Reisewarnung Myanmar 23.04.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reisewarnung Myanmar 07.04.2021 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Myanmar
Stand 07.04.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Protestaktionen, Ausnahmezustand – Ausreiseaufforderung)
- Sicherheit - Reisewarnung


Aktuelles
Vor Reisen nach Myanmar wird derzeit gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige vor Ort werden aufgefordert, Möglichkeiten zur baldigen Ausreise mit kommerziellen Mitteln zu nutzen.

Ausnahmezustand, Protestaktionen
Am 1. Februar 2021 wurden landesweit hochrangige Mitglieder der Zivilregierung und der Zivilgesellschaft durch das Militär festgenommen. Das Militär hat die Macht übernommen und den Ausnahmezustand angeordnet. Internet und gelegentlich auch Telefonverbindungen werden substantiell gestört. In Yangon (Rangun), Mandalay und vielen anderen Orten werden weiterhin Demonstrationen und Proteste verübt, denen Sicherheitskräfte mit grausamer Gewalt begegnen. Das öffentliche Leben einschließlich des Banken- und Transportwesens und die medizinische Versorgung sind erheblich beeinträchtigt.
In sechs Stadteilen von Yangon und Teilen von Mandalay hat das Militär am 15. März 2021 das Kriegsrecht verhängt. Es besteht eine offenbar landesweite Ausgangssperre mindestens zwischen 20 und 4 Uhr und ein Versammlungsverbot für Gruppen über fünf Personen.
Eine Bewegung des zivilen Ungehorsams erhält dennoch großen Zuspruch. Eine nochmals zunehmende Gewaltanwendung durch die Sicherheitskräfte und wachsende Unberechenbarkeit der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden.

Der internationale Flughafen in Rangun (Yangon) ist für humanitäre Flüge sowie für Frachtflüge geöffnet. Nach vorliegenden Informationen ist die Ausreise mit verschiedenen Fluglinien u.a. nach Kuala Lumpur und Singapur, gelegentlich auch nach Bangkok oder Seoul mit Weiterflugmöglichkeiten nach Europa grundsätzlich weiterhin möglich. Diese Flüge sind kommerziell buchbar. Mit Verzögerungen bei der Buchung sowie kurzfristigen Flugstornierungen oder -verschiebungen muss gerechnet werden.
  • Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Möglichkeiten zur baldigen kommerziellen Ausreise mit Flügen zu nutzen, solange diese noch verfügbar und buchbar sind.
  • Suchen Sie einen sicheren Ort auf und bleiben Sie möglichst zuhause, wenn Sie noch vor Ort sind.
  • Meiden Sie Stadtteile, in denen das Kriegsrecht verhängt wurde, Demonstrationen und sonstige Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
  • Halten Sie sich an Ausgangssperren und Versammlungsverbote.
Sicherheit - Reisewarnung
Vor Reisen nach Myanmar wird derzeit gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige vor Ort werden aufgefordert, Möglichkeiten zur baldigen Ausreise mit kommerziellen Mitteln zu nutzen.
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Reisewarnung Myanmar 11.05.2021 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Myanmar
Stand 11.05.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand/Protestaktionen)


Aktuelles
Vor Reisen nach Myanmar wird derzeit gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige vor Ort werden aufgefordert, Möglichkeiten zur baldigen Ausreise mit kommerziellen Mitteln zu nutzen.

Ausnahmezustand, Protestaktionen
Am 1. Februar 2021 wurden landesweit hochrangige Mitglieder der Zivilregierung und der Zivilgesellschaft durch das Militär festgenommen. Das Militär hat die Macht übernommen und den Ausnahmezustand angeordnet. Internet und gelegentlich auch Telefonverbindungen werden substantiell gestört. In Yangon (Rangun), Mandalay und vielen anderen Orten werden weiterhin Demonstrationen und Proteste verübt, denen Sicherheitskräfte mit grausamer Gewalt begegnen. Das öffentliche Leben einschließlich des Banken- und Transportwesens und die medizinische Versorgung sind erheblich beeinträchtigt.
In sechs Stadteilen von Yangon und Teilen von Mandalay hat das Militär am 15. März 2021 das Kriegsrecht verhängt. Es bestehen nächtliche Ausgangssperren in vielen Städten und Regionen u.a. in Yangon und ein Versammlungsverbot für Gruppen über fünf Personen.
Eine Bewegung des zivilen Ungehorsams erhält großen Zuspruch. Eine nochmals zunehmende Gewaltanwendung durch die Sicherheitskräfte und wachsende Unberechenbarkeit der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden.

Der internationale Flughafen in Rangun (Yangon) ist für humanitäre Flüge sowie für Frachtflüge geöffnet. Nach vorliegenden Informationen ist die Ausreise mit verschiedenen Fluglinien u.a. nach Kuala Lumpur und Singapur, gelegentlich auch nach Bangkok oder Seoul mit Weiterflugmöglichkeiten nach Europa grundsätzlich weiterhin möglich. Diese Flüge sind kommerziell buchbar. Mit Verzögerungen bei der Buchung sowie kurzfristigen Flugstornierungen oder -verschiebungen muss gerechnet werden.
  • Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Möglichkeiten zur baldigen kommerziellen Ausreise mit Flügen zu nutzen, solange diese noch verfügbar und buchbar sind.
  • Suchen Sie einen sicheren Ort auf und bleiben Sie möglichst zuhause, wenn Sie noch vor Ort sind.
  • Meiden Sie Stadtteile, in denen das Kriegsrecht verhängt wurde, Demonstrationen und sonstige Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
  • Halten Sie sich an Ausgangssperren und Versammlungsverbote.
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Reisewarnung Myanmar 26.05.2021 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Myanmar
Stand 26.05.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand/Protestaktionen)


Aktuelles
Vor Reisen nach Myanmar wird derzeit gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige vor Ort werden aufgefordert, Möglichkeiten zur baldigen Ausreise mit kommerziellen Mitteln zu nutzen.

Ausnahmezustand, Protestaktionen
Am 1. Februar 2021 wurden landesweit hochrangige Mitglieder der Zivilregierung und der Zivilgesellschaft durch das Militär festgenommen. Das Militär hat die Macht übernommen und den Ausnahmezustand angeordnet. Internet und gelegentlich auch Telefonverbindungen werden substantiell gestört. In Yangon (Rangun), Mandalay und vielen anderen Orten werden weiterhin Demonstrationen und Proteste verübt, denen Sicherheitskräfte mit grausamer Gewalt begegnen. Das öffentliche Leben einschließlich des Banken- und Transportwesens und die medizinische Versorgung sind erheblich beeinträchtigt.
In sechs Stadteilen von Yangon und Teilen von Mandalay hat das Militär am 15. März 2021 das Kriegsrecht verhängt. Es bestehen nächtliche Ausgangssperren (20 bis 4 Uhr) in vielen Städten und Regionen u.a. in Yangon und ein Versammlungsverbot für Gruppen über fünf Personen.
Eine Bewegung des zivilen Ungehorsams erhält großen Zuspruch. Eine nochmals zunehmende Gewaltanwendung durch die Sicherheitskräfte und wachsende Unberechenbarkeit der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden.

Der internationale Flughafen in Rangun (Yangon) ist für humanitäre Flüge sowie für Frachtflüge geöffnet. Nach vorliegenden Informationen ist die Ausreise mit verschiedenen Fluglinien u.a. nach Kuala Lumpur und Singapur, gelegentlich auch nach Bangkok oder Seoul mit Weiterflugmöglichkeiten nach Europa grundsätzlich weiterhin möglich. Diese Flüge sind kommerziell buchbar. Die Fluggesellschaften müssen die Passagierlisten den myanmarischen Behörden mindestens 10 Tage vor dem Flug zur Genehmigung vorlegen. Mit Verzögerungen bei der Buchung sowie kurzfristigen Flugstornierungen oder -verschiebungen muss gerechnet werden.
  • Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Möglichkeiten zur baldigen kommerziellen Ausreise mit Flügen zu nutzen, solange diese noch verfügbar und buchbar sind.
  • Suchen Sie einen sicheren Ort auf und bleiben Sie möglichst zuhause, wenn Sie noch vor Ort sind.
  • Meiden Sie Stadtteile, in denen das Kriegsrecht verhängt wurde, Demonstrationen und sonstige Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
  • Halten Sie sich an Ausgangssperren und Versammlungsverbote.
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Reisewarnung Myanmar 31.05.2021 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Myanmar
Stand 31.05.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand/Protestaktionen)
- Reiseinfos (Geld/Kreditkarten)


Aktuelles
Vor Reisen nach Myanmar wird derzeit gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige vor Ort werden aufgefordert, Möglichkeiten zur baldigen Ausreise mit kommerziellen Mitteln zu nutzen.

Ausnahmezustand, Protestaktionen
Am 1. Februar 2021 wurden landesweit hochrangige Mitglieder der Zivilregierung und der Zivilgesellschaft durch das Militär festgenommen. Das Militär hat die Macht übernommen und den Ausnahmezustand angeordnet. Internet und gelegentlich auch Telefonverbindungen werden substantiell gestört. In Yangon (Rangun), Mandalay und vielen anderen Orten werden weiterhin Demonstrationen und Proteste verübt, denen Sicherheitskräfte mit grausamer Gewalt begegnen. Das öffentliche Leben einschließlich des Banken- und Transportwesens und die medizinische Versorgung sind erheblich beeinträchtigt.
In sechs Stadteilen von Yangon und Teilen von Mandalay hat das Militär am 15. März 2021 das Kriegsrecht verhängt. Es bestehen nächtliche Ausgangssperren (20 bzw. 22 Uhr bis 4 Uhr) in vielen Städten und Regionen u.a. in Yangon und ein Versammlungsverbot für Gruppen über fünf Personen.
Eine Bewegung des zivilen Ungehorsams erhält großen Zuspruch. Eine nochmals zunehmende Gewaltanwendung durch die Sicherheitskräfte und wachsende Unberechenbarkeit der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden.

Der internationale Flughafen in Rangun (Yangon) ist für humanitäre Flüge sowie für Frachtflüge geöffnet. Nach vorliegenden Informationen ist die Ausreise mit verschiedenen Fluglinien u.a. nach Kuala Lumpur und Singapur, gelegentlich auch nach Bangkok oder Seoul mit Weiterflugmöglichkeiten nach Europa grundsätzlich weiterhin möglich. Diese Flüge sind kommerziell buchbar. Die Fluggesellschaften müssen die Passagierlisten den myanmarischen Behörden mindestens 10 Tage vor dem Flug zur Genehmigung vorlegen. Mit Verzögerungen bei der Buchung sowie kurzfristigen Flugstornierungen oder -verschiebungen muss gerechnet werden.
  • Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Möglichkeiten zur baldigen kommerziellen Ausreise mit Flügen zu nutzen, solange diese noch verfügbar und buchbar sind.
  • Suchen Sie einen sicheren Ort auf und bleiben Sie möglichst zuhause, wenn Sie noch vor Ort sind.
  • Meiden Sie Stadtteile, in denen das Kriegsrecht verhängt wurde, Demonstrationen und sonstige Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
  • Halten Sie sich an Ausgangssperren und Versammlungsverbote.
Reiseinfos
Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der Kyat (MMK). In Ausnahmefällen können bestimmte Leistungen (u.a. Hotels, Inlandsflüge, Zug- und Schiffsfahrscheine, Eintrittsgebühren) von Reisenden nur in US-Dollar bezahlt werden.

Kreditkarten werden zunehmend anerkannt, allerdings mit z.T. hohen Gebühren. Barabhebungen mit Bank- oder Kreditkarten sind grundsätzlich an zahlreichen Geldautomaten landesweit möglich. Nach dem Militärputsch am 1. Februar 2021 ist das Bankwesen sehr eingeschränkt, viele Geldautomaten werden nicht befüllt. Vor den aktiven Geldautomaten bilden sich schon früh morgens lange Schlangen. Stellen Sie sich darauf ein, viele Zahlungen weiterhin in bar leisten zu müssen und nehmen Sie daher ausreichende Barmittel, vorzugsweise in US-Dollar, mit. Abgenutzte, beschädigte, stark geknickte, ältere oder verschmutzte US-Dollar-Noten werden nicht akzeptiert. Es wird empfohlen, nur neue, unbeschädigte und glatte Dollarnoten mitzuführen.

Neuwertige Scheine des Euro werden zunehmend in Rangun zum Umtausch akzeptiert. Der Geldumtausch sollte in den Wechselstuben stattfinden. Vom Umtausch bei Straßenhändlern wird dringend abgeraten.
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Reisewarnung Myanmar 10.06.2021 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Myanmar
Stand 31.05.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles(Machtübernahme durch das Militär/Gewalttätige Auseinandersetzungen)
- Sicherheit (Terrorismus; Innenpolitische Lage)


Aktuelles
Vor Reisen nach Myanmar wird derzeit gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige vor Ort werden aufgefordert, Möglichkeiten zur baldigen Ausreise mit kommerziellen Mitteln zu nutzen.

Machtübernahme durch das Militär/Gewalttätige Auseinandersetzungen
Seit Februar 2021 wurden landesweit Politiker und Mitglieder der Zivilgesellschaft durch das Militär festgenommen. Das Militär hat die Macht übernommen und den Ausnahmezustand angeordnet. Das öffentliche Leben einschließlich des Banken- und Transportwesens und die medizinische Versorgung sind erheblich beeinträchtigt; Internet und gelegentlich auch Telefonverbindungen gestört.

Einsätze der Sicherheitskräfte und Straßensperren sind an der Tagesordnung. Es kommt landesweit regelmäßig zu Sprengstoffanschlägen und gewalttätigen Auseinandersetzungen, auch mit Schusswaffengebrauch. Ziele sind militärische und staatliche Einrichtungen, aber auch öffentliche Einrichtungen wie Restaurants, Einkaufszentren oder Banken. Eine weitere Verschärfung der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden.
In Teilen von Yangon und Mandalay hat das Militär das Kriegsrecht verhängt. Es bestehen nächtliche Ausgangssperren in Yangon u.a. Städten und Regionen (20 bzw. 22 Uhr bis 4 Uhr) und ein Versammlungsverbot für Gruppen über fünf Personen.

Der internationale Flughafen in Rangun (Yangon) ist für humanitäre Flüge sowie für Frachtflüge geöffnet. Nach vorliegenden Informationen ist die Ausreise mit verschiedenen Fluglinien u.a. nach Kuala Lumpur und Singapur, gelegentlich auch nach Bangkok oder Seoul mit Weiterflugmöglichkeiten nach Europa grundsätzlich weiterhin möglich. Diese Flüge sind kommerziell buchbar. Die Fluggesellschaften müssen die Passagierlisten den myanmarischen Behörden mindestens 10 Tage vor dem Flug zur Genehmigung vorlegen. Mit Verzögerungen bei der Buchung sowie kurzfristigen Flugstornierungen oder -verschiebungen muss gerechnet werden.
  • Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Möglichkeiten zur baldigen kommerziellen Ausreise mit Flügen zu nutzen, solange diese noch verfügbar und buchbar sind.
  • Suchen Sie einen sicheren Ort auf und bleiben Sie möglichst zuhause, wenn Sie noch vor Ort sind.
  • Meiden Sie Stadtteile, in denen das Kriegsrecht verhängt wurde, Demonstrationen und sonstige Menschenansammlungen weiträumig.
  • Fassen Sie verdächtige Gegenstände nicht an und entfernen Sie sich bei Sprengstoffanschlägen oder gewalttätigen Auseinandersetzungen umgehend vom Ort des Geschehens.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
  • Halten Sie sich an Ausgangssperren und Versammlungsverbote.
Sicherheit
Terrorismus

Politisch motivierte Gewalttaten haben seit dem Militärputsch am 1. Februar 2021 zugenommen. Immer wieder werden in Myanmar Sprengstoffanschläge verübt, bei denen es auch zu Toten und Verletzten kommt.
  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
Am 1. Februar 2021 wurden landesweit hochrangige Mitglieder der Zivilregierung und der Zivilgesellschaft durch das Militär festgenommen. Das Militär hat die Macht übernommen und einen Ausnahmezustand angeordnet. Internet und gelegentlich auch Telefonverbindungen werden gestört. In mehreren Stadtteilen von Yangon und Mandalay gilt das Kriegsrecht.

In fast allen Landesteilen kommt es seit dem Militärputsch verstärkt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen dem Militär und bewaffneten ethnischen Milizen.

In Teilen des Kachin State bzw. nördlichen Shan State werden weiterhin bewaffnete Konflikte zwischen Rebellenarmeen und dem myanmarischen Militär ausgetragen, bei denen es auch zu Todesopfern kommt. Viele Menschen sind auf der Flucht, Grenzübergänge zu China wurden teilweise geschlossen.

In einigen Grenzregionen, in denen bewaffnete Rebellengruppen operieren (Teile des Chin State und der Sagaing Region, Teile der Shan, Mon, Kayin, Karen und Kayah States) bleibt die Lage angespannt. Mitte August 2019 führten koordinierte Angriffe in Pyin Oo Lwin in der Mandalay Region und in Naung Cho (Nawnghkio) im nördlichen Teil der Shan zu Opfern und erheblichen Schäden, wie einer großen Brücke. Besondere Vorsicht ist hier geboten. Ungekennzeichnete Minenfelder stellen eine zusätzliche Gefahr dar.

Es kommt im Rakhine State immer wieder zu Zusammenstößen zwischen den Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppen. Insbesondere in der Stadt Mrauk-U und umliegenden Gemeinden finden seit Anfang 2019 verstärkt Kampfhandlungen statt. Die touristischen Städte Ngapali und Sittwe sind derzeit nicht betroffen. In einigen Teilen Rakhines bestehen jedoch Ausgangssperren. Der Aufenthalt in den Grenzregionen ist nur mit besonderer Genehmigung gestattet.
  • Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Möglichkeiten zur Ausreise zu nutzen, solange kommerzielle Flüge noch verfügbar und buchbar sind.
  • Suchen Sie einen sicheren Ort auf, wenn Sie noch vor Ort sind.
  • Meiden Sie Stadtteile, in denen das Kriegsrecht verhängt wurde, Demonstrationen und sonstige Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in Myanmar siehe:
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Reisewarnung Myanmar 01.07.2021 | Ausreiseaufruf

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Myanmar
Stand 01.07.2021

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage, Kriminalität)
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Am 1. Februar 2021 wurden landesweit hochrangige Mitglieder der Zivilregierung und der Zivilgesellschaft durch das Militär festgenommen. Das Militär hat die Macht übernommen und einen Ausnahmezustand angeordnet. Internet und gelegentlich auch Telefonverbindungen werden gestört. In mehreren Stadtteilen von Yangon und Mandalay gilt das Kriegsrecht.

In fast allen Landesteilen kommt es seit dem Militärputsch verstärkt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen dem Militär und bewaffneten ethnischen Milizen.

Der Aufenthalt in den Grenzregionen ist nur mit besonderer Genehmigung gestattet.
  • Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Möglichkeiten zur Ausreise zu nutzen, solange kommerzielle Flüge noch verfügbar und buchbar sind.
  • Suchen Sie einen sicheren Ort auf, wenn Sie noch vor Ort sind.
  • Meiden Sie Stadtteile, in denen das Kriegsrecht verhängt wurde, Demonstrationen und sonstige Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
Kriminalität
Das Risiko, Opfer von Gewaltkriminalität zu werden, ist in Myanmar bisher relativ gering. Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle kommen vor, jedoch gilt das Land auch im südostasiatischen Vergleich noch als recht sicher. Aufgrund der wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Pandemie sowie des Militärputsches kann ein Ansteigen der Kriminalität nicht ausgeschlossen werden.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

Die Verkehrswege können aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang zur Eindämmung von COVID-19 beeinträchtigt sein, siehe Aktuelles.

Es gibt ein Inlandsflugnetz, Eisenbahnen, Busverbindungen und Taxis. In öffentlichen Verkehrsmitteln sowie an Bushaltestellen kommt es im Nachgang zum Militärputsch immer wieder zu Sprengstoffanschlägen. Die Sicherheit des zivilen Flugverkehrs innerhalb Myanmars kann im Einzelfall durch veraltetes bzw. mangelhaft gewartetes Fluggerät lokaler Luftverkehrsgesellschaften beeinträchtigt sein.

Bitte beachten Sie, dass auch bei Inlandsflügen Passkontrollen stattfinden können.

Während des Monsuns kann es im ganzen Land zu Unterbrechungen der Verkehrsverbindungen kommen. Insbesondere Landstraßen im Gebirge oder in der Nähe von Flussläufen, aber auch Bahnverbindungen können tagelang unpassierbar sein.

Der schlechte Straßenzustand und das unvorhersehbare Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer bilden ein erhebliches Unfallrisiko, das bei Dunkelheit noch erhöht wird.

Straßensperren der Polizei, des Militärs und anderer Behörden sind auf den Überlandstraßen an der Tagesordnung.

Hotels und Gästehäuser müssen der Polizei die Passdaten ihrer Übernachtungsgäste zur Verfügung stellen. Reisende sind deshalb verpflichtet, ihren Reisepass ständig bei sich zu führen. Fertigen Sie zusätzlich eine Passkopie und bewahren Sie diese getrennt vom Original auf.
Auswärtiges Amt

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Reisewarnung Myanmar 01.09.2021 | Ausreiseaufruf

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Myanmar
Stand 01.09.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Machtübernahme durch das Militär)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage, Kriminalität)
- Redaktionelle Änderungen


Aktuelles
Vor Reisen nach Myanmar wird
derzeit gewarnt.
Deutsche Staatsangehörige vor Ort werden aufgefordert, Möglichkeiten zur baldigen Ausreise mit kommerziellen Mitteln zu nutzen.

Machtübernahme durch das Militär/Gewalttätige Auseinandersetzungen
Seit Februar 2021 wurden landesweit Politiker und Mitglieder der Zivilgesellschaft durch das Militär festgenommen. Das Militär hat die Macht übernommen und den Ausnahmezustand angeordnet. Das öffentliche Leben einschließlich des Banken- und Transportwesens und die medizinische Versorgung sind erheblich beeinträchtigt; es kommt zu Störungen des Internets und gelegentlich auch der Telefonverbindungen.

Einsätze der Sicherheitskräfte und Straßensperren sind an der Tagesordnung. Es kommt landesweit regelmäßig zu Sprengstoffanschlägen und gewalttätigen Auseinandersetzungen, auch mit Schusswaffengebrauch. Ziele sind militärische und staatliche Einrichtungen, aber auch öffentliche Einrichtungen wie Restaurants, Einkaufszentren oder Banken. Eine weitere Verschärfung der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden.

In Teilen von Rangun (Yangon) und Mandalay hat das Militär das Kriegsrecht verhängt. Es bestehen nächtliche Ausgangssperren in Rangun u.a. Städten und Regionen (20 bzw. 22 Uhr bis 4 Uhr) und ein Versammlungsverbot für Gruppen über fünf Personen.

Der internationale Flughafen in Rangun ist für humanitäre Flüge sowie für Frachtflüge geöffnet. Nach vorliegenden Informationen ist die Ausreise mit verschiedenen Fluglinien, zumeist nach Kuala Lumpur, gelegentlich auch nach Bangkok oder Seoul mit Weiterflugmöglichkeiten nach Europa grundsätzlich weiterhin möglich. Diese noch geplanten Flüge sind kommerziell buchbar. Die Fluggesellschaften müssen die Passagierlisten den myanmarischen Behörden mindestens 10 Tage vor dem Flug zur Genehmigung vorlegen. Mit Verzögerungen bei der Buchung sowie kurzfristigen Flugstornierungen oder -verschiebungen muss gerechnet werden.
  • Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Möglichkeiten zur baldigen kommerziellen Ausreise mit Flügen zu nutzen, solange diese noch verfügbar und buchbar sind.
  • Suchen Sie einen sicheren Ort auf und bleiben Sie möglichst zuhause, wenn Sie noch vor Ort sind.
  • Meiden Sie Stadtteile, in denen das Kriegsrecht verhängt wurde, Demonstrationen und sonstige Menschenansammlungen weiträumig.
  • Fassen Sie verdächtige Gegenstände nicht an und entfernen Sie sich bei Sprengstoffanschlägen oder gewalttätigen Auseinandersetzungen umgehend vom Ort des Geschehens.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
  • Halten Sie sich an Ausgangssperren und Versammlungsverbote.
Sicherheit
Innenpolitische Lage

Am 1. Februar 2021 wurden landesweit hochrangige Mitglieder der Zivilregierung und der Zivilgesellschaft durch das Militär festgenommen. Das Militär hat die Macht übernommen und einen Ausnahmezustand angeordnet. Internet und gelegentlich auch Telefonverbindungen werden regelmäßig gestört. In mehreren Stadtteilen von Yangon und Mandalay gilt das Kriegsrecht.

In fast allen Landesteilen kommt es seit dem Militärputsch verstärkt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen dem Militär und bewaffneten ethnischen Milizen.

Der Aufenthalt in den Grenzregionen ist nur mit besonderer Genehmigung gestattet.
  • Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Möglichkeiten zur Ausreise zu nutzen, solange kommerzielle Flüge noch verfügbar und buchbar sind.
  • Suchen Sie einen sicheren Ort auf, wenn Sie noch vor Ort sind.
  • Meiden Sie Stadtteile, in denen das Kriegsrecht verhängt wurde, Demonstrationen und sonstige Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
Kriminalität
Aufgrund der wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Pandemie sowie des Militärputsches ist die Kriminalitätsrate in Myanmar gestiegen. Das Risiko, Opfer von Gewaltkriminalität zu werden, ist dabei noch relativ gering.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
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Reisewarnung Myanmar 04.11.2021 | Ausreiseaufruf

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Stand 04.11.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Machtübernahme durch das Militär/Gewalttätige Auseinandersetzungen)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Reiseinfos (Rechtliche Besonderheiten)
- Redaktionelle Änderungen


Aktuelles
Vor Reisen nach Myanmar wird
derzeit gewarnt.
Deutsche Staatsangehörige vor Ort werden aufgefordert, Möglichkeiten zur baldigen Ausreise mit kommerziellen Mitteln zu nutzen.

Machtübernahme durch das Militär/Gewalttätige Auseinandersetzungen
Seit Februar 2021 wurden landesweit Politiker und Mitglieder der Zivilgesellschaft durch das Militär festgenommen. Das Militär hat die Macht übernommen und den Ausnahmezustand angeordnet. Das öffentliche Leben einschließlich des Banken- und Transportwesens und die medizinische Versorgung sind erheblich beeinträchtigt; es kommt zu Störungen des Internets und gelegentlich auch der Telefonverbindungen.

Einsätze der Sicherheitskräfte und Straßensperren sind an der Tagesordnung. Es kommt landesweit regelmäßig zu Sprengstoffanschlägen und gewalttätigen Auseinandersetzungen, auch mit Schusswaffengebrauch. Ziele sind militärische und staatliche Einrichtungen, aber auch öffentliche Einrichtungen wie Restaurants, Einkaufszentren oder Banken. Eine weitere Verschärfung der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden.
In Teilen von Rangun (Yangon) und Mandalay hat das Militär das Kriegsrecht verhängt. Es bestehen nächtliche Ausgangssperren in Rangun u.a. Städten und Regionen (20 bzw. 22 Uhr bis 4 Uhr) und ein Versammlungsverbot für Gruppen über fünf Personen.

Der internationale Flughafen in Rangun ist für humanitäre Flüge sowie für Frachtflüge geöffnet. Nach vorliegenden Informationen ist die Ausreise mit verschiedenen Fluglinien, zumeist nach Kuala Lumpur, gelegentlich auch nach Singapur, Bangkok oder Seoul mit Weiterflugmöglichkeiten nach Europa grundsätzlich möglich. Diese Flüge sind kommerziell buchbar. Die Fluggesellschaften müssen die Passagierlisten den myanmarischen Behörden mindestens zehn Tage vor dem Flug zur Genehmigung vorlegen. Mit Verzögerungen bei der Buchung sowie kurzfristigen Flugstornierungen oder -verschiebungen muss gerechnet werden.
  • Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Möglichkeiten zur baldigen kommerziellen Ausreise mit Flügen zu nutzen, solange diese noch verfügbar und buchbar sind.
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In fast allen Landesteilen kommt es seit dem Militärputsch verstärkt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen dem Militär und bewaffneten Milizen und zu Anschlägen.

Der Aufenthalt in den Grenzregionen ist nur mit besonderer Genehmigung gestattet.
  • Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Möglichkeiten zur Ausreise zu nutzen, solange kommerzielle Flüge noch verfügbar und buchbar sind.
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Rechtliche Besonderheiten

Kritik an den Machthabern wird seit der Machtergreifung durch das Militär grundsätzlich verfolgt und ausländische Besucher müssen damit rechnen, überwacht zu werden. Dies gilt auch für Äußerungen in den sozialen Medien. Politische Betätigung ist verboten. Ausländische Staatsangehörige sind bereits mehrfach wegen Verstößen gegen diese Bestimmungen inhaftiert und/oder ausgewiesen worden. In Einzelfällen wurden langjährige Haftstrafen verhängt.

Militärische Einrichtungen, Uniformierte sowie strategisch bedeutende Infrastruktureinrichtungen wie Brücken dürfen nicht fotografiert werden.

Die Verwendung von Drohnen auch an Urlaubsorten ohne besondere Genehmigung der myanmarischen Behörden ist verboten und kann zur Beschlagnahme der Drohnen und Verhaftung und Strafverfolgung führen. Insbesondere ist die Benutzung an oder über Militär- und Regierungsbehörden sowie religiösen Stätten als auch an touristischen Orten verboten.

Der Besitz schon geringer Mengen von Drogen, einschließlich so genannter „weicher Drogen“, wird mit langjährigen Haftstrafen bestraft, in besonders schweren Fällen kann die Todesstrafe verhängt werden.

Myanmarische Vorstellungen zur Sexualmoral unterscheiden sich teilweise deutlich von denen in Europa oder anderen Ländern der Region. Prostitution und der Besitz von pornographischen Materialien sind strafbar.

Bei sexuellem Missbrauch von Kindern drohen langjährige Haftstrafen. Darüber hinaus werden solche Straftaten auch in Deutschland verfolgt
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Sicherheit
Innenpolitische Lage

Am 1. Februar 2021 wurden landesweit hochrangige Mitglieder der Zivilregierung und der Zivilgesellschaft durch das Militär festgenommen. Das Militär hat die Macht übernommen und einen Ausnahmezustand angeordnet. Internet und gelegentlich auch Telefonverbindungen werden regelmäßig gestört. In mehreren Stadtteilen von Yangon und Mandalay gilt das Kriegsrecht. In jüngerer Zeit kommt es zunehmend auch zu massiven Unterbrechungen der Strom- und der Wasserversorgung.

In fast allen Landesteilen kommt es seit dem Militärputsch verstärkt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen dem Militär und bewaffneten Milizen und zu Anschlägen.

Der Aufenthalt in den Grenzregionen ist nur mit besonderer Genehmigung gestattet.
  • Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Möglichkeiten zur Ausreise zu nutzen, solange kommerzielle Flüge noch verfügbar und buchbar sind.
  • Suchen Sie einen sicheren Ort auf, wenn Sie noch vor Ort sind.
  • Meiden Sie Stadtteile, in denen das Kriegsrecht verhängt wurde, Demonstrationen und sonstige Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
Gesundheit
Impfschutz

Impfbestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als zwölf Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von einem Jahr eine Gelbfieberimpfung nachweisen.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis empfohlen.
  • Reisende sollten einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) mit Auffrischimpfungen alle zehn Jahre haben.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
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Reisewarnung Myanmar 08.04.2022 | Ausreiseempfehlung

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Myanmar
Stand 08.04.2022

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Machtübernahme)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Reiseinfos (Geld/Kreditkarten)
- Einreise/Zoll – Visum (e-visa)


Aktuelles
Vor Reisen nach Myanmar wird
derzeit gewarnt.
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, das Land zu verlassen.

Machtübernahme durch das Militär/Gewalttätige Auseinandersetzungen
Seit Februar 2021 wurden landesweit Politiker und Mitglieder der Zivilgesellschaft durch das Militär festgenommen. Das Militär hat die Macht übernommen und den Ausnahmezustand angeordnet. Das öffentliche Leben einschließlich des Banken- und Transportwesens sowie die medizinische und die Stromversorgung sind erheblich beeinträchtigt; es kommt zu Störungen des Internets und gelegentlich auch der Telefonverbindungen.

Einsätze der Sicherheitskräfte und Straßensperren sind an der Tagesordnung. Es kommt landesweit regelmäßig zu Sprengstoffanschlägen und gewalttätigen Auseinandersetzungen, auch mit Schusswaffengebrauch. Ziele sind militärische und staatliche Einrichtungen, aber auch öffentliche Einrichtungen wie Einkaufszentren oder Banken. Eine weitere Verschärfung der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden.
In Teilen von Rangun (Yangon) und Mandalay hat das Militär das Kriegsrecht verhängt. Es bestehen nächtliche Ausgangssperren in Rangun (Mitternacht bis 4 Uhr) und anderen Städten und Regionen (teils bereits ab 20 Uhr) und Versammlungsverbote.

Reisen im Land sollten auf dem Landweg grundsätzlich unterbleiben. Sofern Reisen auf dem Luftweg unbedingt notwendig sind, sollten diese nur in als vorwiegend sicher geltende Städte und Regionen (u.a. Flughafen Thandwe in der Nähe von Ngapali, Flughafen Heho nahe der Stadt Kalaw sowie den Inle-See) erfolgen.

Der internationale Flughafen in Rangun ist für humanitäre Flüge und für Frachtflüge geöffnet. Nach vorliegenden Informationen ist die Ausreise mit verschiedenen Fluglinien, zumeist nach Kuala Lumpur, gelegentlich auch nach Singapur, Bangkok oder Seoul mit Weiterflugmöglichkeiten nach Europa grundsätzlich möglich. Diese Flüge sind kommerziell buchbar. Die Fluggesellschaften müssen die Passagierlisten den myanmarischen Behörden ca. zehn Tage vor dem Flug zur Genehmigung vorlegen. Mit Verzögerungen bei der Buchung sowie kurzfristigen Flugstornierungen oder -verschiebungen muss gerechnet werden. Gemäß Ankündigung der verantwortlichen Stellen sollen ab dem 17. April 2022 wieder internationale kommerzielle Linienflüge nach Myanmar zugelassen werden.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung.
  • Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, das Land zu verlassen.
  • Halten Sie sich stets an sicheren Orten auf und bleiben Sie möglichst zuhause.
  • Meiden Sie Stadtteile, in denen das Kriegsrecht verhängt wurde, Demonstrationen und sonstige Menschenansammlungen weiträumig.
  • Fassen Sie verdächtige Gegenstände nicht an und entfernen Sie sich bei Sprengstoffanschlägen oder gewalttätigen Auseinandersetzungen umgehend vom Ort des Geschehens.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
  • Halten Sie sich an Ausgangssperren und Versammlungsverbote.
Sicherheit
Innenpolitische Lage

Am 1. Februar 2021 wurden landesweit hochrangige Mitglieder der Zivilregierung und der Zivilgesellschaft durch das Militär festgenommen. Das Militär hat die Macht übernommen und einen Ausnahmezustand angeordnet. Internet und gelegentlich auch Telefonverbindungen werden regelmäßig gestört. In mehreren Stadtteilen von Yangon und Mandalay gilt das Kriegsrecht. In jüngerer Zeit kommt es zunehmend zu massiven Unterbrechungen der Strom- und Wasserversorgung.

In fast allen Landesteilen kommt es seit dem Militärputsch verstärkt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen dem Militär und bewaffneten Milizen und zu Anschlägen.

Der Aufenthalt in den Grenzregionen ist nur mit besonderer Genehmigung gestattet.
  • Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, das Land zu verlassen.
  • Halten Sie sich an sicheren Orten auf und bleiben Sie möglichst zuhause.
  • Meiden Sie Stadtteile, in denen das Kriegsrecht verhängt wurde, Demonstrationen und sonstige Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
Reiseinfos
Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der Kyat (MMK). In Ausnahmefällen können bestimmte Leistungen (u.a. Hotels, Inlandsflüge, Zug- und Schiffsfahrscheine, Eintrittsgebühren) von Reisenden nur in USD bezahlt werden.

Kreditkarten werden zunehmend anerkannt, allerdings mit z.T. hohen Gebühren. Barabhebungen mit Bank- oder Kreditkarten sind grundsätzlich an zahlreichen Geldautomaten landesweit möglich. Seit dem Militärputsch am 1. Februar 2021 ist das Bankwesen sehr eingeschränkt, viele Geldautomaten werden nicht befüllt. Vor den aktiven Geldautomaten bilden sich schon früh morgens lange Schlangen. Viele Zahlungen müssen mit Bargeld geleistet werden. Abgenutzte, beschädigte, stark geknickte, ältere oder verschmutzte USD-Noten werden nicht akzeptiert. Es wird empfohlen, nur neue, unbeschädigte und glatte Dollarnoten mitzuführen.

Neuwertige Scheine des Euro werden zunehmend in Rangun zum Umtausch akzeptiert. Der Geldumtausch sollte in den Wechselstuben stattfinden.
  • Nehmen Sie ausreichend Barmittel, vorzugsweise in USD, mit.
  • Tauschen Sie kein Geld bei Straßenhändlern.
Einreise und Zoll
e-Visa

Das Verfahren zum „e-Visum“ war aufgrund der Ausbreitung der Erkrankung COVID-19 ausgesetzt, soll aber mit Aufnahme des kommerziellen internationalen Flugverkehrs wieder aufgenommen werden. Weitere Informationen erteilen die Behörden von Myanmar.
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Reisewarnung Myanmar 17.05.2022 | Ausreiseempfehlung

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Myanmar
Stand 17.05.2022

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Machtübernahme)


Aktuelles
Vor Reisen nach Myanmar wird
derzeit gewarnt.
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, das Land zu verlassen.

Machtübernahme durch das Militär/Gewalttätige Auseinandersetzungen
Seit Februar 2021 wurden landesweit Politiker und Mitglieder der Zivilgesellschaft durch das Militär festgenommen. Das Militär hat die Macht übernommen und den Ausnahmezustand angeordnet. Das öffentliche Leben einschließlich des Banken- und Transportwesens sowie die medizinische und die Stromversorgung sind erheblich beeinträchtigt; es kommt zu Störungen des Internets und gelegentlich auch der Telefonverbindungen.

Einsätze der Sicherheitskräfte und Straßensperren sind an der Tagesordnung. Es kommt landesweit regelmäßig zu Sprengstoffanschlägen und gewalttätigen Auseinandersetzungen, auch mit Schusswaffengebrauch. Ziele sind militärische und staatliche Einrichtungen, aber auch öffentliche Einrichtungen wie Einkaufszentren oder Banken. Eine weitere Verschärfung der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden.
In Teilen von Rangun (Yangon) und Mandalay hat das Militär das Kriegsrecht verhängt. Es bestehen nächtliche Ausgangssperren in Rangun (Mitternacht bis 4 Uhr) und anderen Städten und Regionen (teils bereits ab 20 Uhr) und Versammlungsverbote.

Reisen im Land sollten auf dem Landweg grundsätzlich unterbleiben. Sofern Reisen auf dem Luftweg unbedingt notwendig sind, sollten diese nur in als vorwiegend sicher geltende Städte und Regionen (u.a. Flughafen Thandwe in der Nähe von Ngapali, Flughafen Heho nahe der Stadt Kalaw sowie den Inle-See) erfolgen.

Der internationale Flughafen in Rangun ist für internationale kommerzielle Flüge geöffnet. Nach vorliegenden Informationen ist die Ein- und Ausreise nur mit wenigen Fluglinien, zumeist nach Kuala Lumpur, gelegentlich auch nach Singapur, Bangkok, Dubai oder Seoul mit Weiterflugmöglichkeiten nach Europa grundsätzlich möglich. Die Fluggesellschaften müssen die Passagierlisten den myanmarischen Behörden ca. zehn Tage vor dem Flug zur Genehmigung vorlegen. Mit Verzögerungen bei der Buchung sowie kurzfristigen Flugstornierungen oder -verschiebungen muss gerechnet werden.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung.
  • Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, das Land zu verlassen.
  • Halten Sie sich stets an sicheren Orten auf und bleiben Sie möglichst zuhause.
  • Meiden Sie Stadtteile, in denen das Kriegsrecht verhängt wurde, Demonstrationen und sonstige Menschenansammlungen weiträumig.
  • Fassen Sie verdächtige Gegenstände nicht an und entfernen Sie sich bei Sprengstoffanschlägen oder gewalttätigen Auseinandersetzungen umgehend vom Ort des Geschehens.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
  • Halten Sie sich an Ausgangssperren und Versammlungsverbote.
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Reisewarnung Myanmar 17.06.2022 | Ausreiseempfehlung

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Myanmar
Stand 17.06.2022

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Machtübernahme durch das Militär)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr, rechtliche Besonderheiten, Geld/Kreditkarten)


Aktuelles
Vor Reisen nach Myanmar wird
derzeit gewarnt.
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, das Land zu verlassen.

Machtübernahme durch das Militär/Gewalttätige Auseinandersetzungen
Seit Februar 2021 wurden landesweit Politiker und Mitglieder der Zivilgesellschaft durch das Militär festgenommen. Das Militär hat die Macht übernommen und den Ausnahmezustand angeordnet. Das öffentliche Leben einschließlich des Banken- und Transportwesens sowie die medizinische und die Stromversorgung sind erheblich beeinträchtigt; es kommt zu Störungen des Internets und gelegentlich auch der Telefonverbindungen.

Einsätze der Sicherheitskräfte und Straßensperren sind an der Tagesordnung. Es kommt landesweit regelmäßig zu Sprengstoffanschlägen und gewalttätigen Auseinandersetzungen, auch mit Schusswaffengebrauch. Ziele sind militärische und staatliche Einrichtungen, aber auch öffentliche Einrichtungen wie Einkaufszentren oder Banken. Eine weitere Verschärfung der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden.
In Teilen von Rangun (Yangon) und Mandalay hat das Militär das Kriegsrecht verhängt. Es bestehen nächtliche Ausgangssperren in Rangun (Mitternacht bis 4 Uhr) und anderen Städten und Regionen (teils bereits ab 20 Uhr) und Versammlungsverbote.

Reisen im Land sollten auf dem Landweg grundsätzlich unterbleiben. Sofern Reisen auf dem Luftweg unbedingt notwendig sind, sollten diese nur in als vorwiegend sicher geltende Städte und Regionen (u.a. Flughafen Thandwe in der Nähe von Ngapali, Flughafen Heho nahe der Stadt Kalaw sowie den Inle-See) erfolgen.

Der internationale Flughafen in Rangun ist für internationale kommerzielle Flüge geöffnet. Nach vorliegenden Informationen ist die Ein- und Ausreise nur mit wenigen Fluglinien, zumeist nach Bangkok und Kuala Lumpur, gelegentlich auch nach Singapur, Dubai oder Seoul mit Weiterflugmöglichkeiten nach Europa grundsätzlich möglich. Die Fluggesellschaften müssen die Passagierlisten den myanmarischen Behörden ca. eine Woche vor dem Flug zur Genehmigung vorlegen. Mit Verzögerungen bei der Buchung sowie kurzfristigen Flugstornierungen oder -verschiebungen muss gerechnet werden.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung.
  • Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, das Land zu verlassen.
  • Halten Sie sich stets an sicheren Orten auf und bleiben Sie möglichst zuhause.
  • Meiden Sie Stadtteile, in denen das Kriegsrecht verhängt wurde, Demonstrationen und sonstige Menschenansammlungen weiträumig.
  • Fassen Sie verdächtige Gegenstände nicht an und entfernen Sie sich bei Sprengstoffanschlägen oder gewalttätigen Auseinandersetzungen umgehend vom Ort des Geschehens.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
  • Halten Sie sich an Ausgangssperren und Versammlungsverbote.
Sicherheit
Innenpolitische Lage

Am 1. Februar 2021 wurden landesweit hochrangige Mitglieder der Zivilregierung und der Zivilgesellschaft durch das Militär festgenommen. Das Militär hat die Macht übernommen und einen Ausnahmezustand angeordnet. Internet und gelegentlich auch Telefonverbindungen werden regelmäßig gestört. In mehreren Stadtteilen von Yangon und Mandalay gilt das Kriegsrecht. Regelmäßig kommt es zu substantiellen Unterbrechungen der Strom- und Wasserversorgung.

In fast allen Landesteilen kommt es seit dem Militärputsch verstärkt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen dem Militär und bewaffneten Milizen und zu Anschlägen.

Der Aufenthalt in den Grenzregionen ist nur mit besonderer Genehmigung gestattet.
  • Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, das Land zu verlassen.
  • Halten Sie sich an sicheren Orten auf und bleiben Sie möglichst zuhause.
  • Meiden Sie Stadtteile, in denen das Kriegsrecht verhängt wurde, Demonstrationen und sonstige Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

Die Verkehrswege sind stark beeinträchtigt, siehe Aktuelles.

Es gibt ein Inlandsflugnetz, Eisenbahnen, Busverbindungen und Taxis. In öffentlichen Verkehrsmitteln sowie an Bushaltestellen kommt es im Nachgang zum Militärputsch immer wieder zu Sprengstoffanschlägen. Die Sicherheit des zivilen Flugverkehrs innerhalb Myanmars kann im Einzelfall durch veraltetes bzw. mangelhaft gewartetes Fluggerät lokaler Luftverkehrsgesellschaften beeinträchtigt sein.

Während des Monsuns kann es im ganzen Land zu Unterbrechungen der Verkehrsverbindungen kommen. Insbesondere Landstraßen im Gebirge oder in der Nähe von Flussläufen, aber auch Bahnverbindungen können tagelang unpassierbar sein.

Der schlechte Straßenzustand und das unvorhersehbare Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer bilden ein erhebliches Unfallrisiko, das bei Dunkelheit noch erhöht wird.

Straßensperren der Polizei, des Militärs und anderer Behörden sind u.a. an Ortsein- und ausgängen und auf den Überlandstraßen an der Tagesordnung.

Hotels und Gästehäuser müssen der Polizei die Passdaten ihrer Übernachtungsgäste zur Verfügung stellen. Reisende sind deshalb verpflichtet, ihren Reisepass ständig bei sich zu führen.
  • Bitte beachten Sie, dass auch bei Inlandsflügen Passkontrollen stattfinden können.
  • Fertigen Sie zusätzlich eine Passkopie und bewahren Sie diese getrennt vom Original auf.
Rechtliche Besonderheiten
Kritik an den Machthabern wird seit der Machtergreifung durch das Militär grundsätzlich verfolgt. Ausländische Besucher müssen damit rechnen, überwacht zu werden. Dies gilt auch für Äußerungen in den sozialen Medien. Politische Betätigung ist verboten. Ausländische Staatsangehörige sind bereits mehrfach wegen Verstößen gegen diese Bestimmungen inhaftiert und/oder ausgewiesen worden. In Einzelfällen wurden langjährige Haftstrafen verhängt.

Militärische Einrichtungen, Uniformierte und strategisch bedeutende Infrastruktureinrichtungen wie Brücken dürfen nicht fotografiert werden.

Die Verwendung von Drohnen (auch an Urlaubsorten) ohne besondere Genehmigung der myanmarischen Behörden ist verboten und kann zur Beschlagnahmung der Drohnen und Verhaftung und Strafverfolgung führen. Insbesondere ist die Benutzung an oder über Militär- und Regierungsbehörden sowie religiösen Stätten und an touristischen Orten verboten.

Der Besitz schon geringer Mengen von Drogen (auch im Transitbereich von Flughäfen), einschließlich so genannter „weicher Drogen“, wird mit langjährigen Haftstrafen bestraft; in besonders schweren Fällen kann die Todesstrafe verhängt werden.

Myanmarische Vorstellungen zur Sexualmoral unterscheiden sich teilweise deutlich von denen in Europa oder anderen Ländern der Region. Prostitution und der Besitz von pornographischem Material sind strafbar.

Bei sexuellem Missbrauch von Kindern drohen langjährige Haftstrafen. Darüber hinaus werden solche Straftaten auch in Deutschland verfolgt.

Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der Kyat (MMK). Alle Inlandszahlungen sind derzeit gemäß Anweisungen der Militärregierung ausschließlich in MMK zu leisten.

Kreditkarten (zumindest Mastercard und Visa) werden oft akzeptiert, allerdings mit z.T. hohen Gebühren. Barabhebungen mit Bank- oder Kreditkarten sind seit dem Militärputsch am 1. Februar 2021 kaum noch möglich. Das Bankwesen ist sehr eingeschränkt. Abgenutzte, beschädigte, stark geknickte, ältere oder verschmutzte US-Dollar-Noten werden nicht akzeptiert. Es wird empfohlen bei der Einreise nur neue, unbeschädigte und glatte Dollarnoten mitzuführen, die in Wechselstuben in Landeswährung getauscht werden können (Achtung: Rücktausch in Dollar oder Euro ist derzeit zumeist nicht möglich!). Weitere Einschränkungen und neue Regelungen im Bankwesen und Geldverkehr können jederzeit sehr kurzfristig erfolgen.

Neuwertige Scheine des Euro werden zunehmend in Rangun zum Umtausch akzeptiert. Der Geldumtausch sollte in offiziellen Wechselstuben stattfinden.
  • Nehmen Sie ausreichend Barmittel, vorzugsweise in USD, mit.
  • Tauschen Sie kein Geld bei Straßenhändlern.
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Reisewarnung Myanmar 27.07.2022 | Ausreiseempfehlung

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Myanmar
Stand 27.07.2022

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Terrorismus)
- Reiseinfos (Rechtliche Besonderheiten)


Sicherheit
Terrorismus

Politisch motivierte Gewalttaten seitens des Militärs und der Opposition haben seit dem Militärputsch am 1. Februar 2021 zugenommen. Immer wieder werden in Myanmar Sprengstoffanschläge verübt, bei denen es auch zu Toten und Verletzten kommt.
  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis-
Reiseinfos
Rechtliche Besonderheiten

Kritik an den Machthabern wird seit der Machtergreifung durch das Militär grundsätzlich verfolgt. Ausländische Besucher müssen damit rechnen, überwacht zu werden. Dies gilt auch für Äußerungen in den sozialen Medien. Politische Betätigung ist verboten. Ausländische Staatsangehörige sind bereits mehrfach wegen Verstößen gegen diese Bestimmungen inhaftiert und/oder ausgewiesen worden. In Einzelfällen wurden langjährige Haftstrafen verhängt.

Militärische Einrichtungen, Uniformierte und strategisch bedeutende Infrastruktureinrichtungen wie Brücken dürfen nicht fotografiert werden. Die Verwendung von Drohnen (auch an Urlaubsorten) ohne besondere Genehmigung der myanmarischen Behörden ist verboten und kann zur Beschlagnahmung der Drohnen und Verhaftung und Strafverfolgung führen. Insbesondere ist die Benutzung an oder über Militär- und Regierungsbehörden sowie religiösen Stätten und an touristischen Orten verboten.

Es kommt in Myanmar regelmäßig zu Verhaftungen, auch aufgrund aus Sicht der Betroffenen geringfügiger Vergehen wie der Nutzung von VPN oder bestimmter, durch das Militär als verdächtig eingestufter Apps. Hiervon können auch Ausländer betroffen sein.

Bei verschiedenen Vergehen kann die Todesstrafe verhängt werden. Das Militär hat im Juli 2022 zum ersten Mal seit über 30 Jahren Todesurteile vollstreckt.

Der Besitz schon geringer Mengen von Drogen (auch im Transitbereich von Flughäfen), einschließlich so genannter „weicher Drogen“, wird mit langjährigen Haftstrafen bestraft; in besonders schweren Fällen kann die Todesstrafe verhängt werden.

Myanmarische Vorstellungen zur Sexualmoral unterscheiden sich teilweise deutlich von denen in Europa oder anderen Ländern der Region. Prostitution und der Besitz von pornographischem Material sind strafbar.

Bei sexuellem Missbrauch von Kindern drohen langjährige Haftstrafen. Darüber hinaus werden solche Straftaten auch in Deutschland verfolgt.
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Reisewarnung Myanmar 31.08.2022 | Ausreiseempfehlung

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Myanmar
Stand 31.08.2022

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Machtübernahme durch das Militär/Gewalttätige Auseinandersetzungen)
- Reiseinfos (Rechtliche Besonderheiten)


Aktuelles
Machtübernahme durch das Militär/Gewalttätige Auseinandersetzungen

Seit Februar 2021 werden landesweit Politiker und Mitglieder der Zivilgesellschaft durch das Militär festgenommen. Es kam vereinzelt auch zu willkürlichen Verhaftungen ausländischer Staatsangehöriger. Das Militär hat die Macht übernommen und den Ausnahmezustand angeordnet. Das öffentliche Leben einschließlich des Banken- und Transportwesens sowie die medizinische und die Stromversorgung sind erheblich beeinträchtigt; es kommt zu Störungen des Internets und gelegentlich auch der Telefonverbindungen.

Einsätze der Sicherheitskräfte und Straßensperren sind an der Tagesordnung. Es kommt landesweit regelmäßig zu Sprengstoffanschlägen und gewalttätigen Auseinandersetzungen, auch mit Schusswaffengebrauch. Ziele sind militärische und staatliche Einrichtungen, aber auch öffentliche Einrichtungen wie Einkaufszentren oder Banken. Eine weitere Verschärfung der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden.
In Teilen von Rangun (Yangon) und Mandalay hat das Militär das Kriegsrecht verhängt. Es bestehen nächtliche Ausgangssperren in Rangun (Mitternacht bis 4 Uhr) und anderen Städten und Regionen (teils bereits ab 20 Uhr) und Versammlungsverbote.

Reisen im Land sollten auf dem Landweg grundsätzlich unterbleiben. Sofern Reisen auf dem Luftweg unbedingt notwendig sind, sollten diese nur in als vorwiegend sicher geltende Städte und Regionen (u.a. Flughafen Thandwe in der Nähe von Ngapali, Flughafen Heho nahe der Stadt Kalaw sowie den Inle-See) erfolgen.

Der internationale Flughafen in Rangun ist für internationale kommerzielle Flüge geöffnet. Nach vorliegenden Informationen ist die Ein- und Ausreise nur mit wenigen Fluglinien, zumeist nach Bangkok und Kuala Lumpur, gelegentlich auch nach Singapur, Dubai oder Seoul mit Weiterflugmöglichkeiten nach Europa grundsätzlich möglich. Die Fluggesellschaften müssen die Passagierlisten den myanmarischen Behörden ca. eine Woche vor dem Flug zur Genehmigung vorlegen. Mit Verzögerungen bei der Buchung sowie kurzfristigen Flugstornierungen oder -verschiebungen muss gerechnet werden.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung.
  • Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, das Land zu verlassen.
  • Halten Sie sich stets an sicheren Orten auf und bleiben Sie möglichst zuhause.
  • Meiden Sie Stadtteile, in denen das Kriegsrecht verhängt wurde, Demonstrationen und sonstige Menschenansammlungen weiträumig.
  • Fassen Sie verdächtige Gegenstände nicht an und entfernen Sie sich bei Sprengstoffanschlägen oder gewalttätigen Auseinandersetzungen umgehend vom Ort des Geschehens.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
  • Halten Sie sich an Ausgangssperren und Versammlungsverbote.
Reiseinfos
Rechtliche Besonderheiten

Kritik an den Machthabern wird seit der Machtergreifung durch das Militär grundsätzlich verfolgt. Ausländische Besucher müssen damit rechnen, überwacht zu werden. Dies gilt auch für Äußerungen in den sozialen Medien. Politische Betätigung ist verboten. Ausländische Staatsangehörige sind bereits mehrfach wegen Verstößen gegen diese Bestimmungen inhaftiert und/oder ausgewiesen worden. In Einzelfällen wurden langjährige Haftstrafen verhängt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Staatsangehörige von Staaten wie Deutschland, die sich eindeutig gegen die Machtergreifung durch das Militär positioniert haben, in Zukunft aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit Ziel willkürlicher Verhaftung oder Ausweisung/Abschiebungen werden.

Militärische Einrichtungen, Uniformierte und strategisch bedeutende Infrastruktureinrichtungen wie Brücken dürfen nicht fotografiert werden. Die Verwendung von Drohnen (auch an Urlaubsorten) ohne besondere Genehmigung der myanmarischen Behörden ist verboten und kann zur Beschlagnahmung der Drohnen und Verhaftung und Strafverfolgung führen. Insbesondere ist die Benutzung an oder über Militär- und Regierungsbehörden sowie religiösen Stätten und an touristischen Orten verboten.

Es kommt in Myanmar regelmäßig zu Verhaftungen, auch aufgrund aus Sicht der Betroffenen geringfügiger Vergehen wie der Nutzung von VPN oder bestimmter, durch das Militär als verdächtig eingestufter Apps. Hiervon können auch Ausländer betroffen sein.

Bei verschiedenen Vergehen kann die Todesstrafe verhängt werden. Das Militär hat im Juli 2022 zum ersten Mal seit über 30 Jahren Todesurteile vollstreckt.

Der Besitz schon geringer Mengen von Drogen (auch im Transitbereich von Flughäfen), einschließlich so genannter „weicher Drogen“, wird mit langjährigen Haftstrafen bestraft; in besonders schweren Fällen kann die Todesstrafe verhängt werden.

Myanmarische Vorstellungen zur Sexualmoral unterscheiden sich teilweise deutlich von denen in Europa oder anderen Ländern der Region. Prostitution und der Besitz von pornographischem Material sind strafbar.

Bei sexuellem Missbrauch von Kindern drohen langjährige Haftstrafen. Darüber hinaus werden solche Straftaten auch in Deutschland verfolgt.
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Reisewarnung Myanmar 28.12.2022 | Ausreiseempfehlung

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Myanmar
Stand 28.12.2022

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Machtübernahme durch das Militär)
- Sicherheit (Terrorismus)
- Reiseinfos (Geld/Kreditkarten)


Aktuelles
Machtübernahme durch das Militär/Gewalttätige Auseinandersetzungen

Das Militär hat im Februar 2021 die Macht übernommen und den Ausnahmezustand angeordnet. Seitdem werden landesweit Politiker und viele Mitglieder der Zivilgesellschaft verfolgt und festgenommen. Es kam auch zu willkürlichen Verhaftungen ausländischer Staatsangehöriger. Das öffentliche Leben einschließlich des Banken- und Transportwesens sowie die medizinische und die Stromversorgung sind weiterhin erheblich beeinträchtigt; es kommt zu Störungen des Internets und gelegentlich auch der Telefonverbindungen.

Einsätze der Sicherheitskräfte und Straßensperren sind an der Tagesordnung. Es kommt landesweit regelmäßig zu Sprengstoffanschlägen und gewalttätigen Auseinandersetzungen, auch mit Schusswaffengebrauch. Ziele sind oft militärische und staatliche Institutionen, aber auch öffentliche Einrichtungen wie Einkaufszentren oder Banken sowie Personenbusse oder -fähren. Restaurants, Hotels oder Geschäfte, deren Eigentümern Nähe zu den militärischen Machthabern nachgesagt wird („Cronies“), gelten ebenfalls als gefährdet. Eine weitere Verschärfung der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden, auch in zeitlichem Zusammenhang mit nationalen Feiertagen.
In Teilen von Rangun (Yangon) und Mandalay hat das Militär das Kriegsrecht verhängt. Es bestehen nächtliche Ausgangssperren in Rangun (Mitternacht bis 4 Uhr) und anderen Städten und Regionen (teils bereits ab 20 Uhr) und Versammlungsverbote. Reisen im Land sollten auf dem Landweg grundsätzlich unterbleiben. Sofern Reisen auf dem Luftweg unbedingt notwendig sind, sollten diese nur in als vorwiegend sicher geltende Städte und Regionen (u.a. Flughafen Thandwe in der Nähe von Ngapali, Flughafen Heho nahe der Stadt Kalaw sowie den Inle-See) erfolgen.

Der internationale Flughafen in Rangun ist für internationale kommerzielle Flüge geöffnet. Nach vorliegenden Informationen ist die Ein- und Ausreise nur mit wenigen Fluglinien, zumeist nach Bangkok und Kuala Lumpur, gelegentlich auch nach Singapur, Dubai oder Seoul mit Weiterflugmöglichkeiten nach Europa grundsätzlich möglich. Die Fluggesellschaften müssen die Passagierlisten den myanmarischen Behörden ca. eine Woche vor dem Flug zur Genehmigung vorlegen. Mit Verzögerungen bei der Buchung sowie kurzfristigen Flugstornierungen oder -verschiebungen muss gerechnet werden.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung.
  • Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, das Land zu verlassen.
  • Halten Sie sich stets an sicheren Orten auf und bleiben Sie möglichst zuhause.
  • Meiden Sie Stadtteile, in denen das Kriegsrecht verhängt wurde, Demonstrationen und sonstige Menschenansammlungen weiträumig.
  • Fassen Sie verdächtige Gegenstände nicht an und entfernen Sie sich bei Sprengstoffanschlägen oder gewalttätigen Auseinandersetzungen umgehend vom Ort des Geschehens.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
  • Halten Sie sich an Ausgangssperren und Versammlungsverbote.
Sicherheit
Terrorismus

Politisch motivierte Gewalttaten seitens des Militärs und der Opposition haben seit dem Militärputsch am 1. Februar 2021 stark zugenommen. Immer wieder werden in Myanmar Sprengstoffanschläge verübt, bei denen es auch zu Toten und Verletzten kommt.
  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Reiseinofs
Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der Kyat (MMK), der in jüngerer Zeit von einem recht starken Wertverfall betroffen ist. Es gibt mittlerweile einen offiziellen und daneben inoffizielle Wechselkurse zu harten Währungen wie USD und EUR. Inlandszahlungen sind derzeit gemäß Anweisungen der Militärregierung zwar ausschließlich in MMK zu leisten, Hotels, Fluggesellschaften und sonstige Dienstleister sowie nicht zuletzt staatliche Stellen wie Immigrationsbehörden bestehen häufig auf einer Zahlung in USD.

Kreditkarten (zumindest Mastercard und Visa) werden oft akzeptiert, allerdings mit z.T. hohen Gebühren. Barabhebungen mit Bank- oder Kreditkarten sind seit dem Militärputsch am 1. Februar 2021 kaum noch möglich. Das Bankwesen ist sehr eingeschränkt. Abgenutzte, beschädigte, stark geknickte, ältere oder verschmutzte USD-Noten werden nicht akzeptiert. Es wird empfohlen bei der Einreise nur neue, unbeschädigte und glatte Dollarnoten mitzuführen, die in Wechselstuben in Landeswährung getauscht werden können (Achtung: Rücktausch in USD oder EUR ist derzeit zumeist nicht möglich!). Weitere Einschränkungen und neue Regelungen im Bankwesen und Geldverkehr können jederzeit sehr kurzfristig erfolgen.

Neuwertige Scheine des Euro werden zunehmend in Rangun zum Umtausch akzeptiert. Der Geldumtausch sollte in offiziellen Wechselstuben stattfinden.

Geldanweisungen aus dem Ausland über die einschlägigen international operierenden Finanztransaktionsdienstleister scheinen wieder möglich. Auszahlungen erfolgen jedoch nur - zu oft ungünstigem Kurs - in MMK.
  • Nehmen Sie ausreichend Barmittel, vorzugsweise in USD, mit.
  • Tauschen Sie kein Geld bei Straßenhändlern.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in Myanmar siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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