Tips zur Handhabung des Carnet de Passage

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Alexander
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Re: Tips zur Handhabung des Carnet de Passage

Beitrag von Alexander »

Hallo Manfred,

der Link funktioniert nicht.

Aber dieser :wink:

http://www.douanes.sn/

Grüsse Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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schnorr
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Re: Tips zur Handhabung des Carnet de Passage

Beitrag von schnorr »

Hallo Manfred,
kann ich nur über Umwege öffnen, nicht direkt, stimmt da was bei deiner Adresse nicht, oder bei mir. Das hatten wir schon mal, da lag es bei deiner Adresseingabe.

Und übrigens, welches St. Lois meinst du denn weiter oben?
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://jschnorr.com/
Manfred Franz
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Re: Tips zur Handhabung des Carnet de Passage

Beitrag von Manfred Franz »

Wie Alexander schon schrieb - http://www.douanes.sn/
funktioniert.

Gemeint ist St. Louis im Senegal direkt hinter der Grenze Diama,
dort wo kurz dahinter die Zebrabar ist.
Ina
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Re: Tips zur Handhabung des Carnet de Passage

Beitrag von Ina »

"Schuldner gegenüber der ausstellenden Institution ist immer der Fahrzeughalter, nicht der Fahrzeugführer. Gegebenenfalls muß der Fahrzeughalter eine Vollmacht ausstellen."

Schönen guten Abend allesamt!

Ich kämpfe grad wieder mit einer Carnet Frage und bin dabei auf diesen Threat gestossen.
Das heißt also, der Fahrzeugführer kann in das Carnet eingetragen werden, auch wenn im
Fahrzeugschein ein anderer Name steht? Wir überlegen grade, unseren Dicken aus versicherungs-
technischen Gründen auf mich und nicht auf meinen Mann anzumelden. Da ich aber einen Teil
der Reise nicht mitmachen werden, stellt sich die Frage: Geht das ????
Und,wenn ich mir die Karte und die Berichte so ansehe, müßte es doch eigentlich möglich sein,
ohne Carnet nach Sambia zu kommen oder ?
Danke für Eure Hilfe !

Liebe Grüße
Ina
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Turi
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Re: Tips zur Handhabung des Carnet de Passage

Beitrag von Turi »

Hallo Ina
Wir haben gestern unser Carnet erhalten.
Der Fahrzeughalter ist im Carnet einzutragen, der haftet auch im Schadensfall.
Eine andere Sache ist wer das Fahrzeug führt, der muss vom Halter eine Fremdlenkerbescheinigung haben.
In der Lenkervollmacht sollte dann mM. nach auch die Benutzung des Carnets einschliessen.

Länder für die ein Carnet erforderlich ist: Afrika: Ägypten, Botswana, Burundi, Gambia, Kenia, Lesotho, Libyen, Malawi, Namibia, Senegal, Südafrika, Sudan, Swasiland, Tansania, Uganda.

Was noch zu sagen wäre betreffend Ägypten, macht man Ferien in Ägypten, mit dem eigenen Fahrzeug müsste man in meinem Fall 60 0000 SFR. hinterlegen!
Ist man auf der Durchreise, wohingegen der Zeitraum für die Durchreise nicht genannt wird, beträgt die Kaution 100% des Fahrzeugwertes!!
Hat's klick gemacht :?:
Gruss Turi




Wobei Libyen bei mir gestrichen wurde.

Gruss Turi
Fremdlenkerbescheinigung.pdf
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Ulli Dorn
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Re: Tips zur Handhabung des Carnet de Passage

Beitrag von Ulli Dorn »

Hallo Ina & Turi,

die Länderliste ist so nicht korrekt. Es gibt einige Länder mehr, bei denen nicht zwingend ein Carnet benötigt wird, z. B: Tanzania, Burundi und Uganda. In diesen Fällen wird an der Grenze ein TIP (= Temporary Import Permit) ausgestellt. Allerdings gelten die TIP oft nur 1 Monat, manchmal auch 3 Monate. Kaum kalkulierbar ist dabei, ob gegebenenfalls einer Verlängerung zugestimmt wird. Die Spanne reicht von geht gar nicht, über erheblichen Aufwand bis zu kein Problem.

Deshalb möchte ich auch noch mal wie zuvor schon Uwe unterstreichen, dass ein Carnet auch eine Menge Vorteile hat. Man weiß nämlich definitiv wie lange das Fahrzeug im Land bleiben darf. Und das kann eine Menge wert sein. Schließlich verläuft nicht jede Reise geplant. Eigene Krankheit oder irgendwelche Probleme zu Hause können schnell mal dazu führen, dass man seine Reise unterbrechen und zurück fliegen muss. In einer solchen Situation ohne Carnet zu sein ist der blanke Horror.

Das Argument wonach die Handhabung eines Carnets auf Reisen schwieriger sei als die Alternativen kann ich auch nicht nachvollziehen. Wer nicht überblickt, ob das Carnet korrekt abgestempelt ist, hat bei der -länderspezifischen- Ausstellung und Handhabung eines TIP noch mehr Probleme...

@Ina

Nach Sambia kommst du auch ohne Carnet, die stellen auch ein TIP aus - allerdings nur für einen Monat. Eine Verlängerung ist nur beim Zoll möglich. Den gibt es aber nicht überall und das Prozedere ist wirklich nervig.

Gruß

Ulli
Turi
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Re: Tips zur Handhabung des Carnet de Passage

Beitrag von Turi »

Hallo Uli
Genau aus Gründen der Einfachheit habe ich mir ein Carnet ausstellen lassen, gleich mit Formular zur Verlängerung.
Die Handhabung ist unkompliziert und führt viel weniger zu , evtl. teueren , Diskussionen und unnötigem Stress.
Ich verstehe manchmal auch nicht wieso nicht ein Carnet.
Wenn man die Kosten die man ohne hat zusammenzählt, ist das Carnet sicher mehr als einmal bezahlt und wenn man keine Sicherheitszahlung leisten will oder kann, so kann man auf eine Bankbürgschaft zurückgreifen.
Wer das alles so nicht finanzieren/organisieren kann, für den ist Afrika, vor allem im südlichen Teil eh zu teuer geworden.
Und wer sich auf ein Lotteriespiel einlassen will, ohne Carnet und ohne Kohle in der Tasche dort runterfährt, der bleibt besser zu Hause und fängt erst mal an zu sparen.
Solche Unternehmungen enden vielfach in einem Fiasko und haben mit Abenteuer nicht mehr viel zu tun.
Oder man nimmt den Rucksack, mit viel Zeit im Gepäck.
Gruss Turi
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Ina
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Re: Tips zur Handhabung des Carnet de Passage

Beitrag von Ina »

Hallo zusammen,

ich habe mich ein wenig mit der Bankbürgschaft beschäftigt...leider erfolglos!
Die wenigsten Banken kannten das überhaupt und wenn doch,haben sie es nicht
machen wollen.
Hat da jemand einen Tip bei welcher Bank das klappen könnte?
Vielen Dank!

Liebe Grüße
Ina
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russenschleuder
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Re: Tips zur Handhabung des Carnet de Passage

Beitrag von russenschleuder »

willst du unbedingt eine bankbürgschaft? ansonsten kannst du das geld auch direkt beim adac hinterlegen (allerdings wird das geld dort nicht verzinst)
sg Clemens
schnorr
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Re: Tips zur Handhabung des Carnet de Passage

Beitrag von schnorr »

bei einigen banken musst du die summe hinterlegen, was keinen sinn macht, da kannst du es direkt dem adac geben, andere banken brauchen eine sicherheit dafür, z.b das häuschen oder die unbeliehene kapital-lebensversicherung, dann wird die bereitschaft etwas größer, eine bürgschaft auszugeben.
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://jschnorr.com/
Ina
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Re: Tips zur Handhabung des Carnet de Passage

Beitrag von Ina »

Hallo,
ich weiß, daß ich das Geld auch beim ADAC hinterlegen kann.
Das möchte ich eben nicht.
Ich brauche den Namen einer Bank,die das macht - und das scheint
sehr schwierig zu sein !
Hat jemand einen Tip,welche Banken das machen ?

LG
Ina
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marylin
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Re: Tips zur Handhabung des Carnet de Passage

Beitrag von marylin »

Früher machte das Deine HAusbank, aber mittlerweile ist dieser AVALKREDIT kaum mehr zu bekommen, und wenn dann nur gegen saftige Zinsen. am BILLIGSTEN ist es die 1500 Euro(für den niedrigsten Fahrzeugwert) dem Adac zu hinterlegen, sonst hilft nur weiterfragen- und zwar NICHT im internet. Aber klar- bei hochwertigen Fahrzeugen kann die KAution schwindelnde Höhen erreichen.
Surfy
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Registriert: Mo 30. Mai 2011, 12:50

Re: Tips zur Handhabung des Carnet de Passage

Beitrag von Surfy »

Eine Bank gibt einem ohne probleme eine Bankbürgschaft - wenn die eigene Bonität es zulässt.

Dh monatliches Einkommen von X (was schwierig ist wenn man ein Jahr Reisen will) - oder aber ein entsprechendes Vermögen in Cash, Aktien oder Immobilien (die nicht bis zum anschlag beliehen sind).

Das Problem beim Carnet ist - wenn man das kleingedruckte genau liest - dass man mit wesentlich mehr als nur dem Betrag der Bankbürgschaft haftet.

Wenn ich als Bank sehe, dass der Kunde zwar das Geld für die Bürgschaft in Form von Sicherheiten hat - aber darüber hinaus keine Reserven für Kosten die das Carnet auch auslösen könnte (Importzoll etc) - würde ich das auch ablehnen.

Als Bank kann ich auch nicht abschätzen, was diese Person die die Bürgschaft will - in diesem Reisejahr an Lebenskosten hat - und würde erhebliche finanzielle Rücklagen auf dem Konto sehen wollen..

Das heisst:

Szenario A:
Es liegt ein ansehliches Vermögen auf dem Konto = die Bank würde einen Bürgschaft geben. Allerdings wird niemand der genug Geld hat - kosten für eine Bürgschaft zahlen wollen. Dieses Klientel hinterlegt cash

Szenario B:
Es ist zwar Vermögen vorhanden, aber nicht soviel dass eine Bürgschaft für die Bank risikolos wäre. Nun schätzt die Bank sehr genau ab, ob der Kunde ohne gesicherten Job nach der Reise - den worst case stemmen könnte.. Dieses Klientel wird wohl öfters abgelehnt...
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Uwe Schmitz
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Re: Tips zur Handhabung des Carnet de Passage

Beitrag von Uwe Schmitz »

hallo surfy,
nicht ganz korrekt:
auch wenn ich zB. nur 6 wochen nach ägypten will, brauche ich ein (teures)carnet. ich bin und bleibe dabei in beruflich fester anstellung.
trotzdem keine bankbürgschaft!

nenne mir eine bank, die fürs carnet bereit ist, eine bankbürgschaft zu geben!

grüsse
uwe
Ulli Dorn
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Re: Tips zur Handhabung des Carnet de Passage

Beitrag von Ulli Dorn »

Ich weißt ja nicht wo ihr eure Informationen so her habt, aber ich habe in Bezug auf Bankbürgschaften oder Avalkredite andere Erfahrungen.

Wie der Name so schön sagt, handelt es sich um eine Kreditform, bei der es im Normalfall nicht zur Auszahlung der Kreditsumme kommt. Da sind die Gebühren bzw. Zinsen deutlich niedriger als bei normalen Krediten. Zur Zeit liegen sie je nach Bank, Bürgschaftssumme und weiteren Eckdaten zwischen 1% und 2,5% der Bürgschaftssumme pro Jahr. Daher würde auch niemand, der sich auch nur ein bisschen auskennt, so blöd sein und eine größere Bürgschaftssumme cash beim ADAC hinterlegen. Das Geld, vernünftig angelegt, bringt auf jeden Fall mehr Ertrag als die Zinzen für den Avalkredit kosten.

Allerdings: es ist eben ein Kredit. Und den bekommt man nur gegen entsprechende Sicherheiten. Wenn man die nicht hat, kann man sich Gang zur Bank auch sparen. Man braucht aber nur die tatsächliche Bürgschaftssumme zu besichern. Irgendwelches Kleingedrucktes in Carnetbedingungen interessiert da überhaupt nicht. Wenn man z. B. bei der Bank einen Avalkredit über 5.000 Euro hat, haftet die Bank auch nur in dieser Höhe. Eventuelle weitere Forderungen landen ohnehin via ADAC direkt bei dem Carnetinhaber.

Schlechte Karten haben in diesem Zusammenhang alle, die nur ein Konto einer der Internetbanken haben. Die bieten meines Wissens Avalkredite nicht an. Sonst aber alle nornalen Haus- und Geschäftsbanken. Im Zweifel muss man mal einen Termin bei einem Geschäftskundenbetreuer machen.

Gruß

Ulli
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