Mit dem Pflanzenöl-Jeep quer durch Afrika zur WM 2010
19.05.2009 - Westdeutsche Zeitung
Wuppertal/Kapstadt. Ein bisschen erinnert er an Harrison Ford in seiner Paraderolle des Indiana Jones. Nur ist Reinhard Arens kein Archäologe, sondern Landschaftsgestalter. Und er sucht auch nicht die Bundeslade, sondern vielmehr ein gut vorbereitetes Abenteuer: Pünktlich zur WM 2010 will der 41-Jährige in drei Monaten von Wuppertal nach Kapstadt fahren – mit dem Auto. Dem Zufall überlässt Arens, der bereits vier Jahre in Afrika arbeitete und heute in Saudi Arabien lebt, dabei nichts. Vier Jahre hat er sich auf die Expedition vorbereitet. Heute startet die Test-Tour nach Marokko [...] Der eigentliche Clou aber ist: Der Landrover fährt mit Rapsöl ... mehr
Gruß
Birgitt
Mit Pflanzenöl-Jeep quer durch Afrika zur WM 2010
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Kuno
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Re: Mit Pflanzenöl-Jeep quer durch Afrika zur WM 2010
Aaaalso. Erstens emal ist es wohl ein Rover und kein Jeep. Fanegt schon gut an.
Bei der Kriminalität sieht es anders aus. „Vor Dieben versuchen wir uns zu schützen, etwa mit einem einbruchsicheren Käfig im Innenbereich des Wagens.
Naja. Mal was anderes. Man setzt sich gleich seler ins Gefaengnis...
Es handelt sich um einen Landrover älteren Modells. „Aber da Geländewagen eher zum Angeben als fürs Gelände taugen, musste ich ein wenig nachhelfen“, sagt KFZ-Mechaniker Uli Gawlick. Er weiß, wovon er spricht – schließlich arbeitetet er für Eventfirmen, deren Trips durch die Sahara genauso wie durch den Dschungel führen.
Bin eigentlich mit der Gelaendegaengikeit meines Rovers ganz zufrieden. Aber man kann immer noch viel teuere Zuruestteile verbauen, wenn man will
In Arens Wagen hat er einen sogenannten Überrollkäfig eingebaut, falls das Schätzchen sich überschlägt. „Absolut genickbruchsicher“, versichert Gawlick. Und auch das Fahrwerk wurde erhöht, um große Hindernisse zu überwinden. Geschlafen wird auf dem Dach; ein Moskitonetz mit zusätzlicher Plane schützt auch vor Regen.
Innen eine Kaefig gegen Einbruch und aussen noch ein Ueberrollkaefig - das ganze umspannt mit einem Moskitonetz. Da kann nichts mehr passieren...
Ausser eben ein Genickbruch. Den verhindert naemlich der Ueberrollkaefignicht unbedingt! :?
Der eigentliche Clou aber ist: Der Landrover fährt mit Rapsöl. „Das ist für den Cup entscheidend“, betont Arens, „Wir wollen nicht einfach mit aufgemotzten Karosserien auf dem ärmsten Kontinent der Welt umherfahren.“ Und da es nicht in allen Ländern Rapsöl gibt, „fahren wir mit Diesel, der auf Bäumen wächst“. Im Klartext heißt das: Für 800 Euro hat er ein Stück Regenwald in Südamerika gekauft, um es vor Rodung zu schützen. Die Bäume dort gleichen den Kohlendioxid-Ausstoß von etwa 100.000 Kilometern Fahren mti Diesel aus. „So ist die Aktion nicht sinnlos.“
Die Produktion von Biotreibstoffen okkupiert sehr grosse landwirtschaftlich nutzbare Flaechen. Flaechenauf denen sonst Nahrungsmittel angebaut werden koennten. Vor allem in Laendern der sog. 'Dritten Welt' hat man damit ein Problem...
Den letzten Abschnitt des Textes kapier ich nicht. Nur weil er ein Stueck Urwald gekauft hat wird nun die Aktion ploetzlich 'sinnvoll'? (Der Wald wird dort frueher oder spaeter abgeholzt, ob wir jetzt eine Patenschaft haben oder nicht!)
Sinnvoll waere das Ganze ja nur, wenn er gar nicht erst fahren wuerde. Aber wenn man den Text nochmal liest geht es ja vor allem darum was zu erleben und Spass zu haben. Dann soll man es doch auch gleich so formulieren. Ist doch in Ordnung, oder?
Bei der Kriminalität sieht es anders aus. „Vor Dieben versuchen wir uns zu schützen, etwa mit einem einbruchsicheren Käfig im Innenbereich des Wagens.
Es handelt sich um einen Landrover älteren Modells. „Aber da Geländewagen eher zum Angeben als fürs Gelände taugen, musste ich ein wenig nachhelfen“, sagt KFZ-Mechaniker Uli Gawlick. Er weiß, wovon er spricht – schließlich arbeitetet er für Eventfirmen, deren Trips durch die Sahara genauso wie durch den Dschungel führen.
Bin eigentlich mit der Gelaendegaengikeit meines Rovers ganz zufrieden. Aber man kann immer noch viel teuere Zuruestteile verbauen, wenn man will
In Arens Wagen hat er einen sogenannten Überrollkäfig eingebaut, falls das Schätzchen sich überschlägt. „Absolut genickbruchsicher“, versichert Gawlick. Und auch das Fahrwerk wurde erhöht, um große Hindernisse zu überwinden. Geschlafen wird auf dem Dach; ein Moskitonetz mit zusätzlicher Plane schützt auch vor Regen.
Innen eine Kaefig gegen Einbruch und aussen noch ein Ueberrollkaefig - das ganze umspannt mit einem Moskitonetz. Da kann nichts mehr passieren...
Ausser eben ein Genickbruch. Den verhindert naemlich der Ueberrollkaefignicht unbedingt! :?
Der eigentliche Clou aber ist: Der Landrover fährt mit Rapsöl. „Das ist für den Cup entscheidend“, betont Arens, „Wir wollen nicht einfach mit aufgemotzten Karosserien auf dem ärmsten Kontinent der Welt umherfahren.“ Und da es nicht in allen Ländern Rapsöl gibt, „fahren wir mit Diesel, der auf Bäumen wächst“. Im Klartext heißt das: Für 800 Euro hat er ein Stück Regenwald in Südamerika gekauft, um es vor Rodung zu schützen. Die Bäume dort gleichen den Kohlendioxid-Ausstoß von etwa 100.000 Kilometern Fahren mti Diesel aus. „So ist die Aktion nicht sinnlos.“
Die Produktion von Biotreibstoffen okkupiert sehr grosse landwirtschaftlich nutzbare Flaechen. Flaechenauf denen sonst Nahrungsmittel angebaut werden koennten. Vor allem in Laendern der sog. 'Dritten Welt' hat man damit ein Problem...
Den letzten Abschnitt des Textes kapier ich nicht. Nur weil er ein Stueck Urwald gekauft hat wird nun die Aktion ploetzlich 'sinnvoll'? (Der Wald wird dort frueher oder spaeter abgeholzt, ob wir jetzt eine Patenschaft haben oder nicht!)
Sinnvoll waere das Ganze ja nur, wenn er gar nicht erst fahren wuerde. Aber wenn man den Text nochmal liest geht es ja vor allem darum was zu erleben und Spass zu haben. Dann soll man es doch auch gleich so formulieren. Ist doch in Ordnung, oder?




