Infos Republik Kongo und Gabun

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Staaten: Äquatorial Guinea, Gabun, Republik Kongo, Demokratische Republik Kongo, Uganda, Kenia, Burundi, Komoren, Tanzania, Angola, Zambia, Ruanda, Madagaskar, Mozambique, Zimbabwe, Namibia, Botswana, Malawi, Südafrika, Swaziland, Lesotho, São Tomé, Príncipe

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ulla
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Registriert: Di 18. Okt 2005, 10:42

Infos Republik Kongo und Gabun

Beitrag von ulla »

Hallo

Hier ein paar Eckpunkte für die beiden Länder - bereist im November und Dezember 2024:

Kongo:

Kraftstoff oft nur schwer erhältlich, daher tanken, wo es geht und das ist meist in Städten. Wir bekamen Diesel in Pointe Noire, Brazzaville und Ngo zum regulären Preis von 625 XAF (1€ = 656 XAF). Der Preis für Benzin ist deutlich höher.
Brotpreis für ein Baguette zwischen 100 und 150 XAF, Obst und Gemüse an den Überlandstraßen oft günstig, in den Städten teuer. Gute Supermärkte in Pointe Noire und Brazzaville ( z. B. Casino), aber praktisch alles teurer als in Deutschland.
Straßenzustand sehr unterschiedlich. Die Ein- und Ausfallstraßen von Pointe Noire sind eine Aneinanderreihung von z. T. sehr tiefen Schlaglöchern, in denen manchmal Taxis und sogar LKW stecken bleiben. Innerhalb des Zentrums geht es. Brazzaville hat wesentlich bessere Straßen. Die Verbindung Pointe Noire - Brazzaville ist gut, die Straße nach Norden und dann Richtung Gabun hat einige schlechte Passagen, ist aber insgesamt gut.
Kontrollposten an den Strecken meist freundlich, wurden oft durchgewunken.

Gabun:

Kraftstoff fast überall erhältlich, Dieselpreis 575 XAF. Benzin teurer.
Brot- und Lebensmittelpreise wie Kongo. Es gibt ebenfalls einen Casino-Supermarkt in Libreville, ansonsten in vielen Städten Cekado-Supermärkte, mal schlechter, mal besser bestückt.
Straßenzustand ebenfalls sehr unterschiedlich. In Libreville gut, viele RN passabel bis gut. Aber: die RN3 ab Lastoursville nach Westen ist bis Alembe zumindest in der Regenzeit eine z. T. kaum zu befahrende Piste mit Schlammpassagen, die unseren Landcruiser an sein Limit brachten, trotz Allrad, Untersetzung und Differentialsperren hinten und vorne. Außerdem standen LKWs teilweise oder warteten in winzigen Dörfern auf trockeneres Wetter. Selbst die Monster mit den abgeholzten Urwaldriesen, von denen es im Land bestimmt Hunderte gibt, mussten oft warten. Uns sagte man, wir sollten ab einer bestimmten Stelle nach Norden abbiegen, das würden die Lastwagen auch machen, weil es einfacher sei. So kamen wir nördlich in Booué raus statt in Alembe, mussten aber den Lopé-NP auslassen, an dem entlang die Strecke nahezu unpassierbar sein soll. (Beschreibung zu dieser Ausweichstrecke stelle ich demnächst in iOverlander ein.) In der Trockenzeit sieht offensichtlich alles ganz anders aus und die Strecke soll dann kein Problem sein.
Die Abholzung in Gabun ist übrigens von erschreckendem Ausmaß, Chinesen und Andere haben riesige Konzessionsgebiete, wo sie einschlagen dürfen.
Kontrollen an den Strecken sehr häufig und man wird nur selten durchgewunken. Manche haben wir "übersehen" bzw. die Pfeife "überhört" - ohne Folgen. Manche der Kontrolleure sind alkoholisiert, manche kehren ihre Macht heraus und/oder wollen Geld. Wir haben nie bezahlt.

Nun sind wir auf dem Weg zur Kamerungrenze.

Viele Grüße

Ulla
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