwischenlandungen in Angola (Enklave Cabinda) zum Auftanken durchgeführt werden müssen.

Allgemeine Reiseinformationen
In Brazzaville gibt es keine deutsche Vertretung. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Kinshasa. In Notfällen kann die französische Botschaft unter Tel. 00242 / 556 17 20 und 00242 / 81 55-41/-42/-43 erreicht werden.
In Pointe-Noire gibt es einen deutschen Honorarkonsul.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die Republik Kongo ein Visum. Das Visum wird von der Botschaft der Republik Kongo in Berlin ausgestellt. Der deutsche Kinderausweis wird für die Visaerteilung uneingeschränkt anerkannt.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird

Besondere Zollvorschriften
Gegenstände des täglichen Bedarfs können eingeführt werden. Geld muss nicht deklariert werden, jedoch in Einzelfällen mitgeführte Notebooks. Die Einfuhr von Waffen ist untersagt.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Alle sicherheitsrelevanten Bereiche (Bahnhöfe, Flughäfen, Hafenanlagen etc.) sollten nicht fotografiert werden. Drogenhandel wird streng bestraft. Offen gezeigte Homosexualität kann zu willkürlichen Verhaftungen wegen angeblich sittenwidrigen Verhaltens führen.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen älter als 1 Jahr zur Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch indiziert. Das Mitführen eines internationalen Impfpasses bei der Einreise (und ggf. Weiterreise in die Demokratische Republik Kongo) ist vorgeschrieben; es empfiehlt sich, das Dokument während der gesamten Reise mit sich zu führen.
Abweichend von den offiziellen Empfehlungen kann eine Choleraimpfung gelegentlich verlangt werden, besonders bei Einreise aus einem Land mit Cholera oder bei Einreise auf dem Landwege.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, insbesondere auch Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Krankheit (4fach-Impfstoff) und Typhus. Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden
Malaria
Es besteht ganzjährig und im gesamten Land ein hohes Risiko für die fast ausschließlich vorkommende Malaria tropica. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Eine Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,
• körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
• ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen
Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor.
HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionenen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Diese tritt, insbesondere in der Regenzeit immer wieder auf. Bei besonderer Exposition kann eine Impfung sinnvoll sein (Arbeiten im Slums, Pflege Erkrankter und in Flüchtlingslagern). Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern. Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Ebola-Virus-Infektion
Seit Ende April 2005 sind in der Cuvette Ouest Region (in Etoumbi und Mbomo) erneut einzelne Ebola-Virus-Erkrankungen aufgetreten. Zuletzt kam es in dieser Region im Jahr 2003 zu einem Ebola Ausbruch. Diese hochfieberhafte und mit Blutungen einhergehende Erkrankung führt häufig zum Tode. Die Übertragung findet durch Kontakt zu kranken Personen und deren Ausscheidungen statt. Die an der Grenze zu Gabun gelegene Region ist jedoch sehr entlegen und kein Reiseziel.
Die medizinische Versorgung im Lande und auch in Brazzaville und Pointe-Noire ist nicht mit europäischen Standards vergleichbar. Eine eigene Reiseapotheke sollte mitgebracht werden. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de).
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 23.10.2009

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 23.10.2009 (Unverändert gültig seit: 22.10.2009)

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Bestimmte Stadtteile in Brazzaville (Ouenze, Talangaï, Bakongo)und Pointe Noire (Randbezirke) sollten wegen der hohen Kriminalität vor allem nachts gemieden werden.
Reisen über Land
Von Reisen in Region Pool und in den östlichen Teil der Region Bouenza wird abgeraten.
Noch bis März 2003 kam es in der Region Pool zu Kämpfen zwischen Rebellen und Regierungstruppen. Die Sicherheitslage hat sich seither gebessert, ist aber immer noch angespannt. Für Reisen in die Region Pool und in den östlichen Teil der Region Bouenza ist eine Genehmigung der kongolesischen Armee erforderlich.
Straßen-, Eisenbahn- und Flugverkehr
Das Straßenverkehrsnetz ist – vor allem während der Regenzeit - in schlechtem Zustand, so dass es vermehrt zu Verkehrsunfällen kommt. Der Eisenbahnverkehr zwischen Pointe Noire und Brazzaville verkehrt wieder durchgehend. Der schlechte Zustand der Gleise, Züge und mangelhafte Signalanlagen bergen das Risiko von Unfällen. In Bahnhöfen kann es bei nächtlicher Ankunft der Züge zu Übergriffen auf Passagiere, vor allem auf Frauen, kommen.
Innerkongolesische Flugverbindungen gibt es vor allem zwischen Brazzaville/Kayi/ Dolisie und Brazzaville/Pointe Noire. Der technische Zustand der Flugzeuge entspricht nicht europäischem Standard. Es mangelt gelegentlich an Treibstoff, so dass Flüge ausfallen, sich stark verspäten oder unvorhergesehene Zwischenlandungen in Angola (Enklave Cabinda) zum Auftanken durchgeführt werden müssen.

Allgemeine Reiseinformationen
In Brazzaville gibt es keine deutsche Vertretung. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Kinshasa. In Notfällen kann die französische Botschaft unter Tel. 00242 / 556 17 20 und 00242 / 81 55-41/-42/-43 erreicht werden.
In Pointe-Noire gibt es einen deutschen Honorarkonsul.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die Republik Kongo ein Visum. Das Visum wird von der Botschaft der Republik Kongo in Berlin ausgestellt.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird.
Reisedokumente
Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:
Reisedokumente Erwachsene Einreise möglich / Bedingungen
Reisepass Ja
vorläufiger Reisepass Ja
Personalausweis Nein
vorläufiger Personalausweis Nein
weitere Anmerkungen Ein internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung muss bei Einreise vorgelegt werden.Dem Auswärtigen Amt liegen keine offiziellen Bestätigungen über die Anerkennung der obigen Reisedokumente durch die zuständigen Behörden der Republik Kongo vor. Die Angaben beruhen auf Erfahrungswerten der Botschaft Kinshasa.
Reisedokumente Kinder/Jugendliche
Kinderreisepass Ja
Reisepass Ja
Personalausweis Nein
vorläufiger Personalausweis Nein
bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich) Nein
noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt) Nein

weitere Anmerkungen
Ein internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung muss bei Einreise vorgelegt werden.
Dem Auswärtigen Amt liegen keine offiziellen Bestätigungen über die Anerkennung der obigen Reisedokumente durch die zuständigen Behörden der Republik Kongo vor. Die Angaben beruhen auf Erfahrungswerten der Botschaft Kinshasa. Es wird dringend empfohlen, ausschließlich mit gültigen Kinderreisepässen oder Reisepässen einzureisen.

Besondere Zollvorschriften
Gegenstände des täglichen Bedarfs können eingeführt werden. Geld muss nicht deklariert werden, jedoch in Einzelfällen mitgeführte Notebooks. Die Einfuhr von Waffen ist untersagt.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Alle sicherheitsrelevanten Bereiche (Bahnhöfe, Flughäfen, Hafenanlagen etc.) sollten nicht fotografiert werden. Drogenhandel wird streng bestraft. Offen gezeigte Homosexualität kann zu willkürlichen Verhaftungen wegen angeblich sittenwidrigen Verhaltens führen.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen älter als 1 Jahr zur Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch indiziert. Das Mitführen eines internationalen Impfpasses bei der Einreise (und ggf. Weiterreise in die Demokratische Republik Kongo) ist vorgeschrieben; es empfiehlt sich, das Dokument während der gesamten Reise mit sich zu führen.
Abweichend von den offiziellen Empfehlungen kann eine Choleraimpfung gelegentlich verlangt werden, besonders bei Einreise aus einem Land mit Cholera oder bei Einreise auf dem Landwege.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, insbesondere auch Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Krankheit (4fach-Impfstoff) und Typhus. Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden
Malaria
Es besteht ganzjährig und im gesamten Land ein hohes Risiko für die fast ausschließlich vorkommende Malaria tropica. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Eine Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,
• körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
• ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen
Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor.
HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionenen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Diese tritt, insbesondere in der Regenzeit immer wieder auf. Bei besonderer Exposition kann eine Impfung sinnvoll sein (Arbeiten im Slums, Pflege Erkrankter und in Flüchtlingslagern). Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern. Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Ebola-Virus-Infektion
Seit Ende April 2005 sind in der Cuvette Ouest Region (in Etoumbi und Mbomo) erneut einzelne Ebola-Virus-Erkrankungen aufgetreten. Zuletzt kam es in dieser Region im Jahr 2003 zu einem Ebola Ausbruch. Diese hochfieberhafte und mit Blutungen einhergehende Erkrankung führt häufig zum Tode. Die Übertragung findet durch Kontakt zu kranken Personen und deren Ausscheidungen statt. Die an der Grenze zu Gabun gelegene Region ist jedoch sehr entlegen und kein Reiseziel.
Die medizinische Versorgung im Lande und auch in Brazzaville und Pointe-Noire ist nicht mit europäischen Standards vergleichbar. Eine eigene Reiseapotheke sollte mitgebracht werden. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de).
Auswärtige Amt
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 23.06.2010

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 23.06.2010
(Unverändert gültig seit: 23.06.2010)

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Bestimmte Stadtteile in Brazzaville (Ouenze, Talangaï, Bakongo) und Pointe Noire (Randbezirke) sollten wegen der hohen Kriminalität vor allem nachts gemieden werden.
Reisen über Land
Von Reisen in die Region Pool und in den östlichen Teil der Region Bouenza wird abgeraten.
Noch bis März 2003 kam es in der Region Pool zu Kämpfen zwischen Rebellen und Regierungstruppen. Die Sicherheitslage hat sich seither gebessert, ist aber immer noch angespannt.
Straßen-, Eisenbahn- und Flugverkehr
Das Straßenverkehrsnetz ist in schlechtem Zustand, so dass es vermehrt zu Verkehrsunfällen kommt. Der Eisenbahnverkehr zwischen Pointe Noire und Brazzaville verkehrt durchgehend, entspricht aber nicht westlichen Sicherheitsstandards. Der schlechte Zustand der Gleise, Züge und mangelhafte Signalanlagen bergen das Risiko von Unfällen. In Bahnhöfen kann es bei nächtlicher Ankunft der Züge zu Übergriffen kommen.
Innerkongolesische Flugverbindungen gibt es vor allem zwischen Brazzaville/Kayi/ Dolisie und Brazzaville/Pointe Noire. Der technische Zustand der Flugzeuge entspricht nicht europäischem Standard. Alle kongolesischen Fluglinien befinden sich auf einer schwarzen Liste der EU-Kommission.

Allgemeine Reiseinformationen
In Brazzaville gibt es keine deutsche Vertretung. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Kinshasa. In Notfällen kann die französische Botschaft unter Tel. 00242 / 556 17 20 und 00242 / 81 55-41/-42/-43 erreicht werden.
In Pointe-Noire gibt es einen deutschen Honorarkonsul.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die Republik Kongo ein Visum. Das Visum wird von der Botschaft der Republik Kongo in Berlin ausgestellt.
Reisedokumente
Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:

Reisedokumente Erwachsene Einreise möglich / Bedingungen
Reisepass Ja
vorläufiger Reisepass Ja
Personalausweis Nein
vorläufiger Personalausweis Nein
weitere Anmerkungen Ein internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung muss bei Einreise vorgelegt werden. Dem Auswärtigen Amt liegen keine offiziellen Bestätigungen über die Anerkennung der obigen Reisedokumente durch die zuständigen Behörden der Republik Kongo vor. Die Angaben beruhen auf Erfahrungswerten der Botschaft Kinshasa.
Reisedokumente Kinder/Jugendliche
Kinderreisepass Ja
Reisepass Ja
Personalausweis Nein
Vorläufiger Personalausweis Nein
Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich) Nein
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt) Nein
Weitere Anmerkungen Ein internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung muss bei Einreise vorgelegt werden.
Dem Auswärtigen Amt liegen keine offiziellen Bestätigungen über die Anerkennung der obigen Reisedokumente durch die zuständigen Behörden der Republik Kongo vor. Die Angaben beruhen auf Erfahrungswerten der Botschaft Kinshasa. Es wird dringend empfohlen, ausschließlich mit gültigen Kinderreisepässen oder Reisepässen einzureisen.

Besondere Zollvorschriften
Gegenstände des täglichen Bedarfs können eingeführt werden. Geld muss nicht deklariert werden, in Einzelfällen jedoch mitgeführte Notebooks. Die Einfuhr von Waffen ist untersagt.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Alle sicherheitsrelevanten Bereiche (Bahnhöfe, Flughäfen, Hafenanlagen etc.) sollten nicht fotografiert werden. Drogenhandel wird streng bestraft. Offen gezeigte Homosexualität kann zu willkürlichen Verhaftungen wegen angeblich sittenwidrigen Verhaltens führen.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen, die älter als ein Jahr sind, zur Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch indiziert. Das Mitführen eines internationalen Impfpasses bei der Einreise (und ggf. Weiterreise in die Demokratische Republik Kongo) ist vorgeschrieben; es empfiehlt sich, das Dokument während der gesamten Reise mit sich zu führen.
Abweichend von den offiziellen Empfehlungen, kann eine Choleraimpfung gelegentlich verlangt werden, besonders bei Einreise aus einem Land mit Cholera oder bei Einreise auf dem Landwege.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, insbesondere auch Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Krankheit (4-fach-Impfstoff) und Typhus. Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden.
Malaria
Es besteht ganzjährig und im gesamten Land ein hohes Risiko für die fast ausschließlich vorkommende Malaria tropica. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Eine Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.
Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor.
HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Diese tritt vor allem in der Regenzeit immer wieder auf. Bei besonderer Exposition kann eine Impfung sinnvoll sein (Arbeiten im Slums, Pflege Erkrankter und in Flüchtlingslagern). Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern. Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Ebola-Virus-Infektion
Seit Ende April 2005 sind in der Cuvette Ouest Region (in Etoumbi und Mbomo) erneut einzelne Ebola-Virus-Erkrankungen aufgetreten. Zuletzt kam es in dieser Region im Jahr 2003 zu einem Ebola-Ausbruch. Diese hochfieberhafte und mit Blutungen einhergehende Erkrankung führt häufig zum Tode. Die Übertragung findet durch Kontakt zu kranken Personen und deren Ausscheidungen statt. Die an der Grenze zu Gabun gelegene Region ist jedoch sehr entlegen und kein Reiseziel.
Die medizinische Versorgung im Lande und auch in Brazzaville und Pointe-Noire ist nicht mit europäischen Standards vergleichbar. Eine eigene Reiseapotheke sollte mitgebracht werden. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de
Auswärtiges Amt
Birgitt
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Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 13.09.2010

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 13.09.2010
(Unverändert gültig seit: 13.09.2010)

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Bestimmte Stadtteile in Brazzaville (Ouenze, Talangaï, Bakongo) und Pointe Noire (Randbezirke) sollten wegen der hohen Kriminalität vor allem nachts gemieden werden.
Reisen über Land
Von Reisen in die Region Pool und in den östlichen Teil der Region Bouenza wird abgeraten.
Noch bis März 2003 kam es in der Region Pool zu Kämpfen zwischen Rebellen und Regierungstruppen. Die Sicherheitslage hat sich seither gebessert, ist aber immer noch angespannt.
Straßen-, Eisenbahn- und Flugverkehr
Das Straßenverkehrsnetz ist in schlechtem Zustand, so dass es vermehrt zu Verkehrsunfällen kommt. Der Eisenbahnverkehr zwischen Pointe Noire und Brazzaville verkehrt durchgehend, entspricht aber nicht westlichen Sicherheitsstandards. Der schlechte Zustand der Gleise, Züge und mangelhafte Signalanlagen bergen das Risiko von Unfällen. In Bahnhöfen kann es bei nächtlicher Ankunft der Züge zu Übergriffen kommen.
Innerkongolesische Flugverbindungen gibt es vor allem zwischen Brazzaville/Kayi/ Dolisie und Brazzaville/Pointe Noire. Der technische Zustand der Flugzeuge entspricht nicht europäischem Standard. Alle kongolesischen Fluglinien befinden sich auf einer schwarzen Liste der EU-Kommission.

Allgemeine Reiseinformationen
In Brazzaville gibt es keine deutsche Vertretung. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Kinshasa. In Notfällen kann die französische Botschaft unter Tel. 00242 / 556 17 20 und 00242 / 81 55-41/-42/-43 erreicht werden.
In Pointe-Noire gibt es einen deutschen Honorarkonsul.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die Republik Kongo ein Visum. Das Visum wird von der Botschaft der Republik Kongo in Berlin ausgestellt.
Reisedokumente
Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:

Reisedokumente Erwachsene Einreise möglich / Bedingungen
Reisepass Ja
vorläufiger Reisepass Ja
Personalausweis Nein
vorläufiger Personalausweis Nein
weitere Anmerkungen Ein internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung muss bei Einreise vorgelegt werden. Dem Auswärtigen Amt liegen keine offiziellen Bestätigungen über die Anerkennung der obigen Reisedokumente durch die zuständigen Behörden der Republik Kongo vor. Die Angaben beruhen auf Erfahrungswerten der Botschaft Kinshasa.
Reisedokumente Kinder/Jugendliche
Kinderreisepass Ja
Reisepass Ja
Personalausweis Nein
Vorläufiger Personalausweis Nein
Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich) Nein
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt) Nein
Weitere Anmerkungen Ein internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung muss bei Einreise vorgelegt werden.
Dem Auswärtigen Amt liegen keine offiziellen Bestätigungen über die Anerkennung der obigen Reisedokumente durch die zuständigen Behörden der Republik Kongo vor. Die Angaben beruhen auf Erfahrungswerten der Botschaft Kinshasa. Es wird dringend empfohlen, ausschließlich mit gültigen Kinderreisepässen oder Reisepässen einzureisen.
Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den Einreisebestimmungen müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.

Besondere Zollvorschriften
Gegenstände des täglichen Bedarfs können eingeführt werden. Geld muss nicht deklariert werden, in Einzelfällen jedoch mitgeführte Notebooks. Die Einfuhr von Waffen ist untersagt.
Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Alle sicherheitsrelevanten Bereiche (Bahnhöfe, Flughäfen, Hafenanlagen etc.) sollten nicht fotografiert werden. Drogenhandel wird streng bestraft. Offen gezeigte Homosexualität kann zu willkürlichen Verhaftungen wegen angeblich sittenwidrigen Verhaltens führen.

Medizinische Hinweise
Reisende sollten für die Republik Kongo unbedingt eine zuverlässige Rückholversicherung und einen Auslands-Krankenversicherungsschutz abzuschließen.
Impfschutz
Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen, die älter als ein Jahr sind, zur Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch indiziert. Das Mitführen eines internationalen Impfpasses bei der Einreise (und ggf. Weiterreise in die Demokratische Republik Kongo) ist vorgeschrieben; es empfiehlt sich, das Dokument während der gesamten Reise mit sich zu führen.
Abweichend von den offiziellen Empfehlungen, kann eine Choleraimpfung gelegentlich verlangt werden, besonders bei Einreise aus einem Land mit Cholera oder bei Einreise auf dem Landwege.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Meningokokken-Krankheit (4fach-Impfstoff) und Tollwut empfohlen.
Malaria
Es besteht ganzjährig und im gesamten Land ein hohes Risiko für die fast ausschließlich vorkommende Malaria tropica. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Eine Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.
Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor.
HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Diese tritt vor allem in der Regenzeit immer wieder auf. Bei besonderer Exposition kann eine Impfung sinnvoll sein (Arbeiten in Slums, Pflege Erkrankter und in Flüchtlingslagern).
Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern. Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Ebola-Virus-Infektion
Seit Ende April 2005 sind in der Cuvette Ouest Region (in Etoumbi und Mbomo) erneut einzelne Ebola-Virus-Erkrankungen aufgetreten. Zuletzt kam es in dieser Region im Jahr 2003 zu einem Ebola-Ausbruch. Diese hochfieberhafte und mit Blutungen einhergehende Erkrankung führt häufig zum Tode. Die Übertragung findet durch Kontakt zu kranken Personen und deren Ausscheidungen statt. Die an der Grenze zu Gabun gelegene Region ist jedoch sehr entlegen und kein Reiseziel.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande und auch in Brazzaville und Pointe-Noire ist nicht mit europäischen Standards vergleichbar. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, in der Republik Kongo gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind – ebenso wie die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke - dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe www.dtg.org oder www.frm-web.de
Auswärtiges Amt
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 02.05.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 18.01.2012
(Unverändert gültig seit: 18.01.2012)

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweis wurde entfernt


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Bestimmte Stadtteile in Brazzaville (Ouenze, Talangaï, Bakongo) und Pointe Noire (Randbezirke) sollten wegen der hohen Kriminalität vor allem nachts gemieden werden.
Reisen über Land
Von Reisen in die Region Pool wird abgeraten. Im Jahr 2010 wurde von der Regierung der Republik Kongo mit der Durchführung einer derzeit noch andauernden militärischen Operation gegen Rebellen in der Pool-Region begonnen. Die Sicherheitslage hat sich seither zwar gebessert, ist aber immer noch volatil.
Straßen-, Eisenbahn- und Flugverkehr
Das Straßenverkehrsnetz ist in schlechtem Zustand, so dass es vermehrt zu Verkehrsunfällen kommt. Der Eisenbahnverkehr zwischen Pointe Noire und Brazzaville verkehrt durchgehend, entspricht aber nicht westlichen Sicherheitsstandards. Der schlechte Zustand der Gleise, Züge und mangelhafte Signalanlagen bergen das Risiko von Unfällen. In Bahnhöfen kann es bei nächtlicher Ankunft der Züge zu Übergriffen kommen.
Innerkongolesische Flugverbindungen gibt es vor allem zwischen Brazzaville/Kayi/ Dolisie und Brazzaville/Pointe Noire. Der technische Zustand der Flugzeuge entspricht nicht europäischem Standard. Alle kongolesischen Fluglinien befinden sich auf einer schwarzen Liste der EU-Kommission.

Allgemeine Reiseinformationen
In Brazzaville gibt es keine deutsche Auslandsvertretung. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Kinshasa. In Notfällen kann die französische Botschaft unter Tel. 00242 / 556 17 20 und 00242 / 81 55-41/-42/-43 erreicht werden.
In Pointe-Noire gibt es einen deutschen Honorarkonsul.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die Republik Kongo ein Visum. Das Visum wird von der Botschaft der Republik Kongo in Berlin ausgestellt.
Reisedokumente
Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:

Reisedokumente Erwachsene Einreise möglich / Bedingungen
Reisepass Ja
vorläufiger Reisepass Ja
Personalausweis Nein
vorläufiger Personalausweis Nein
weitere Anmerkungen Ein internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung muss bei Einreise vorgelegt werden. Dem Auswärtigen Amt liegen keine offiziellen Bestätigungen über die Anerkennung der obigen Reisedokumente durch die zuständigen Behörden der Republik Kongo vor. Die Angaben beruhen auf Erfahrungswerten der Botschaft Kinshasa.
Reisedokumente Kinder/Jugendliche
Kinderreisepass Ja
Reisepass Ja
Personalausweis Nein
Vorläufiger Personalausweis Nein
Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich) Nein
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt) Nein
Weitere Anmerkungen Ein internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung muss bei Einreise vorgelegt werden.
Dem Auswärtigen Amt liegen keine offiziellen Bestätigungen über die Anerkennung der obigen Reisedokumente durch die zuständigen Behörden der Republik Kongo vor. Die Angaben beruhen auf Erfahrungswerten der Botschaft Kinshasa. Es wird dringend empfohlen, ausschließlich mit gültigen Kinderreisepässen oder Reisepässen einzureisen.
Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den Einreisebestimmungen müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des Ziellandes klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.

Besondere Zollvorschriften
Gegenstände des täglichen Bedarfs können eingeführt werden. Geld muss nicht deklariert werden, in Einzelfällen jedoch mitgeführte Notebooks. Die Einfuhr von Waffen ist untersagt.
Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls http://www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Alle sicherheitsrelevanten Bereiche (Bahnhöfe, Flughäfen, Hafenanlagen etc.) sollten nicht fotografiert werden. Drogenhandel wird streng bestraft. Offen gezeigte Homosexualität kann zu willkürlichen Verhaftungen wegen angeblich sittenwidrigen Verhaltens führen.

Medizinische Hinweise
Reisende sollten für die Republik Kongo unbedingt eine zuverlässige Rückholversicherung und einen Auslands-Krankenversicherungsschutz abzuschließen.
Impfschutz
Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen, die älter als ein Jahr sind, zur Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch indiziert. Das Mitführen eines internationalen Impfpasses bei der Einreise (und ggf. Weiterreise in die Demokratische Republik Kongo) ist vorgeschrieben; es empfiehlt sich, das Dokument während der gesamten Reise mit sich zu führen.
Abweichend von den offiziellen Empfehlungen, kann eine Choleraimpfung gelegentlich verlangt werden, besonders bei Einreise aus einem Land mit Cholera oder bei Einreise auf dem Landwege.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes http://www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Meningokokken-Krankheit (4fach-Impfstoff) und Tollwut empfohlen.
Malaria
Es besteht ganzjährig und im gesamten Land ein hohes Risiko für die fast ausschließlich vorkommende Malaria tropica. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Eine Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.
Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor.
HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Diese tritt vor allem in der Regenzeit immer wieder auf. Bei besonderer Exposition kann eine Impfung sinnvoll sein, beispielsweise bei Arbeiten in Slums, Pflege Erkrankter oder in Flüchtlingslagern.
Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern. Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Ebola-Virus-Infektion
Seit Ende April 2005 sind in der Cuvette Ouest Region (in Etoumbi und Mbomo) erneut einzelne Ebola-Virus-Erkrankungen aufgetreten. Zuletzt kam es in dieser Region im Jahr 2003 zu einem Ebola-Ausbruch. Diese hochfieberhafte und mit Blutungen einhergehende Erkrankung führt häufig zum Tode. Die Übertragung findet durch Kontakt zu kranken Personen und deren Ausscheidungen statt. Die an der Grenze zu Gabun gelegene Region ist jedoch sehr entlegen und kein Reiseziel.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande und auch in Brazzaville und Pointe-Noire ist nicht mit europäischen Standards vergleichbar. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, in der Republik Kongo gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind – ebenso wie die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke - dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle bzw. einen Tropen-/Reisemediziner beraten, beispielsweise http://www.dtg.org oder http://www.frm-web.de
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 04.03.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 04.03.2012
(Unverändert gültig seit: 04.03.2012)

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweis (Explosionen in Brazzaville)


Aktueller Hinweis
Am morgen des 04. März 2012 kam es in Brazzaville zu einer Serie von Explosionen in einem Munitionsdepot im Stadtteil Mpila. Es gab Todesopfer (und Verletzte) und überall in der Stadt entstand erheblicher Sachschaden.
Es wird empfohlen, sich vom Unglücksort fernzuhalten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 23.03.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 23.03.2012
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Letzte Änderung:
Löschung Aktueller Hinweis
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 25.06.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 25.06.2012
(Unverändert gültig seit: 25.06.2012)

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise, Allgemeine Reiseinformationen


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Am 15. Juli und 5. August 2012 finden in der Republik Kongo Parlamentswahlen statt.
Im zeitlichen Umfeld dieser Wahlen ist es ratsam besondere Umsicht walten zu lassen und insbesondere größere Menschenansammlungen zu meiden.

Kriminalität
Bestimmte Stadtteile in Brazzaville (Ouenze, Talangaï, Bakongo) und Pointe Noire (Randbezirke) sollten wegen der hohen Kriminalität vor allem nachts gemieden werden.
Reisen über Land
Im Département Pool, vor allem in der Nähe von Mindouli (135 km westlich von Brazzaville) sowie auf der Nationalstraße 1 von Mindouli nach Brazzaville hat es gehäuft Überfälle auf Fahrzeuge gegeben. . Unvermeidliche Fahrten sollten hier im Konvoi erfolgen.
Straßen-, Eisenbahn- und Flugverkehr
Das Straßennetz ist in schlechtem Zustand, was Verkehrsunfällen begünstigt. Der Zug zwischen Pointe Noire und Brazzaville verkehrt durchgehend, ist aber nicht zu empfehlen. Der schlechte Zustand der Gleise, Züge und Signalanlagen birgt ein hohes Unfallrisiko. In Bahnhöfen kann es bei nächtlicher Ankunft der Züge zu Übergriffen kommen.
Innerkongolesische Flugverbindungen gibt es vor allem zwischen Brazzaville/Kayi/ Dolisie, Brazzaville/Ouesso und Brazzaville/Pointe Noire. Der technische Zustand der Flugzeuge erfülltt nicht die internationalen Normen. Alle kongolesischen Fluglinien stehen auf der schwarzen Liste der EU (http://ec.europa.eu/transport/air-ban/list_de.htm).

Allgemeine Reiseinformationen
In Brazzaville gibt es keine deutsche Auslandsvertretung. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Kinshasa (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laend ... _node.html). In Notfällen kann die französische Botschaft unter Tel. 00242 / 556 17 20 und 00242 / 81 55-41/-42/-43 erreicht werden.
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 27.06.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 27.06.2012
(Unverändert gültig seit: 27.06.2012)

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Reisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Am 15. Juli und 5. August 2012 finden in der Republik Kongo Parlamentswahlen statt.
Im zeitlichen Umfeld dieser Wahlen ist es ratsam, besondere Umsicht walten zu lassen und insbesondere größere Menschenansammlungen zu meiden. Darüber hinaus muss damit gerechnet werden, dass die Behörden an den Wahltagen den Kraftverkehr untersagen. Fahrten sind dann nur mit einer Sondergenehmigung erlaubt.

Kriminalität
Bestimmte Stadtteile in Brazzaville (Ouenze, Talangaï, Bakongo) und Pointe Noire (Randbezirke) sollten wegen der hohen Kriminalität vor allem nachts gemieden werden.
Reisen über Land
Im Département Pool, vor allem in der Nähe von Mindouli (135 km westlich von Brazzaville) sowie auf der Nationalstraße 1 von Mindouli nach Brazzaville hat es gehäuft Überfälle auf Fahrzeuge gegeben. Wer Fahrten auf dieser Strecke nicht vermeiden kann, sollte sich einem Konvoi anschließen.
Straßen-, Eisenbahn- und Flugverkehr
Das Straßennetz ist in schlechtem Zustand, was Verkehrsunfällen begünstigt. Der Zug zwischen Pointe Noire und Brazzaville verkehrt durchgehend, ist aber nicht zu empfehlen. Der schlechte Zustand der Gleise, Züge und Signalanlagen birgt ein hohes Unfallrisiko. In Bahnhöfen kann es bei nächtlicher Ankunft der Züge zu Übergriffen kommen.
Innerkongolesische Flugverbindungen gibt es vor allem zwischen Brazzaville/Kayi/ Dolisie, Brazzaville/Ouesso und Brazzaville/Pointe Noire. Der technische Zustand der Flugzeuge erfüllt nicht immer die internationalen Normen. Alle in der Republik Kongo zugelassenen Fluggesellschaften stehen auf der schwarzen Liste der EU (http://ec.europa.eu/transport/air-ban/list_de.htm).

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die Republik Kongo ein Visum. Das Visum wird von der Botschaft der Republik Kongo in Berlin ausgestellt.
Reisedokumente
Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:
Reisedokumente Einreise möglich / Bedingungen
Reisepass Ja
vorläufiger Reisepass Ja
Personalausweis Nein
vorläufiger Personalausweis Nein
Kinderreisepass Ja
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Janua r 2006 nicht mehr ausgestellt) Nein
Anmerkungen Ein internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung muss bei Einreise vorgelegt werden.Dem Auswärtigen Amt liegen keine offiziellen Bestätigungen über die Anerkennung der obigen Reisedokumente durch die zuständigen Behörden der Republik Kongo vor. Die Angaben beruhen auf Erfahrungswerten der Botschaft Kinshasa. Es wird dringend empfohlen, ausschließlich mit gültigen Kinderreisepässen oder Reisepässen einzureisen.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den Einreisebestimmungen müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des Ziellandes klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 10.08.2012

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Republik Kongo:
Stand 10.08.2012 (Unverändert gültig seit: 10.08.2012)

Letzte Änderung: Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Bestimmte Stadtteile in Brazzaville (Ouenze, Talangaï, Bakongo) und Pointe Noire (Randbezirke) sollten wegen der hohen Kriminalität vor allem nachts gemieden werden.
Reisen über Land
Im Département Pool, vor allem in der Nähe von Mindouli (135 km westlich von Brazzaville) sowie auf der Nationalstraße 1 von Mindouli nach Brazzaville hat es gehäuft Überfälle auf Fahrzeuge gegeben. Wer Fahrten auf dieser Strecke nicht vermeiden kann, sollte sich einem Konvoi anschließen.
Straßen-, Eisenbahn- und Flugverkehr
Das Straßennetz ist in schlechtem Zustand, was Verkehrsunfällen begünstigt. Der Zug zwischen Pointe Noire und Brazzaville verkehrt durchgehend, ist aber nicht zu empfehlen. Der schlechte Zustand der Gleise, Züge und Signalanlagen birgt ein hohes Unfallrisiko. In Bahnhöfen kann es bei nächtlicher Ankunft der Züge zu Übergriffen kommen.
Innerkongolesische Flugverbindungen gibt es vor allem zwischen Brazzaville/Kayi/ Dolisie, Brazzaville/Ouesso und Brazzaville/Pointe Noire. Der technische Zustand der Flugzeuge erfüllt nicht immer die internationalen Normen. Alle in der Republik Kongo zugelassenen Fluggesellschaften stehen auf der schwarzen Liste der EU (http://ec.europa.eu/transport/air-ban/list_de.htm).
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 16.11.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 16.11.2012
(Unverändert gültig seit: 16.11.2012)

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Allgemeine Reiseinformationen


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Bestimmte Stadtteile in Brazzaville (Ouenze, Talangaï, Bakongo) und Pointe Noire (Randbezirke) sollten wegen der hohen Kriminalität vor allem nachts gemieden werden.
Reisen über Land
Im Département Pool, vor allem in der Nähe von Mindouli (135 km westlich von Brazzaville) sowie auf der Nationalstraße 1 von Mindouli nach Brazzaville kann es zu Überfällen auf Fahrzeuge kommen. Wer Fahrten auf dieser Strecke nicht vermeiden kann, sollte sich einem Konvoi anschließen.
Straßen-, Eisenbahn- und Flugverkehr
Das Straßennetz ist in schlechtem Zustand, was Verkehrsunfälle begünstigt. Der Zug zwischen Pointe Noire und Brazzaville verkehrt durchgehend, birgt aber ein gewisses Unfallrisiko. In Bahnhöfen kann es bei nächtlicher Ankunft der Züge zu Übergriffen kommen.
Innerkongolesische Flugverbindungen gibt es vor allem zwischen Brazzaville/Kayi/ Dolisie, Brazzaville/Ouesso und Brazzaville/Pointe Noire. Der technische Zustand der Flugzeuge erfüllt nicht immer die internationalen Normen. Alle in der Republik Kongo zugelassenen Fluggesellschaften stehen auf der schwarzen Liste der EU (http://ec.europa.eu/). Die Flüge der kongolesischen Fluggesellschaft ECAir werden von der schweizer Firma Private Air durchgeführt. Private Air führt auch für Lufthansa den Flug Pointe Noire-Libreville durch. Lufthansa-Technik führt wiederum die Wartung für Private Air durch.

Allgemeine Reiseinformationen
In Brazzaville gibt es seit Oktober 2012 eine kleine, im Aufbau befindliche, deutsche Auslandsvertretung in den Räumen der französischen Botschaft (Rue Alfassa, Centre Ville). Der entsandte Geschäftsträger ist in Notfällen unter der Telefonnummer. 00 242 056939066 zu erreichen. Konsularisch zuständig für die Republik Kongo bleibt weiterhin die deutsche Botschaft in Kinshasa (http://www.kinshasa.diplo.de/). Darüber hinaus kann in Notfällen auch die französische Botschaft unter Tel. 00242 / 06 620 03 03 erreicht werden.
In Pointe-Noire gibt es einen deutschen Honorarkonsul (http://www.auswaertiges-amt.de/l).
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 02.05.2013

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 02.05.2013 (Unverändert gültig seit: 02.05.2013)

Letzte Änderung:
- Landesspezifische Sicherheitshinweise
- Besondere Zollvorschriften
- Besondere strafrechtliche Vorschriften


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Bestimmte Stadtteile in Brazzaville (Ouenze, Talangaï, Bakongo, Makélékélé) und Pointe Noire (Randbezirke) sollten wegen erhöhter Kriminalität vor allem nachts nur unauffällig ohne Wertsachen besucht oder gemieden werden. Der Stadtteil Mpila war am 4. März 2012 Schauplatz einer gewaltigen Explosion des ehemaligen Munitionsdepots. Die weiter bestehenden Straßensperren sind unbedingt zu beachten.
Reisen über Land
Im Département Pool, vor allem in der Nähe von Mindouli (135 km westlich von Brazzaville) sowie auf der Nationalstraße 1 von Mindouli nach Brazzaville kann es zu Überfällen auf Fahrzeuge kommen. Wer Fahrten auf dieser Strecke nicht vermeiden kann, sollte sich besser einem Konvoi anschließen, Nachtfahrten sollten vermieden werden.
Straßen-, Eisenbahn- und Flugverkehr
Das Straßennetz ist insgesamt in schlechtem Zustand, was Verkehrsunfälle begünstigt. Der Zug zwischen Pointe Noire und Brazzaville verkehrt durchgehend, birgt aber ein gewisses Unfallrisiko. In Bahnhöfen kann es bei nächtlicher Ankunft der Züge zu Übergriffen kommen.
Innerkongolesische Flugverbindungen gibt es vor allem zwischen Brazzaville/Kayi/ Dolisie, Brazzaville/Ouesso und Brazzaville/Pointe Noire. Der technische Zustand der Flugzeuge erfüllt nicht immer die internationalen Normen. Alle in der Republik Kongo zugelassenen Fluggesellschaften stehen auf der schwarzen Liste der EU (http://ec.europa.eu/). Die Flüge der kongolesischen Fluggesellschaft ECAir werden von der schweizer Firma Private Air durchgeführt. Private Air führt auch für Lufthansa den Flug Pointe Noire-Libreville durch. Lufthansa-Technik führt wiederum die Wartung für Private Air durch.
Besondere Zollvorschriften
Gegenstände des täglichen Bedarfs können eingeführt werden. Geld (Euro) muss bei der Einreise nicht deklariert werden, die Ausfuhr von Francs CFA ist hingegen untersagt.
Die Einfuhr von Waffen ist untersagt.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls http://www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Es ist verboten, sicherheitsrelevante Bereiche (Bahnhöfe, Flughäfen, Hafenanlagen etc.) zufotografieren.
Drogenhandel wird streng bestraft.
Offen gezeigte Homosexualität kann zu willkürlichen Verhaftungen wegen angeblich sittenwidrigen Verhaltens führen.
Auswärtige Amt


MODERATOR-NOTE:   Die Reise-/Sicherheitshinweise Republik Kongo wurden seitens AA vollständig überarbeitet. Wir haben dazu einen neuen Thread gestartet: Reise-/Sicherheitshinweise Republik Kongo ab 24.09.2013

The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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