Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 12.09.2024

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 12.09.2024

Beitrag von Birgitt »

MODERATOR-NOTE:   Da die Reise-/Sicherheitshinweise für die Zentralafrikanische Republil seitens AA vollständig überarbeitet wurden, haben wir diesen neuen Thread gestartet. Die Hinweise vom 21.09.2005 - 05.02.2011 findet ihr unter: Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 21.09.2005 - 05.02.2011

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Zentralafrikanische Republik:
Stand 07.06.2011

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Angesichts nach wie vor hoher Sicherheitsrisiken und Kampfhandlungen in einigen Teilen des Landes rät das Auswärtige Amt von Reisen in die Zentralafrikanische Republik ab (ausgenommen Hauptstadt Bangui sowie das Naturschutzgebiet Dzanga-Sangha).

Reisen über Land
Reisen sind in der gesamten Zentralafrikanischen Republik mit erheblichen Risiken verbunden. Betroffen sind insbesondere der Nordwesten, Norden und Osten des Landes sowie die Gebiete an der Grenze zum Darfur. Überlandfahrten sollten im ganzen Land vermieden werden, da eine hohe Gefahr besteht, Opfer von Gewaltkriminalität (Straßenüberfälle) zu werden.
Reisen nach Bangui und in den Südwesten des Landes sowie in das Naturschutzgebiet Dzanga-Sangha von Bangui oder von Kamerun aus sind möglich; von Nachtfahrten sollte aber abgesehen werden. Außerdem sollte man sich bei Fahrten über Land zunächst vor Ort nach der aktuellen Lage erkundigen und im Hinblick auf Fahrzeugpannen möglichst in Gruppen mit mehreren Autos unterwegs sein. Von Spaziergängen in Bangui nach Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten. In Bangui besteht das Risiko von Gewaltkriminalität (Einbrüche und Überfälle), was u.a. auf die andauernden Stromausfälle zurückzuführen ist. Es wird daher davon abgeraten, sich nachts außerhalb des Stadtzentrums aufzuhalten. Aufgrund jüngster Ereignisse wird vorerst empfohlen, sich auch in den Abendstunden in den Stadtbezirken 3, 4, 5 und 6 nicht mehr im Freien aufzuhalten.
In der Hauptstadt Bangui sind der „Rocher de l'Artillerie“ am Ufer des Flusses Oubangui vor dem Hotel Oubangui sowie der sogenannte „Pantherhügel“ ("la Colline aux Panthères") militärisches Sperrgebiet und soll nur nach einer Genehmigung betreten werden.
Die Versorgung mit Kraftstoff ist nicht landesweit gewährleistet.

Allgemeine Reiseinformationen
Infrastruktur
Die Zentralafrikanische Republik gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und ist infrastrukturmäßig schlecht erschlossen. Der Lebensstandard der Bevölkerung ist äußerst niedrig. Es gibt außer dem Nationalpark Dzanga-Sangha bei Bayanga und den Chutes de Boali (90 km nördlich von Bangui auf der Strasse nach Kamerun) keine touristischen Angebote oder Infrastruktur.
In der Hauptstadt Bangui gibt es Übernachtungsmöglichkeiten. Versorgung und Unterbringung im Landesinneren ist aufgrund der Armut, der allgemein schlechten Versorgungslage und der fehlenden Infrastruktur schwierig oder sehr beschränkt.
Sprache
Die Verkehrssprache ist französisch. Um sich bei den zahlreichen Polizei-/ Gendarmeriekontrollen bei Fahrten in- und außerhalb der Hauptstadt verständlich machen zu können, sind zumindest Grundkenntnisse unverzichtbar.
Weitere Hinweise
In Bangui gibt es seit 1999 keine deutsche Botschaft mehr. Die zuständige Deutsche Botschaft in Jaunde (Kamerun) hat ein Verbindungsbüro in Bangui, dessen Leiter (gleichzeitig österreichischer Honorarkonsul) in Notfällen konsularische Hilfestellung am Ort leistet. Er ist zu erreichen unter Tel.-Nr. 00236/21 61 73 33, Fax: 21 61 66 20, Handy: 75 50 12 55, E- Mail: bdb_acc_bg@yahoo.fr
Deutsche Staatsangehörige, die Hilfe benötigen, können sich auch an die Französische Botschaft wenden
(Tel. 21 61 30 00).
Mit mehrtägigen Ausfällen der Telefon-, Faxverbindung und Internetverbindungen muss gerechnet werden.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum / Reisedokumente
Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist nur mit einem entsprechenden Visum möglich. Die für Deutschland zuständige zentralafrikanische Botschaft befindet sich in Paris. Der deutsche Kinderausweis wird uneingeschränkt anerkannt. Trotzdem wird insbesondere für längere Aufenthalte ein Reisepass für Kinder empfohlen.
Reisedokumente
Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:

Reisedokumente Erwachsene Einreise möglich / Bedingungen
Reisepass Ja
vorläufiger Reisepass Ja
Personalausweis Nein
vorläufiger Personalausweis Nein
weitere Anmerkungen: Ein internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung muss bei Einreise vorgelegt werden.
Reisedokumente Kinder/Jugendliche
Kinderreisepass Ja
Reisepass Ja
Personalausweis Nein
Vorläufiger Personalausweis Nein
Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich) Keine Erkenntnisse
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt) Ja, bei längerem Aufenthalt aber Kinderreisepass empfohlen.
Weitere Anmerkungen Ein internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung muss bei Einreise vorgelegt werden.

Besondere Zollvorschriften
Gegenstände des täglichen Bedarfs können eingeführt werden. Die Einfuhr von Waffen ist verboten, Jagdwaffen müssen deklariert werden, jedoch kann eine Genehmigung für die Einfuhr vor der Einreise beantragt werden. Daher sollten Jagdaufenthalte über eine der zahlreichen Safarigesellschaften organisiert werden, die die Formalitäten erledigen können.
Die Einfuhr von Nahrungsmitteln ist an Restriktionen gebunden. Die Ausfuhr von Naturprodukten (Holz, Pflanzen, Tierhäute, Knochen, …) ist, auch in verarbeiteter Form, über das Forstministerium genehmigungspflichtig.
Die Einfuhr eines Fahrzeugs muss deklariert werden (Laissez-Passer). Anzuraten ist die Beschaffung eines internationalen „Carnet de Passage“ (erhältlich über den ADAC oder den AvD Automobilclub). Damit muss kein Zoll bezahlt werden; die Ausfuhr des Fahrzeugs ist dann verbindlich.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Zum Fotografieren und Filmen bedarf man einer Genehmigung durch das Informationsministerium. Bevor man Menschen fotografiert, sollte man ihr Einverständnis einholen. In der Hauptstadt ist insbesondere das Fotografieren des Präsidentenpalastes, die Residenz des Präsidenten samt dessen Umgebung, des Flughafens und aller öffentlichen Gebäude strikt verboten.
Der Besitz von Drogen und deren Einnahme ist verboten.
Homosexualität ist mit Gefängnisstrafen von bis zu zwei Jahren und Zahlung einer Geldstrafe von 600.000 F.CFA belegt. In der Praxis wird Homosexualität nicht systematisch, jedoch in Einzelfällen bei Anzeigen von Einheimischen bestraft.
Eine Einreise ohne Sichtvermerk bzw. Visum sowie der Aufenthalt mit einer abgelaufenen Einreisegenehmigung kann zur Verhaftung führen, wobei die Dauer der Haft nicht absehbar ist und es danach zur Abschiebung kommt. Auch hohe Geldstrafen können verhängt werden.
Die Verkehrsvorschriften sollten, obwohl sie oft schwer durchschaubar sind, strikt eingehalten werden, da bei Verstoß hohe Geldbußen bzw. Entzug der Fahrzeugpapiere und Führerschein drohen.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise gefordert und ist auch medizinisch sinnvoll. Es kommt immer wieder zu Gelbfieberausbrüchen, zuletzt im September 2009 in Yaloke-Bossembelle, Prefecture von Ombella Mpoko und in Bagamongone, Prefecture von La Lobaye.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe auch http://www.rki.de
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen.
Malaria
Es besteht ein ganzjähriges hohes Infektionsrisiko, auch in der Hauptstadt Bangui. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85% der Fälle!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • ganztägig und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.
HIV/AIDS
HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders die Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, frisch gekochten Tee oder Kaffee, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht genießen, Obst und Gemüse nur geschält und/oder gekocht essen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Trypanosomiasis (afrikanische Schlafkrankheit)
Zwischen 2007 und 2009 wurden über 1.000 Fälle von afrikanischer Schlafkrankheit im Norden der Zentralafrikanischen Republik (Bezirk Batangafo) diagnostiziert. Von einer hohen Dunkelziffer im gesamten Grenzgebiet zu Tschad und Sudan ist auszugehen. Die tödliche Erkrankung wird durch den Stich der tagstechenden, sehr agressiven Tse-Tse-Fliege übertragen. Schutz vor Stichen ist die einzig mögliche Präventionsmaßnahme.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung ist landesweit völlig unzureichend. In der Hauptstadt gibt es eine Privatklinik und die französische Botschaftspraxis, die eventuell eine Notversorgung durchführen können. Die staatlichen Krankenhäuser sind funktionsunfähig. Französische Medikamente sind grundsätzlich in den Apotheken der Hauptstadt erhältlich. Im Landesinneren, aber auch in den Provinzhauptstädten, ist die Medikamentenversorgung sehr eingeschränkt. Für jede ernste Erkrankungen ist eine Evakuierung nach Europa dringend anzuraten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung einschließlich einer Rückholversicherung ist daher absolut notwendig, ebenso wie die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe z.B. http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de
Auswärtiges Amt

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Teilreisewarnung Zentralafrikan. Republik 26.04.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Zentralafrikanische Republik:
Stand 26.04.2012
(Unverändert gültig seit: 26.04.2012)

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Angesichts nach wie vor hoher Sicherheitsrisiken und Kampfhandlungen in einigen Teilen des Landes rät das Auswärtige Amt von Reisen in die Zentralafrikanische Republik ab (ausgenommen Hauptstadt Bangui sowie das Naturschutzgebiet Dzanga-Sangha).

Reisen über Land
Reisen sind in der gesamten Zentralafrikanischen Republik mit erheblichen Risiken verbunden. Überlandfahrten sollten im ganzen Land vermieden werden, da eine hohe Gefahr besteht, Opfer von Gewaltkriminalität (Straßenüberfälle) und von militärischen Handlungen zu werden.
Möglich sind lediglich Fahrten von Bangui nach Berberati zur kamerunischen Grenze, in den Südwesten des Landes sowie in das Naturschutzgebiet Dzanga-Sangha. Von Nachtfahrten wird dringend abgeraten. Vor Fahrten über Land sollte man sich unbedingt zunächst vor Ort nach der aktuellen Lage erkundigen und im Hinblick auf Fahrzeugpannen möglichst in Gruppen mit mehreren Autos unterwegs sein.
Von Spaziergängen in Bangui nach Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten. In Bangui besteht das Risiko von Gewaltkriminalität (Einbrüche und Überfälle), die u. a. auf die andauernden Stromausfälle zurückzuführen sind. Es wird daher davon abgeraten, sich nachts außerhalb des Stadtzentrums aufzuhalten. Aufgrund jüngerer Ereignisse wird vorerst empfohlen, sich auch in den Abendstunden in den Stadtbezirken 3, 4, 5 und 6 nicht mehr im Freien aufzuhalten.
In der Hauptstadt Bangui ist der sogenannte „Pantherhügel“ ("la Colline aux Panthères") militärisches Sperrgebiet und soll nur nach einer Genehmigung betreten werden.
Die Versorgung mit Kraftstoff ist nicht landesweit gewährleistet.
Auswärtiges Amt

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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 27.12.2012

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Zentralafrikanische Republik:

Stand 27.12.2012 (Unverändert gültig seit: 27.12.2012)

Letzte Änderungen:Reisewarnung

Reisewarnung
Angesichts hoher Sicherheitsrisiken und zunehmender Kampfhandlungen in weiten Teilen des Landes sowie Ausschreitungen in der Haupstadt warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik.


Reisen über Land

Reisen sind in der gesamten Zentralafrikanischen Republik mit erheblichen Risiken verbunden. Vor Überlandfahrten wird im ganzen Land gewarnt, da zur Zeit eine hohe Gefahr besteht, Opfer von Gewaltkriminalität (Straßenüberfälle) und von militärischen Handlungen zu werden.

In der Hauptstadt Bangui ist es in den letzten Tagen zu gewaltsamen Ausschreitungen gegen westliche Einrichtungen gekommen. Es besteht außerdem das Risiko von Gewaltkriminalität (Einbrüche und Überfälle), die u. a. auf die andauernden Stromausfälle zurückzuführen sind. Es wird daher davon abgeraten, sich nachts außerhalb des Stadtzentrums aufzuhalten. Das Auswärtige Amt rät den in der Zentralafrikanischen Republik verbliebenen Deutschen dazu, besondere Vorsicht walten zu lassen, die Sicherheitslage in den Medien zu verfolgen und insbesondere Menschenansammlungen zu vermeiden.

Der sogenannte „Pantherhügel“ ("la Colline aux Panthères") in Bangui ist militärisches Sperrgebiet und soll nur mit einer Genehmigung betreten werden.
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Teilreisewarnung Zentralafrikan. Republik 22.02.2013

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Zentralafrikanische Republik:
Stand 22.02.2013 (Unverändert gültig seit: 22.02.2013)
Letzte Änderungen: Landesspezifische Sicherheitshinweise/Teilreisewarnung
Landesspezifische Sicherheitshinweise/Teilreisewarnung
Angesichts hoher Sicherheitsrisiken und andauernder Kampfhandlungen in einigen Teilen des Landes warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik. Ausgenommen davon ist die Hauptstadt Bengui.

Reisen über Land
Reisen sind in der gesamten Zentralafrikanischen Republik mit erheblichen Risiken verbunden. Vor Überlandfahrten wird im ganzen Land gewarnt, da zur Zeit eine hohe Gefahr besteht, Opfer von Gewaltkriminalität (Straßenüberfälle) und von militärischen Handlungen zu werden.
In der Hauptstadt Bangui besteht das Risiko von Gewaltkriminalität (Einbrüche und Überfälle), die u. a. auf die andauernden Stromausfälle zurückzuführen sind. Es wird davon abgeraten, sich nachts außerhalb des Stadtzentrums aufzuhalten. Das Auswärtige Amt rät den in der Zentralafrikanischen Republik verbliebenen Deutschen dazu, besondere Vorsicht walten zu lassen, die Sicherheitslage in den Medien zu verfolgen und insbesondere Menschenansammlungen zu vermeiden.
Der sogenannte „Pantherhügel“ ("la Colline aux Panthères") in Bangui ist militärisches Sperrgebiet und darf nicht ohne Genehmigung betreten werden.
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Reisewarnung Zentralafrikan. Republik 22.03.2013

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Zentralafrikanische Republik:

Stand 22.03.2013 (Unverändert gültig seit: 22.03.2013)

Letzte Änderungen: Reisewarnung
Angesichts hoher Sicherheitsrisiken und wiederauflammender Kampfhandlungen warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik.
Auswärtige Amt
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 16.07.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Zentralafrikanische Republik:
Stand 16.07.2013
(Unverändert gültig seit: 16.07.2013)

Letzte Änderungen:
Reisewarnung, Allgemeine Reiseinformationen


Reisewarnung
Angesichts fortdauernder sehr hoher Sicherheitsrisiken und wieder aufflammender Kampfhandlungen warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik.

Reisen über Land
Reisen sind in der gesamten Zentralafrikanischen Republik mit erheblichen Risiken verbunden. Im gesamten Land besteht die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität (Plünderungen, Straßenüberfälle) und von militärischen Handlungen zu werden.
In der Hauptstadt Bangui besteht ebenfalls das Risiko von Gewaltkriminalität (Plünderungen, Einbrüche und Überfälle). Es wird davon abgeraten, sich nachts außerhalb des Stadtzentrums aufzuhalten. Das Auswärtige Amt rät den in der Zentralafrikanischen Republik verbliebenen Deutschen dazu, besondere Vorsicht walten zu lassen, die Sicherheitslage in den Medien zu verfolgen, eventuelle Ausgangssperren zu berücksichtigen und insbesondere Menschenansammlungen zu vermeiden.
Der sogenannte „Pantherhügel“ ("la Colline aux Panthères") in Bangui ist militärisches Sperrgebiet und darf nicht ohne Genehmigung betreten werden.

Allgemeine Reiseinformationen
Infrastruktur
Die Zentralafrikanische Republik gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und verfügt über so gut wie keine Infrastruktur. Der Lebensstandard der Bevölkerung ist äußerst niedrig. Nach dem Putsch im März 2013 hat sich die Versorgungslage noch einmal drastisch verschlechtert.
In der Hauptstadt Bangui gibt es Übernachtungsmöglichkeiten. Langanhaltende Ausfälle von Strom- und Wasserversorgung sind allerdings an der Tagesordnung. Versorgung und Unterbringung im Landesinneren sind aufgrund der Armut, der allgemein schlechten Versorgungslage und der fehlenden Infrastruktur schwierig oder sehr beschränkt. Einzig Missionsstationen, die im Vorfeld informiert werden müssen, bieten eine einfache Unterkunft.
Sprache
Die Verkehrssprache ist französisch. Um sich bei den zahlreichen Polizei-/ Gendarmeriekontrollen bei Fahrten in- und außerhalb der Hauptstadt verständlich machen zu können, sind Grundkenntnisse der französischen Sprache unverzichtbar.
Weitere Hinweise
In Bangui gibt es seit 1997 keine deutsche Botschaft mehr. Das Verbindungsbüro in Bangui ist seit dem 30.06.2012 geschlossen. Die zuständige deutsche Botschaft in Jaunde (Kamerun) ist zu erreichen unter Telefon: +237 2221 0056 oder +237 2220 0566; Telefax: +237 2220 7313; Mail: info@jaun.diplo.de
Deutsche Staatsangehörige, die Hilfe benötigen, können sich in Notfällen an die Französische Botschaft in Bangui wenden (Tel. +236 21 61 30 00). Außerdem steht der ehemalige Leiter des Verbindungsbüros, Herr Peter Ed. Weinstabel zur Verfügung (Tel: +236 21 61 73 33 (fix) +236 75 50 12 55 (Handy) E-Mail: cc_aa_bg@yahoo.fr).
Mit mehrtägigen Ausfällen der Telefon-, Fax- und Internetverbindungen muss gerechnet werden.
Auswärtiges Amt

Gruß
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 30.08.2013

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Zentralafrikanische Republik:

Stand 30.08.2013 (Unverändert gültig seit: 30.08.2013)

Letzte Änderungen: Reisewarnung

Reisewarnung
Angesichts fortdauernder sehr hoher Sicherheitsrisiken und wieder aufflammender Kampfhandlungen warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik.


Reisen über Land
Reisen sind in der gesamten Zentralafrikanischen Republik mit erheblichen Risiken verbunden. Im gesamten Land besteht die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität (Plünderungen, Straßenüberfälle) und von militärischen Handlungen zu werden. Nach Übergriffen hat die Republik Kamerun vereinzelt Grenzübergänge vorübergehend geschlossen. Am wichtigsten

Grenzübergang in die Republik Kamerun bei Garoua-Boulaï kann es zu Blockaden durch streikende Lkw-Fahrer kommen.
Der Flughafen von Bangui ist aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres geschlossen.

In der Hauptstadt Bangui besteht ebenfalls das Risiko von Gewaltkriminalität (Plünderungen, Einbrüche und Überfälle). Es wird davon abgeraten, sich nachts außerhalb des Stadtzentrums aufzuhalten. Das Auswärtige Amt rät den in der Zentralafrikanischen Republik verbliebenen Deutschen dazu, besondere Vorsicht walten zu lassen, die Sicherheitslage in den Medien zu verfolgen, eventuelle Ausgangssperren zu berücksichtigen und insbesondere Menschenansammlungen zu vermeiden.

Der sogenannte „Pantherhügel“ ("la Colline aux Panthères") in Bangui ist militärisches Sperrgebiet und darf nicht ohne Genehmigung betreten werden.
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Re: Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 09.01.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Zentralafrikanische Republik:

Stand 09.01.2014 (Unverändert gültig seit: 09.01.2014)

Reisewarnung
Angesichts fortdauernder sehr hoher Sicherheitsrisiken und wieder aufflammender Kampfhandlungen warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik.


Reisen über Land
Reisen sind in der gesamten Zentralafrikanischen Republik mit erheblichen Risiken verbunden. Im gesamten Land besteht die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität (Plünderungen, Straßenüberfälle) und von militärischen Handlungen zu werden. Nach Übergriffen hat die Republik Kamerun vereinzelt Grenzübergänge vorübergehend geschlossen. Am wichtigsten Grenzübergang in die Republik Kamerun bei Garoua-Boulaï kann es zu Blockaden durch streikende Lkw-Fahrer kommen.
Der Flughafen von Bangui kann jederzeit aus Sicherheitsgründen für den zivilen Flugverkehr geschlossen werden.
In der Hauptstadt Bangui besteht ebenfalls das Risiko von Gewaltkriminalität (Plünderungen, Einbrüche und Überfälle) und militärische Auseinandersetzungen. Es wird davon abgeraten, sich außerhalb des unmittelbaren Stadtzentrums aufzuhalten und bei Dunkelheit die Wohnung zu verlassen. Das Auswärtige Amt rät den in der Zentralafrikanischen Republik verbliebenen Deutschen dazu, besondere Vorsicht walten zu lassen, die Sicherheitslage in den Medien zu verfolgen, Ausgangssperren zu berücksichtigen und Menschenansammlungen zu vermeiden.
Der sogenannte „Pantherhügel“ ("la Colline aux Panthères") in Bangui ist militärisches Sperrgebiet und darf nicht ohne Genehmigung betreten werden.

Allgemeine Reiseinformationen

Infrastruktur
Die Zentralafrikanische Republik gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und verfügt über so gut wie keine Infrastruktur. Der Lebensstandard der Bevölkerung ist äußerst niedrig. Nach dem Putsch im März 2013 hat sich die Versorgungslage drastisch verschlechtert.

In der Hauptstadt Bangui gibt es Übernachtungsmöglichkeiten. Langanhaltende Ausfälle von Strom- und Wasserversorgung sind an der Tagesordnung. Versorgung und Unterbringung im Landesinneren sind aufgrund der Armut, der schlechten Versorgungslage und der fehlenden Infrastruktur sehr beschränkt. Einzig Missionsstationen, die im Vorfeld informiert werden müssen, bieten einfache Unterkunft.

Sprache
Die Verkehrssprache ist französisch. Um sich bei den zahlreichen Polizei-/ Gendarmeriekontrollen bei Fahrten in- und außerhalb der Hauptstadt verständlich machen zu können, sind Grundkenntnisse der französischen Sprache unverzichtbar.
Weitere Hinweise

In Bangui gibt es seit 1997 keine deutsche Botschaft mehr. Das Verbindungsbüro in Bangui ist seit dem 30.06.2012 geschlossen. Die zuständige deutsche Botschaft in Jaunde (Kamerun) ist zu erreichen unter Telefon: +237 2221 0056 oder +237 2220 0566; Telefax: +237 2220 7313; Mail: info@jaun.diplo.de

Deutsche Staatsangehörige, die Hilfe benötigen, können sich in Notfällen an die Französische Botschaft in Bangui wenden (Tel. +236 21 61 30 00). Außerdem steht der ehemalige Leiter des Verbindungsbüros, Herr Peter Ed. Weinstabel zur Verfügung (Tel: +236 21 61 73 33 (fix) +236 75 50 12 55 (Handy) E-Mail: cc_aa_bg@yahoo.fr).
Mit mehrtägigen Ausfällen der Telefon-, Fax- und Internetverbindungen muss gerechnet werden.
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Re: Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 25.04.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Zentralafrikanische Republik:

Stand 25.04.2014 (Unverändert gültig seit: 25.04.2014)

Letzte Änderungen: Reisewarnung
Angesichts fortdauernder sehr hoher Sicherheitsrisiken und wieder aufflammender Kampfhandlungen warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik.


Reisen über Land
Reisen sind in der gesamten Zentralafrikanischen Republik mit erheblichen Risiken verbunden. Im gesamten Land besteht die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität (Plünderungen, Straßenüberfälle) und von militärischen Handlungen zu werden. Nach Übergriffen hat die Republik Kamerun Grenzübergänge teilweise vorübergehend geschlossen. Am wichtigsten Grenzübergang in die Republik Kamerun bei Garoua-Boulaï kann es zu Blockaden kommen.

Der Flughafen von Bangui kann jederzeit aus Sicherheitsgründen für den zivilen Flugverkehr geschlossen werden.

In der Hauptstadt Bangui besteht ebenfalls das Risiko von Gewaltkriminalität (Plünderungen, Einbrüche und Überfälle) und militärische Auseinandersetzungen. Es wird davon abgeraten, sich außerhalb des unmittelbaren Stadtzentrums aufzuhalten und bei Dunkelheit die Wohnung zu verlassen. Das Auswärtige Amt rät den in der Zentralafrikanischen Republik verbliebenen Deutschen dringend dazu, besondere Vorsicht walten zu lassen, die Sicherheitslage in den Medien zu verfolgen, Ausgangssperren zu beachten und Menschenansammlungen zu vermeiden.

Der sogenannte „Pantherhügel“ ("la Colline aux Panthères") in Bangui ist militärisches Sperrgebiet und darf nicht ohne Genehmigung betreten werden.
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 02.04.2015

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Zentralafrikanische Republik:

Stand 02.04.2015 (Unverändert gültig seit: 02.04.2015)

Letzte Änderungen: Landesspezifische Sicherheitshinweise
Angesichts fortdauernder sehr hoher Sicherheitsrisiken und wieder aufflammender Kampfhandlungen warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik.


Reisen über Land
Reisen sind in der gesamten Zentralafrikanischen Republik mit erheblichen Risiken verbunden. Im gesamten Land besteht die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität (Entführungen, Plünderungen, Straßenüberfälle) und von militärischen Handlungen zu werden. Nach Übergriffen hat die Republik Kamerun Grenzübergänge teilweise vorübergehend geschlossen. Am wichtigsten Grenzübergang in die Republik Kamerun bei Garoua-Boulaï kann es zu Blockaden kommen.
Der Flughafen von Bangui kann aus Sicherheitsgründen kurzfristig für den zivilen Flugverkehr geschlossen werden.
In der Hauptstadt Bangui befriedet sich die Lage, jedoch sind auch dort Gewaltkriminalität (Entführungen, Plünderungen, Einbrüche und Überfälle) und militärische Auseinandersetzungen nicht auszuschließen. Es wird davon abgeraten, sich außerhalb des unmittelbaren Stadtzentrums aufzuhalten und bei Dunkelheit die Wohnung zu verlassen. Das Auswärtige Amt rät den in der Zentralafrikanischen Republik verbliebenen Deutschen dringend dazu, besondere Vorsicht walten zu lassen, die Sicherheitslage in den Medien zu verfolgen, Ausgangssperren zu beachten und Menschenansammlungen zu vermeiden.
Der sogenannte Pantherhügel (la Colline aux Panthères) in Bangui ist militärisches Sperrgebiet und darf nicht ohne Genehmigung betreten werden.
Auswärtige Amt
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 07.07.2015

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Zentralafrikanische Republik:
Stand 07.07.2015
(Unverändert gültig seit: 07.07.2015)

Letzte Änderungen:
- Landesspezifische Sicherheitshinweise - Reisewarnung
- Allgemeine Reiseinformationen
- Medizinische Hinweise


Landesspezifische Sicherheitshinweise - Reisewarnung
Angesichts fortdauernder sehr hoher Sicherheitsrisiken und wieder aufflammender Kampfhandlungen warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik.

Reisen über Land
Reisen sind in der gesamten Zentralafrikanischen Republik mit erheblichen Risiken verbunden. Im gesamten Land besteht die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität (Entführungen, Plünderungen, Straßenüberfälle) und von militärischen Handlungen zu werden. Nach Übergriffen hat die Republik Kamerun Grenzübergänge teilweise vorübergehend geschlossen. Am wichtigsten Grenzübergang in die Republik Kamerun bei Garoua-Boulaï kann es zu Blockaden kommen.
Der Flughafen von Bangui kann aus Sicherheitsgründen kurzfristig für den zivilen Flugverkehr geschlossen werden.
In der Hauptstadt Bangui befriedet sich die Lage, jedoch besteht auch dort die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität (Entführungen, Plünderungen, Einbrüche und Überfälle) zu werden. Militärische Auseinandersetzungen sind nicht auszuschließen. Es wird davon abgeraten, sich außerhalb des unmittelbaren Stadtzentrums aufzuhalten und bei Dunkelheit die Wohnung zu verlassen. Das Auswärtige Amt rät den in der Zentralafrikanischen Republik verbliebenen Deutschen dringend dazu, besondere Vorsicht walten zu lassen, die Sicherheitslage in den Medien zu verfolgen, Ausgangssperren zu beachten und Menschenansammlungen zu vermeiden.
Der sogenannte Pantherhügel (la Colline aux Panthères) in Bangui ist militärisches Sperrgebiet und darf nicht ohne Genehmigung betreten werden.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:
www.auswaertiges-amt.de

Allgemeine Reiseinformationen
Infrastruktur
Die Zentralafrikanische Republik gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und verfügt über so gut wie keine Infrastruktur. Der Lebensstandard der Bevölkerung ist äußerst niedrig. Nach dem Putsch im März 2013 hat sich die Versorgungslage drastisch verschlechtert.
In der Hauptstadt Bangui gibt es Übernachtungsmöglichkeiten. Langanhaltende Ausfälle von Strom- und Wasserversorgung sind an der Tagesordnung. Versorgung und Unterbringung im Landesinneren sind aufgrund der Armut, der schlechten Versorgungslage und der fehlenden Infrastruktur sehr beschränkt. Einzig Missionsstationen, die im Vorfeld informiert werden müssen, bieten einfache Unterkunft.
Sprache
Die Verkehrssprache ist französisch. Um sich bei den zahlreichen Polizei-/ Gendarmeriekontrollen bei Fahrten in- und außerhalb der Hauptstadt verständlich machen zu können, sind Grundkenntnisse der französischen Sprache unverzichtbar.
Weitere Hinweise
In Bangui gibt es seit 1997 keine deutsche Botschaft mehr. Das Verbindungsbüro der deutschen Botschaft Jaunde in Bangui (Herr Peter Weinstabel) ist erreichbar unter Tel.: +236 75 61 73 33, Mobil: +236 75 50 12 55, E-Mail: bdb acc bg@yahoo.fr. Die zuständige deutsche Botschaft in Jaunde (Kamerun) ist zu erreichen unter Telefon: +237 2221 0056 oder+237 2220 0566; Telefax: +237 2220 7313; Mail: info@jaun.diplo.de
Deutsche Staatsangehörige, die Hilfe benötigen, können sich in Notfällen an die Französische Botschaft in Bangui wenden (Tel. +236 21 61 30 00, Mobil: +236 75 04 15 26 oder +236 70 02 86 95).
Mit mehrtägigen Ausfällen der Telefon-, Fax- und Internetverbindungen muss gerechnet werden.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise gefordert und ist auch medizinisch sinnvoll. Es kommt immer wieder zu Gelbfieberausbrüchen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe auch www.rki.de
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen.
Malaria
Es besteht ein ganzjähriges hohes Infektionsrisiko, auch in der Hauptstadt Bangui. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85% der Fälle!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • ganztägig und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.
HIV/AIDS
HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Im September 2011 gab es südlich der Hauptstadt Bangui eine Choleraepidemie, die über 30 Opfer forderte. Durch eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders die Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, frisch gekochten Tee oder Kaffee, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht genießen, Obst und Gemüse nur geschält und/oder gekocht essen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Esse n. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Trypanosomiasis (afrikanische Schlafkrankheit)
Zwischen 2007 und 2009 wurden über 1.000 Fälle von afrikanischer Schlafkrankheit im Norden der Zentralafrikanischen Republik (Bezirk Batangafo) diagnostiziert. Von einer hohen Dunkelziffer im gesamten Grenzgebiet zu Tschad und Sudan ist auszugehen. Die tödliche Erkrankung wird durch den Stich der tagstechenden, sehr agressiven Tse-Tse-Fliege übertragen. Schutz vor Stichen ist die einzig mögliche Präventionsmaßnahme.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung ist landesweit völlig unzureichend. In der Hauptstadt gibt es Privatkliniken, die aber ebenfalls zunehmend unterversorgt sind; die Gesundheitsstation der französischen Botschaft kann eventuell eine Notversorgung durchführen. Die staatlichen Krankenhäuser sind fast nicht funktionsfähig. Französische Medikamente sind begrenzt in den Apotheken der Hauptstadt erhältlich. Im Landesinneren, aber auch in den Provinzhauptstädten, ist die Medikamentenversorgung sehr eingeschränkt. Für jede ernste Erkrankungen ist eine Evakuierung nach Europa dringend anzuraten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung einschließlich einer Rückholversicherung ist daher absolut notwendig, ebenso wie die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe z.B. www.dtg.org/ oder www.frm-web.de
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Gruß
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 06.11.2015

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Zentralafrikanische Republik:
Stand 06.11.2015
(Unverändert gültig seit: 06.11.2015)

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise – Reisewarnung


Landesspezifische Sicherheitshinweise - Reisewarnung
Angesichts fortdauernder sehr hoher Sicherheitsrisiken und wieder aufflammender Kampfhandlungen warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik.

Reisen über Land
Reisen sind in der gesamten Zentralafrikanischen Republik mit erheblichen Risiken verbunden. Im gesamten Land besteht die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität (Entführungen, Plünderungen, Straßenüberfälle) und von militärischen Handlungen zu werden. Nach Übergriffen hat die Republik Kamerun Grenzübergänge teilweise vorübergehend geschlossen. Am wichtigsten Grenzübergang in die Republik Kamerun bei Garoua-Boulaï kann es zu Blockaden kommen.
Der Flughafen von Bangui kann aus Sicherheitsgründen kurzfristig für den zivilen Flugverkehr geschlossen werden.
In der Hauptstadt Bangui ist es nach erneuten gewalttätigen Zusammenstößen Ende September 2015 bislang nicht zu einer Befriedung der Lage gekommen. Es besteht dort weiterhin die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität (Entführungen, Plünderungen, Einbrüche und Überfälle) zu werden. Militärische Auseinandersetzungen sind nicht auszuschließen. Es wird davon abgeraten, sich außerhalb des unmittelbaren Stadtzentrums aufzuhalten und bei Dunkelheit die Wohnung zu verlassen. Das Auswärtige Amt rät den in der Zentralafrikanischen Republik verbliebenen Deutschen dringend dazu, besondere Vorsicht walten zu lassen, die Sicherheitslage in den Medien zu verfolgen, Ausgangssperren zu beachten und Menschenansammlungen zu vermeiden.
Der sogenannte Pantherhügel (la Colline aux Panthères) in Bangui ist militärisches Sperrgebiet und darf nicht ohne Genehmigung betreten werden.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:
www.auswaertiges-amt.de
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 28.06.2016

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Zentralafrikanische Republik:

Stand 28.06.2016 (Unverändert gültig seit: 28.06.2016)

Letzte Änderungen:
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige


Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:
Ein internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung muss bei Einreise vorgelegt werden.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum
Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist nur mit einem entsprechenden Visum möglich. Die für Deutschland zuständige zentralafrikanische Botschaft befindet sich in Paris.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.
Auswärtige Amt
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 14.07.2016

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Zentralafrikanische Republik:

Stand 14.07.2016 (Unverändert gültig seit: 14.07.2016)

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise-Reisewarnung
Allgemeine Reiseinformationen
Medizinische Hinweise

Landesspezifische Sicherheitshinweise - Reisewarnung

Angesichts fortdauernder sehr hoher Sicherheitsrisiken und wieder aufflammender Kampfhandlungen warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik.


Reisen über Land
Reisen sind in der gesamten Zentralafrikanischen Republik mit erheblichen Risiken verbunden. Im gesamten Land besteht die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität (Entführungen, Plünderungen, Straßenüberfälle) und von militärischen Handlungen zu werden. Nach Übergriffen hat die Republik Kamerun Grenzübergänge teilweise vorübergehend geschlossen. Am wichtigsten Grenzübergang in die Republik Kamerun bei Garoua-Boulaï kann es zu Blockaden kommen.

Der Flughafen von Bangui kann aus Sicherheitsgründen kurzfristig für den zivilen Flugverkehr geschlossen werden.

In der Hauptstadt Bangui ist es nach erneuten gewalttätigen Zusammenstößen Ende September 2015 nach mehreren Monaten zu einer Befriedung der Lage gekommen. Es besteht jedoch weiterhin die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität (Entführungen, Plünderungen, Einbrüche und Überfälle) zu werden. Militärische Auseinandersetzungen sind nicht auszuschließen. Es wird davon abgeraten, sich außerhalb des unmittelbaren Stadtzentrums aufzuhalten und bei Dunkelheit die Wohnung zu verlassen. Das Auswärtige Amt rät den in der Zentralafrikanischen Republik verbliebenen Deutschen dringend dazu, besondere Vorsicht walten zu lassen, die Sicherheitslage in den Medien zu verfolgen, Ausgangssperren zu beachten und Menschenansammlungen zu vermeiden.

Der sogenannte Pantherhügel (la Colline aux Panthères) in Bangui ist militärisches Sperrgebiet und darf nicht ohne Genehmigung betreten werden.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Infrastruktur
Die Zentralafrikanische Republik gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und verfügt über so gut wie keine Infrastruktur. Der Lebensstandard der Bevölkerung ist äußerst niedrig. Nach dem Umsturz im März 2013 hat sich die Versorgungslage drastisch verschlechtert. Das Land ist fast völlig auf internationale Hilfe angewiesen.

In der Hauptstadt Bangui gibt es Übernachtungsmöglichkeiten. Langanhaltende Ausfälle von Strom- und Wasserversorgung sind an der Tagesordnung. Versorgung und Unterbringung im Landesinneren sind aufgrund der Armut, der schlechten Versorgungslage und der fehlenden Infrastruktur sehr beschränkt. Einzig Missionsstationen, die im Vorfeld informiert werden müssen, bieten einfache Unterkunft.

Sprache
Neben Sango ist Französisch offizielle Sprache und Verkehrssprache. Um sich bei den zahlreichen Polizei-/ Gendarmeriekontrollen bei Fahrten in- und außerhalb der Hauptstadt verständlich machen zu können, sind Grundkenntnisse der französischen Sprache unverzichtbar.

Weitere Hinweise
In Bangui gibt es seit 1997 keine deutsche Botschaft mehr. Das Verbindungsbüro der deutschen Botschaft Jaunde in Bangui (Herr Peter Weinstabel) ist erreichbar unter Tel.: +236 75 61 73 33, Mobil: +236 75 50 12 55, E-Mail: bdb acc bg@yahoo.fr. Die zuständige deutsche Botschaft in Jaunde (Kamerun) ist zu erreichen unter Telefon: +237 2221 0056 oder+237 2220 0566; Telefax: +237 2220 7313; Mail: info@jaun.diplo.de

Deutsche Staatsangehörige, die Hilfe benötigen, können sich in Notfällen an die Französische Botschaft in Bangui wenden (Tel. +236 21 61 30 00, Mobil: +236 75 04 15 26 oder +236 70 02 86 95).

Mit mehrtägigen Ausfällen der Telefon-, Fax- und Internetverbindungen muss gerechnet werden.

Medizinische Hinweise

Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise gefordert und ist auch medizinisch sinnvoll. Es kommt immer wieder zu Gelbfieberausbrüchen. Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe auch http://www.rki.de

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza und Pneumokokken. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen.

Malaria
Es besteht ein ganzjähriges hohes Infektionsrisiko, auch in der Hauptstadt Bangui. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll/notwendig/zwingend notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

· körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
· insbesondere in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
· ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

HIV/AIDS
HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Cholera ist endemisch, Ausbrüche werden immer wieder beobachtet.
Durch eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders die Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, frisch gekochten Tee oder Kaffee, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht genießen, Obst und Gemüse nur geschält und/oder gekocht essen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Trypanosomiasis (afrikanische Schlafkrankheit)
Die afrikanische Schlafkrankheit ist endemisch, insbesondere im Norden der Zentralafrikanischen Republik. Jährlich werden mehrere hundert Fälle diagnostiziert. Von einer hohen Dunkelziffer im gesamten Grenzgebiet zu Tschad und Sudan ist auszugehen. Die tödliche Erkrankung wird durch den Stich der tagstechenden, sehr agressiven Tse-Tse-Fliege übertragen. Schutz vor Stichen ist die einzig mögliche Präventionsmaßnahme.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung ist landesweit völlig unzureichend. In der Hauptstadt gibt es Privatkliniken, die insgesamt einen etwas besseren Standard bieten, allerdings ebenfalls mit Versorgungsproblemen kämpfen; die Gesundheitsstation der französischen Botschaft kann eventuell eine Notversorgung durchführen. Die staatlichen Krankenhäuser sind fast nicht funktionsfähig. Französische Medikamente sind begrenzt in den Apotheken der Hauptstadt erhältlich. Im Landesinneren, aber auch in den Provinzhauptstädten, ist die Medikamentenversorgung sehr eingeschränkt. Für jede ernste Erkrankungen ist eine Evakuierung nach Europa dringend anzuraten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung einschließlich einer Rückholversicherung ist daher absolut notwendig, ebenso wie die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de).
Auswärtige Amt
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 22.03.2017

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Zentralafrikanische Republik:
Stand 22.03.2017
(Unverändert gültig seit: 22.03.2017)

Letzte Änderungen:
- Landesspezifische Sicherheitshinweise-Reisewarnung
- Allgemeine Reiseinformationen
- Besondere strafrechtliche Vorschriften


Landesspezifische Sicherheitshinweise - Reisewarnung
Angesichts fortdauernder sehr hoher Sicherheitsrisiken und wieder aufflammender Kampfhandlungen warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik.

Reisen über Land
Reisen sind in der gesamten Zentralafrikanischen Republik mit erheblichen Risiken verbunden. Im gesamten Land besteht die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität in Form von Entführungen, Plünderungen und Straßenüberfällen sowie von militärischen Handlungen zu werden. Nach Übergriffen schließt die Republik Kamerun regelmäßig vorübergehend Grenzübergänge. Am wichtigsten Grenzübergang in die Republik Kamerun, bei Garoua-Boulaï, kann es zu Blockaden kommen. Die als Hauptverkehrsachse geltende Strecke Garoua-Boulaï – Bangui ist nur im Konvoi, mit einer VN-Begleitung, mit kalkulierbarem Risiko befahrbar.
Der Flughafen von Bangui kann aus Sicherheitsgründen kurzfristig für den zivilen Flugverkehr geschlossen werden.
In der Hauptstadt Bangui besteht, trotz einer allgemeinen Befriedung der Lage in der Stadt, weiterhin die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität wie Entführungen, Plünderungen, Einbrüchen und Überfällen zu werden. Militärische Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Gruppierungen sind jederzeit möglich.
Es wird davon abgeraten, sich außerhalb des unmittelbaren Stadtzentrums aufzuhalten und bei Dunkelheit die Wohnung zu verlassen.
In der Zentralafrikanischen Republik verbliebenen Deutschen wird dringend geraten, besondere Vorsicht walten zu lassen, die Sicherheitslage in den Medien zu verfolgen, Ausgangssperren zu beachten und Menschenansammlungen zu vermeiden.
Der sogenannte Pantherhügel (la Colline aux Panthères) in Bangui ist militärisches Sperrgebiet und darf nicht ohne Genehmigung betreten werden.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen
Infrastruktur
Die Zentralafrikanische Republik gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und verfügt über so gut wie keine Infrastruktur. Der Lebensstandard der Bevölkerung ist äußerst niedrig. Nach dem Umsturz im März 2013 hat sich die Versorgungslage drastisch verschlechtert. Das Land ist fast völlig auf internationale Hilfe angewiesen.
In der Hauptstadt Bangui gibt es Übernachtungsmöglichkeiten. Langanhaltende Ausfälle von Strom- und Wasserversorgung sind an der Tagesordnung. Versorgung und Unterbringung im Landesinneren sind aufgrund der Armut, der schlechten Versorgungslage und der fehlenden Infrastruktur sehr beschränkt. Einzig Missionsstationen und Organisationen wir das Internationale Komitee des Roten Kreuzes oder Medicins Sans Frontières/ Ärzte ohne Grenzen die im Vorfeld informiert werden müssen, bieten einfache Unterkunft.
Sprache
Neben der Nationalsprache „Sango“ ist Französisch offizielle Sprache und Verkehrssprache. Um sich bei den zahlreichen Polizei-/ Gendarmeriekontrollen bei Fahrten in- und außerhalb der Hauptstadt verständlich machen zu können, sind Grundkenntnisse der französischen Sprache unverzichtbar.
Weitere Hinweise
In Bangui gibt es seit 1997 keine deutsche Botschaft mehr. Das Verbindungsbüro der deutschen Botschaft Jaunde in Bangui (Herr Peter Weinstabel) ist erreichbar unter Tel.: +236 75 61 73 33, Mobil: +236 75 50 12 55, E-Mail: bdb acc bg@yahoo.fr. Die zuständige deutsche Botschaft in Jaunde (Kamerun) ist zu erreichen unter Telefon: +237 2221 0056 oder+237 2220 0566; Telefax: +237 2220 7313; Mail: info@jaun.diplo.de
Deutsche Staatsangehörige, die Hilfe benötigen, können sich in Notfällen an die Französische Botschaft in Bangui wenden (Tel. +236 21 61 30 00, Mobil: +236 75 04 15 26 oder +236 70 02 86 95).
Mit mehrtägigen Ausfällen der Telefon-, Fax- und Internetverbindungen muss gerechnet werden. Es gibt mit AZUR, MOOV, ORANGE und TELECEL vier Mobilfunkanbieter. Roaming ist möglich.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Zum Fotografieren und Filmen bedarf man einer Genehmigung durch das Informationsministerium. Bevor man Menschen fotografiert, sollte man ihr Einverständnis einholen. In der Hauptstadt ist insbesondere das Fotografieren des Präsidentenpalastes, die Residenz des Präsidenten samt dessen Umgebung, des Flughafens und aller öffentlichen Gebäude strikt verboten.
Der Besitz von Drogen und deren Einnahme ist verboten.
Homosexualität ist mit Gefängnisstrafen von bis zu zwei Jahren und Zahlung einer Geldstrafe von 600.000,- F.CFA (ca. 1.000,- Euro) belegt. In der Praxis wird Homosexualität nicht systematisch, jedoch in Einzelfällen bei Anzeigen von Einheimischen bestraft.
Eine Einreise ohne Sichtvermerk bzw. Visum sowie der Aufenthalt mit einer abgelaufenen Einreisegenehmigung kann zur Verhaftung führen, wobei die Dauer der Haft nicht absehbar ist; danach kommt es zur Abschiebung. Auch hohe Geldstrafen können verhängt werden.
Die Verkehrsvorschriften sollten, strikt eingehalten werden, da bei Verstoß hohe Geldbußen bzw. Entzug der Fahrzeugpapiere und Führerschein drohen. Ein ausländischer Führerschein muss, bei einem Aufenthalt von über sechs Monaten, in einen nationalen Führerschein des Gastlandes umgetauscht werden.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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