Dank chinesischer Hilfe scheint die Asphaltstrasse Kinshasa - Lubumbashi Fortschritte zu machen. Also hoffentlich bald eine Alternative zur 5-tägigen Raserei durch Angola.
Blaue Linie: Beginn bald vorgesehen; Grüne Linie: mehrheitlich fertiggestellt; Rote Linie: fertiggestellt
Auf der Strecke von Kinshasa nach Lubumbashi ist gerade eine Radfahrerin unterwegs. Ihre Homepage mit schönen Fotos der Strecke Kinshasa - Kikwit kann man hier finden: http://takeonafrica.com/
Hallo Norbert,
danke für Deinen Hinweis. Es ist für mich erschreckend, daß nun wieder ein wesentlicher Teil Afrikas asphaltiert worden ist-natürlich mit westlichen Steuergelder! Stoppt endlich den Wahnsinn!
Wir müssen uns endlich wehren, gegen die Zerstörung in der Welt!
Gruß
dietmar
Zuletzt geändert von dietmar.peter am Di 2. Nov 2010, 18:06, insgesamt 1-mal geändert.
vielen Dank für die Infos, sehr interessant und auf beiden Links auch sehr spannende Fotos!
@Dietmar: Also das ist ja nun wirklich grotesk! Du willst doch nicht wirklich, dass die Afrikaner weiter mit einer derart miserablen Infrastruktur leben müssen, oder? Gerade im Kongo existieren nur noch ein Bruchteil der Straßen, die es zu Kolonialzeiten einmal gab. In diesem riesigen Land, zehnmal so groß wie die alte Bundesrepublik, gibt es kaum 2.200 Kilometer funktionsfähige Straßen, in Deutschland umgerechnet auf die Fläche das 650fache! Darüber darfst Du Dich gerne aufregen - aber nun von der Asphaltierung eines "wesentlichen Teiles Afrikas" zu sprechen, nur weil eine Straße gebaut wird, ist absurd!
Und den Afrikanern das Recht abzusprechen, auf vernünftigen Straßen voranzukommen, ihre Minibusse nicht nach wenigen Jahren abschreiben zu müssen und für Lkw-Transporte nicht fünfmal so hohe Kosten wie anderswo bezahlen zu müssen (nach einer Studie der Uni Minnesota), kann ich nicht akzeptieren.
Mag ja sein, dass wir "Overlander" von diesen letzten unzugänglichen Gegenden der Welt auch ein wenig leben, aber gelegentlich sollte man sich doch daran erinnern, dass dort Menschen leben, deren Weg zum Markt kein Abenteuerurlaub, sondern tägliche mühsame Wirklichkeit ist.
Erschreckend ist nicht die Asphaltierung der Straße von Kinshasa nach Lubumbashi, sondern ein solcher Kommentar!