Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:Zentralafrikanische Republik:
Stand: 28.12.2017
Letzte Änderungen:
- Landesspezifische Sicherheitshinweise - Reisewarnung -
- Besondere strafrechtliche Vorschriften
Landesspezifische Sicherheitshinweise - Reisewarnung
Angesichts fortdauernder sehr hoher Sicherheitsrisiken und wieder aufflammender Kampfhandlungen warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik. Im Laufe des Jahres 2017 hat sich die Sicherheitslage nochmals verschlechtert.
Reisen über Land
Reisen sind in der gesamten Zentralafrikanischen Republik mit erheblichen Risiken verbunden. Im gesamten Land besteht die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität in Form von Entführungen, Plünderungen und Straßenüberfällen sowie von militärischen Handlungen zu werden. Nach Übergriffen schließt die Republik Kamerun regelmäßig vorübergehend Grenzübergänge. Am wichtigsten Grenzübergang in die Republik Kamerun, bei Garoua-Boulaï, kann es zu Blockaden kommen. Die als Hauptverkehrsachse geltende Strecke Garoua - Boulaï – Bangui ist nur im Konvoi, gegen Bezahlung mit einer Begleitung durch die VN/MINUSCA oder die zentralafrikanische Armee, mit einigermaßen kalkulierbarem Risiko befahrbar.
Der Flughafen von Bangui kann aus Sicherheitsgründen kurzfristig für den zivilen Flugverkehr geschlossen werden.
In der Hauptstadt Bangui besteht, trotz einer allgemeinen Befriedung der Lage in der Stadt, weiterhin die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität wie Entführungen, Plünderungen, Einbrüchen und Überfällen zu werden. Militärische Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Gruppierungen sind jederzeit möglich.
Es wird davon abgeraten, sich außerhalb des unmittelbaren Stadtzentrums aufzuhalten und bei Dunkelheit die Wohnung zu verlassen.
In der Zentralafrikanischen Republik verbliebenen Deutschen wird dringend geraten, besondere Vorsicht walten zu lassen, die Sicherheitslage in den Medien zu verfolgen, Ausgangssperren zu beachten und Menschenansammlungen zu vermeiden.
Der sogenannte Pantherhügel (la Colline aux Panthères) in Bangui ist militärisches Sperrgebiet und darf nicht ohne Genehmigung betreten werden.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen, die trotz Reisewarnung in die Zentralafrikanische Republik reisen, wird dringend empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
Besondere strafrechtliche Vorschriften
Zum Fotografieren und Filmen bedarf man einer Genehmigung durch das Informationsministerium. Bevor man Menschen fotografiert, sollte man ihr Einverständnis einholen. In der Hauptstadt ist insbesondere das Fotografieren des Präsidentenpalastes, die Residenz des Präsidenten samt dessen Umgebung, des Flughafens und aller öffentlichen Gebäude strikt verboten.
Der Besitz von Drogen und deren Einnahme ist verboten.
Homosexualität ist mit Gefängnisstrafen von bis zu zwei Jahren und Zahlung einer Geldstrafe von 600.000,- F.CFA (ca. 1.000,- Euro) belegt. In der Praxis wird Homosexualität nicht systematisch, jedoch in Einzelfällen bei Anzeigen von Einheimischen bestraft.
Eine Einreise ohne Sichtvermerk bzw. Visum sowie der Aufenthalt mit einer abgelaufenen Einreisegenehmigung kann zur Verhaftung führen, wobei die Dauer der Haft nicht absehbar ist; danach kommt es zur Abschiebung. Auch hohe Geldstrafen können verhängt werden. . Nach Ablauf der Einreisegenehmigung bzw. des Visums, ohne eine rechtzeitige Verlängerung, wird in der Regel eine Strafe von 200.000 FCFA (ca.300 €) verhängt.
Die Verkehrsvorschriften sollten, strikt eingehalten werden, da bei Verstoß hohe Geldbußen bzw. Entzug der Fahrzeugpapiere und Führerschein drohen. Ein ausländischer Führerschein muss, bei einem Aufenthalt von über sechs Monaten, in einen nationalen Führerschein des Gastlandes umgetauscht werden.
Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 12.09.2024
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 28.12.2017
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 04.12.2020
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Zentralafrikanische Republik
Stand 04.12.2020
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Präsidentschaftswahlen)
- Gesundheit (Impfschutz)
Aktuelles
Präsidentschaftswahlen
Am 27. Dezember 2020 finden in der Zentralafrikanischen Republik Präsidentschaftswahlen statt. Schon im Vorfeld kann es daher zu spontanen und gewalttätigen Auseinandersetzungen kommen. Bei größeren Ausschreitungen kann die Verbindung zum Flughafen unterbrochen werden. Es wird zu erhöhter Vorsicht auch in der Hauptstadt Bangui geratenGesundheit
- Seine Sie besonders vorsichtig und halten Sie sich informiert.
- Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Impfschutz
Eine gültige Gelbfieberimpfung wird für alle Reisenden ab dem Alter von neun Monaten bei Einreise gefordert und ist auch medizinisch sinnvoll. Es kommt immer wieder zu Gelbfieberausbrüchen.
Reisende unter 4 Wochen Reisezeit sollten einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) mit Auffrischimpfungen alle 10 Jahre haben. Einwohner und Langzeitreisenden über 4 Wochen wird gemäß WHO eine Auffrischimpfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise empfohlen, siehe Merkblatt Poliomyelitis.
- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, Polio, Tollwut und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
- Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen .
- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Hinweise zum Corona-Virus in der Zentralafrikanischen Republik siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 06.01.2021
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Zentralafrikanische Republik
Stand 06.01.2021
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Präsidentschaftswahlen)
Aktuelles
Präsidentschaftswahlen
Am 27. Dezember 2020 haben in der Zentralafrikanischen Republik Präsidentschaftswahlen stattgefunden, das Ergebnis wird von Oppositionsparteien jedoch nicht anerkannt. Bewaffnete Gruppen haben u.a. die Städte Damara und Bangassou besetzt, es gibt zahlreiche Kämpfe und Fluchtbewegungen der Bevölkerung. Es wird zu erhöhter Vorsicht auch in der Hauptstadt Bangui geraten.
- Seine Sie besonders vorsichtig und halten Sie sich informiert.
- Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Hinweise zum Corona-Virus in der Zentralafrikanischen Republik siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 14.01.2021
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Zentralafrikanische Republik
Stand 14.01.2021
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Präsidentschaftswahlen)
- Sicherheit-Reisewarnung (Terrorismus, innenpolitische Lage)
Aktuelles
Präsidentschaftswahlen
Am 27. Dezember 2020 fanden in der Zentralafrikanischen Republik Präsidentschaftswahlen statt, das Ergebnis wird von Oppositionsparteien nicht anerkannt. Bewaffnete Gruppen haben u.a. die Städte Damara und Bangassou besetzt, es gibt zahlreiche Kämpfe und Fluchtbewegungen der Bevölkerung. Auch die Hauptstadt Bangui ist betroffen, nördlich der Stadt in den Bezirken PK11 und PK12 sowie in Bimbo (Südwesten) und Richtung Flughafen ist es zu Schusswechseln gekommen. Eine Ausweitung auf weitere Stadtteile ist nicht ausgeschlossen.
In Bangui herrscht eine Ausgangssperre von 20 bis 5 Uhr, diese kann kurzfristig ausgeweitet werden. Der Flughafen Bangui ist geschlossen.Sicherheit - Reisewarnung
- Bleiben Sie möglichst in Gebäuden und gehen Sie nicht auf die Straße.
- Beachten Sie die Vorgaben der Ausgangssperre.
- Halten Sie sich über lokales Radio informiert, wenn Internet- und Telefonverbindungen nicht funktionieren.
- Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
- Der Flughafen Bangui ist geschlossen. Sollten Sie Ausreisetickets für die nächsten Tage besitzen, erkundigen Sie sich bitte vorab, ob der Flugbetrieb wieder aufgenommen wurde.
- In der Zentralafrikanischen Republik gibt es keine Deutsche Botschaft, konsularische Hilfe kann vor Ort nicht geleistet werden, sondern erfolgt soweit möglich über die Deutsche Botschaft Jaunde. Wenn noch nicht erfolgt, tragen Sie sich bitte umgehend in die Krisenvorsorgeliste der Deutschen Botschaft Jaunde ein, um die aktuellen Newsletter an Landsleute bezüglich der Sicherheitslage zu erhalten.
Vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik wird gewarnt.
Terrorismus
Terroristische Anschläge können im ganzen Land vorkommen, der Zugang zu Waffen ist gegeben. Die Zahl von bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen unterschiedlichen Gegnern nimmt zu, auch in der Hauptstadtregion und entlang der wichtigen Straßenverbindungen in die Nachbarstaaten. Dabei kommt es auch zu Übergriffen auf internationale (Hilfs-)Organisationen.
In der Präfektur Haut-Mbomou im Südosten des Landes verüben Teile der Widerstandsarmee des Herrn (LRA) weiterhin Anschläge und Entführungen.Innenpolitische Lage
- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Es gibt im gesamten Land andauernd sehr hoher Sicherheitsrisiken und wieder aufflammende Kampfhandlungen. Trotz der Unterzeichnung eines Friedensabkommens im Februar 2019 sind in allen Landesteilen jederzeit bewaffnete Auseinandersetzungen möglich.
Es kann landesweit zudem zu Protesten und Demonstrationen und in deren Folge zu gewaltsamen Ausschreitungen sowie Verkehrsbehinderungen kommen. Militärische Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Gruppierungen sind jederzeit möglich.
Es kommt wiederholt zur Verhängung von Ausgangssperren.
- Sollten Sie sich trotz Reisewarnung vor Ort aufhalten müssen, seien Sie besonders vorsichtig, meiden Sie die Nähe von Kampfhandlungen, bleiben Sie in Gebäuden.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte und beachten Sie eventuelle Ausgangssperren.
Hinweise zum Corona-Virus in der Zentralafrikanischen Republik siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 22.01.2021
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Zentralafrikanische Republik
Stand 22.01.2021
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Präsidentschaftswahlen)
Aktuelles
Präsidentschaftswahlen
Am 27. Dezember 2020 fanden in der Zentralafrikanischen Republik Präsidentschaftswahlen statt, das Ergebnis wird von Oppositionsparteien nicht anerkannt.
Seit dem 21. Januar 2021 ist für 15 Tage der Ausnahmezustand verhängt worden. Bewaffnete Auseinandersetzungen werden aus verschiedenen Regionen gemeldet, es gibt zahlreiche Kämpfe und Fluchtbewegungen der Bevölkerung. Auch in der Hauptstadt Bangui muss mit einer Wiederaufnahme der Kämpfe gerechnet werden.
Der nationale Luftraum wurde für Nichtregierungsorganisationen (auch als Charter) und für ausländische Regierungsflugzeuge gesperrt. Es muss jederzeit damit gerechnet werden, dass auch die kommerziellen Linienflugverbindungen vom internationalen Flughafen Bangui M’Poko bei einem Wiederaufflammen der Kämpfe in der Hauptstadt kurzfristig eingestellt werden können.
In Bangui herrscht eine Ausgangssperre von 18 bis 5 Uhr, diese kann kurzfristig ausgeweitet werden. Der Flughafen Bangui ist nur eingeschränkt geöffnet.
- Bleiben Sie möglichst in Gebäuden und gehen Sie nicht auf die Straße.
- Beachten Sie die Vorgaben der Ausgangssperre.
- Halten Sie sich über lokales Radio informiert, wenn Internet- und Telefonverbindungen nicht funktionieren.
- Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
- • Der Flughafen Bangui ist nur eingeschränkt geöffnet. Sollten Sie Ausreisetickets für die nächsten Tage besitzen, erkundigen Sie sich bitte vorab, ob der Flugbetrieb stattfindet.
- In der Zentralafrikanischen Republik gibt es keine Deutsche Botschaft, konsularische Hilfe kann vor Ort nicht geleistet werden, sondern erfolgt soweit möglich über die Deutsche Botschaft Jaunde. Wenn noch nicht erfolgt, tragen Sie sich bitte umgehend in die Krisenvorsorgeliste der Deutschen Botschaft Jaunde ein, um die aktuellen Newsletter an Landsleute bezüglich der Sicherheitslage zu erhalten.
Hinweise zum Corona-Virus in der Zentralafrikanischen Republik siehe:
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 08.02.2021
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Zentralafrikanische Republik
Stand 08.02.2021
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Präsidentschaftswahlen)
- Sicherheit - Reisewarnung (Innenpolitische Lage, Kriminalität)
Aktuelles
Präsidentschaftswahlen
Am 27. Dezember 2020 fanden in der Zentralafrikanischen Republik Präsidentschaftswahlen statt, das Ergebnis wird von Oppositionsparteien nicht anerkannt.
Der Ausnahmezustand ist bis zunächst 5. August 2021 verhängt worden. Bewaffnete Auseinandersetzungen werden aus verschiedenen Regionen gemeldet, es gibt zahlreiche Kämpfe und Fluchtbewegungen der Bevölkerung. Auch in der Hauptstadt Bangui können jederzeit Kämpfe ausbrechen..
Der nationale Luftraum wurde für Nichtregierungsorganisationen (auch als Charter) und für ausländische Regierungsflugzeuge gesperrt. Es muss jederzeit damit gerechnet werden, dass auch die kommerziellen Linienflüge vom internationalen Flughafen Bangui M’Poko bei einem Wiederaufflammen der Kämpfe in der Hauptstadt kurzfristig eingestellt werden.
In Bangui herrscht eine Ausgangssperre von 18 bis 5 Uhr, diese kann kurzfristig ausgeweitet werden. Der Flughafen Bangui ist nur eingeschränkt geöffnet.Die wichtigste Zufahrtsstraße von Douala (Kamerun) nach Bangui ist durch Rebellen blockiert, weshalb der Warennachschub unterbrochen ist; Preise auch für Nahrungsmittel steigen, es gibt erste Warenengpässe.
- Bleiben Sie möglichst in Gebäuden und gehen Sie insbesondere bei Kampfhandlungen nicht auf die Straße.
- Beachten Sie die Vorgaben der Ausgangssperre.
- Halten Sie sich über lokales Radio informiert, wenn Internet- und Telefonverbindungen nicht funktionieren.
- Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
- Der Flughafen Bangui ist nur eingeschränkt geöffnet. Sollten Sie Flugtickets für eine Ausreise besitzen, erkundigen Sie sich bitte vorab, ob der Flugbetrieb stattfindet.
- In der Zentralafrikanischen Republik gibt es keine Deutsche Botschaft, konsularische Hilfe kann vor Ort nicht geleistet werden, sondern erfolgt soweit möglich über die Deutsche Botschaft Jaunde. Registrieren Sie sich bitte umgehend online in die Krisenvorsorgeliste der Deutschen Botschaft Jaunde, um die ständig aktualisierten Newsletter an die Landsleute bezüglich der Sicherheitslage zu erhalten.
Sicherheit - Reisewarnung
- Denken Sie bei Aufenthalten an die Vorratshaltung von Nahrungsmitteln und Trinkwasser.
Vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik wird gewarnt.
Innenpolitische Lage
Es gibt im gesamten Land andauernd sehr hoher Sicherheitsrisiken und wieder aufflammende Kampfhandlungen. Das Friedensabkommen von 2019 wird in großen Teilnen nicht mehr eingehalten.
Es kann landesweit zudem zu Protesten und Demonstrationen und in deren Folge zu gewaltsamen Ausschreitungen sowie Verkehrsbehinderungen kommen. Militärische Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Gruppierungen sind jederzeit möglich auch in der Hauptstadt.
Es kommt wiederholt zur Verhängung von Ausgangssperren.Kriminalität
- Sollten Sie sich trotz Reisewarnung vor Ort aufhalten müssen, seien Sie besonders vorsichtig, meiden Sie die Nähe von Kampfhandlungen, bleiben Sie in Gebäuden.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte und beachten Sie eventuelle Ausgangssperren.
Die Kriminalitätsrate ist hoch. Im gesamten Land besteht die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität in Form von Entführungen, Plünderungen und Straßenüberfällen sowie von militärischen Handlungen und Schießereien zu werden. Tausende sind auf der Flucht, teilweise mischen sich bewaffnete Rebellenkämpfer unter die Flüchtlinge.
Auch in der Hauptstadt Bangui besteht die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität wie Entführungen, Plünderungen, Einbrüchen und Überfällen zu werden.
Im Stadtkern von Bangui sind Übernachtungen und Aufenthalte zwar möglich, jedoch endet der Schutz durch staatliche Sicherheitskräfte bereits in den Außenbezirken von Bangui.
- Halten Sie sich nicht außerhalb des unmittelbaren Stadtzentrums von Bangui auf und meiden Sie den Besuch von Märkten.
- Verlassen Sie bei Dunkelheit nicht die Wohnung und beachten Sie die Ausgangssperre.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtige Dokumente sicher auf.
- Bevorzugen Sie, wenn vor Ort möglich, bargeldlose Zahlungen, und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen auf Flughäfen, Märkten und auf belebten Straßen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
Hinweise zum Corona-Virus in der Zentralafrikanischen Republik siehe:
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 28.03.2021
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Zentralafrikanische Republik
Stand 28.03.2021
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Präsidentschaftswahlen)
Aktuelles
Präsidentschaftswahlen
Am 30. März 2021 findet die Amtseinführung des wiedergewählten Präsidenten in Bangui statt. Das Ergebnis der Wahlen vom 27. Dezember 2020 wird von Oppositionsparteien nicht anerkannt.
Im Vorfeld der Amtseinführung verschärft sich die Sicherheitslage, insbesondere in Bangui. Es wird dringend geraten, Bewegungen auch in der Stadt derzeit auf das absolute Minimum zu beschränken und in gesicherten Unterkünften zu bleiben. Reisen - auch aus anderen Landesteilen - in die Hauptstadt sollten bis auf weiteres aufgeschoben werden.
Der Ausnahmezustand ist bis zunächst 5. August 2021 verhängt worden. Bewaffnete Auseinandersetzungen werden aus verschiedenen Regionen gemeldet, es gibt zahlreiche Kämpfe und Fluchtbewegungen der Bevölkerung. Auch in der Hauptstadt Bangui können jederzeit Kämpfe ausbrechen..
Der nationale Luftraum wurde für Nichtregierungsorganisationen (auch als Charter) und für ausländische Regierungsflugzeuge gesperrt. Es muss jederzeit damit gerechnet werden, dass auch die kommerziellen Linienflüge vom internationalen Flughafen Bangui M’Poko bei einem Wiederaufflammen der Kämpfe in der Hauptstadt kurzfristig eingestellt werden.
In Bangui herrscht eine Ausgangssperre von 20 bis 5 Uhr, diese kann kurzfristig ausgeweitet werden. Der Flughafen Bangui ist nur eingeschränkt geöffnet.Der zuverlässige Warennachschub über die wichtigste Zufahrtsstraße von Douala (Kamerun) nach Bangui ist weiterhin nicht gegeben. Die Preise auch für Nahrungsmittel steigen, es gibt Warenengpässe.
- Bleiben Sie möglichst in Gebäuden und gehen Sie insbesondere bei Kampfhandlungen nicht auf die Straße.
- Beachten Sie die Vorgaben der Ausgangssperre.
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- Der Flughafen Bangui ist nur eingeschränkt geöffnet. Sollten Sie Flugtickets für eine Ausreise besitzen, erkundigen Sie sich bitte vorab, ob der Flugbetrieb stattfindet.
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 10.05.2021
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Stand 10.05.2021
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Wahlen/Kampfhandlungen)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
Aktuelles
Präsidentschaftswahlen/Kampfhandlungen
Im Nachgang zu den Wahlen vom 27. Dezember 2020, deren Ergebnis von Oppositionsparteien nicht anerkannt wird, kommt es weiterhin zu landesweiten bewaffneten Auseinandersetzungen.
Bis zunächst 5. August 2021 gilt der Ausnahmezustand. Zahlreiche Bewohner sind auf der Flucht, auch in der Hauptstadt Bangui können jederzeit Kämpfe ausbrechen.
Der nationale Luftraum wurde für Nichtregierungsorganisationen (auch als Charter) und für ausländische Regierungsflugzeuge gesperrt. Es muss jederzeit damit gerechnet werden, dass auch die kommerziellen Linienflüge vom internationalen Flughafen Bangui M’Poko bei einem Wiederaufflammen der Kämpfe in der Hauptstadt kurzfristig eingestellt werden.
In Bangui herrscht eine Ausgangssperre von 18 bis 5 Uhr, diese kann kurzfristig ausgeweitet werden. Der Flughafen Bangui ist nur eingeschränkt geöffnet.
Die wichtigste Zufahrtsstraße von Douala (Kamerun) nach Bangui ist durch Rebellen blockiert, weshalb der Warennachschub unterbrochen ist; Preise auch für Nahrungsmittel steigen, es gibt Warenengpässe. Durch den Ausfall der Hauptstromversorgungsleitung für Bangui kommt es zu erheblichen Einschränkungen. Krankenhäuser haben keine Notstromversorgung.Sicherheit
- Beschränken Sie Ihre Bewegungen auch in der Stadt derzeit auf das absolute Minimum und bleiben Sie in gesicherten Unterkünften; gehen Sie insbesondere bei Kampfhandlungen nicht auf die Straße.
- Beachten Sie die Vorgaben der Ausgangssperre.
- Reisen Sie derzeit nicht in die Hauptstadt, auch nicht aus anderen Landesteilen.
- Halten Sie sich über lokales Radio informiert, wenn Internet- und Telefonverbindungen nicht funktionieren.
- Denken Sie an Vorratshaltung von Nahrung und Trinkwasser.
- Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
- Der Flughafen Bangui ist nur eingeschränkt geöffnet. Sollten Sie Flugtickets für eine Ausreise besitzen, erkundigen Sie sich bitte vorab, ob der Flugbetrieb stattfindet.
- In der Zentralafrikanischen Republik gibt es keine Deutsche Botschaft, konsularische Hilfe kann vor Ort nicht geleistet werden, sondern erfolgt soweit möglich über die Deutsche Botschaft Jaunde. Registrieren Sie sich bitte umgehend online in die Krisenvorsorgeliste der Deutschen Botschaft Jaunde, um die ständig aktualisierten Newsletter an die Landsleute bezüglich der Sicherheitslage zu erhalten.
Innenpolitische Lage
Es gibt im gesamten Land andauernd sehr hohe Sicherheitsrisiken und immer wieder aufflammende Kampfhandlungen. Das Friedensabkommen von 2019 wird in großen Teilen nicht mehr eingehalten. Weiterhin bestehen erhebliche Schwierigkeiten bei der Bildung einer neuen Regierung. Es kann landesweit zudem zu Protesten und Demonstrationen und in deren Folge zu gewaltsamen Ausschreitungen sowie Verkehrsbehinderungen kommen. Militärische Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Gruppierungen sind jederzeit möglich auch in der Hauptstadt.
Es gilt der Ausnahmezustand und eine Ausgangssperre.
- Sollten Sie sich trotz Reisewarnung vor Ort aufhalten müssen, seien Sie besonders vorsichtig, meiden Sie die Nähe von Kampfhandlungen, bleiben Sie in Gebäuden.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte und beachten Sie Ausgangssperren.
Hinweise zum Corona-Virus in der Zentralafrikanischen Republik siehe:
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 20.05.2021
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Stand 20.05.2021
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Wahlen/Kampfhandlungen)
Aktuelles
Wahlen/Kampfhandlungen
Im Nachgang zu den Wahlen vom 27. Dezember 2020, deren Ergebnis von Oppositionsparteien nicht anerkannt wird, kommt es weiterhin zu landesweiten bewaffneten Auseinandersetzungen.
Bis zunächst 5. August 2021 gilt der Ausnahmezustand; Bürgerrechte sind weitgehend außer Kraft gesetzt. Es kommt verstärkt zu Verhaftungen durch das Militär, bei denen keine Rechtsmittel zugelassen sind. Dies kann auch Personen betreffen, die in der Zentralafrikanischen Republik leben.
Zahlreiche Bewohner sind auf der Flucht, auch in der Hauptstadt Bangui können jederzeit Kämpfe ausbrechen.
Der nationale Luftraum wurde für Nichtregierungsorganisationen (auch als Charter) und für ausländische Regierungsflugzeuge gesperrt. Es muss jederzeit damit gerechnet werden, dass auch die kommerziellen Linienflüge vom internationalen Flughafen Bangui M’Poko bei einem Wiederaufflammen der Kämpfe in der Hauptstadt kurzfristig eingestellt werden.
In Bangui herrscht eine Ausgangssperre von 18 bis 5 Uhr, diese kann kurzfristig ausgeweitet werden. Der Flughafen Bangui ist nur eingeschränkt geöffnet.
Die wichtigste Zufahrtsstraße von Douala (Kamerun) nach Bangui ist durch Rebellen blockiert, weshalb der Warennachschub unterbrochen ist; Preise auch für Nahrungsmittel steigen, es gibt Warenengpässe. Durch den Ausfall der Hauptstromversorgungsleitung für Bangui kommt es zu erheblichen Einschränkungen. Krankenhäuser haben keine Notstromversorgung.
- Beschränken Sie Ihre Bewegungen auch in der Stadt derzeit auf das absolute Minimum und bleiben Sie in gesicherten Unterkünften; gehen Sie insbesondere bei Kampfhandlungen nicht auf die Straße.
- Beachten Sie die Vorgaben der Ausgangssperre.
- Reisen Sie derzeit nicht in die Hauptstadt, auch nicht aus anderen Landesteilen.
- Halten Sie sich über lokales Radio informiert, wenn Internet- und Telefonverbindungen nicht funktionieren.
- Denken Sie an Vorratshaltung von Nahrung und Trinkwasser.
- Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
- Seien Sie bei Äußerungen in der Öffentlichkeit besonders vorsichtig. Die Regierung hat angekündigt die von ihr wahrgenommene Unterstützung von Rebellengruppen nachdrücklich zu verfolgen.
- Der Flughafen Bangui ist nur eingeschränkt geöffnet. Sollten Sie Flugtickets für eine Ausreise besitzen, erkundigen Sie sich bitte vorab, ob der Flugbetrieb stattfindet.
- In der Zentralafrikanischen Republik gibt es keine Deutsche Botschaft, konsularische Hilfe kann vor Ort nicht geleistet werden, sondern erfolgt soweit möglich über die Deutsche Botschaft Jaunde. Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste, um den Newsletter zur Sicherheitslage zu erhalten.
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 04.11.2021
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Zentralafrikanische Republik
Stand 04.11.2021
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Wahlen/Kampfhandlungen)
- Sicherheit (Terrorismus; Innenpolitische Lage)
- Natur und Klima
Aktuelles
Wahlen/Kampfhandlungen
Im Nachgang zu den Wahlen vom 27. Dezember 2020, deren Ergebnis von Oppositionsparteien nicht anerkannt wird, kommt es weiterhin zu landesweiten bewaffneten Auseinandersetzungen. Zahlreiche Bewohner sind auf der Flucht. Es können auch in der Hauptstadt Bangui jederzeit Kämpfe ausbrechen. Es kommt verstärkt zu Verhaftungen durch das Militär, bei denen keine Rechtsmittel zugelassen sind. Dies kann auch Personen betreffen, die nicht in der Zentralafrikanischen Republik leben und sich nur kurzfristig im Land aufhalten.
Es kann jederzeit dazu kommen, dass inländischer und internationaler Luftverkehr eingeschränkt und der internationale Flughafen Bangui-M´Poko bei einem Wiederaufflammen der Kämpfe geschlossen wird.
In Bangui herrscht eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr, diese kann kurzfristig ausgeweitet werden.
Die wichtigste Zufahrtsstraße von Douala (Kamerun) nach Bangui wird immer wieder durch Rebellen blockiert, weshalb der Warennachschub unterbrochen ist; Preise auch für Nahrungsmittel steigen, es gibt Warenengpässe. Auch Konvois der Hilfsorganisationen werden hierdurch beeinträchtigt. Durch den Ausfall der Hauptstromversorgungsleitung für Bangui kommt es zu erheblichen Einschränkungen. Krankenhäuser haben keine Notstromversorgung.Sicherheit
- Beschränken Sie Ihre Bewegungen auch in der Stadt derzeit auf das absolute Minimum und bleiben Sie in gesicherten Unterkünften; gehen Sie insbesondere bei Kampfhandlungen nicht auf die Straße.
- Beachten Sie die Vorgaben der Ausgangssperre und vermeiden Sie nach Möglichkeit Bewegung im öffentlichen Raum nach Einbruch der Dunkelheit.
- Halten Sie sich über lokales Radio informiert, wenn Internet- und Telefonverbindungen nicht funktionieren.
- Denken Sie an Vorratshaltung von Nahrung und Trinkwasser.
- Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
- Seien Sie bei Äußerungen in der Öffentlichkeit besonders vorsichtig. Die Regierung hat angekündigt die von ihr wahrgenommene Unterstützung von Rebellengruppen nachdrücklich zu verfolgen.
- Der Flughafen Bangui ist nur eingeschränkt geöffnet. Sollten Sie Flugtickets für eine Ausreise besitzen, erkundigen Sie sich bitte vorab, ob der Flugbetrieb stattfindet.
- In der Zentralafrikanischen Republik gibt es keine Deutsche Botschaft, konsularische Hilfe kann vor Ort nicht geleistet werden, sondern erfolgt soweit möglich über die Deutsche Botschaft Jaunde. Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste, um den Newsletter zur Sicherheitslage zu erhalten.
Terrorismus
Terroristische Anschläge können im ganzen Land vorkommen, der Zugang zu Waffen ist gegeben. Die Zahl von bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen unterschiedlichen Gegnern nimmt zu, auch in der Hauptstadtregion und entlang der wichtigen Straßenverbindungen in die Nachbarstaaten. Die bewaffneten Gruppen sind immer wieder in Bewegung, eine Vorhersage, wo es zu Kämpfen zwischen Bewaffneten oder zu Anschlägen auf Zivilisten kommen kann, ist nicht möglich. Es kommt oftmals auch zu Übergriffen auf internationale (Hilfs-)Organisationen.Innenpolitische Lage
- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Es gibt im gesamten Land andauernd sehr hohe Sicherheitsrisiken und immer wieder aufflammende Kampfhandlungen. Das Friedensabkommen von 2019 wird in großen Teilen nicht mehr eingehalten. Es kann landesweit zu Protesten und Demonstrationen und in deren Folge zu gewaltsamen Ausschreitungen sowie Verkehrsbehinderungen kommen. Militärische Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Gruppierungen sind jederzeit möglich auch in der Hauptstadt.
Es gilt eine Ausgangssperre.Natur und Klima
- Sollten Sie sich trotz Reisewarnung vor Ort aufhalten müssen, seien Sie besonders vorsichtig, meiden Sie die Nähe von Kampfhandlungen, bleiben Sie in Gebäuden.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte und beachten Sie die Ausgangssperre.
Es herrscht tropisches Klima, im Norden Savannen- und im äußersten Nordosten Sahel-Klima.
Während der Regenzeit von Mai bis Oktober bzw. im Norden von Juni bis September kann es zu Überschwemmungen und Erdrutschen kommen und Straßen und Wege, aber auch Fundamente und Erdreich können aufweichen, Wasserläufe rasch anschwellen, auch in städtischen Gebieten.
Die Trockenzeit dauert von Dezember bis April, insbesondere zwischen Februar und Mai kann es zu großer Hitze im Norden kommen.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden
- Hören Sie auf Hinweise von Einheimischen bezüglich Verhaltensweisen in Waldgebieten und an Wasserläufen.
Hinweise zum Corona-Virus in der Zentralafrikanischen Republik siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
Gruß
Birgitt
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 21.01.2022
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Zentralafrikanische Republik
Stand 21.01.2022
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Kampfhandlungen)
- Sicherheit (Terrorismus, Innenpolitische Lage, Kriminalität)
- Reiseinfos (Infrastruktur, Verkehr)
Aktuelles
Kampfhandlungen
Die Sicherheitslage hat sich verschlechtert und ist im gesamten Land volatil. Es kommt landesweit zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit Todesopfern. Die Anzahl an Anschlägen mit improvisierten Sprengsätzen, auch auf größeren Verbindungsstraßen, nimmt zu. Zahlreiche Bewohner des Landes sind auf der Flucht. Es können überall im Land und auch in der Hauptstadt Bangui jederzeit wieder Kämpfe ausbrechen.
Es kommt verstärkt zu teils unvorhersehbaren Verhaftungen durch Sicherheitskräfte, bei denen keine Rechtsmittel zugelassen sind. Dies betrifft auch Personen, die nicht in der Zentralafrikanischen Republik leben, keine dortige Staatsangehörigkeit haben und sich nur kurzfristig im Land aufhalten.
Es kann jederzeit dazu kommen, dass inländischer und internationaler Luftverkehr eingeschränkt und der internationale Flughafen Bangui-M´Poko geschlossen wird.
In Bangui herrscht eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr, diese kann kurzfristig ausgeweitet werden.
Die wichtigste Zufahrtsstraße von Douala (Kamerun) nach Bangui wird immer wieder durch bewaffnete Gruppen blockiert, weshalb der Warennachschub unterbrochen ist. Preise auch für Nahrungsmittel steigen, es gibt Warenengpässe. Auch Konvois der Hilfsorganisationen werden hierdurch beeinträchtigt. Krankenhäuser haben keine Notstromversorgung.Sicherheit
- Sollten Sie sich trotz Reisewarnung für beruflich unvermeidbare Aufenthalte vor Ort aufhalten müssen, beschränken Sie Ihren Bewegungsradius auf Bangui und auf das absolute Minimum und bleiben Sie in gesicherten Unterkünften. Gehen Sie insbesondere bei Kampfhandlungen nicht auf die Straße.
- Beachten Sie die Vorgaben der Ausgangssperre und vermeiden Sie nach Möglichkeit Bewegung im öffentlichen Raum nach Einbruch der Dunkelheit.
- Halten Sie sich über lokales Radio informiert, wenn Internet- und Telefonverbindungen nicht funktionieren.
- Denken Sie an Vorratshaltung von Nahrung und Trinkwasser.
- Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
- Seien Sie bei Ihrem Auftreten und Äußerungen in der Öffentlichkeit besonders vorsichtig. Die Regierung verfolgt die von ihr wahrgenommene Unterstützung von Rebellengruppen nachdrücklich.
- In der Zentralafrikanischen Republik gibt es keine Deutsche Botschaft, konsularische Hilfe kann vor Ort nicht geleistet werden, sondern erfolgt soweit möglich über die Deutsche Botschaft Jaunde . Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste.
Terrorismus
Terroristische Anschläge können im ganzen Land vorkommen. Ressourcen, besonders der Zugang zu Waffen, sind vorhanden. Es kommt weiterhin zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen unterschiedlichen Gruppen und den Sicherheitskräften, auch in der Hauptstadtregion und entlang der wichtigen Straßenverbindungen in die Nachbarstaaten. Die Zahl von Anschlägen mit improvisierten Sprengsätzen nimmt zu. Die bewaffneten Gruppen sind immer wieder in Bewegung, eine Vorhersage, wo es zu Kämpfen zwischen Bewaffneten oder zu Anschlägen auf Zivilisten kommen kann, ist nicht möglich. Es kommt oftmals auch zu Übergriffen auf internationale (Hilfs-)Organisationen.Innenpolitische Lage
- Vermeiden Sie insbesondere belebte Orte und besondere Anlässe und bleiben Sie stets aufmerksam.
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Es gibt im gesamten Land andauernd sehr hohe Sicherheitsrisiken und Kampfhandlungen. Das Konfliktgeschehen ist stark dynamisch und weite Teile des Landes stehen nicht unter staatlicher Kontrolle. Militärische Auseinandersetzungen sind jederzeit möglich, auch in der Hauptstadt. Es gibt Berichte über schwere Menschenrechtsverletzungen und Übergriffe, auch gegen Zivilisten und durch Sicherheitskräfte. Es kann landesweit zu Protesten und Demonstrationen und in deren Folge zu gewaltsamen Ausschreitungen sowie Verkehrsbehinderungen kommen. Staatliche Autoritäten reagieren harsch und teils unberechenbar sowohl auf jegliche vermeintliche Unterstützung bewaffneter Gruppen als auch auf fehlerhafte Anmeldungen und Dokumente und vermeintlich fehlende Genehmigungen. Vermeiden Sie auf jeden Fall Handlungen, die entsprechend ausgelegt werden können.
Es gilt eine Ausgangssperre.Kriminalität
- Sollten Sie sich trotz Reisewarnung vor Ort aufhalten müssen, seien Sie besonders vorsichtig, meiden Sie die Nähe von Kampfhandlungen, bleiben Sie in Gebäuden.
- Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte und beachten Sie die Ausgangssperre.
Die Kriminalitätsrate ist hoch. Im gesamten Land besteht die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität in Form von Entführungen, Plünderungen und Straßenüberfällen sowie von militärischen Handlungen und Schießereien zu werden. Tausende sind auf der Flucht, teilweise mischen sich bewaffnete Rebellenkämpfer unter die Flüchtlinge.
Auch in der Hauptstadt Bangui besteht die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität wie Entführungen, Plünderungen, Einbrüchen und Überfällen zu werden.Reiseinfos
- Halten Sie sich nicht außerhalb des unmittelbaren Stadtzentrums von Bangui auf und meiden Sie den Besuch von Märkten.
- Verlassen Sie bei Dunkelheit nicht die Wohnung und beachten Sie die Ausgangssperre.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf.
- Bevorzugen Sie, wenn vor Ort möglich, bargeldlose Zahlungen, und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
- Seien Sie in Menschenmengen auf Flughäfen, Märkten und auf belebten Straßen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
Infrastruktur/Verkehr
Die Verkehrswege können aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang zur Eindämmung von COVID-19 beeinträchtigt sein, siehe Aktuelles.
Reisen sind in der gesamten Zentralafrikanischen Republik inklusive der Hauptstadt mit erheblichen Risiken verbunden.
Die Zentralafrikanische Republik gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und verfügt über so gut wie keine Infrastruktur. Der Lebensstandard der Bevölkerung ist äußerst niedrig. Die Sicherheits- und Versorgungslage ist sehr schlecht. Das Land ist fast völlig auf internationale Hilfe angewiesen.
In der Hauptstadt Bangui gibt es nur begrenzte Übernachtungsmöglichkeiten. Langanhaltende Ausfälle von Strom- und Wasserversorgung sind an der Tagesordnung. Versorgung und Unterbringung im Landesinneren sind aufgrund der Armut, der schlechten Sicherheits- und Versorgungslage und der fehlenden Infrastruktur sehr beschränkt. Einzig Missionsstationen und Organisationen wie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz oder Médecins Sans Frontières (Ärzte ohne Grenzen), die im Vorfeld informiert werden müssen, bieten einfache Unterkunft.Der Flughafen von Bangui kann aus Sicherheitsgründen kurzfristig für den zivilen Flugverkehr geschlossen werden.
- Berücksichtigen Sie die eingeschränkten Möglichkeiten im Rahmen eines dringend erforderlichen Sicherheitskonzepts bei unvermeidbaren Reisen.
Am wichtigsten Grenzübergang in die Republik Kamerun, bei Garoua-Boulaï, kann es zu Blockaden kommen. Die als Hauptverkehrsachse geltende Strecke Garoua - Boulaï – Bangui ist nur im Konvoi, gegen Bezahlung mit einer Begleitung durch die VN/MINUSCA oder die zentralafrikanische Armee, mit dennoch hohem Risiko befahrbar. Es kommt zunehmend zu Anschlägen mit improvisierten Sprengsätzen.
Der sogenannte Pantherhügel (la Colline aux Panthères) in Bangui ist militärisches Sperrgebiet und darf nicht ohne Genehmigung betreten werden.
Hinweise zum Corona-Virus in der Zentralafrikanischen Republik siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 02.08.2022
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Zentralafrikanische Republik
Stand 02.08.2022
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Kampfhandlungen)
- Sicherheit (Kriminalität)
- Reiseinfos (Rechtliche Besonderheiten)
Aktuelles
Kampfhandlungen
Die Sicherheitslage ist im gesamten Land volatil. Es kommt landesweit zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit Todesopfern. Die Anzahl an Anschlägen mit improvisierten Sprengsätzen, auch auf größeren Verbindungsstraßen, nimmt zu. Mehr als eine Million Bewohner des Landes sind auf der Flucht. Landesweit und auch in der Hauptstadt Bangui können jederzeit wieder Kämpfe ausbrechen.
Es kommt verstärkt zu teils unvorhersehbaren Verhaftungen durch Sicherheitskräfte, bei denen keine Rechtsmittel zugelassen sind. Dies betrifft auch Personen, die nicht in der Zentralafrikanischen Republik leben, keine dortige Staatsangehörigkeit haben und sich nur kurzfristig im Land aufhalten.
Einschränkungen des inländischen und internationalen Luftverkehrs bis hin zur Schließung des internationalen Flughafens Bangui-M´Poko sind jederzeit möglich.
In Bangui herrscht eine Ausgangssperre von 23 bis 5 Uhr, diese kann kurzfristig ausgeweitet werden.
Die wichtigste Zufahrtsstraße von Douala (Kamerun) nach Bangui wird immer wieder durch bewaffnete Gruppen blockiert, weshalb der Warennachschub unterbrochen ist. Preise auch für Nahrungsmittel steigen, es gibt Warenengpässe. Treibstoff ist nicht durchgängig erhältlich. Auch Konvois der Hilfsorganisationen werden hierdurch beeinträchtigt. Krankenhäuser haben keine Notstromversorgung.Sicherheit
- Sollten Sie sich trotz Reisewarnung für beruflich unvermeidbare Aufenthalte vor Ort aufhalten müssen, beschränken Sie Ihren Bewegungsradius auf Bangui und auf das absolute Minimum und bleiben Sie in gesicherten Unterkünften.
- Verlassen Sie nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr die Unterkunft. Bei Ausfahrten in den Abendstunden ist ein Begleitschutz notwendig. Gehen Sie insbesondere bei Kampfhandlungen nicht auf die Straße.
- Beachten Sie die Vorgaben der Ausgangssperre.
- Halten Sie sich über lokales Radio informiert, wenn Internet- und Telefonverbindungen nicht funktionieren.
- Denken Sie an Vorratshaltung von Nahrung und Trinkwasser.
- Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
- Seien Sie bei Ihrem Auftreten und Äußerungen in der Öffentlichkeit besonders vorsichtig. Die Regierung verfolgt die von ihr wahrgenommene Unterstützung von Rebellengruppen nachdrücklich.
- In der Zentralafrikanischen Republik gibt es keine Deutsche Botschaft, konsularische Hilfe kann vor Ort nicht geleistet werden, sondern erfolgt soweit möglich über die Deutsche Botschaft Jaunde. Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate ist hoch. Im gesamten Land besteht die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität in Form von Entführungen, Plünderungen und Straßenüberfällen sowie von militärischen Handlungen und Schießereien zu werden. Mehr als eine Million Bewohner sind auf der Flucht, teilweise mischen sich bewaffnete Rebellenkämpfer unter die Flüchtlinge.
Auch in der Hauptstadt Bangui besteht die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität wie Entführungen, Plünderungen, Einbrüchen und Überfällen zu werden.
Das bewaffnete Banditentum, insbesondere in der Hauptstadt nimmt vor allem in den Nacht- und Abendstunden zu. Überfälle auf Privathäuser sind an der Tagesordnung. Private Sicherheitsdienste, die beauftragt werden können, bieten lediglich eingeschränkten Schutz.Reiseinfos
- Halten Sie sich nicht außerhalb des unmittelbaren Stadtzentrums von Bangui auf und meiden Sie den Besuch von Märkten.
- Verlassen Sie bei Dunkelheit nicht die Wohnung und beachten Sie die Ausgangssperre.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf.
- Bevorzugen Sie, wenn vor Ort möglich, bargeldlose Zahlungen, und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
- Seien Sie in Menschenmengen auf Flughäfen, Märkten und auf belebten Straßen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
Rechtliche Besonderheiten
Zum Fotografieren und Filmen bedarf man einer Genehmigung durch das Informationsministerium. Bevor man Menschen fotografiert, sollte man ihr Einverständnis einholen. In der Hauptstadt ist insbesondere das Fotografieren des Präsidentenpalastes, der Residenz des Präsidenten samt dessen Umgebung, des Flughafens und aller öffentlichen Gebäude strikt verboten.
Der Besitz von Drogen und deren Einnahme ist verboten.
Eine Einreise ohne Visum sowie der Aufenthalt mit einer abgelaufenen Einreisegenehmigung kann zur Verhaftung führen, wobei die Dauer der Haft nicht absehbar ist; danach kommt es zur Abschiebung. Auch hohe Geldstrafen können verhängt werden. Nach Ablauf der Einreisegenehmigung bzw. des Visums, ohne eine rechtzeitige Verlängerung, wird in der Regel eine Strafe von 500.000 XAF (ca. 800 EUR) verhängt.
Die Verkehrsvorschriften sollten strikt eingehalten werden, da bei Verstoß hohe Geldbußen bzw. Entzug der Fahrzeugpapiere und des Führerscheins drohen. Ein ausländischer Führerschein muss, bei einem Aufenthalt von über sechs Monaten, in einen nationalen Führerschein des Gastlandes umgetauscht werden.
Hinweise zum Corona-Virus in der Zentralafrikanischen Republik siehe:
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 13.06.2023
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Zentralafrikanische Republik
Stand 02.08.2022
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Kampfhandlungen)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Reiseinfos (Rechtliche Besonderheiten)
Aktuelles
Kampfhandlungen
Die Sicherheitslage ist im gesamten Land volatil. Es kommt landesweit zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit Todesopfern. Die Anzahl an Anschlägen mit improvisierten Sprengsätzen, auch auf größeren Verbindungsstraßen, nimmt zu. Mehr als eine Million Bewohner des Landes sind auf der Flucht. Landesweit und auch in der Hauptstadt Bangui können jederzeit wieder Kämpfe ausbrechen.
Es kommt verstärkt zu teils unvorhersehbaren Verhaftungen durch Sicherheitskräfte, bei denen keine Rechtsmittel zugelassen sind. Dies betrifft auch Personen, die nicht in der Zentralafrikanischen Republik leben, keine dortige Staatsangehörigkeit haben und sich nur kurzfristig im Land aufhalten.
Einschränkungen des inländischen und internationalen Luftverkehrs bis hin zur Schließung des internationalen Flughafens Bangui-M´Poko sind jederzeit möglich.
In Bangui herrscht eine Ausgangssperre von 23 bis 5 Uhr, diese kann kurzfristig ausgeweitet werden.
Die wichtigste Zufahrtsstraße von Douala (Kamerun) nach Bangui wird immer wieder durch bewaffnete Gruppen blockiert, weshalb der Warennachschub unterbrochen ist. Preise auch für Nahrungsmittel steigen, es gibt Warenengpässe. Treibstoff ist nicht durchgängig erhältlich. Auch Konvois der Hilfsorganisationen werden hierdurch beeinträchtigt. Krankenhäuser haben keine Notstromversorgung.Sicherheit
- Sollten Sie sich trotz Reisewarnung für beruflich unvermeidbare Aufenthalte vor Ort aufhalten müssen, beschränken Sie Ihren Bewegungsradius auf Bangui und auf das absolute Minimum und bleiben Sie in gesicherten Unterkünften.
- Verlassen Sie nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr die Unterkunft. Bei Ausfahrten in den Abendstunden ist ein Begleitschutz notwendig. Gehen Sie insbesondere bei Kampfhandlungen nicht auf die Straße.
- Beachten Sie die Vorgaben der Ausgangssperre.
- Halten Sie sich über lokales Radio informiert, wenn Internet- und Telefonverbindungen nicht funktionieren.
- Denken Sie an Vorratshaltung von Nahrung und Trinkwasser, halten Sie Mobiltelefone und andere Kommunikationsmittel einsatzbereit.
- Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
- Seien Sie bei Ihrem Auftreten und Äußerungen in der Öffentlichkeit besonders vorsichtig. Die Regierung verfolgt die von ihr wahrgenommene Unterstützung von Rebellengruppen nachdrücklich.
- In der Zentralafrikanischen Republik gibt es keine Deutsche Botschaft, konsularische Hilfe kann vor Ort nicht geleistet werden, sondern erfolgt soweit möglich über die Deutsche Botschaft Jaunde.
- Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste.
Innenpolitische Lage
Es gibt im gesamten Land andauernd sehr hohe Sicherheitsrisiken und Kampfhandlungen. Das Konfliktgeschehen ist stark dynamisch und weite Teile des Landes stehen nicht unter staatlicher Kontrolle. Militärische Auseinandersetzungen sind jederzeit möglich, auch in der Hauptstadt. Es gibt Berichte über schwere Menschenrechtsverletzungen und Übergriffe, auch gegen Zivilisten und durch Sicherheitskräfte. Es kann landesweit zu Protesten und Demonstrationen und in deren Folge zu gewaltsamen Ausschreitungen sowie Verkehrsbehinderungen kommen. Staatliche Autoritäten reagieren harsch und teils unberechenbar sowohl auf jegliche vermeintliche Unterstützung bewaffneter Gruppen als auch auf fehlerhafte Anmeldungen und Dokumente und vermeintlich fehlende Genehmigungen. Es gilt eine Ausgangssperre (siehe Aktuelles).Reiseinfos
- Sollten Sie sich trotz Reisewarnung vor Ort aufhalten müssen, seien Sie besonders vorsichtig, meiden Sie die Nähe von Kampfhandlungen, bleiben Sie in Gebäuden.
- Vermeiden Sie in jedem Fall Handlungen, die als Unterstützung bewaffneter Gruppen, ausgelegt werden können und führen Sie Ihren Reisepass bzw. notwendige Unterlagen mit sich.
- Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte und beachten Sie die Ausgangssperre.
Rechtliche Besonderheiten
Zum Fotografieren und Filmen bedarf man einer Genehmigung durch das Informationsministerium. Bevor man Menschen fotografiert, sollte man ihr Einverständnis einholen. In der Hauptstadt ist insbesondere das Fotografieren des Präsidentenpalastes, der Residenz des Präsidenten samt dessen Umgebung, des Flughafens und aller öffentlichen Gebäude strikt verboten.
Der Besitz von Drogen und deren Konsum ist verboten.
Eine Einreise ohne Visum sowie der Aufenthalt mit einer abgelaufenen Einreisegenehmigung kann zur Verhaftung führen, wobei die Dauer der Haft nicht absehbar ist; danach kommt es zur Abschiebung. Auch hohe Geldstrafen können verhängt werden. Nach Ablauf der Einreisegenehmigung bzw. des Visums, ohne eine rechtzeitige Verlängerung, wird in der Regel eine Strafe von 500.000 XAF (ca. 800 EUR) verhängt.
Die Verkehrsvorschriften sollten strikt eingehalten werden, da bei Verstoß hohe Geldbußen bzw. Entzug der Fahrzeugpapiere und des Führerscheins drohen. Ein ausländischer Führerschein muss, bei einem Aufenthalt von über sechs Monaten, in einen nationalen Führerschein des Gastlandes umgetauscht werden.
Das Tragen von Uniformen insbesondere Tarnkleidung (Camouflage) ist in der Zentralafrikanischen Republik verboten, Mitglieder der Streitkräfte sind davon ausgenommen.
Gruß
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 10.07.2023
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Zentralafrikanische Republik
Stand 10.07.2023
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Kampfhandlungen)
Aktuelles
Kampfhandlungen
Die Sicherheitslage ist im gesamten Land volatil. Es kommt landesweit zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit Todesopfern. Die Anzahl an Anschlägen mit improvisierten Sprengsätzen, auch auf größeren Verbindungsstraßen, nimmt zu. Mehr als eine Million Bewohner des Landes sind auf der Flucht. Landesweit und auch in der Hauptstadt Bangui können jederzeit wieder Kämpfe ausbrechen.
Es kommt verstärkt zu teils unvorhersehbaren Verhaftungen durch Sicherheitskräfte, bei denen keine Rechtsmittel zugelassen sind. Dies betrifft auch Personen, die nicht in der Zentralafrikanischen Republik leben, keine dortige Staatsangehörigkeit haben und sich nur kurzfristig im Land aufhalten.
Einschränkungen des inländischen und internationalen Luftverkehrs bis hin zur Schließung des internationalen Flughafens Bangui-M´Poko sind jederzeit möglich.
Mit Ausnahme der Präfektur Bangui herrscht im gesamten Staatsgebiet eine Ausgangssperre von 0 bis 5 Uhr, die kurzfristig ausgeweitet werden kann.
Die wichtigste Zufahrtsstraße von Douala (Kamerun) nach Bangui wird immer wieder durch bewaffnete Gruppen blockiert, weshalb der Warennachschub unterbrochen ist. Preise auch für Nahrungsmittel steigen, es gibt Warenengpässe. Treibstoff ist nicht durchgängig erhältlich. Auch Konvois der Hilfsorganisationen werden hierdurch beeinträchtigt. Krankenhäuser haben keine Notstromversorgung.
- Sollten Sie sich trotz Reisewarnung für beruflich unvermeidbare Aufenthalte vor Ort aufhalten müssen, beschränken Sie Ihren Bewegungsradius auf Bangui und auf das absolute Minimum und bleiben Sie in gesicherten Unterkünften.
- Verlassen Sie nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr die Unterkunft. Bei Ausfahrten in den Abendstunden ist ein Begleitschutz notwendig. Gehen Sie insbesondere bei Kampfhandlungen nicht auf die Straße.
- Beachten Sie die Vorgaben der Ausgangssperre.
- Halten Sie sich über lokales Radio informiert, wenn Internet- und Telefonverbindungen nicht funktionieren.
- Denken Sie an Vorratshaltung von Nahrung und Trinkwasser, halten Sie Mobiltelefone und andere Kommunikationsmittel einsatzbereit.
- Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
- Seien Sie bei Ihrem Auftreten und Äußerungen in der Öffentlichkeit besonders vorsichtig. Die Regierung verfolgt die von ihr wahrgenommene Unterstützung von Rebellengruppen nachdrücklich.
- In der Zentralafrikanischen Republik gibt es keine Deutsche Botschaft, konsularische Hilfe kann vor Ort nicht geleistet werden, sondern erfolgt soweit möglich über die Deutsche Botschaft Jaunde.
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Reisewarnung Zentralafrikanische Republik 08.08.2024
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Zentralafrikanische Republik
Stand 08.08.2024
Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Sexuell übertragene Krankheiten)
Gesundheit
Sexuell übertragene Krankheiten
Die HIV-Prävalenz in der Bevölkerung liegt landesweit bei ca. 4%, in Risikogruppen wesentlich höher.
HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.Das Mpox-Virus wird vorrangig durch engen Kontakt mit Erkrankten übertragen. Kontakt mit Wunden, Körperflüssigkeiten, Atemtröpfchen sowie kontaminierten Gegenständen kann ebenso zu einer Infektion führen. Bei sexuellem Kontakt besteht grundsätzlich ein hohes Mpox-Übertragungsrisiko.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
- Vermeiden Sie Hautkontakte und das Berühren von Wunden und Ausschlägen.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
- Insbesondere Männer, die Sex mit Männern haben, sollten sich vor Reisebeginn bzgl. einer Mpox-Impfung beraten lassen.
- Stellen Sie sich bei typischen Symptomen ärztlich vor.
Gruß
Birgitt




