Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben: Somalia:
Stand 06.03.2009 (Unverändert gültig seit: 06.03.2009)
Reisewarnung
Vor Reisen nach Somalia und in die Gewässer vor Somalia wird eindringlich gewarnt.
Deutschen Staatsangehörigen wird dringend geraten, das Land zu verlassen. In ganz Somalia besteht für westliche Staatsangehörige ein sehr hohes Entführungsrisiko.
Im gesamten Golf von Aden (auch innerhalb jemenitischer Küstengewässer), vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten und in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe unverändert hoch und kann ein wirksamer Schutz nicht garantiert werden.
Die von der Europäischen Union durchgeführte Marineoperation ATALANTA umfasst ein Operationsgebiet von bis zu 500 Seemeilen vor den Küsten Somalias und der Nachbarländer. Ziel ist die Abschreckung, Verhütung und Bekämpfung von seeräuberischen Handlungen und bewaffneten Raubüberfällen vor der Küste Somalias. ATALANTA gilt primär dem Schutz der Nahrungsmittelhilfsschiffe des WFP für Somalia und von zivilen Schiffen.
Langsame Schiffe mit niedriger Bordwand sind für Piratenangriffe generell stärker gefährdet als schnelle Schiffe mit hoher Bordwand. Die EU-Mission ATALANTA bietet zivilen Schiffen eine Registrierung und einen durch Kriegsschiffe begleiteten ‚Gruppentransit’ durch gefährdete Gewässer an (www.mschoa.org). Seit Beginn der Mission ATALANTA hat es keine Angriffe auf Schiffe im begleiteten Transit gegeben. Allerdings bietet auch die Anwesenheit von Kriegsschiffen keine Garantie dafür, dass Schiffe nicht von Piraten angegriffen, beschossen oder gekapert werden.
Aktuelle Informationen zur Piraterielage gewährt das IMB Piracy Reporting Centre
www.icc-ccs.org
Reisende nach Somalia gehen ein sehr hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer (sei es gesundheitlichen, sei es kriminalitätsbedingten) Notlage fehlen weitgehend funktionierende staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten.
Die Deutsche Botschaft in Somalia ist geschlossen, die Gewährung konsularischen Schutzes ist nicht möglich. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Nairobi/Kenia (Tel. 00254-20-4262100, Fax: 00254-20-4262129), Mail: info@nairobi.diplo.de).
Die Sicherheitslage in Somalia ist sehr schlecht. Ausländische Staatsangehörige werden immer wieder Opfer von Entführungen und Mordanschlägen.
Die Zahl der Selbstmordattentate nimmt zu. Hiervon ist nicht mehr nur der Süden (einschließlich Großraum Mogadischu) betroffen: Ende Oktober 2008 sind bei koordinierten Bombenanschlägen in Hargeisa (Somaliland) und Bossasso (Puntland) zahlreiche Menschen zu Tode gekommen.
Besonders kritisch ist die Lage in Zentral- und Südsomalia, einschließlich Mogadischus und der beiden Shabelle-Regionen. Neben der Gefahr gezielter Mordanschläge auf Ausländer und Entführungen ist dort stets mit Anschlägen (ferngesteuerte Sprengsätze, Granatbeschuss u.ä.) und bewaffneten Auseinandersetzungen zu rechnen. Diese ziehen auch Unbeteiligte in großer Zahl in Mitleidenschaft.
Auch in Puntland (im Nordosten Somalias) sowie im umstrittenen Grenzgebiet zwischen Puntland und Somaliland (im Nordwesten Somalias) muss mit extremer Unsicherheit gerechnet werden. Zudem ist es in bzw. von Puntland aus jüngst zu mehreren Entführungen westlicher Staatsangehöriger und zu zahlreichen Schiffskaperungen gekommen. Im Sommer 2008 wurden zwei deutsche Staatsangehörige im Golf von Aden von Piraten entführt und für sieben Wochen in das zwischen Somaliland und Puntland umstrittene Gebiet verschleppt. Kurz darauf kam es zu einer weiteren Entführung deutscher Staatsangehöriger.
Reisen nach Somaliland sind ebenfalls gefährlich. Dies wurde Anfang 2008 durch die Entführung eines deutschen Staatsangehörigen in der zwischen Somaliland und Puntland umstrittenen Sanaag-Region und durch die Bombenanschläge vom 30.10.2008 erneut unterstrichen.
Die Sicherheitslage in ganz Somalia (dies gilt auch für Somaliland!) ist zudem durch eine sehr hohe Allgemeinkriminalität gekennzeichnet. Die Sicherheitskräfte sind nicht in der Lage, hiergegen nachhaltig vorzugehen.
Reisewarnung Somalia 16.02.2006 - 23.09.2013
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Reisewarnung Somalia 06.03.2009
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Reisewarnung Somalia 02.04.2009 | Ausreiseaufruf
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben: Somalia:
Stand 02.04.2009 (Unverändert gültig seit: 02.04.2009)
Reisewarnung
Vor Reisen nach Somalia und in die Gewässer vor Somalia wird eindringlich gewarnt.
Deutschen Staatsangehörigen wird dringend geraten, das Land zu verlassen. In ganz Somalia besteht für westliche Staatsangehörige ein sehr hohes Entführungsrisiko.
Im gesamten Golf von Aden (auch innerhalb jemenitischer Küstengewässer), vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten und in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Dies gilt auch für sehr weit von den somalischen Küsten entfernte Gebiete des Indischen Ozeans. Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe unverändert hoch und ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden.
Die von der Europäischen Union durchgeführte Marineoperation ATALANTA umfasst ein Operationsgebiet von bis zu 500 Seemeilen vor den Küsten Somalias und der Nachbarländer. Ziel ist die Abschreckung, Verhütung und Bekämpfung von seeräuberischen Handlungen und bewaffneten Raubüberfällen vor der Küste Somalias. ATALANTA gilt primär dem Schutz der Nahrungsmittelhilfsschiffe des WFP für Somalia und von zivilen Schiffen.
Langsame Schiffe mit niedriger Bordwand sind für Piratenangriffe generell stärker gefährdet als schnelle Schiffe mit hoher Bordwand. Die EU-Mission ATALANTA bietet zivilen Schiffen eine Registrierung und einen durch Kriegsschiffe begleiteten ‚Gruppentransit’ durch gefährdete Gewässer an (www.mschoa.org). Seit Beginn der Mission ATALANTA hat es keine Angriffe auf Schiffe im begleiteten Transit gegeben. Allerdings bietet auch die Anwesenheit von Kriegsschiffen keine Garantie dafür, dass Schiffe nicht von Piraten angegriffen, beschossen oder gekapert werden.
Aktuelle Informationen zur Piraterielage gewährt das IMB Piracy Reporting Centre
www.icc-ccs.org
Reisende nach Somalia gehen ein sehr hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer (sei es gesundheitlichen, sei es kriminalitätsbedingten) Notlage fehlen weitgehend funktionierende staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten.
Die Deutsche Botschaft in Somalia ist geschlossen, die Gewährung konsularischen Schutzes ist nicht möglich. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Nairobi/Kenia (Tel. 00254-20-4262100, Fax: 00254-20-4262129), Mail: info@nairobi.diplo.de).
Die Sicherheitslage in Somalia ist sehr schlecht. Ausländische Staatsangehörige werden immer wieder Opfer von Entführungen und Mordanschlägen.
Die Zahl der Selbstmordattentate nimmt zu. Hiervon ist nicht mehr nur der Süden (einschließlich Großraum Mogadischu) betroffen: Ende Oktober 2008 sind bei koordinierten Bombenanschlägen in Hargeisa (Somaliland) und Bossasso (Puntland) zahlreiche Menschen zu Tode gekommen.
Besonders kritisch ist die Lage in Zentral- und Südsomalia, einschließlich Mogadischus und der beiden Shabelle-Regionen. Neben der Gefahr gezielter Mordanschläge auf Ausländer und Entführungen ist dort stets mit Anschlägen (ferngesteuerte Sprengsätze, Granatbeschuss u.ä.) und bewaffneten Auseinandersetzungen zu rechnen. Diese ziehen auch Unbeteiligte in großer Zahl in Mitleidenschaft.
Auch in Puntland (im Nordosten Somalias) sowie im umstrittenen Grenzgebiet zwischen Puntland und Somaliland (im Nordwesten Somalias) muss mit extremer Unsicherheit gerechnet werden. Zudem ist es in bzw. von Puntland aus jüngst zu mehreren Entführungen westlicher Staatsangehöriger und zu zahlreichen Schiffskaperungen gekommen. Im Sommer 2008 wurden zwei deutsche Staatsangehörige im Golf von Aden von Piraten entführt und für sieben Wochen in das zwischen Somaliland und Puntland umstrittene Gebiet verschleppt. Kurz darauf kam es zu einer weiteren Entführung deutscher Staatsangehöriger.
Reisen nach Somaliland sind ebenfalls gefährlich. Dies wurde Anfang 2008 durch die Entführung eines deutschen Staatsangehörigen in der zwischen Somaliland und Puntland umstrittenen Sanaag-Region und durch die Bombenanschläge vom 30.10.2008 erneut unterstrichen.
Die Sicherheitslage in ganz Somalia (dies gilt auch für Somaliland!) ist zudem durch eine sehr hohe Allgemeinkriminalität gekennzeichnet. Die Sicherheitskräfte sind nicht in der Lage, hiergegen nachhaltig vorzugehen.
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Reisewarnung Somalia 08.04.2009 | Ausreiseaufruf
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben: Somalia:
Stand 08.04.2009 (Unverändert gültig seit: 08.04.2009)
Reisewarnung
Vor Reisen nach Somalia und in die Gewässer vor Somalia wird eindringlich gewarnt.
Deutschen Staatsangehörigen wird dringend geraten, das Land zu verlassen. In ganz Somalia besteht für westliche Staatsangehörige ein sehr hohes Entführungsrisiko.
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Inzwischen werden auch Schiffe tief im Indischen Ozean, um die Seychellen, Madagaskar und vor Kenia und Tansania angegriffen und gekapert.
Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe unverändert hoch und kann ein wirksamer Schutz nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter
www.mschoa.org dringend empfohlen.
Die von der Europäischen Union durchgeführte Marineoperation ATALANTA umfasst ein Operationsgebiet von bis zu 500 Seemeilen vor den Küsten Somalias und der Nachbarländer. Ziel ist die Abschreckung, Verhütung und Bekämpfung von seeräuberischen Handlungen und bewaffneten Raubüberfällen vor der Küste Somalias. ATALANTA gilt primär dem Schutz der Nahrungsmittelhilfsschiffe des WFP für Somalia und von zivilen Schiffen.
Langsame Schiffe mit niedriger Bordwand sind für Piratenangriffe generell stärker gefährdet als schnelle Schiffe mit hoher Bordwand. Die EU-Mission ATALANTA bietet zivilen Schiffen eine Registrierung und einen durch Kriegsschiffe begleiteten ‚Gruppentransit’ durch gefährdete Gewässer an (www.mschoa.org). Seit Beginn der Mission ATALANTA hat es keine Angriffe auf Schiffe im begleiteten Transit gegeben. Allerdings bietet auch die Anwesenheit von Kriegsschiffen keine Garantie dafür, dass Schiffe nicht von Piraten angegriffen, beschossen oder gekapert werden.
Aktuelle Informationen zur Piraterielage gewährt das IMB Piracy Reporting Centre
www.icc-ccs.org
Reisende nach Somalia gehen ein sehr hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer (sei es gesundheitlichen, sei es kriminalitätsbedingten) Notlage fehlen weitgehend funktionierende staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten.
Die Deutsche Botschaft in Somalia ist geschlossen, die Gewährung konsularischen Schutzes ist nicht möglich. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Nairobi/Kenia (Tel. 00254-20-4262100, Fax: 00254-20-4262129), Mail: info@nairobi.diplo.de).
Die Sicherheitslage in Somalia ist sehr schlecht. Ausländische Staatsangehörige werden immer wieder Opfer von Entführungen und Mordanschlägen.
Die Zahl der Selbstmordattentate nimmt zu. Hiervon ist nicht mehr nur der Süden (einschließlich Großraum Mogadischu) betroffen: Ende Oktober 2008 sind bei koordinierten Bombenanschlägen in Hargeisa (Somaliland) und Bossasso (Puntland) zahlreiche Menschen zu Tode gekommen.
Besonders kritisch ist die Lage in Zentral- und Südsomalia, einschließlich Mogadischus und der beiden Shabelle-Regionen. Neben der Gefahr gezielter Mordanschläge auf Ausländer und Entführungen ist dort stets mit Anschlägen (ferngesteuerte Sprengsätze, Granatbeschuss u.ä.) und bewaffneten Auseinandersetzungen zu rechnen. Diese ziehen auch Unbeteiligte in großer Zahl in Mitleidenschaft.
Auch in Puntland (im Nordosten Somalias) sowie im umstrittenen Grenzgebiet zwischen Puntland und Somaliland (im Nordwesten Somalias) muss mit extremer Unsicherheit gerechnet werden. Zudem ist es in bzw. von Puntland aus jüngst zu mehreren Entführungen westlicher Staatsangehöriger und zu zahlreichen Schiffskaperungen gekommen. Im Sommer 2008 wurden zwei deutsche Staatsangehörige im Golf von Aden von Piraten entführt und für sieben Wochen in das zwischen Somaliland und Puntland umstrittene Gebiet verschleppt. Kurz darauf kam es zu einer weiteren Entführung deutscher Staatsangehöriger.
Reisen nach Somaliland sind ebenfalls gefährlich. Dies wurde Anfang 2008 durch die Entführung eines deutschen Staatsangehörigen in der zwischen Somaliland und Puntland umstrittenen Sanaag-Region und durch die Bombenanschläge vom 30.10.2008 erneut unterstrichen.
Die Sicherheitslage in ganz Somalia (dies gilt auch für Somaliland!) ist zudem durch eine sehr hohe Allgemeinkriminalität gekennzeichnet. Die Sicherheitskräfte sind nicht in der Lage, hiergegen nachhaltig vorzugehen.
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Re: Reisewarnung Somalia 16.02.2006 - 23.09.2013
http://m.irinnews.orgIRIN hat geschrieben:SOMALIA: Hundreds flee inter-clan clashes in Somaliland
HARGEISA, 8 April 2009 (IRIN) - Hundreds of families in Somalia's self-declared republic of Somaliland have fled inter-clan fighting in the mid-west Satiile area in Gabiley region, officials said.
The fighting, the second flare-up in three months, started on 7 April after a group of men drove into Satiile settlement area and shot dead a local farmer and wounded his brother.
Ahmed-Bare Sa'id Kibar, a village elder in Satiile, said at least 200 families had fled from Xar-Makahiil, Dacawalay, Laaca, Maslayaha, Jaldhaabta and Satiile farmland settlements to Adado Dhaadheeray, Kalabaid. Some of the families had fled to Gabiley, the region's capital, he added.
Elabe Mohamoud Hufane, the deputy mayor of Dilla District in Awdal region, said: "We received reports mid-morning yesterday that a man, identified as Ahmed Yasin Kule, had been shot dead on his farm while his brother survived and managed to flee.
"We went there to calm the situation with the district police; we were told the men who shot dead Ahmed Yasin were from Elberdale area in the north, where a land-based conflict had started some time ago."
In late February, two men were shot dead following inter-clan fighting between the Reer Hared of Gabiley region and the Reer Nour of Awdal region. The conflict dates back to 1998 when the clans confronted each other over the war between the Somali National Movement (Somaliland's liberation organisation in 1981-1991) and the army, which was loyal to the late Mohamed Siyad Barre, then Somali president. At the time, the Reer Nour supported Barre while Reer Hared supported the liberation movement.
Over the past two decades, attempts to reconcile the two were made and a ceasefire agreed but the issue has since transformed into a land conflict, focusing on a farming development project founded by Sheikh Muhumed Rage in the late 1950s.
After the February clashes, a committee from Somaliland's upper house of parliament, the Guurti, toured the region. The committee was also in the area when the latest clashes erupted, according to Hufane.
"We met several dozen families fleeing to Dilla District, and we spoke to them urging them not to flee but they went ahead saying they feared for their security," Hufane said.
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Reisewarnung Somalia 10.12.2009 | Ausreiseaufruf
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben: Somalia:
Stand 10.12.2009 (Unverändert gültig seit: 10.12.2009)
Reisewarnung
Vor Reisen nach Somalia und in die Gewässer vor Somalia wird eindringlich gewarnt.
Deutschen Staatsangehörigen wird dringend geraten, das Land zu verlassen. In ganz Somalia besteht für westliche Staatsangehörige ein sehr hohes Entführungsrisiko.
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Inzwischen werden auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Jemen und Oman angegriffen und gekapert. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.
Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe unverändert hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter www.mschoa.org dringend empfohlen.
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Langsame Schiffe mit niedriger Bordwand sind für Piratenangriffe generell stärker gefährdet als schnelle Schiffe mit hoher Bordwand. Die EU-Mission ATALANTA bietet zivilen Schiffen eine Registrierung und einen durch Kriegsschiffe begleiteten ‚Gruppentransit’ durch gefährdete Gewässer an (www.mschoa.org). Seit Beginn der Mission ATALANTA hat es keine Angriffe auf Schiffe im begleiteten Transit gegeben. Allerdings bietet auch die Anwesenheit von Kriegsschiffen keine Garantie dafür, dass Schiffe nicht von Piraten angegriffen, beschossen oder gekapert werden.
Aktuelle Informationen zur Piraterielage gewährt das IMB Piracy Reporting Centre
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Reisende nach Somalia gehen ein sehr hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer (sei es gesundheitlichen, sei es kriminalitätsbedingten) Notlage fehlen weitgehend funktionierende staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten.
Die Deutsche Botschaft in Somalia ist geschlossen, die Gewährung konsularischen Schutzes ist nicht möglich. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Nairobi/Kenia (Tel. 00254-20-4262100, Fax: 00254-20-4262129), Mail: info@nairobi.diplo.de).
Die Sicherheitslage in Somalia ist sehr schlecht. Ausländische Staatsangehörige werden immer wieder Opfer von Entführungen und Mordanschlägen.
Die Zahl der Selbstmordattentate nimmt zu. Hiervon ist nicht mehr nur der Süden (einschließlich Großraum Mogadischu) betroffen: Ende Oktober 2008 sind bei koordinierten Bombenanschlägen in Hargeisa (Somaliland) und Bossasso (Puntland) zahlreiche Menschen zu Tode gekommen.
Besonders kritisch ist die Lage in Zentral- und Südsomalia, einschließlich Mogadischus und der beiden Shabelle-Regionen. Neben der Gefahr gezielter Mordanschläge auf Ausländer und Entführungen ist dort stets mit Anschlägen (ferngesteuerte Sprengsätze, Granatbeschuss u.ä.) und bewaffneten Auseinandersetzungen zu rechnen. Diese ziehen auch Unbeteiligte in großer Zahl in Mitleidenschaft.
Auch in Puntland (im Nordosten Somalias) sowie im umstrittenen Grenzgebiet zwischen Puntland und Somaliland (im Nordwesten Somalias) muss mit extremer Unsicherheit gerechnet werden. Zudem ist es in bzw. von Puntland aus jüngst zu mehreren Entführungen westlicher Staatsangehöriger und zu zahlreichen Schiffskaperungen gekommen. Im Sommer 2008 wurden zwei deutsche Staatsangehörige im Golf von Aden von Piraten entführt und für sieben Wochen in das zwischen Somaliland und Puntland umstrittene Gebiet verschleppt. Kurz darauf kam es zu einer weiteren Entführung deutscher Staatsangehöriger.
Reisen nach Somaliland sind ebenfalls gefährlich. Dies wurde Anfang 2008 durch die Entführung eines deutschen Staatsangehörigen in der zwischen Somaliland und Puntland umstrittenen Sanaag-Region und durch die Bombenanschläge vom 30.10.2008 erneut unterstrichen.
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Reisewarnung Somalia 09.06.2010
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Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Inzwischen werden auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Jemen und Oman angegriffen und gekapert. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.
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Aktuelle Informationen zur Piraterielage gewährt das IMB Piracy Reporting Centre www.icc-ccs.org
Reisende nach Somalia gehen ein sehr hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer (sei es gesundheitlichen, sei es kriminalitätsbedingten) Notlage fehlen weitgehend funktionierende staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten.
Die Deutsche Botschaft in Somalia ist geschlossen, die Gewährung konsularischen Schutzes ist nicht möglich. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Nairobi/Kenia, Tel. 00254-20-4262100, Fax: 00254-20-4262129, Mail: info@nairobi.diplo.de
Die Sicherheitslage in Somalia ist sehr schlecht. Ausländische Staatsangehörige werden immer wieder Opfer von Entführungen und Mordanschlägen.
Die Zahl der Selbstmordattentate nimmt zu. Hiervon ist nicht mehr nur der Süden (einschließlich Großraum Mogadischu) betroffen: Ende Oktober 2008 sind bei koordinierten Bombenanschlägen in Hargeisa (Somaliland) und Bossasso (Puntland) zahlreiche Menschen zu Tode gekommen. Erneute Anschläge nach ähnlichem Muster können keinesfalls ausgeschlossen werden.
Besonders kritisch ist die Lage in Zentral- und Südsomalia, einschließlich der Hauptstadt Mogadischu. Neben der Gefahr gezielter Mordanschläge auf Ausländer und Entführungen ist dort stets mit Anschlägen (ferngesteuerte Sprengsätze, Granatbeschuss u.ä.) und bewaffneten Auseinandersetzungen zu rechnen. Diese ziehen auch Unbeteiligte in großer Zahl in Mitleidenschaft.
Auch in Puntland (im Nordosten Somalias) sowie im umstrittenen Grenzgebiet zwischen Puntland und Somaliland (im Nordwesten Somalias) muss mit extremer Unsicherheit gerechnet werden. Zudem ist es in bzw. von Puntland aus mehrfach zu Entführungen westlicher Staatsangehöriger, zudem zu zahlreichen Schiffskaperungen gekommen. Im Sommer 2008 wurden zwei deutsche Staatsangehörige im Golf von Aden von Piraten entführt und für sieben Wochen in das zwischen Somaliland und Puntland umstrittene Gebiet verschleppt. Kurz darauf kam es zu einer weiteren Entführung deutscher Staatsangehöriger. In den letzten Monaten kam es zudem mehrfach zu gezielten Anschlägen auf puntländische Amtsträger.
Reisen nach Somaliland sind ebenfalls gefährlich. Dies wurde Anfang 2008 durch die Entführung eines deutschen Staatsangehörigen in der zwischen Somaliland und Puntland umstrittenen Sanaag-Region und durch die Bombenanschläge vom 30.10.2008 erneut unterstrichen.
Die Sicherheitslage in ganz Somalia (dies gilt eingeschränkt auch für Somaliland!) ist zudem durch eine sehr hohe Allgemeinkriminalität gekennzeichnet. Die Sicherheitskräfte sind nicht in der Lage, hiergegen nachhaltig vorzugehen.
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Reisewarnung Somalia 23.05.2012 | Ausreiseaufruf
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Stand 23.05.2012
(Unverändert gültig seit: 23.05.2012)
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Vor Reisen nach Somalia und in die Gewässer vor Somalia wird eindringlich gewarnt.
Deutschen Staatsangehörigen wird dringend geraten, das Land zu verlassen. In ganz Somalia besteht für westliche Staatsangehörige ein sehr hohes Entführungsrisiko.
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Inzwischen werden auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman angegriffen und gekapert. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.
Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe unverändert hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.mschoa.org dringend empfohlen.
Die von der Europäischen Union durchgeführte Marineoperation ATALANTA ist in einem Einsatzgebiet vor den Küsten Somalias und der Nachbarländer tätig. Ziel ist die Abschreckung, Verhütung und Bekämpfung von seeräuberischen Handlungen und bewaffneten Raubüberfällen vor der Küste Somalias. ATALANTA gilt primär dem Schutz der Nahrungsmittelhilfsschiffe des WFP für Somalia und von zivilen Schiffen.
Langsame Schiffe mit niedriger Bordwand sind für Piratenangriffe generell stärker gefährdet als schnelle Schiffe mit hoher Bordwand. Die EU-Mission ATALANTA bietet zivilen Schiffen eine Registrierung und einen durch Kriegsschiffe begleiteten ‚Gruppentransit’ durch gefährdete Gewässer an, siehe Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.mschoa.org
Seit Beginn der Mission ATALANTA hat es keine Angriffe auf Schiffe im begleiteten Transit gegeben. Allerdings bietet auch die Anwesenheit von Kriegsschiffen keine Garantie dafür, dass Schiffe nicht von Piraten angegriffen, beschossen oder gekapert werden.
Aktuelle Informationen zur Piraterielage gewährt das IMB Piracy Reporting Centre Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.icc-ccs.org
Reisende nach Somalia gehen ein sehr hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer (sei es gesundheitlichen, sei es kriminalitätsbedingten) Notlage fehlen weitgehend funktionierende staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten.
Die Deutsche Botschaft in Somalia ist geschlossen, die Gewährung konsularischen Schutzes ist nicht möglich. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Nairobi/Kenia, Tel. 00254-20-4262100, Fax: 00254-20-4262129, Mail: info@nairobi.diplo.de
Die Sicherheitslage in Somalia ist sehr schlecht. Ausländische Staatsangehörige werden immer wieder Opfer von Entführungen und Mordanschlägen.
Die Zahl der Selbstmordattentate hat in den letzten Jahren zugenommen. Hiervon ist nicht mehr nur der Süden (v.a. Großraum Mogadischu) betroffen: Ende Oktober 2008 sind bei koordinierten Bombenanschlägen in Hargeisa (Somaliland) und Bossasso (Puntland) zahlreiche Menschen zu Tode gekommen. Erneute Anschläge nach ähnlichem Muster können keinesfalls ausgeschlossen werden.
Besonders kritisch ist die Lage in Zentral- und Südsomalia, einschließlich der Hauptstadt Mogadischu. Neben der Gefahr gezielter Mordanschläge auf Ausländer und Entführungen ist dort stets mit Anschlägen (ferngesteuerte Sprengsätze, Granatbeschuss u.ä.) und bewaffneten Auseinandersetzungen zu rechnen. Diese ziehen regelmäßig auch Unbeteiligte in großer Zahl in Mitleidenschaft. Zudem finden in weiten Teilen Süd-/Zentralsomalias Kampfhandlungen zwischen den somalischen Bürgerkriegsparteien statt, in die auch dort operierende kenianische und äthiopische Kräfte involviert sind.
Auch in Puntland (im Nordosten Somalias) sowie im umstrittenen Grenzgebiet zwischen Puntland und Somaliland (im Nordwesten Somalias) muss mit extremer Unsicherheit gerechnet werden. Zudem ist es in bzw. von Puntland aus mehrfach zu Entführungen westlicher Staatsangehöriger, zudem zu zahlreichen Schiffskaperungen gekommen. Im Sommer 2008 wurden zwei deutsche Staatsangehörige im Golf von Aden von Piraten entführt und für sieben Wochen in das zwischen Somaliland und Puntland umstrittene Gebiet verschleppt. Kurz darauf kam es zu einer weiteren Entführung deutscher Staatsangehöriger. In den letzten Monaten kam es zudem mehrfach zu gezielten Anschlägen auf puntländische Amtsträger.
Reisen nach Somaliland sind ebenfalls gefährlich. Dies wurde Anfang 2008 durch die Entführung eines deutschen Staatsangehörigen in der zwischen Somaliland und Puntland umstrittenen Sanaag-Region und durch die Bombenanschläge vom 30.10.2008 erneut unterstrichen.
Die Sicherheitslage in ganz Somalia (dies gilt eingeschränkt auch für Somaliland!) ist zudem durch eine sehr hohe Allgemeinkriminalität gekennzeichnet. Die Sicherheitskräfte sind nicht in der Lage, hiergegen nachhaltig vorzugehen.
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Birgitt
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Somaliland - Ausländer sollen sofort das Land verlassen
Analog der Warnung in Benghazi:
27.01.2013 - BBC
Gruß
Birgitt
Britons urged to leave SomalilandAll British nationals in Somaliland should leave immediately because of "a specific threat to Westerners", the UK Foreign Office has said. It was already advising against travel to Somalia, including Somaliland, and now says any Britons in Somaliland despite its advice should leave. It says kidnapping "motivated by criminality or terrorism" remains a threat throughout Somalia.
27.01.2013 - BBC
Gruß
Birgitt
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Birgitt
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Reisewarnung Somalia 23.09.2013 | Ausreiseaufruf
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Somalia:
Stand 23.09.2013
(Unverändert gültig seit: 23.09.2013)
Letzte Änderung:
Reisewarnung
Reisewarnung
Vor Reisen nach Somalia und in die Gewässer vor Somalia wird eindringlich gewarnt.
Deutschen Staatsangehörigen wird dringend geraten, das Land zu verlassen. In ganz Somalia besteht für westliche Staatsangehörige ein sehr hohes Entführungsrisiko.
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.
Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe unverändert hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter www.mschoa.org dringend empfohlen.
Die von der Europäischen Union durchgeführte Marineoperation ATALANTA ist in einem Einsatzgebiet vor den Küsten Somalias und der Nachbarländer tätig. Ziel ist die Abschreckung, Verhütung und Bekämpfung von seeräuberischen Handlungen und bewaffneten Raubüberfällen vor der Küste Somalias. ATALANTA gilt primär dem Schutz der Nahrungsmittelhilfsschiffe des WFP für Somalia und von zivilen Schiffen.
Langsame Schiffe mit niedriger Bordwand sind für Piratenangriffe generell stärker gefährdet als schnelle Schiffe mit hoher Bordwand. Die EU-Mission ATALANTA bietet zivilen Schiffen eine Registrierung und einen durch Kriegsschiffe begleiteten ‚Gruppentransit’ durch gefährdete Gewässer an, siehe www.mschoa.org
Seit Beginn der Mission ATALANTA hat es keine Angriffe auf Schiffe im begleiteten Transit gegeben. Allerdings bietet auch die Anwesenheit von Kriegsschiffen keine Garantie dafür, dass Schiffe nicht von Piraten angegriffen, beschossen oder gekapert werden.
Aktuelle Informationen zur Piraterielage gewährt das IMB Piracy Reporting Centre www.icc-ccs.org
Reisende nach Somalia gehen ein sehr hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer (sei es gesundheitlichen, sei es kriminalitätsbedingten) Notlage fehlen weitgehend funktionierende staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten.
Die Deutsche Botschaft in Somalia ist geschlossen, die Gewährung konsularischen Schutzes ist nicht möglich. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Nairobi/Kenia, Tel. +254 20 4262100, Fax: +254 20 4262129, Mail: info@nairobi.diplo.de
Die Sicherheitslage in Somalia ist sehr schlecht. Ausländische Staatsangehörige werden immer wieder Opfer von Entführungen und Mordanschlägen.
Die Zahl der Selbstmordattentate hat in den letzten Jahren zugenommen. Hiervon ist nicht mehr nur der Süden (v.a. Großraum Mogadischu) betroffen: Ende Oktober 2008 sind bei koordinierten Bombenanschlägen in Hargeisa (Somaliland) und Bossasso (Puntland) zahlreiche Menschen zu Tode gekommen. Erneute Anschläge nach ähnlichem Muster können keinesfalls ausgeschlossen werden.
Besonders kritisch ist die Lage in Zentral- und Südsomalia, einschließlich der Hauptstadt Mogadischu. Dort kam es in den letzten Jahren immer wieder zu größeren Terroranschlägen (inklusive Selbstmordattentaten) mit zahlreichen Opfern. In und um Mogadischu haben Zahl und Intensität der Anschläge im Sommer 2013 eher zu- als abgenommen. Neben solchen breit angelegten Anschlägen ist auch mit gezielten Mordanschlägen auf Ausländer und Entführungen zu rechnen. Zudem finden in weiten Teilen Süd-/Zentralsomalias Kampfhandlungen zwischen den somalischen Bürgerkriegsparteien statt, in die auch dort operierende Kräfte der AU-Mission AMISOM sowie äthiopische Kräfte involviert sind.
Auch in Puntland (im Nordosten Somalias) sowie im umstrittenen Grenzgebiet zwischen Puntland und Somaliland (im Nordwesten Somalias) muss mit extremer Unsicherheit und Anschlägen bzw. mit Kampfhandlungen gerechnet werden.
Reisen nach Somaliland sind ebenfalls gefährlich. Größere Anschläge gab es dort zuletzt 2008. Erneute Anschläge können auch in Somaliland keinesfalls ausgeschlossen werden.
Die Sicherheitslage in ganz Somalia (dies gilt eingeschränkt auch für Somaliland!) ist zudem durch eine sehr hohe Allgemeinkriminalität gekennzeichnet. Die Sicherheitskräfte sind nicht in der Lage, hiergegen nachhaltig vorzugehen.
Gruß
Birgitt
MODERATOR-NOTE: Die Reisewarnung Somalia wurden seitens AA vollständig überarbeitet. Wir haben dazu einen neuen Thread gestartet: Reisewarnung Somalia ab 27.11.2013




