Teilreisewarnung Elfenbeinküste / Côte d'Ivoire 04.11.2025

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Teilreisewarnung Côte d'Ivoire 03.09.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Elfenbeinküste / Côte d‘Ivoire
Stand 03.09.2021

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles: Ebola)


Gesundheit
Aktuelles

Ebola

Am 12. August 2021 war in Abidjan ein Verdachtsfall einer Ebola-Erkrankung aufgetreten. Die Regierung von Côte d‘Ivoire hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 31. August 2021 darüber informiert, dass ein zweites Labor Proben eines Ebola-verdächtigen Patienten untersucht und keine Anzeichen des Virus gefunden hat.

Die WHO stuft ihre Maßnahmen in Côte d'Ivoire nun vom Reaktions- in den Bereitschaftsmodus zurück.
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Hinweise zum Corona-Virus in Côte d'Ivoire siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Teilreisewarnung Côte d'Ivoire 23.11.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Elfenbeinküste / Côte d‘Ivoire
Stand 23.11.2021

Letzte Änderungen:
- Reiseinfos (Geld/Kreditkarten)


Reiseinfos
Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der CFA-Franc (XOF). Kreditkarten werden außerhalb Abidjans nur in größeren Hotels akzeptiert. Kreditkartenmissbrauch oder Betrügereien an Geldautomaten kommen vor. Häufig sind die Automaten nicht ausreichend mit Bargeld bestückt oder außer Betrieb.
  • Führen Sie bei Einreise ausreichend Bargeld in Euro oder US-Dollar mit.
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Hinweise zum Corona-Virus in Côte d'Ivoire siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Teilreisewarnung Elfenbeinküste / Côte d'Ivoire 06.05.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Elfenbeinküste / Côte d‘Ivoire
Stand 06.05.2022

Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Sicherheit (Terrorismus)


Aktuelles
Terrorismus

Von Angehörigen westlicher Staaten frequentierte Orte könnten landesweit möglicherweise erneut Ziel von terroristischen Anschlägen werden.
  • Seien Sie an belebten Orten und bei besonderen Anlässen besonders aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Sicherheit - Teilreisewarnung
Vor Reisen in das Grenzgebiet im Nordosten des Landes, einschließlich des Comoé-Nationalparks und der Stadt Bouna, wird gewarnt.
Von nicht erforderlichen Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Liberia, Mali und Burkina Faso wird abgeraten.


Für das gesamte Grenzgebiet zu Burkina Faso und Mali, und insbesondere die Grenzregion im Nordosten des Landes, besteht ein hohes Entführungsrisiko.

Terrorismus
Angesichts der Entwicklungen im Sahel und insbesondere der Sicherheitslage in Burkina Faso und in Mali besteht auch in Côte d’Ivoire ein latentes Risiko terroristischer Anschläge. Im März 2016 wurde in dem in der Nähe von Abidjan gelegenen Touristenort Grand Bassam ein Terrorangriff mit islamistischem Hintergrund verübt, der mehrere Todesopfer forderte. Hoch frequentierte Orte könnten landesweit möglicherweise erneut Ziel von terroristischen Anschlägen werden.

Für das gesamte Grenzgebiet zu Burkina Faso und Mali besteht zudem ein hohes Entführungsrisiko. Es ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen. Im Grenzgebiet zu Mali erfolgten im März 2015 Terrorakte mit islamistischem Hintergrund. Seit Juni 2020 kam es wiederholt zu Terrorangriffen mit islamistischem Hintergrund auf staatliche Sicherheitskräfte im Grenzgebiet zu Burkina Faso, bei denen u.a. mehrere ivorische Soldaten ums Leben gekommen sind. Trotz verstärkter Sicherheitsmaßnahmen durch die Behörden besteht die latente terroristische Bedrohung fort.
  • Seien Sie an belebten Orten und bei speziellen Anlässen, besonders aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Reisen Sie nicht in das Grenzgebiet im Nordosten des Landes, einschließlich des Comoé-Nationalparks und der Stadt Bouna.
  • Vermeiden Sie auch nicht erforderliche Reisen in die übrigen Grenzgebiete zu Liberia, Mali und Burkina Faso.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
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Hinweise zum Corona-Virus in Côte d'Ivoire siehe:
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Teilreisewarnung Elfenbeinküste / Côte d'Ivoire 15.07.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Elfenbeinküste / Côte d‘Ivoire
Stand 15.07.2022

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Impfschutz; Affenpocken)


Gesundheit
Impfschutz

Impfbestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.

Côte d’Ivoire ist gemäß WHO Gelbfieberinfektionsgebiet. Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Reisenden ab dem Alter von neun Monaten vorgeschrieben und medizinisch sinnvoll.
  • Bitte beachten Sie, dass laut WHO Einwohnern und Langzeitreisenden über 4 Wochen eine Impfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise benötigen, siehe Merkblatt Poliomyelitis . Falls Sie kürzer als 4 Wochen im Land sind, ist ein vollständiger Impfschutz gegen Poliomyelitis empfohlen.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Meningokokken (ACWY) und Tollwut empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Affenpocken (Monkey pox)
In Teilen Westafrikas, so auch in Côte d’Ivoire, ist das Affenpocken-Virus endemisch. Infektionen kommen immer wieder vor. In jüngster Zeit wurden vermehrt Fälle von Affenpocken außerhalb der bekannten Endemiegebiete gemeldet.

Reisende in Westafrika sollten den Kontakt mit erkrankten Menschen meiden. Die Erkrankung wird über Nagetiere, Affen und Schimpansen sowohl Tierprodukte und Materialien wie kontaminierte Kleidung oder Bettzeug übertragen.

Der Krankheitsverlauf ist meist mild und in der Regel selbstlimitierend. Eine Impfung wird aktuell nur für Risikopatienten und Kontaktpersonen angeboten und ist nicht allgemein verfügbar.
  • Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Sie Fieber, Schüttelfrost, neu geschwollene Lymphknoten und/oder einen neuen Hautausschlag entwickeln, und vermeiden Sie den Kontakt mit anderen.
  • Rufen Sie, wenn möglich, vorher an, bevor Sie eine medizinische Einrichtung aufsuchen.
  • Für weitere Information beachten Sie bitte die Hinweise zu Affenpocken.
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Hinweise zum Corona-Virus in Côte d'Ivoire siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Teilreisewarnung Elfenbeinküste / Côte d'Ivoire 20.10.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Elfenbeinküste / Côte d‘Ivoire
Stand 20.10.2022

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles: Dengue-Fieber)


Gesundheit
Aktuelles: Dengue-Fieber

Im Jahr 2022 liegen die Zahlen der Dengueinfektionen deutlich höher als in den vergangenen Jahren.
  • Bitte beachten Sie die Hinweise im Abschnitt Dengue-Fieber.
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Hinweise zum Corona-Virus in Côte d'Ivoire siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Teilreisewarnung Elfenbeinküste / Côte d'Ivoire 04.01.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Elfenbeinküste / Côte d‘Ivoire
Stand 04.01.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (COVID-19)
- Sicherheit (Terrorismus, Kriminalität)
- Gesundheit (Mpox / Affenpocken)


Aktuelles
COVID-19
Einreise

Bestimmungen zur Einreise ändern sich mit der Pandemielage häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich über die aktuellen Einreisebestimmungen auf der Webseite der ivorischen Regierung.

Die Luftgrenzen von Côte d´Ivoire sind für Passagierflüge geöffnet. Sämtliche Land- und Seegrenzen bleiben für den Personenverkehr weiterhin offiziell geschlossen.

Vollständig geimpfte Reisende müssen bei Einreise ihren Impfstatus nachweisen. Boosterimpfungen werden nicht vorausgesetzt.

Für die Einreise nach Côte d’Ivoire bestehen für nicht vollständig geimpfte Reisende folgende Voraussetzungen:
  • Nicht vollständig Geimpfte müssen den Nachweis eines negativen PCR-Tests erbringen. Das Testzertifikat darf bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein.
  • Vor der Einreise ist für nicht vollständig Geimpfte eine Online-Registrierung unter Angabe einer Mobilfunknummer notwendig. Die Registrierung kostet 2.000 XOF (ca. 3 EUR). Die Zahlung mittels Bezahldienst „Orange Money“ und Kreditkarte ist möglich. Das elektronische Registrierungsformular muss heruntergeladen und gespeichert oder ausgedruckt werden.
Ausreise und Transit
Eine Ausreise ist nur per Flugzeug möglich.

Für die Ausreise von nicht vollständig Geimpften, oder wenn das Zielland den Nachweis eines negativen PCR-Tests verlangt, gelten folgende Bedingungen:
  • Die Ausreise ist nur unter Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses möglich, das nicht älter als 72 Stunden sein darf.
  • Zur Durchführung eines PCR-Tests ist zunächst eine Online-Registrierung unter Angabe einer Mobilfunknummer notwendig. Das elektronische Registrierungsformular muss heruntergeladen und ausgedruckt werden.
  • Bei der Online-Registrierung für die Ausreise und für den erforderlichen PCR-Test ist eine Zahlung in Höhe von 25.000 XOF (ca. 37 EUR) zu leisten. Die Zahlung ist mittels Bezahldienst „Orange Money “ und Kreditkarte möglich.
  • Bei positivem Testergebnis müssen sich Ausreisende für mindestens zehn Tage in Quarantäne begeben. Diese endet frühestens nach dem zehnten Tag durch Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses.
Internationale Flugverbindungen sind vorhanden. Der internationale Busverkehr ist aufgrund der Schließung der Landgrenzen eingestellt.

Beschränkungen im Land
Es gibt derzeit keine Maskenpflicht im öffentlichen Raum. In Hotels, Restaurants, Kinos, etc. sind gewisse Hygieneauflagen zu beachten.

Einschränkungen können jederzeit wieder angeordnet werden.

Empfehlungen
  • Achten Sie auf die Einhaltung der AHA-Vorschriften und befolgen Sie zusätzlich die Hinweise lokaler Behörden.
  • Beachten Sie die ergänzenden Informationen der ivorischen Regierung.
  • Bei COVID-19 Symptomen oder Kontakt mit Infizierten kontaktieren Sie das ivorische Gesundheitsamt.
Sicherheit
Terrorismus

Angesichts der Entwicklungen im Sahel und insbesondere der Sicherheitslage in Burkina Faso und in Mali besteht auch in Côte d’Ivoire ein latentes Risiko terroristischer Anschläge. Im März 2016 wurde in dem in der Nähe von Abidjan gelegenen Badeort Grand Bassam ein Terrorangriff mit islamistischem Hintergrund verübt, der mehrere Todesopfer forderte. Hoch frequentierte Orte könnten landesweit möglicherweise erneut Ziel von terroristischen Anschlägen werden.

Für das gesamte Grenzgebiet zu Burkina Faso und Mali besteht zudem ein hohes Entführungsrisiko. Im Grenzgebiet zu Mali erfolgten im März 2015 Terrorakte mit islamistischem Hintergrund. Seit Juni 2020 kam es wiederholt zu Terrorangriffen mit islamistischem Hintergrund auf staatliche Sicherheitskräfte im Grenzgebiet zu Burkina Faso, bei denen u.a. mehrere ivorische Soldaten ums Leben gekommen sind. Trotz verstärkter Sicherheitsmaßnahmen durch die Behörden besteht die latente terroristische Bedrohung fort.
  • Seien Sie an belebten Orten und bei speziellen Anlässen, besonders aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Reisen Sie nicht in das Grenzgebiet im Nordosten des Landes, einschließlich des Comoé-Nationalparks und der Stadt Bouna.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Kriminalität
Die Kriminalität in Côte d'Ivoire ist hoch, insbesondere in den westlichen und nordwestlichen Landesteilen, den Grenzgebieten zu Liberia, Guinea und Mali, sowie um die Stadt Bouaké einschließlich der Straßenverbindung nach Korhogo. In den an Mali angrenzenden Regionen Folon, Bagoue, Poro und Tchologo sowie den an Liberia angrenzende Regionen Tonkpi, Cavally, Guémon und San Pedro gibt es verstärkte Aktivitäten von Straßenräubern.

Im unmittelbaren Grenzgebiet zu Burkina Faso und Mali besteht ein hohes Entführungsrisiko.

Bewaffnete Überfälle auf Einzelpersonen und auf Fahrzeuge insbesondere auf weniger befahrenen und schlecht ausgeleuchteten Straßen kommen vor. Auch wenn diese in der Regel nur auf die Erlangung von Geld oder Wertsachen gerichtet sind, kam es schon zu Todesfällen.
  • Reisen Sie nicht in das Grenzgebiet im Nordosten des Landes, einschließlich des Comoé-Nationalparks und der Stadt Bouna.
  • Vermeiden Sie auch nicht erforderliche Reisen in die übrigen Grenzgebiete zu Liberia, Mali und Burkina Faso.
  • Verzichten Sie auf Nachtfahrten (erhöhte Unfall- und Überfallgefahr).
  • Unternehmen Sie Überlandfahrten nicht alleine.
  • Entfernen Sie sich nicht von den Hauptverkehrsachsen.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Vergewissern Sie sich über die Sicherheit Ihrer Unterkunft.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Leisten Sie im Fall eines Überfalls keinesfalls Widerstand.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch, siehe auch Warnung vor Betrügereien.
  • Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
Gesundheit
Mpox (Affenpocken)

In Teilen Westafrikas, so auch in Côte d’Ivoire, ist das Mpox-Virus endemisch. Infektionen kommen immer wieder vor. In jüngster Zeit wurden vermehrt Fälle von Mpox außerhalb der bekannten Endemiegebiete gemeldet.

Reisende in Westafrika sollten den Kontakt mit erkrankten Menschen meiden. Die Erkrankung wird sowohl über Nagetiere, Affen und Schimpansen als auch Tierprodukte und Materialien wie kontaminierte Kleidung oder Bettzeug übertragen.

Der Krankheitsverlauf ist meist mild und in der Regel selbstlimitierend. Eine Impfung wird aktuell nur für Risikopatienten und Kontaktpersonen angeboten und ist nicht allgemein verfügbar.
  • Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Sie Fieber, Schüttelfrost, neu geschwollene Lymphknoten und/oder einen neuen Hautausschlag entwickeln, und vermeiden Sie den Kontakt mit anderen.
  • Rufen Sie, wenn möglich, vorher an, bevor Sie eine medizinische Einrichtung aufsuchen.
  • Für weitere Information beachten Sie bitte die Hinweise zu Mpox.
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Teilreisewarnung Elfenbeinküste / Côte d'Ivoire 22.02.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Elfenbeinküste / Côte d‘Ivoire
Stand 22.02.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (COVID-19: Einreise, Ausreise und Transit)


Aktuelles: COVID-19
Einreise

Bestimmungen zur Einreise ändern sich mit der Pandemielage häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich über die aktuellen Einreisebestimmungen auf der Webseite der ivorischen Regierung.

Die Luftgrenzen von Côte d´Ivoire sind für Passagierflüge geöffnet. Seit dem 15. Februar 2023 sind auch wieder alle Landgrenzen für den Personen- und Güterverkehr geöffnet.

Vollständig geimpfte Reisende müssen bei Einreise ihren Impfstatus nachweisen. Boosterimpfungen werden nicht vorausgesetzt.

Für die Einreise nach Côte d’Ivoire bestehen für nicht vollständig geimpfte Reisende folgende Voraussetzungen:
  • Nicht vollständig Geimpfte müssen den Nachweis eines negativen PCR-Tests erbringen. Das Testzertifikat darf bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein.
  • Vor der Einreise ist für nicht vollständig Geimpfte eine Online-Registrierung unter Angabe einer Mobilfunknummer notwendig. Die Registrierung kostet 2.000 XOF (ca. 3 EUR). Die Zahlung mittels Bezahldienst „Orange Money“ und Kreditkarte ist möglich. Das elektronische Registrierungsformular muss heruntergeladen und gespeichert oder ausgedruckt werden.
Ausreise und Transit
Für die Ausreise von nicht vollständig Geimpften, oder wenn das Zielland den Nachweis eines negativen PCR-Tests verlangt, gelten folgende Bedingungen:
  • Die Ausreise ist nur unter Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses möglich, das nicht älter als 72 Stunden sein darf.
  • Zur Durchführung eines PCR-Tests ist zunächst eine Online-Registrierung unter Angabe einer Mobilfunknummer notwendig. Das elektronische Registrierungsformular muss heruntergeladen und ausgedruckt werden.
  • Bei der Online-Registrierung für die Ausreise und für den erforderlichen PCR-Test ist eine Zahlung in Höhe von 25.000 XOF (ca. 37 EUR) zu leisten. Die Zahlung ist mittels Bezahldienst „Orange Money “ und Kreditkarte möglich.
  • Bei positivem Testergebnis müssen sich Ausreisende für mindestens zehn Tage in Quarantäne begeben. Diese endet frühestens nach dem zehnten Tag durch Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses.
Beschränkungen im Land
Es gibt derzeit keine Maskenpflicht im öffentlichen Raum. In Hotels, Restaurants, Kinos, etc. sind gewisse Hygieneauflagen zu beachten.

Einschränkungen können jederzeit wieder angeordnet werden.

Empfehlungen
  • Achten Sie auf die Einhaltung der AHA-Vorschriften und befolgen Sie zusätzlich die Hinweise lokaler Behörden.
  • Beachten Sie die ergänzenden Informationen der ivorischen Regierung.
  • Bei COVID-19 Symptomen oder Kontakt mit Infizierten kontaktieren Sie das ivorische Gesundheitsamt.
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Teilreisewarnung Elfenbeinküste / Côte d'Ivoire 10.05.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Elfenbeinküste / Côte d‘Ivoire
Stand 10.05.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (COVID-19)
- Sicherheit (Terrorismus)


Aktuelles: COVID-19
Einreise

Bitte informieren Sie sich zusätzlich über die aktuellen Einreisebestimmungen auf der Webseite der ivorischen Regierung.

Die Einreise auf dem Luft- und Landweg nach Côte d’Ivoire ist möglich, die Landgrenzen sind geöffnet. Die Impfnachweis- oder Testpflicht bei Einreise wurde aufgehoben.

Ausreise und Transit
Die Impfnachweis- oder Testpflicht bei Ausreise wurde aufgehoben.

Beschränkungen im Land
Derzeit gelten keine Beschränkungen.

Empfehlungen
  • Befolgen Sie die Hinweise lokaler Behörden.
  • Beachten Sie die ergänzenden Informationen der ivorischen Regierung.
  • Bei COVID-19 Symptomen oder Kontakt mit Infizierten kontaktieren Sie das ivorische Gesundheitsamt.
Sicherheit
Terrorismus

Angesichts der Entwicklungen im Sahel und insbesondere der Sicherheitslage in Burkina Faso und in Mali besteht auch in Côte d’Ivoire ein latentes Risiko terroristischer Anschläge. 2016 wurde in dem in der Nähe von Abidjan gelegenen Badeort Grand Bassam ein Terrorangriff mit islamistischem Hintergrund verübt, der mehrere Todesopfer forderte. Von Angehörigen westlicher Staaten hoch frequentierte Orte könnten landesweit möglicherweise erneut Ziel terroristischer Anschläge werden.

Für das gesamte Grenzgebiet zu Burkina Faso und Mali besteht zudem ein hohes Entführungsrisiko. Im Grenzgebiet zu Mali erfolgten 2015 Terrorakte mit islamistischem Hintergrund. Seit 2020 kam es wiederholt zu Terrorangriffen mit islamistischem Hintergrund auf staatliche Sicherheitskräfte im Grenzgebiet zu Burkina Faso, bei denen u.a. mehrere ivorische Soldaten ums Leben gekommen sind. Trotz verstärkter Sicherheitsmaßnahmen durch die Behörden besteht die latente terroristische Bedrohung fort.
  • Seien Sie an belebten Orten und bei speziellen Anlässen besonders aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Reisen Sie nicht in das Grenzgebiet im Nordosten des Landes, einschließlich des Comoé-Nationalparks und der Stadt Bouna.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
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Teilreisewarnung Elfenbeinküste / Côte d'Ivoire 24.10.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Elfenbeinküste / Côte d‘Ivoire
Stand 24.10.2023

Letzte Änderungen:
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr; Geld/Kreditkarten)
- Einreise und Zoll (Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19; Visum: Online-Visum e-Visa/Visum bei Einreise „on arrival“)
- Gesundheit (Impfschutz; Dengue-Fieber; Malaria)


Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

Es gibt Busverbindungen sowie Sammeltaxis, die Benutzung setzt aber in der Regel gute Ortskenntnis voraus. Es gibt außerdem eine Vielzahl von Taxis, die sich allerdings oft in schlechtem technischen Zustand befinden. In Abidjan gibt es auch die üblichen und in der Regel zuverlässigen Online-Taxidienstleister, deren Taxis über ihre jeweilige App bestellt werden können und mit denen insbesondere Preis und Route nachvollziehbar sind.
Straßen sind insbesondere abseits der Hauptstrecken oft in einem sehr schlechten Zustand. Sie sind häufig nicht beleuchtet. Vor Überlandfahrten sollten Informationen über den Zustand der Straßenverbindung eingeholt werden, vor allem bei und nach starkem Regenfall. In Abidjan und im Landesinneren gibt es weiterhin Straßenkontrollen. Während der Nacht gilt besondere Vorsicht. Auf Nachtfahrten sollte aufgrund der erhöhten Unfall- und Überfallgefahr möglichst verzichtet werden.
  • Unternehmen Sie Reisen über Land nur nach sorgfältiger Planung unter Beachtung der aktuellen Sicherheitslage und möglichst nicht alleine.
Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der CFA-Franc (XOF). Kreditkarten werden außerhalb Abidjans nur in größeren Hotels akzeptiert. Kreditkartenmissbrauch oder Betrügereien an Geldautomaten kommen vor. Häufig sind die Automaten nicht ausreichend mit Bargeld bestückt oder außer Betrieb.
  • Führen Sie bei Einreise ausreichend Bargeld in Euro oder US-Dollar mit.
  • Seien Sie vorsichtig bei der Auswahl von Geldautomaten. Entscheiden Sie sich für Geldautomaten in Banken oder größeren Einkaufszentren oder Hotels.
Einreise und Zoll
Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19

Bestimmungen zur Einreise ändern sich häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich bei den offiziellen Stellen von Côte d’Ivoire sowie der für Deutschland zuständigen Vertretung. Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.

Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Côte d'Ivoire ein Visum, das vor der Einreise bei der Botschaft der Republik Côte d'Ivoire oder – bei vorheriger Online-Beantragung - bei Einreise beantragt werden kann.
Das Visum kann vor Ort bis zu einer Aufenthaltsdauer von max. drei Monaten gegen hohe Gebühren verlängert werden.

Visum vor der Einreise
Das Visum vor der Einreise kann persönlich bei der Botschaft von Côte d' Ivoire in Berlin beantragt werden und wird dort für eine Gebühr zwischen 50 und 110 EUR entsprechend der Aufenthaltsdauer ausgestellt.

Online-Visum (e-Visa)/Visum bei Einreise („on arrival“)
Alternativ kann mindestens drei Tage vor geplanter Abreise online bei der Botschaft von Côte d' Ivoire in Berlin eine Vorab-Registrierung und Bezahlung der Gebühren erfolgen, damit bei Ankunft am Internationalen Flughafen Abidjan ein Visum erteilt wird. Der Zahlungsnachweis ist auszudrucken und bei der Flugreise mitzuführen. Nach Ankunft in Abidjan ist vor der offiziellen Passkontrolle der E-Visa-Schalter aufzusuchen.

Achtung: Es gibt betrügerische Webseiten, die die Visabeantragung für Côte d’Ivoire imitieren und zur Zahlung auffordern, im Anschluss jedoch kein Visum ausstellen. Nutzen Sie deshalb ausschließlich den Dienstleister „Snedai“, dessen Link auf der Webseite der Botschaft von Côte d’Ivoire zur Verfügung gestellt wird.

Gesundheit
Impfschutz

Côte d’Ivoire ist gemäß WHO Gelbfieberinfektionsgebiet. Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Reisenden ab dem Alter von neun Monaten vorgeschrieben und medizinisch sinnvoll.
  • Bitte beachten Sie, dass laut WHO Einwohner und Langzeitreisende über vier Wochen eine Impfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) vier Wochen bis 12 Monate vor Ausreise benötigen, siehe Poliomyelitis. Falls Sie kürzer als vier Wochen im Land sind, ist ein vollständiger Impfschutz gegen Poliomyelitis empfohlen.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Typhus, Meningokokken (ACWY) und Tollwut empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Dengue-Fieber
Dengue-Viren treten in Côte d`Ivoire immer wieder mit Ausbrüchen auf. Sie werden durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen einschließlich möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber.
  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.
Malaria
Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Malaria.
  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
Im gesamten Land inklusive der Städte besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko. Der Anteil an Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.
  • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
  • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.
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Kontaktdaten:

Teilreisewarnung Elfenbeinküste / Côte d'Ivoire 20.02.2024

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Stand 20.02.2024

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Teilreisewarnungen; Terrorismus; Innenpolitische Lage; Kriminalität)
- Gesundheit (Neustrukturierung)


Sicherheit - Teilreisewarnung
Vor Reisen in das Grenzgebiet im Nordosten des Landes, einschließlich des Comoé-Nationalparks und der Stadt Bouna, wird gewarnt.
Von nicht erforderlichen Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Mali und Burkina Faso wird abgeraten.

Terrorismus

Angesichts der Entwicklungen im Sahel und insbesondere der Sicherheitslage in Burkina Faso und in Mali besteht auch in Côte d’Ivoire ein latentes Risiko terroristischer Anschläge. Vor diesem Hintergrund könnten möglicherweise auch von Angehörigen westlicher Staaten frequentierte Orte erneut Ziel terroristischer Anschläge werden.

2020 und 2021 kam es wiederholt zu Terrorangriffen mit islamistischem Hintergrund auf staatliche Sicherheitskräfte im Grenzgebiet zu Burkina Faso, bei denen u.a. mehrere ivorische Soldaten ums Leben gekommen sind. Trotz verstärkter Sicherheitsmaßnahmen durch die Behörden besteht die latente terroristische Bedrohung fort. Das Risiko eines Wiederauflebens von Anschlägen bzw. Angriffen sowie auch von terroristisch motivierten Entführungen ist im Grenzgebiet deutlich erhöht.
  • Seien Sie an belebten Orten und bei speziellen Anlässen besonders aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Reisen Sie nicht in das Grenzgebiet im Nordosten des Landes, einschließlich des Comoé-Nationalparks und der Stadt Bouna.
  • Vermeiden Sie auch nicht-erforderliche Reisen in die übrigen Grenzgebiete zu Mali und Burkina Faso.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
Die innenpolitische Lage ist wieder stabil. Um die Präsidentschaftswahlen 2020 kam es in der Südhälfte von Côte d’Ivoire vereinzelt zu Demonstrationen, Straßensperren und gewaltsamen Auseinandersetzungen. Weitere Spannungen können nicht völlig ausgeschlossen werden, wie punktuelle Ausschreitungen anlässlich der Kommunalwahlen im September 2023 belegten.
  • Meiden Sie Militäreinrichtungen.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien über aktuelle Entwicklungen.
  • Meiden Sie Demonstrationen, Straßensperren und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.
Kriminalität
Auch in Côte d’Ivoire müssen Sie mit Gewaltkriminalität rechnen, selbst wenn sich diese nicht spezifisch gegen Touristen richtet. Insbesondere im Westen und Norden des Landes gibt es Aktivitäten von Straßenräubern, teilweise unter Vorspiegelung einer Panne oder eines verlorenen Nummernschilds.
Cyberkriminalität und Internetkriminalität („Romance Scams“, „Enkel-/Erbentrick“ und Varianten), gerichtet auch gegen Opfer in Deutschland, sind weit verbreitet.
Im Grenzgebiet zu Burkina Faso und Mali besteht ein erhöhtes Risiko, Opfer einer erpresserischen Entführung zu werden.

Bewaffnete Überfälle auf Einzelpersonen und auf Fahrzeuge, insbesondere auf weniger befahrenen und schlecht ausgeleuchteten Straßen, kommen vor. Auch wenn diese in der Regel nur auf die Erlangung von Geld oder Wertsachen gerichtet sind, kam es schon zu Todesfällen.
  • Reisen Sie nicht in das Grenzgebiet im Nordosten des Landes, einschließlich des Comoé-Nationalparks und der Stadt Bouna.
  • Vermeiden Sie auch nicht-erforderliche Reisen in die übrigen Grenzgebiete zu Mali und Burkina Faso.
  • Verriegeln Sie Ihre Fahrzeugtüren nach Fahrtantritt.
  • Verzichten Sie auf Nachtfahrten außerhalb städtischer Gebiete wegen der erhöhten Unfall- und Überfallgefahr.
  • Unternehmen Sie Überlandfahrten nicht alleine.
  • Entfernen Sie sich nicht von den Hauptverkehrsachsen.
  • Halten Sie auf keinen Fall auf dem Seitenstreifen an, sondern fahren Sie bis zur nächsten Tankstelle, belebten Reststätte oder Polizeistation weiter.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Vergewissern Sie sich über die Sicherheit Ihrer Unterkunft.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Leisten Sie im Falle eines Überfalls keinesfalls Widerstand.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch, siehe auch Warnung vor Betrügereien . Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich von der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
  • Reisen Sie nicht aufgrund von Internetbekanntschaften oder um Geld wiederzuerlangen nach Côte d'Ivoire.
Gesundheit
Impfschutz / Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in Cote d‘Ivoire ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb der großen Zentren fehlen vielerorts medizinisches Fachpersonal. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung ist in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie etlichen Privatkliniken gewährleistet. Die Apotheken haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
  • Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
  • Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
  • Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Gelbfieber und Malaria sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Für beide Erkrankungen besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der gefährlichen Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: Chikungunyafieber, Denguefieber, Leishmaniasis, lymphatische Filariosen, West-Nil-Fieber und Zikavirus-Infektionen.
  • Schützen Sie sich den ganzen Tag über konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Eine Impfung gegen Gelbfieber ist vorgeschrieben. Es gibt eine Impfung gegen Denguefieber; lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Die in Côte d'Ivoire inzwischen selten gewordene afrikanische Schlafkrankheit wird von Tsetsefliegen übertragen.
  • Schützen Sie sich bei Aufenthalten im Freien vor Tsetsefliegen, siehe Schutz vor Insekten . Bitte beachten Sie, dass sich Tsetsefliegen nur gering durch Insektenabwehrmittel abhalten lassen.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Cholera hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E), Shigellose und Typhus können auch Reisende betreffen. In Cote d‘Ivoire wurde Poliomyelitis (cVDPV2) nachgewiesen.
  • Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über vier Wochen laut WHO-Vorgaben eine Impfung vier Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land . Bei einem Aufenthalt unter vier Wochen eine Auffrischimpfung , wenn die letzte Impfung vor mehr als zehn Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung.
  • Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder in der Katastrophenhilfe tätig sind.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
In Cote d‘Ivoire besteht eine Risiko für Erkrankungen wie Lassafieber, Meningokokken-Erkrankungen und Tuberkulose. Diese werden durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen. Die höchsten Erkrankungszahlen von Lassafieber und Meningokokken-Erkrankungen treten in der Trockenzeit von Dezember bis April auf.
  • Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser.
  • Beachten Sie lokale Warnungen.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Meningokokken ACWY-Impfung ärztlich beraten.
HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen
Lassafieber kann durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren und durch Kontakt mit Wildfleisch („bush meat“) übertragen werden. Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt über Hunde, Affen und Flughunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. Landesweit kommen Giftschlangen vor.
  • Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
  • Sollten Sie von einem Hund, Affen, Flughund oder einer Giftschlange gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung. Gegengifte sind nur begrenzt erhältlich.
  • Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.
  • Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe nur sehr begrenzt und Immunglobuline nicht im Land erhältlich sind.
Weitere Gesundheitsgefahren
Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosomiasis übertragen werden.
  • Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen. Durch die Müllverbrennung besteht eine kontinuierliche Belastung. In der Harmattan-Saison kommt es im ersten Jahresquartal zur besonderen Luftverschmutzung.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index sowie die App IQAir.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
  • Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
Reisen ans Meer können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z. B. Wurminfektionen.
  • Beachten Sie Warnungen lokaler Behörden.
  • Meiden Sie Strände, die auch von Tieren genutzt werden.
Auswärtiges Amt

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Teilreisewarnung Elfenbeinküste / Côte d'Ivoire 20.08.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Elfenbeinküste / Côte d‘Ivoire
Stand 20.08.2024

Letzte Änderungen:
- Natur und Klima
- Reiseinfos (Führerschein; LGBTIQ; Rechtliche Besonderheiten)
- Einreise und Zoll (Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit; Einfuhrbestimmungen; Heimtiere)
- Gesundheit (Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen: Mpox)


Natur und Klima
An der Küste herrscht feuchtes, tropisches Klima, nach Norden hin ist es trockener.
In der südlichen Küstenregion ist in der Regel von Mai bis Juli und von Oktober bis November Regenzeit, im Zentrum und den zentralen Nordregionen von Mitte Juli bis Oktober und von Mitte März bis Mitte Mai. Im Norden dauert die Regenzeit in der Regel von Juli bis November. In den Regenzeiten kann es auch in Stadtgebieten zu Überschwemmungen und Erdrutschen kommen. Schlecht befestigte Straßen und Brücken können unpassierbar, die Verkehrsinfrastruktur damit erheblich beeinträchtigt werden.
  • Informieren Sie sich in den Regenzeiten vor Überlandfahrten über die Wettervorhersage und den Zustand der Straßenverbindungen.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
Reiseinfos
Führerschein

Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

LGBTIQ
Homosexuelle Handlungen sind grundsätzlich nicht strafbar, werden gesellschaftlich aber häufig nicht akzeptiert. Schutz vor Diskriminierung gibt es in der Regel nicht.
  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.
Rechtliche Besonderheiten
Delikte im Zusammenhang mit Drogen werden in Côte d'Ivoire sehr ernst genommen und streng bestraft. Auf Drogenhandel stehen fünf bis 20 Jahre Haft, auf Drogenbesitz und Drogenkonsum drei Monate bis fünf Jahre sowie eine Geldstrafe. Nach ivorischem Recht ist Prostitution strafbar. Die Zustände in den ivorischen Haftanstalten sind außerordentlich schwierig. Bei einer Verhaftung muss unbedingt darauf gedrängt werden, dass sofort die Deutsche Botschaft Abidjan benachrichtigt wird.

Einreise und Zoll
Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit

Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate über das Ende der beantragten Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.

Bei Inlandsreisen kann es mit einem vorläufigen Reisepass bei Polizeikontrollen zu Problemen kommen, da dieser nicht so bekannt ist wie der Reisepass.

Einfuhrbestimmungen
Die Einfuhr von Landes- und Fremdwährung ist unbeschränkt möglich.
Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist jedoch nur bis zu dem Betrag möglich, der bei Einreise deklariert wurde. Daher sollte Devisen bei Einfuhr deklariert werden.
Die Ausfuhr von Landeswährung ist auf einen Wert von 10.000 XOF beschränkt.

Heimtiere
Bei der Einfuhr von Hunden und Katzen ist ein international gültiges Impfzeugnis gegen Tollwut vorzulegen sowie eine amtstierärztliche Bescheinigung - in französischer Sprache - über den Gesundheitszustand des Tieres. Diese Bescheinigung darf nicht älter als 48 Stunden sein.

Gesundheit
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen

In Cote d‘Ivoire besteht eine Risiko für Erkrankungen wie Lassafieber, Meningokokken-Erkrankungen und Tuberkulose. Diese werden durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen. Die höchsten Erkrankungszahlen von Lassafieber und Meningokokken-Erkrankungen treten in der Trockenzeit von Dezember bis April auf.
  • Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser.
  • Beachten Sie lokale Warnungen.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Meningokokken ACWY-Impfung ärztlich beraten.
HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Seit Frühjahr 2024 breitet sich das Mpox der Klade I länderübergreifend auf dem afrikanischen Kontinent weiter aus. Nachdem ein internationaler Mpox-Ausbruch der Klade II seit 2022 weite Teile der Welt betrifft, handelt es sich bei dem Virus der Klade I um einen virulenteren Stamm mit einer höheren Sterblichkeitsrate. Für Reisende wird das Risiko aktuell als gering eingeschätzt.

Das Mpox-Virus wird vorrangig durch engen Kontakt mit Erkrankten übertragen. Kontakt mit Wunden, Körperflüssigkeiten, Atemtröpfchen sowie kontaminierten Gegenständen kann ebenso zu einer Infektion führen. Bei sexuellem Kontakt besteht grundsätzlich ein hohes Mpox-Übertragungsrisiko.
  • Vermeiden Sie Hautkontakte und das Berühren von Wunden und Ausschlägen.
  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Insbesondere Männer, die Sex mit Männern haben, sollten sich vor einer Reise bzgl. einer Mpox-Impfung beraten lassen.
  • Stellen Sie sich bei typischen Symptomen ärztlich vor.
Auswärtiges Amt

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Teilreisewarnung Elfenbeinküste / Côte d'Ivoire 12.09.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Elfenbeinküste / Côte d‘Ivoire
Stand 12.09.2024

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles)


Gesundheit
Aktuelles

Seit dem Frühjahr 2024 breitet sich das Mpox-Virus der Klade I (Ia und Ib) länderübergreifend auf dem afrikanischen Kontinent weiter aus. Nachdem ein internationales Mpox-Geschehen überwiegend der Klade II seit 2022 weite Teile der Welt betrifft, handelt es sich bei dem Virus der Klade I um einen virulenteren Stamm mit einer höheren Sterblichkeitsrate.

Für Reisende wird das Risiko einer Infektion aktuell als gering eingeschätzt. Bisher wurden aus Côte d'Ivoire nur Fälle der Klade II gemeldet; aktuell werden steigende Fallzahlen berichtet. Nähere Informationen zu Mpox erhalten Sie hier.

Bei der Einreise in betroffene Länder ist ggf. mit Mpox-Screeningmaßnahmen, wie z.B. dem Ausfüllen von Fragebögen oder Temperaturmessungen, zu rechnen.

Aktuell gibt es keine allgemeine Reiseimpfempfehlung zum Schutz vor Mpox seitens des Auswärtigen Amts, der DTG oder der STIKO. Weitere Informationen zum aktuell in Deutschland verfügbaren Impfstoff gegen Mpox und zu bestehenden Indikationen finden Sie hier.
Auswärtiges Amt


Siehe dazu auch

BPfeilB Affenpocken | Mpox - Mehr als ein regionales Phänomen?

BPfeilB Mpox | Mögliche Einreisekontrollen bzw. Einreisebeschränkungen

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Reisehinweis Côte d'Ivoire | Landesweite Proteste für 13.09.2024 angekündigt

Beitrag von Birgitt »

Aktivisten der Organisation "Agir pour le Peuple" (AGIP) planen für den 13. September 2024 landesweite Demonstrationen in Côte d'Ivoire / Elfenbeinküste. Die Protestaktion wurde organisiert, um die hohen Lebenshaltungskosten und die angeblich mangelhafte Planung der Wahlen anzuprangern. Die voraussichtliche Teilnehmerzahl ist nicht bekannt. Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften sind nicht auszuschließen.

Quelle: Garda World

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Teilreisewarnung Elfenbeinküste/ Côte d'Ivoire 25.09.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Elfenbeinküste / Côte d‘Ivoire
Stand 25.09.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Präsidentschaftswahlen)
- Sicherheit
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr)
- Einreise und Zoll (Visum)
- Gesundheit (Aktuelles; Impfschutz)


Aktuelles
Präsidentschaftswahlen

Am 25. Oktober 2025 finden Präsidentschaftswahlen statt; Anfang September 2025 wurden zwei Oppositionskandidaten endgültig von der Teilnahme ausgeschlossen. Auch wenn Demonstrationen für ihre und gegen eine erneute Kandidatur des Staatspräsidenten bislang friedlich blieben, können gewalttätige Ausschreitungen im Zusammenhang mit den Wahlen nicht ausgeschlossen werden.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien über aktuelle Entwicklungen.
  • Meiden Sie Demonstrationen, Straßensperren und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Sicherheit - Teilreisewarnung
Vor Reisen in das Grenzgebiet im Nordosten des Landes, einschließlich des Comoé-Nationalparks und der Stadt Bouna, wird gewarnt.

Von nicht erforderlichen Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Mali und Burkina Faso wird abgeraten.

Terrorismus

Angesichts der Entwicklungen im Sahel und der Sicherheitslage in Mali und insbesondere Burkina Faso besteht auch in Côte d’Ivoire ein latentes Risiko terroristischer Anschläge. Vor diesem Hintergrund könnten möglicherweise auch von Angehörigen westlicher Staaten frequentierte Orte erneut Ziel terroristischer Anschläge werden.

2020 und 2021 kam es wiederholt zu Terrorangriffen mit islamistischem Hintergrund auf staatliche Sicherheitskräfte im Grenzgebiet zu Burkina Faso. Trotz verstärkter Sicherheitsmaßnahmen durch die Behörden wird weiterhin von gewalttätigen Übergriffen gegen Zivilpersonen berichtet, die nicht klar zuzuordnen sind. Eine latente terroristische Bedrohung besteht fort. Das Risiko eines Wiederauflebens von Anschlägen bzw. Angriffen sowie auch von terroristisch motivierten Entführungen ist im Grenzgebiet deutlich erhöht.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung sowie den Sicherheitshinweis.
  • Seien Sie an belebten Orten und bei speziellen Anlässen besonders aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig.
    Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
    Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
Die innenpolitische Lage ist stabil.

In der Vergangenheit kam es im Vorfeld von Wahlen vereinzelt zu Demonstrationen, Straßensperren und gewaltsamen Auseinandersetzungen. Weitere Spannungen können nicht völlig ausgeschlossen werden.
  • Meiden Sie Militäreinrichtungen.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien über aktuelle Entwicklungen.
  • Meiden Sie Demonstrationen, Straßensperren und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
Kriminalität
In Côte d’Ivoire muss mit Gewaltkriminalität gerechnet werden, selbst wenn sich diese nicht spezifisch gegen Touristen richtet. Insbesondere im Westen und Norden des Landes kommt es vor allem auf weniger befahrenen und schlecht beleuchteten Straßen zu bewaffneten Überfällen auf Einzelpersonen und auf Fahrzeuge. Teilweise werden Reisende unter Vorspiegelung einer Panne oder eines verlorenen Nummernschilds zum Anhalten aufgefordert. Dabei kam es bereits zu Todesfällen.

Cyberkriminalität und Internetkriminalität („Romance Scams“, „Enkel-/Erbentrick“ und Varianten), auch gegen Opfer in Deutschland, sind weit verbreitet.

Im Grenzgebiet zu Burkina Faso und Mali besteht ein erhöhtes Risiko, Opfer einer erpresserischen Entführung zu werden.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung sowie den Sicherheitshinweis.
  • Leisten Sie im Fall eines Überfalls keinesfalls Widerstand.
    Verriegeln Sie Ihre Fahrzeugtüren nach Fahrtantritt.
  • Verzichten Sie auf Nachtfahrten außerhalb städtischer Gebiete; nutzen Sie nur Hauptverkehrsstraßen und unternehmen Sie Überlandfahrten nicht alleine.
  • Halten Sie auf keinen Fall auf dem Seitenstreifen an, sondern fahren Sie bis zur nächsten Tankstelle, belebten Raststätte oder Polizeistation weiter.
  • Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
  • Vergewissern Sie sich über die Sicherheit Ihrer Unterkunft.
    Seien Sie in größeren Menschenmengen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch, siehe auch Warnung vor Betrügereien. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich von der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
  • Reisen Sie nicht aufgrund von Internetbekanntschaften oder um Geld wiederzuerlangen nach Côte d'Ivoire.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

Es gibt Busverbindungen sowie Sammeltaxis, die Benutzung setzt aber in der Regel gute Ortskenntnis voraus. Die zahlreichen Taxis befinden sich oft in schlechtem technischen Zustand. In Abidjan gibt es auch die üblichen und in der Regel zuverlässigen Online-Taxidienstleister, deren Taxis über ihre jeweilige App bestellt werden können und mit denen insbesondere Preis und Route nachvollziehbar sind.
Straßen sind insbesondere abseits der Hauptstrecken oft in einem sehr schlechten Zustand. Sie sind häufig nicht beleuchtet. Vor Überlandfahrten sollten Informationen über den Zustand der Straßenverbindung eingeholt werden, vor allem bei und nach starkem Regenfall. In Abidjan und im Landesinneren gibt es Straßenkontrollen. Während der Nacht gilt besondere Vorsicht. Auf Nachtfahrten, vor allem über Land bzw. außerhalb von Städten, sollte aufgrund der erhöhten Unfall- und Überfallgefahr möglichst verzichtet werden, siehe Sicherheit - Kriminalität.
  • Unternehmen Sie Reisen über Land nur nach sorgfältiger Planung unter Beachtung der aktuellen Sicherheitslage und möglichst nicht alleine.
Einreise und Zoll
Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Côte d'Ivoire ein Visum, das vor der Einreise bei der Botschaft der Republik Côte d'Ivoire oder – bei vorheriger Online-Beantragung - bei Einreise ausgestellt werden kann.

Visum vor der Einreise
Das Visum vor der Einreise kann persönlich bei der Botschaft von Côte d' Ivoire in Berlin beantragt werden und wird dort gegen eine Gebühr entsprechend der Aufenthaltsdauer ausgestellt.

Online-Visum (E-Visa)/Visum bei Einreise („on arrival“)
Alternativ kann die Beantragung eines E-Visums spätestens drei Tage vor geplanter Abreise online erfolgen. Im Fall einer erfolgreichen Prüfung wird eine Bestätigung „Pré-enrôlement approuvé“ erteilt, welche auszudrucken und bei der Flugreise mitzuführen ist. Die Gültigkeit des E-Visums beträgt drei Monate ab dem Datum der Bestätigung. Nach Ankunft in Abidjan ist vor der offiziellen Passkontrolle der E-Visa-Schalter aufzusuchen, um das Visum in Empfang zu nehmen.

Achtung: Es gibt betrügerische Webseiten, die die Visumsbeantragung für Côte d’Ivoire imitieren und erhöhte Gebühren verlangen oder trotz Zahlung kein Visum ausstellen.
  • Nutzen Sie deshalb ausschließlich direkt den offiziellen Dienstleister „Snedai“
Gesundheit
Aktuelles

Nähere Informationen zu Mpox.

Impfschutz
  • Pflichtimpfungen:
    Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen ab dem Alter von neun Monaten zur Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch sinnvoll.
  • Reiseimpfungen:
    Es sind Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Denguefieber, Hepatitis B, Meningokokken ACWY, Tollwut und Typhus angeraten. Eine Cholera-Impfung ist in der Regel nicht notwendig.
  • Standardimpfungen:
    Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Aufgrund wiederholter Ausbrüche sollte für Reisen nach Cote d’Ivoire ein adäquater Impfschutz für Masern und Diphtherie sichergestellt werden.
Auswärtiges Amt

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Teilreisewarnung Elfenbeinküste / Côte d'Ivoire 17.10.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Elfenbeinküste / Côte d‘Ivoire
Stand 17.10.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Präsidentschaftswahlen)


Aktuelles
Präsidentschaftswahlen

Am 25. Oktober 2025 finden Präsidentschaftswahlen statt. Seit dem 11. Oktober 2025 kam es bei unangemeldeten Demonstrationen und Straßenblockaden an verschiedenen Orten zu teils gewaltsamen Zusammenstößen mit Sicherheitskräften. Die Polizei setzte mehrfach Tränengas ein. Weiteren Demonstrationen sowie auch gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstrierenden und Sicherheitskräften können nicht ausgeschlossen werden.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien über aktuelle Entwicklungen.
  • Meiden Sie Demonstrationen, Straßensperren und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Auswärtiges Amt


Siehe auch

BPfeilB Demokratie auf dem Prüfstand

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