Teilreisewarnung Kenia 03.07.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

Moderator: Moderatoren

Antworten
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 20.06.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kenia
Stand 20.06.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Einreise und Zoll (Einreisebestimmungen)


Aktuelles
Gewaltsame Auseinandersetzungen

Aufgrund geplanter Steuererhöhungen im kenianischen Haushaltsgesetz kommt es derzeit in Nairobi, Mombasa und anderen Städten Kenias immer wieder zu zum Teil gewaltsamen Demonstrationen und Auseinandersetzungen zwischen den Sicherheitskräften und Demonstranten. Dabei werden Wasserwerfer und Tränengas eingesetzt; es kommt zu Verhaftungen. Mit weiteren Demonstrationen und (gewaltsamen) Auseinandersetzungen muss gerechnet werden.

Reisende sollten folgende Sicherheitsmaßnahmen treffen:
  • Seien Sie besonders achtsam und umsichtig.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien über die aktuelle Lage.
  • Führen Sie stets funktionsfähige Kommunikationsmittel mit sich.
Überschwemmungen
Die Überschwemmungen der letzten Monate haben zu Schäden an der Infrastruktur geführt; viele Straßen in Kenia sind derzeit beschädigt.
  • Fahren Sie deshalb besonders vorsichtig, insbesondere in Senken und in der Nähe von Wasserläufen.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Informieren Sie sich ggf. bei internationalen Wetterdiensten über die aktuellen Wetterverhältnisse und Gefahrensituation.
Gefahr terroristischer Anschläge
Vor dem Hintergrund des Konflikts im Nahen Osten und angesichts der ohnehin vorhandenen Gefahr terroristischer Anschläge in der Region Ostafrika wird zu erhöhter Vorsicht aufgerufen.
  • Bitte beachten Sie besonders die Empfehlungen im Kapitel Sicherheit - Terrorismus.
Einreise und Zoll
Einreisebestimmungen

Seit Januar 2024 benötigen alle Reisenden (Ausnahmen siehe eTA-Webseite) eine „Electronic Travel Authorization“ (sogenannte „eTA“; seit Einführung der eTA ist kein Visum mehr erforderlich) zur Einreise nach Kenia. Die Beantragung erfolgt online und kann frühestens drei Monate vor Abreise eingereicht werden; spätestens jedoch 72 Stunden vor Abreise. Die „eTA“ berechtigt nicht automatisch zur Einreise – dies liegt im Ermessen der Grenzbeamten bei der Einreise. Weitere Informationen in deutscher Sprache bietet die Kenianische Botschaft. Bereits erteilte (e)Visa behalten ihre Gültigkeit bis zum Abschluss der Reise.
  • Bitte beachten Sie die rechtzeitige Beantragung der „eTA“. Weitere Hinweise erteilen die kenianischen Behörden.
Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19
Bestimmungen zur Einreise ändern sich häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich bei einer offiziellen Stelle Kenias sowie der für Deutschland zuständigen Vertretung. Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.

Einreise
Einreisende mit grippeähnlichen Symptomen müssen das Formular „Travel Health Surveillance Form“ vor Einreise online ausfüllen und den empfangenen QR-Code bei Ankunft am Flughafen vorzeigen. Sie müssen sich außerdem kostenpflichtigen Tests, zunächst einem Antigen-Schnelltest, bei positivem Ergebnis einem PCR-Test unterziehen. Bei starken Symptomen besteht die Pflicht zur Selbstisolation.[/list]
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 26.06.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kenia
Stand 26.06.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Gewaltsame Auseinandersetzungen)


Aktuelles
Gewaltsame Auseinandersetzungen

Aufgrund geplanter Steuererhöhungen im kenianischen Haushaltsgesetz kommt es derzeit in Nairobi, Mombasa und anderen Städten Kenias immer wieder zu zum Teil gewaltsamen Demonstrationen und Auseinandersetzungen zwischen den Sicherheitskräften und Demonstranten. Dabei werden auch Schusswaffen gegen die Demonstranten eingesetzt, ebenso Wasserwerfer und Tränengas; es kommt zu Verhaftungen. Es gab in den vergangenen Tagen Tote und Verletzte. Weitere Demonstrationen und (gewaltsame) Auseinandersetzungen sind angekündigt.

Reisende sollten folgende Vorsichtsmaßnahmen treffen:
  • Vermeiden Sie nicht notwendige Fahrten in Städten, in denen es zu gewaltsamen Protesten kommt. Bleiben Sie an einem sicheren Ort.
  • Halten Sie sich von Regierungsgebäuden fern, auch außerhalb von Nairobi.
  • Seien Sie besonders achtsam und umsichtig.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien über die aktuelle Lage.
  • Führen Sie stets funktionsfähige Kommunikationsmittel mit sich. Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind und schalten Sie die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 22.07.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kenia
Stand 22.07.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Gewaltsame Auseinandersetzungen)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Aktuelles
Gewaltsame Auseinandersetzungen

In den sozialen Medien wird für Dienstag, 23. Juli 2024, zur Blockade wichtiger Zufahrts- und Transitstraßen in Nairobi aufgerufen. Davon betroffen sollen u.a. sein:
  • Internationaler Flughafen Nairobi (JKIA)
  • Thika Road
  • Waiyakiway
  • Expressway
  • Limuru Road
  • Langata Road
Bereits seit Ende Juni 2024 gibt es aufgrund geplanter Steuererhöhungen gewaltsame Demonstrationen, Proteste und Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden in Nairobi und anderen Städten Kenias.

Reisende sollten folgende Vorsichtsmaßnahmen zur eigenen Sicherheit treffen:
  • Vermeiden Sie nicht notwendige Fahrten. Bleiben Sie an einem sicheren Ort.
  • Sollten Sie zum Flughafen fahren müssen, erkundigen Sie sich bitte zuvor in den Medien zur Situation auf den Zufahrtstraßen. Seien Sie besonders achtsam und umsichtig.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Führen Sie stets funktionsfähige Kommunikationsmittel mit sich. Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind und schalten Sie die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei.
Sicherheit
Innenpolitische Lage

Siehe Aktuelles.

Aufgrund geplanter Steuererhöhungen im kenianischen Haushaltsgesetz kommt es seit Ende Juni 2024 in Nairobi, Mombasa und anderen Städten Kenias zu zum Teil gewaltsamen Demonstrationen und Auseinandersetzungen zwischen den Sicherheitskräften und Demonstranten. Dabei gab es auch Tote und Verletzte. Weitere Demonstrationen und (gewaltsame) Auseinandersetzungen sind angekündigt.

Demonstrationen können in Kenia jederzeit, auch ohne konkreten Aufruf, stattfinden.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Meiden Sie in Nairobi den Central Business District (CBD), das State House sowie die Stadtteile Kibera und Mathare während Demonstrationszeiten komplett. Ebenso die Straßenzüge Moi Avenue, Kenyatta Avenue, Haile Selassie Avenue und Harambee Avenue.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
In Laikipia und angrenzenden Counties mehren sich die Konflikte über Weide- und Landrechte. Dabei kommt es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und Übergriffen auf Farmen und Lodges.

In den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias besteht die Gefahr von Stammesauseinandersetzungen.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 25.07.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kenia
Stand 25.07.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Gewaltsame Auseinandersetzungen)


Aktuelles
Gewaltsame Auseinandersetzungen

Bereits seit Ende Juni 2024 gibt es aufgrund geplanter Steuererhöhungen gewaltsame Demonstrationen, Proteste und Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden in Nairobi und anderen Städten Kenias. Diese finden meistens dienstags und donnerstags nach Aufrufen in den sozialen Medien und mit unterschiedlicher Teilnehmerzahl statt.

Reisende sollten folgende Vorsichtsmaßnahmen zur eigenen Sicherheit treffen:
  • Vermeiden Sie nicht notwendige Fahrten, wenn Sie von Demonstrationen in Ihrer Nähe oder auf Ihrer Fahrtstrecke erfahren. Bleiben Sie an einem sicheren Ort.
  • Sollten Sie zum Flughafen fahren müssen, erkundigen Sie sich bitte zuvor in den Medien zur Situation auf den Zufahrtstraßen. Seien Sie besonders achtsam und umsichtig.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Führen Sie stets funktionsfähige Kommunikationsmittel mit sich. Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind und schalten Sie die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei.
Auswärtiges Amt


Mehr dazu siehe BPfeilB AKTUELL: Proteste in Nairobi und Kampala

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 06.08.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kenia
Stand 06.08.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aufruf zu landesweiten Demonstrationen)
- Gesundheit (Neustrukturierung Gesundheitsteil; Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen)


Aktuelles
Aufruf zu landesweiten Demonstrationen

In den sozialen Medien wird für Donnerstag, 8. August 2024, zu landesweiten Demonstrationen und zur Blockade des Parlaments und des Regierungsviertels in Nairobi aufgerufen.

Bereits seit Ende Juni 2024 gibt es aufgrund geplanter Steuererhöhungen gewaltsame Demonstrationen, Proteste und Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden in Nairobi und anderen Städten Kenias.

Reisende sollten folgende Vorsichtsmaßnahmen zur eigenen Sicherheit treffen:
  • Vermeiden Sie nicht notwendige Fahrten. Bleiben Sie an einem sicheren Ort.
  • Sollten Sie zum Flughafen fahren müssen, erkundigen Sie sich bitte zuvor in den Medien zur Situation auf den Zufahrtstraßen. Seien Sie besonders achtsam und umsichtig.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Führen Sie stets funktionsfähige Kommunikationsmittel mit sich. Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind und schalten Sie die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei.
Gesundheit
Impfschutz
  • Pflichtimpfungen:
    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist für alle Personen ab dem Alter von 12 Monaten eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
  • Reiseimpfungen:
    Es sind Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Bei Reisen nur in die North Eastern Province, nach Kilifi, Kwale, Lamu, Malindi und Tanariver in der Coastal Province sowie nach Nairobi und Mombasa ist eine Gelbfieberimpfung nicht allgemein empfohlen, kann aber dennoch sinnvoll sein. Im übrigen Land besteht eine allgemeine Empfehlung zur Gelbfieberimpfung. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Denguefieber, Hepatitis B, Meningokokken ACWY, Tollwut und Typhus angeraten. Eine Cholera-Impfung ist in der Regel nicht notwendig.
  • Standardimpfungen:
    Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des RKI auf aktuellem Stand befinden. Aufgrund wiederholter Ausbrüche sollte insbesondere ein adäquater Impfschutz für Masern sichergestellt werden.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in Kenia ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb des großen Zentrums in Nairobi fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung sind in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie einigen Privatkliniken gewährleistet. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen insbesondere auf dem sonstigen Markt vor.
  • Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
  • Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
  • Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab, z. B. bei AMREF-Flying Doctors.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Gelbfieber und Malaria sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Der Anteil an der gefährlichen Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko ist regional unterschiedlich:
  • Ganzjährig hohes Risiko: im ganzen Land unterhalb von 2.500 Hm
  • Malariafrei: Nairobi (Stadtzentrum), Höhenlagen oberhalb von 2.500 Hm
Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig auftreten können: Chikungunyafieber, Denguefieber, Leishmaniasis, lymphatische Filariosen, Rift-Valley-Fieber, West-Nil-Fieber und Zikavirus-Infektionen. In Nairobi ist das Risiko für diese Erkrankungen allgemein nur minimal.
  • Schützen Sie sich tagsüber, in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Es gibt Impfungen gegen Gelbfieber und Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Die in Kenia vorkommende Erkrankung Krim-Kongo-Fieber wird durch Zecken übertragen. Die seltene afrikanische Schlafkrankheit wird von Tsetsefliegen übertragen. Durch Zecken kann Afrikanisches Zeckenbissfieber, eine Rickettsiose, übertragen werden.
  • Schützen Sie sich bei Aufenthalten im Freien vor Zecken und Tsetsefliegen. Suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab. Bitte beachten Sie, dass sich Tsetsefliegen nur gering durch Insektenabwehrmittel abhalten lassen, siehe Schutz vor Insekten.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Cholera hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E), Shigellose und Typhus treten auch bei Reisenden auf. In Kenia wurde Poliomyelitis (cVDPV2) nachgewiesen.
  • Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen sollte laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung.
  • Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder in der Katastrophenhilfe tätig sind.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
In Kenia besteht ein Risiko für Erkrankungen wie Meningokokken-Erkrankungen und Tuberkulose. Diese werden durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen. Die höchsten Erkrankungszahlen von Meningokokken-Erkrankungen treten in der Trockenzeit von Dezember bis März und von Juni bis Oktober auf.
  • Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser.
  • Beachten Sie lokale Warnungen.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Meningokokken ACWY-Impfung ärztlich beraten.
HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Seit Frühjahr 2024 breitet sich das Mpox der Klade I länderübergreifend auf dem afrikanischen Kontinent weiter aus. Nachdem ein internationaler Mpox-Ausbruch der Klade II seit 2022 weite Teile der Welt betrifft, handelt es sich bei dem Virus der Klade I um einen virulenteren Stamm mit einer höheren Sterblichkeitsrate. Für Reisende wird das Risiko aktuell als gering eingeschätzt.

Das Mpox-Virus wird vorrangig durch engen Kontakt mit Erkrankten übertragen. Kontakt mit Wunden, Körperflüssigkeiten, Atemtröpfchen sowie kontaminierten Gegenständen kann ebenso zu einer Infektion führen. Bei sexuellem Kontakt besteht grundsätzlich ein hohes Mpox-Übertragungsrisiko.
  • Vermeiden Sie Hautkontakte und das Berühren von Wunden und Ausschlägen.
  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Insbesondere Männer, die Sex mit Männern haben, sollten sich vor Reisebeginn bzgl. einer Mpox-Impfung beraten lassen.
  • Stellen Sie sich bei typischen Symptomen ärztlich vor.
Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen
Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. Rift-Valley-Fieber wird u.a. durch den Kontakt mit Schlacht- und Milchprodukten infizierter Tiere übertragen. Bei Milzbrand handelt sich um eine bakterielle Infektion, die durch Kontakt mit erkrankten Huftieren (vor allem Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen ,Pferde und Wildtiere sowie deren Kadaver) übertragen werden kann. MERS wird nach derzeitigem Wissensstand über Kamele übertragen. In Kenia leben eine Reihe gefährlicher, teils nachtaktiver Giftschlangen, giftiger Spinnen und Skorpione. Daneben kommen auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung wie z. B. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen oder Hundertfüßler vor.
  • Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
  • Sollten Sie von einem Hund oder von einem anderen giftigen Tier gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung. Gegengifte sind nur begrenzt erhältlich.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe, insbesondere aber Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sind.
  • Vermeiden Sie den Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.
  • Beachten Sie bei Schlangenbissen die Hinweise, siehe Erste Hilfe bei Schlangenbissen.
Weitere Gesundheitsgefahren
Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosomiasis übertragen werden.
  • Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen. Abgase desolater Fahrzeuge und Rauchentwicklung durch Verbrennung von Garten- und Plastikmüll treten im ganzen Land auf.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index sowie die App IQAir.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
  • Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
Reisen ans Meer können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen.
  • Beachten Sie Warnungen lokaler Behörden.
  • Meiden Sie Strände, die auch von Tieren genutzt werden.
  • Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen. Beachten Sie unsere Informationen zum Tauchen.
Reisen in große Höhe können mit besonderen Gefahren verbunden sein.
  • Beachten Sie vor geplanten Aufstiegen auf den Mount Kenya unsere Informationen zur Höhenkrankheit.
Auswärtiges Amt


Siehe auch

BPfeilB AKTUELL: Proteste in Nairobi, Kampala und jetzt auch Nigeria

BPfeilB Kenia | Demonstrationen und Proteste

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 16.08.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kenia
Stand 16.08.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Streikankündigung ab dem 19. August 2024, Landesweite Demonstrationen)
- Natur und Klima


Aktuelles
Streikankündigung

Ab Montag, 19. August 2024, hat die Gewerkschaft der Flughafenmitarbeiter einen siebentägigen Streik des Personals der Flughafenbehörde „Kenya Airports Authority“ am Jomo Kenyatta International Airport Nairobi angekündigt.

Die Flughafenbehörde hat angekündigt, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, damit der Flugbetrieb reibungslos weiterläuft. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass es zu Verzögerungen bei der Abwicklung am Flughafen oder im Flugbetrieb kommt.

In Ihrem eigenen Interesse wird empfohlen:
  • Fahren Sie rechtzeitig zum Flughafen, um Verzögerungen beim Check-in oder der Sicherheitskontrolle ausgleichen zu können.
  • Achten Sie auf eingehende Informationen Ihrer Fluggesellschaft vor Abflug.
  • Nehmen Sie ggf. rechtzeitig zu Ihrer Fluggesellschaft/Ihrem Reisebüro Kontakt auf, sollten Sie über Flugausfälle oder -verzögerungen benachrichtigt worden sein.
Landesweite Demonstrationen
Bereits seit Ende Juni 2024 gibt es aufgrund geplanter Steuererhöhungen gewaltsame Demonstrationen, Proteste und Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden in Nairobi und anderen Städten Kenias. Seitens der Demonstrierenden wurde angekündigt, dass die Demonstration am 8. August 2024 vorerst die letzte Demonstration gewesen sei. Weitere kurzfristig anberaumte Demonstrationen können nicht ausgeschlossen werden.

Reisende sollten folgende Vorsichtsmaßnahmen zur eigenen Sicherheit treffen:
  • Vermeiden Sie nicht notwendige Fahrten und bleiben Sie an einem sicheren Ort, falls Demonstrationen in Ihrer Nähe stattfinden.
  • Sollten Sie zum Flughafen fahren müssen, erkundigen Sie sich bitte zuvor in den Medien zur Situation auf den Zufahrtstraßen. Seien Sie besonders achtsam und umsichtig.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Führen Sie stets funktionsfähige Kommunikationsmittel mit sich. Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind und schalten Sie die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei.
Natur und Klima
Die Überschwemmungen in diesem Jahr haben zu Schäden an der Infrastruktur geführt; viele Straßen in Kenia sind derzeit beschädigt.

Kenia liegt in einer seismisch leicht aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.

Das Klima ist an der Küste tropisch, das Hochland und Zentrum des Landes ist subtropisch, der Norden und Nordosten semi-arid und arid.

Extreme Trockenheit und Dürre kann die östlichen, nordöstlichen, aber auch Küstenregionen betreffen.

In den Regenzeiten, die üblicherweise von Oktober bis November und von Ende März bis Mitte Juni gehen, können starke Regenfälle Überflutungen und Erdrutsche sowie Schäden an der Infrastruktur verursachen.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Fahren Sie bei überfluteten Straßen besonders vorsichtig, insbesondere in Senken und in der Nähe von Wasserläufen.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Vulkanausbrüchen vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.
  • Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.
Auswärtiges Amt


Siehe auch

BPfeilB AKTUELL: Proteste in Nairobi, Kampala und jetzt auch Nigeria

BPfeilB Kenia | Demonstrationen und Proteste

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 11.09.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kenia
Stand 16.08.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Unbefristeter Streik des Personals der Flughafenbehörde)
- Gesundheit (Aktuelles)


Aktuelles
Unbefristeter Streik des Personals der Flughafenbehörde

Am 11. September 2024 hat die Gewerkschaft der Flughafenmitarbeiter einen unbefristeten Streik des Personals der Flughafenbehörde „Kenya Airports Authority“ am Jomo Kenyatta International Airport Nairobi und am Moi International Airport in Mombasa begonnen.

Der Flugbetrieb ist derzeit eingestellt. Die Flughafenbehörde hat angekündigt, notwendige Maßnahmen zu ergreifen, damit der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Mit weiteren Verzögerungen oder Ausfällen im Flugbetrieb muss gerechnet werden. Wie lange der Streik dauern wird, ist derzeit nicht absehbar.

Der Flugbetrieb am Wilson Airport Nairobi ist vom Streik nicht betroffen. In Ihrem eigenen Interesse wird empfohlen:
  • Nehmen Sie ggf. rechtzeitig zu Ihrer Fluggesellschaft/Ihrem Reisebüro Kontakt auf, sollten Sie über Flugausfälle oder -verzögerungen benachrichtigt worden sein bzw. fragen Sie dort aktiv nach.
  • Fahren Sie rechtzeitig zum Flughafen, um Verzögerungen beim Check-in oder der Sicherheitskontrolle ausgleichen zu können.
  • Achten Sie auf aktuelle Informationen Ihrer Fluggesellschaft vor Abflug.
Gesundheit
Aktuelles

Seit Frühjahr 2024 breitet sich das Mpox-Virus der Klade I (Ia und Ib) länderübergreifend auf dem afrikanischen Kontinent weiter aus. Nachdem ein internationaler Mpox-Ausbruch der Klade II seit 2022 weite Teile der Welt betrifft, handelt es sich bei dem Virus der Klade I um einen virulenteren Stamm mit einer höheren Sterblichkeitsrate. Bei der Einreise ist ggf. vermehrt mit Mpox-Screeningmaßnahmen wie dem Ausfüllen von Fragebögen oder Temperaturmessungen zu rechnen.

In Kenia wurde erstmals im August ein Mpox-Ausbruch der Klade Ib nachgewiesen. Hier handelt es sich um bisher um eine geringe Fallzahl. Nähere Informationen zu Mpox erhalten Sie hier.

Aktuell gibt es keine allgemeine Reiseimpfempfehlung zum Schutz vor Mpox seitens des Auswärtigen Amts, der DTG oder der STIKO. Weitere Informationen zum aktuell in Deutschland verfügbaren Impfstoff gegen Mpox und zu bestehenden Indikationen finden Sie hier.
Auswärtiges Amt


Hinweis zu den Flughafenstreiks
Neben dem Jomo Kenyatta Airport (NBO) in Nairobi und dem Moi International Airport (MBA) in Mombasa sind auch der Kisumu International Airport (KIS) und der Eldoret International Airport (EDL) von den Streiks betroffen. Andere Flughäfen könnten in den kommenden Stunden oder Tagen bestreikt werden. Es ist mit Straßenblockaden der Aktivisten zu rechnen. Auch Zusammenstöße sind nicht auszuschließen. Quelle: Garda World


Zu allen Themen siehe auch

BPfeilB AKTUELL: Proteste in Nairobi, Kampala und jetzt auch Nigeria

BPfeilB Kenia | Demonstrationen und Proteste

BPfeilB Affenpocken | Mpox - Mehr als ein regionales Phänomen?

BPfeilB Mpox | Mögliche Einreisekontrollen bzw. Einreisebeschränkungen

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reisehinweis Kenia 11.09.2024 | update - Flughafenstreiks abgebrochen

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kenia
Stand 11.09.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Streik vorerst beendet)


Aktuelles
Streik vorerst beendet

Der am 11. September 2024 von der Gewerkschaft der Flughafenmitarbeiter begonnene unbefristete Streik des Personals der Flughafenbehörde „Kenya Airports Authority“ wurde gestern nach Verhandlungen vorerst beendet. Die Verhandlungen sollen in zehn Tagen fortgesetzt werden; eine Wiederaufnahme der Streiks ist nicht ausgeschlossen.

Der Flugbetrieb läuft wieder normal.

In Ihrem eigenen Interesse wird empfohlen:
  • Nehmen Sie ggf. rechtzeitig zu Ihrer Fluggesellschaft/Ihrem Reisebüro Kontakt auf, sollten Sie über Flugausfälle oder -verzögerungen benachrichtigt worden sein bzw. fragen Sie dort aktiv nach.
  • Fahren Sie rechtzeitig zum Flughafen, um Verzögerungen beim Check-in oder der Sicherheitskontrolle ausgleichen zu können.
  • Achten Sie auf aktuelle Informationen Ihrer Fluggesellschaft vor Abflug.
Auswärtiges Amt


Siehe auch

BPfeilB AKTUELL: Proteste in Nairobi, Kampala und jetzt auch Nigeria

BPfeilB Kenia | Demonstrationen und Proteste

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 02.10.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kenia
Stand 02.10.2024

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Terrorismus)


Sicherheit
Terrorismus

In Kenia besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Anschläge. Die somalische Al-Shabaab-Terrororganisation hat mit Vergeltungsaktionen als Reaktion auf die Beteiligung der kenianischen Streitkräfte an der ATMIS-Mission (ehemals AMISOM-Mission) in Somalia gedroht und zu Solidaritätsaktionen mit der Hamas aufgerufen.
Mehrere Anschläge und eine Reihe vereitelter Anschläge haben die Entschlossenheit der Terroristen unter Beweis gestellt. Regierungsgebäude, Hotels, Bars und Restaurants, Einkaufszentren, kirchliche Einrichtungen, öffentliche Verkehrsmittel wie Busse, Kleinbusse, Fähren, Flughäfen und andere stark frequentierte Einrichtungen zählen zu den Orten mit erhöhter Gefährdung.

Von Besuchen des Grenzgebietes zu Somalia im Nordosten Kenias, einschließlich der Provinz Lamu, wird wegen terroristischer Aktivitäten dringend abgeraten.
Lamu Island und Manda Island sind bislang nicht Ziel von Anschlägen geworden. Es gibt jedoch ein verstärktes Aufkommen aktiver terroristischer Zellen, die bis in die Nähe des Archipels vordringen.

Bei Aufenthalten und Reisen in abgelegene Orte oder Nebenstrecken der Küstenregion besteht ein erhöhtes Entführungs- und Anschlagsrisiko.
  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.
  • Meiden Sie möglichst größere Menschenansammlungen.
  • Vermeiden Sie unbedingt Reisen, die näher als etwa 100 km an die somalische Grenze heranführen, einschließlich Kiwayu und die Küstenregionen nördlich von Pate Island, sowie nicht erforderliche Reisen nach Lamu Island und Manda Island.
  • Seien Sie bei unbedingt erforderlichen Besuchen des Lamu-Archipels besonders vorsichtig und reisen Sie ausschließlich auf dem Luftweg an.
  • Suchen Sie für unvermeidliche Reisen mit dem Auto in die nördlichen und nordöstlichen Landesteile Kenias, in die Küstenregion nördlich von Malindi, in die Nordostprovinz sowie in die nördliche Küstenprovinz - vor allem nach Lamu - unbedingt den Schutz in einem bewachten Konvoi.
  • Beachten Sie auch den weltweiten Sicherheitshinweis.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 20.12.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kenia
Stand 20.12.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Angekündigter Streik der Luftfahrtbeschäftigten)


Aktuelles
Angekündigter Streik der Luftfahrtbeschäftigten

Die Gewerkschaft der Flughafenmitarbeitenden hat ab 21. Dezember 2024 zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Sollte der Streik wie angekündigt durchgeführt werden, könnte der Flugbetrieb an mehreren Flughäfen (u.a. Jomo Kenyatta International Airport und Wilson Airport, Nairobi / Moi International Airport, Mombasa / Kisumu International Airport / Eldoret International Airport / Malindi Airport) beeinträchtigt werden.
  • Nehmen Sie rechtzeitig zu Ihrer Fluggesellschaft/Ihrem Reisebüro Kontakt auf und informieren Sie sich zu möglichen Flugausfällen oder -verzögerungen.
  • Fahren Sie rechtzeitig zum Flughafen, um Verzögerungen beim Check-in oder der Sicherheitskontrolle ausgleichen zu können.
  • Achten Sie auf aktuelle Informationen Ihrer Fluggesellschaft vor Abflug.
Auswärtiges Amt


Siehe auch

BPfeilB AKTUELL: Proteste in Nairobi, Kampala und jetzt auch Nigeria

BPfeilB Kenia | Demonstrationen und Proteste

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/ Sicherheitshinweis Kenia 11.04.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kenia
Stand 11.04.2025

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Kriminalität)
- Einreise und Zoll (Einreisebestimmungen)
- Gesundheit (Aktuelles)


Sicherheit
Kriminalität
Bei Reisen in die North-Rift-Region (Turkana, West Pokot, Elgeyo Marakwet, Baringo, Laikipia und Samburu) wird zu besonderer Vorsicht geraten.


Die kenianische Regierung hat Teile der North-Rift-Region als besonders gefährdet erklärt.

Hintergrund sind vermehrte Angriffe durch Banden in diesem Bereich, die durch Streitigkeiten um Land und Ressourcen angeheizt werden.
  • Meiden Sie größere Menschenansammlungen weiträumig und verfolgen Sie die örtlichen Medien.
  • Suchen Sie nur gesicherte Unterkunfts- und Aufenthaltsorte auf.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Die Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen zu werden, besteht in allen Landesteilen. Nicht ausgeschlossen sind Ausspähungen, die anschließend in sogenannte Blitz-Entführungen münden, bei denen auch westliche Ausländer über mehrere Stunden hinweg festgehalten werden, um mit ihren Bankkarten hohe Geldbeträge abzuheben.

Bestimmte Stadtteile Nairobis wie Eastleigh, Pangani und Slum-Gebiete sind besonders gefährlich. In Nairobi ereigneten sich zudem in letzter Zeit mehrere Fälle von Trickbetrug, in denen die Betrüger den Reisenden, als Polizisten verkleidet, gegenübertraten. Es ist daher zu empfehlen, sich immer den Dienstausweis des vermeintlichen Polizisten zeigen zu lassen und diesem nicht ohne nachvollziehbaren Grund zu folgen.

In Nairobi und in Mombasa besteht die erhöhte Gefahr von Raubüberfallen, auf Fußgänger wie auch auf Autofahrer einschließlich des „Car-Jackings“.
Auch bei organisierten „Slum-Touren“ ist es in der Vergangenheit zu gewalttätigen Übergriffen auf Besuchergruppen gekommen.

Bei Spaziergängen an Stränden nach Einbruch der Dunkelheit und außerhalb der Hotelanlagen besteht eine erhöhte Gefahr, überfallen zu werden.

In den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias, in der Küstenregion nördlich von Malindi sowie auf den Straßen in die Nordostprovinz und die nördliche Küstenprovinz besteht eine erhöhte Gefahr von bewaffneten Überfällen und Entführungen.

Nach Verabredungen über Dating-Plattformen ist es zu Überfällen, teilweise mit schwerer Körperverletzung, gekommen.

Sporadische kriminelle Aktivitäten werden auch im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania in den Regionen Massai Mara, des Natron-Sees, Namanga, des Amboseli-Parks gemeldet.

Vor allem an der Küste kommt es gelegentlich zu Überfällen auf privat angemietete Bungalows und Ferienhäuser von Individualtouristen.
Auch beim Besuch von Bars, Restaurants und Nachtclubs ist es insbesondere an der Küste vereinzelt zu bewaffneten Überfällen gekommen.
  • Vermeiden Sie bestimmte Stadtteile Nairobis wie Eastleigh, Pangani und Slum-Gebiete im Allgemeinen sowie die Flüchtlingslager Dadaab und Kakuma.
  • Meiden Sie nachts die Innenstädte Nairobis und Mombasas.
  • Besuchen Sie die Altstadt von Mombasa auch tagsüber nur mit ortskundigen Personen.
  • Legen Sie auch kürzere Strecken im Zweifel lieber mit dem Taxi zurück.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen, ärmeren Wohngegenden und an Busbahnhöfen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Holen Sie vor individuellen Ausflügen Informationen zur Lagebeurteilung und Risikoabwägung bei den Reise- und Hotelleitungen ein.
  • Übernachten Sie als Individualtouristen in Nationalparks ausschließlich in Lodges oder auf bewachten Campingplätzen und achten Sie auf angemessene Sicherheitsvorkehrungen.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
  • Seien Sie beim Einsatz von Bank- und Kreditkarten und beim Abheben am Geldautomaten besonders vorsichtig.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter als auch bei Verabredungen über Dating-Plattformen skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich von der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
2025 wurden in Nairobi vermehrt Raubüberfälle/„Bag Snatching“ auf Reisende gemeldet, die am Tag zu Fuß oder auf dem Fahrrad unterwegs waren. Die Täter benutzen Motorradtaxis und nehmen auch Verletzungen ihrer Opfer (z.B. durch Stürze) in Kauf. Vorfälle wurden vor allem in Nairobi in den Bezirken Riverside, Westlands, Gigiri und Runda bekannt; weitere, ähnliche Vorfälle können auch in anderen Bezirken oder Städten nicht ausgeschlossen werden.
  • Meiden Sie entlegene Gegenden. Telefonieren Sie in der Öffentlichkeit nur falls unbedingt nötig, ansonsten verwahren Sie Ihr Mobiltelefon sicher. Falls Sie eine Tasche mitführen, tragen Sie diese auf der von der Straße abgewandten Seite. Führen Sie nur so viel Bargeld mit wie unbedingt notwendig. Tragen Sie die Wertsachen am Körper verteilt.
  • Achten Sie insbesondere auf „Boda Bodas“ (Motorradtaxis). Halten Sie möglichst viel Abstand zum fließenden Verkehr und laufen Sie auf der entgegengesetzten Seite der Fahrtrichtung, falls Sie zu Fuß unterwegs sind.
  • Leisten Sie bei einem Raubüberfall keinesfalls Gegenwehr. Informieren Sie unverzüglich die örtliche Polizei und die Deutsche Botschaft Nairobi.
  • Informieren Sie unverzüglich die örtliche Polizei und die Deutsche Botschaft Nairobi.
Einreise und Zoll
Einreisebestimmungen

Alle Reisenden benötigen eine „Electronic Travel Authorization“ (sogenannte „eTA“) zur Einreise nach Kenia; Informationen zu Ausnahmen bietet die eTA-Webseite). Die Beantragung erfolgt online und kann frühestens drei Monate vor Abreise eingereicht werden; spätestens jedoch 72 Stunden vor Abreise. Die „eTA“ berechtigt nicht automatisch zur Einreise – dies liegt im Ermessen der Grenzbeamten bei der Einreise. Weitere Informationen in deutscher Sprache bietet die Kenianische Botschaft.
Ein Visum ist seit Einführung der eTA 2024 nicht mehr erforderlich, bereits erteilte (e)Visa behalten ihre Gültigkeit bis zum Abschluss der Reise.
  • Bitte beachten Sie die rechtzeitige Beantragung der „eTA“. Weitere Hinweise erteilen die kenianischen Behörden.
Mögliche Einreisebeschränkungen
Einreisende mit grippeähnlichen Symptomen müssen das Formular „Travel Health Surveillance Form“ vor Einreise online ausfüllen und den empfangenen QR-Code bei Ankunft am Flughafen vorzeigen. Sie müssen sich außerdem kostenpflichtigen Tests, zunächst einem Antigen-Schnelltest, bei positivem Ergebnis einem PCR-Test unterziehen. Bei starken Symptomen besteht die Pflicht zur Selbstisolation.

Gesundheit
Aktuelles

Bitte beachten Sie die Hinweise zu Mpox.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 18.06.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kenia
Stand 18.06.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Landesweite Demonstrationen

In den vergangenen Tagen kam es in Nairobi im Bereich des Central Business District (CBD) und auch in anderen Städten zu Demonstrationen. Auslöser war der Tod des kenianischen Bloggers Albert Ojwang in Polizeigewahrsam.

Weitere Demonstrationen und Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden können nicht ausgeschlossen werden.

Reisende sollten folgende Vorsichtsmaßnahmen zur eigenen Sicherheit treffen:
  • Vermeiden Sie nicht notwendige Fahrten und bleiben Sie an einem sicheren Ort, falls Demonstrationen in Ihrer Nähe stattfinden.
  • Sollten Sie zum Flughafen fahren müssen, erkundigen Sie sich bitte zuvor in den Medien zur Situation auf den Zufahrtstraßen. Seien Sie besonders achtsam und umsichtig.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Führen Sie stets funktionsfähige Kommunikationsmittel mit sich. Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind und schalten Sie die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei.
Gefahr terroristischer Anschläge
Vor dem Hintergrund des Konflikts im Nahen Osten und angesichts der ohnehin vorhandenen Gefahr terroristischer Anschläge in der Region Ostafrika wird zu erhöhter Vorsicht aufgerufen.
  • Bitte beachten Sie besonders die Empfehlungen im Kapitel Sicherheit - Terrorismus.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 25.06.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kenia
Stand 25.06.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Demonstrationen)


Aktuelles
Demonstrationen

Aus Anlass des Jahrestags der „Gen-Z-Proteste“ kommt es aktuell in vielen Teilen Kenias zu zum Teil gewaltsamen Protesten. Die Polizei setzt zur Auflösung der Menschenmengen Tränengas, Gummigeschosse sowie Schusswaffen ein. In der Nähe der Proteste kann es zu Überfällen sowie Plünderungen von Geschäften kommen.

Mobilfunknetze sowie Internet können ebenfalls Abschaltungen bzw. Einschränkungen unterliegen.

Bereits in den vergangenen Tagen kam es in Nairobi im Bereich des Central Business District (CBD) und auch in anderen Städten zu Demonstrationen. Auslöser war der Tod des kenianischen Bloggers Albert Ojwang in Polizeigewahrsam.

Weitere Demonstrationen und Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden können nicht ausgeschlossen werden.

Reisende sollten folgende Vorsichtsmaßnahmen zur eigenen Sicherheit treffen:
  • Vermeiden Sie nicht notwendige Fahrten und bleiben Sie an einem sicheren Ort, falls Demonstrationen in Ihrer Nähe stattfinden.
  • Meiden Sie Gebiete, die von den Protesten besonders betroffen sind. In Nairobi sind dies unter anderem der Central Business District (CBD), State House sowie Ngong Road und Kangemi.
  • Sollten Sie zum Flughafen fahren müssen, erkundigen Sie sich bitte zuvor in den Medien zur Situation auf den Zufahrtstraßen. Seien Sie besonders achtsam und umsichtig.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Führen Sie stets funktionsfähige Kommunikationsmittel mit sich. Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind und schalten Sie die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei.
Auswärtiges Amt


Siehe auch:

BPfeilB Kenia | Demonstrationen und Proteste zum "Jahrestag"

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 03.07.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kenia
Stand 03.07.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Demonstrationen)


Aktuelles
Demonstrationen

Aus Anlass des Jahrestags der „Gen-Z-Proteste“ kommt es aktuell in vielen Teilen Kenias zu zum Teil gewaltsamen Protesten. Die Polizei setzt zur Auflösung der Menschenmengen Tränengas, Gummigeschosse sowie Schusswaffen ein. In der Nähe der Proteste kann es zu Überfällen sowie Plünderungen von Geschäften kommen.

Mobilfunknetze sowie Internet können ebenfalls Abschaltungen bzw. Einschränkungen unterliegen.

Bereits in den vergangenen Tagen kam es in Nairobi im Bereich des Central Business District (CBD) und auch in anderen Städten zu Demonstrationen. Auslöser war der Tod des kenianischen Bloggers Albert Ojwang in Polizeigewahrsam.

Weitere Demonstrationen und Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden können nicht ausgeschlossen werden, insbesondere um den 7. Juli 2025 (Saba-Saba-Tag).

Reisende sollten folgende Vorsichtsmaßnahmen zur eigenen Sicherheit treffen:
  • Vermeiden Sie nicht notwendige Fahrten und bleiben Sie an einem sicheren Ort, falls Demonstrationen in Ihrer Nähe stattfinden.
  • Meiden Sie Gebiete, die von den Protesten besonders betroffen sind. In Nairobi sind dies unter anderem der Central Business District (CBD), State House sowie Ngong Road und Kangemi.
  • Sollten Sie zum Flughafen fahren müssen, erkundigen Sie sich bitte zuvor in den Medien zur Situation auf den Zufahrtstraßen. Seien Sie besonders achtsam und umsichtig.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Seien Sie besonders achtsam und umsichtig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Führen Sie stets funktionsfähige Kommunikationsmittel mit sich. Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind und schalten Sie die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei.
Auswärtiges Amt


Siehe auch:

BPfeilB Kenia | Demonstrationen und Proteste zum "Jahrestag"

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 11.07.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kenia
Stand 11.07.2025

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles)


Gesundheit
Aktuelles: Chikungunyafieber-Ausbruch

Laut WHO-Berichten wurden seit Mai 2025 stark erhöhte Fallzahlen an Chikungunyafieber in der Region Mombasa County verzeichnet. In den vergangenen Jahren kam es nur zum sporadischen Auftreten von Fällen in Kenia. Chikungunyafieber ist eine Virusinfektion, die von tagaktiven Stechmücken der Gattung Aedes übertragen wird, weitere Informationen unter Chikungunyafieber.

Reisenden wird empfohlen, sich mittels Repellentien und langer heller Kleidung konsequent gegen Mückenstiche zu schützen. Eine Impfung steht zur Verfügung, Reisende sollten sich dahingehend ärztlich beraten lassen.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Antworten