Die Salzkarawane - Nomade auf Zeit - Live-Reportage

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Birgitt
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Die Salzkarawane - Nomade auf Zeit - Live-Reportage

Beitrag von Birgitt »

Die Salzkarawane
Nomade auf Zeit

Von und mit Karl Lueger


Live-Reportage

28.02.2010 - D - Köln, Alte Feuerwache


"Wer in die Wüste geht, wird nicht derselbe bleiben, der er vorher war", prophezeit Karl Lueger. Er muss es wissen. Denn er hat lange Zeit seines Lebens mit Kamelen in der Wüste verbracht. Seit Jahrzehnten zieht es den fotobegeisterten Erlebnispädagogen und Touren-Veranstalter immer wieder in die sandige Weite der Ténéré.

Durch diese Wüste im Norden der afrikanischen Republik Niger führt die Route der letzten großen Handelskara-wane der Welt: die Salzkarawane der Tuareg-Nomaden. Bis zu 300 Kamele, beladen mit Datteln, Getreide und anderen Handelsgütern, setzen sich wie an einer Perlenkette aufgeschnürt in Bewegung. Vom steinigen Air-Gebirge aus schreiten sie in einer 700-Kilometer-Wanderung nach Osten, zu den Salinen der Oasen Bilma und Fachi. Die zähen Reit- und Lasttiere werden eigens für diesen Gewaltmarsch gezüchtet. Ihnen und ihren Führern verlangt die Strecke extreme Leistungs- und Leidensfähigkeit ab. Knapp zwei Wochen lang stapft die Karawane täglich 17 Stunden durch das glühend heiße Dünenmeer. Dem Auge bieten sich nichts als Sand, Himmel und Horizont. Einzig der gleichmäßige Glockenschlag des Karawanenführers und das Brausen des Windes durchdringen die schwere Stille.

Tagsüber erlebt Karl Lueger glühende Hitze von 42 Grad, nachts sinkt die Temperatur unter den Gefrierpunkt. Die extremen Verhältnisse der Ténéré überleben nicht einmal die anspruchslosesten Pflanzen. Aber gerade die Eintönigkeit der Wüste macht Luegers Vortrag zu einem besonderen Erlebnis. Suggestive Bilder vereinen die Weite eines taubenblauen Firmaments mit bizarren Felsformationen. Oasen verzaubern, in denen das Grün urplötzlich im Überfluss sprießt und die Lehmbauten beschattet. Lueger taucht nicht nur in die Dünen ein, sondern auch tief in die Kultur der Tuareg, deren Lebensphilosophie ihm die Augen öffnet...

Als kulinarisches Abenteuer wartet Curryhuhn mit Kochbananen, als Dessert lockt Ranavalo: Torte aus Madagaskar mit Bananen und Kokoscreme.



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Gruß
Birgitt
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