Filmtournee: Koloniale Gespenster in Europa und Afrika

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Alexander
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Filmtournee: Koloniale Gespenster in Europa und Afrika

Beitrag von Alexander »

Filmtournee: Koloniale Gespenster in Europa und Afrika

Vom 13.-19. Oktober veranstalten AfricAvenir International e.V. und „Remember Resistance" fünf bildungspolitische Veranstaltungen in fünf verschiedenen deutschen Städten zum Thema „Koloniale Gespenster in Afrika und Europa". Nach einer multimedialen Einführung ins Thema wird der Film "Juju Factory" in Anwesenheit des Regisseurs Balufu Bakupa-Kayinda gezeit und diskutiert.
Koloniale Gespenster in Afrika und Europa
eine audio-visuelle Spurensuche nach der Kolonial- Geschichte und Gegenwart mehr...

Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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schu achbar ?

Re: Filmtournee: Koloniale Gespenster in Europa und Afrika

Beitrag von schu achbar ? »

Zitat aus der gelinkten Site

Kolonialismus ist auch heute noch allgegenwärtig – in den Mentalitäten, den Verhaltensweisen, aber auch im Stadtbild und im Selbstverständnis der kolonisierenden und kolonisierten Nationen/Gemeinschaften. Im Zentrum dieser Tournee steht Brüssel,


Stimmt !
Nur , dass die Rollen vertauscht wurden.
Brüssel ist in naher Zukunft keine mehrheitlich von Europäern bewohnte Hauptstadt mehr.
Etwa ein Drittel der Einwohner sind Muslime, Tendenz steigend.
57 Prozent der Neugeborenen sind Muslime, Tendenz steigend.
Meistvergebener name bei Neugeborenen : Mohammed
Die meisten stammen aus Nordafrika u. dem Nahen Osten.
Islamische Uniformiertheit greift um sich, Gedenkveranstaltungen zum
11. September werden verboten mit der Begründung, es passe nicht in den Fastenmonat Ramadan.
14 der 26 Abgeordneten der regierenden (den Bürgermeister stellenden )sozialistischen Partei dort in Brüssel sind Moslems.
Inzwischen wird auch schon von muslimischen Stadtverordneten der Abriss des Denkmals gefordert, welches an den Völkermord an christlichen Armeniern erinnert.

Im letzten Ramadan , also vor drei Wochen wurde ein Obdachloser in Brüssel von zwei Moslems attackiert, weil er in der Öffentlichkeit eine Bierdose geöffnet hatte.
Er wurde solange mit einem Nagelbrett geschlagen , bis eine Beinarterie getroffen wurde.
Als Zeugen die Polizei alarmierten lag der Mann schon in einer grossen Blutlache u. wurde von inzwischen dazugekommenen
`südländischen Jugendlichen` von allen Seiten
mit voller Wucht ( auch an den Kopf)getreten.
"Ramadan Riots" sind Brüssels alljährliche Rituale.
Das Nicht Moslems bei Nichtbefolgung islamischer Sitten inzwischen vogelfrei sind ist eine weitere Steigerung dieser kranken Zustände in Europas Hauptstadt.

In dieser Sadt haben sich Fussballfans u. Jugendliche aus Einwandererfamilien eine stundenlange Strasenschlacht nahe des Anderlechtstadions geliefert.
Hintergrund war ein Aufruf im Internet
alle weissen !!!! Anhänger des Vereins Anderlecht anzugreifen.
Es waren auch viele Schwarzafrikaner bei den Auseinandersetzugen involviert.


2004 gründete ein belgischer Konvertit in Brüssel die Partei der Neumuslime. Eine seiner Äusserungen, auch warum er Frauen
(in Brüssel !!) nicht die Hand gibt:
“Das wäre Betrug an Allah, Es wäre auch Betrug an der, der man die Hand gibt, indem man sie glauben lässt, gleichwertig zu sein. … Ich sage zu den Muslimen: Vergesst diese Koloniertenhaltung! Die Kolonien haben sich außerhalb Algeriens schon lange zerstreut. Die Einwanderer sind “schon zu viele”, um sich zu integrieren: Es sind darum die Belgier, die sich anpassen müssen.„


Mit Hintergrund dieser Entwicklungen, die sich natürlich nicht nur auf Brüssel beschränken, finde ich sämtliche
"Kolonialzeit-Beschuldigungs-Aktionen" kontraproduktiv.

Historisch mögen sie richtige Aussagen beinhalten u. die Kolonialzeit war eine grosse Ungerechtigkeit und Menschenverachtung.

Aber in der heutigen Zeit bewirkt sie ein schlechtes Gewissen zur falschen Zeit u. macht die Europäer noch blinder für die aktuellen Entwicklungen.

Im Gespräch mit musl. ,arabischen oder christlichen Freunden u. Bekannten , die ausserhalb Europas leben, sage ich das auch ganz offen, dass ich meine kulturelle Heimat nicht als Spielwiese für die Geburtenüberschüsse der dritten Welt zur Verfügung stellen möchte.
Gruppen, die immer grösser werden, immer mehr ihre eigene Parallel oder Gegengesellschaft bilden u. zum Teil weder das Interesse noch
die Notwendigkeit vespüren von ihren archaischen Sitten u. Ansichten abzusehen u. sich hier gesellschaftskonform zu verhalten.

Ergebnis: Grosse Verwunderung, Verständnis u. auch Zustimmung.

Auch, wenn ich noch eine angreifbare Minderheitenmeinung, gerade im Bildungsbürgertum, habe:
Ich bin für die Festung Europa, es geht leider nicht anders.

Hier ein paar Eindrücke aus Europa

Bild

Bild

Bild


Hier ein Film von Deutsche Welle über eine Belgierin mit marrokanischen
Wurzeln u. wie sie die Veänderungen in der muslimischen Bevölkerung sieht

Kuno
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Re: Filmtournee: Koloniale Gespenster in Europa und Afrika

Beitrag von Kuno »

Hi, schu achbar ?

Täusche ich mich, oder wurde dein Beitrag etwas revidiert? Woher stammen eigentlich deine Angaben? Frage mich aber auch, warum niemand den Thread weiterführt :mrgreen:

---

Egal; irgendwie passt dein Beitrag nicht zum eigentlichen Thema. Die zZt. stattfindende Einwanderung nach Europa möchte ich nicht mit dem Kolonialsmus in direkte Verbindung setzen, obwohl die Einwaderung in Staaten, die früher Kolonien hatte schon einen Zusammenhang begründed...

---

Leider werde ich den Film wohl nicht sehen; das Thema wäre nämlich schon interessant... hoffe, dass er diese Themen auch berücksichtigt:

A) Wie die afrikanischen Staaten in den 50 Jahren ihrer Unabhängigkeit konsequent die Grenzen, welche die Kolonialmächte willkürlich gezogen haben wieder berichtigt haben, so dass sie auf keinen Fall einen Konfliktgrund bilden.

B) Wie es die ehemals Kolonisierten fertig gebracht haben, die von den Kolonialmächten eingeführten Unterdrückungsmassnahmen gegen die Bevölkerung nicht weiter fortzuführen.

C) Wie es ihnen gelungen ist, aufgrund der Erfahrung mit den Kolonialmächten eine "bessere Gesellschaft" zu gründen.

D) Wie genau die, welche von den Kolonialmächten rassistisch minderwertig eingestuft wurden aufgrund ihrer damaligen Behandlung jeglicher rassisitscher Tendenz abgeschworen haben.

Wäre wirklich interessant zu sehen, ob man sich dem Thema aus allen möglichen Blickwinkeln widmet oder eher doch nicht. Wäre froh, wenn das mal jemand melden könnte...
schu achbar ?

Re: Filmtournee: Koloniale Gespenster in Europa und Afrika

Beitrag von schu achbar ? »

Hallo Kuno,
natürlich ist die Thematik aus Alexanders Link eigentlich eine andere,eine
historische eben.
Als ich aber Brüssel in Verbindung mit Kolonialismus las juckte es mir ein wenig in den Fingern, da ich mich über den Ramadan Vorfall
schon eine ganze Weile aufrege.
Ähnlichkeiten sind schon vorhanden, da ja den Eingeborenen ihre
ursprüngliche Lebensweise genommen werden soll.
Natürlich von der Art u. Weise nicht zu vergleichen mit der historischen Kolonialzeit in der Kolonialmächte sich in einem Wettlauf gegeneinander fremde Gebiete zusammengestohlen haben.
Es läuft ja in der Geschichte nie etwas gleich ab. Es sind stehts andere Konstellationen und Abläufe. Daher der Spruch
"Geschichte wiederholt sich nicht".

Ich persönlich würde Juju Factory auch gerne sehen und kann mir
auch dann erst ein Urteil erlauben.
Gute Produktionen mit dieser Thematik weiss ich durchaus zu schätzen.
Die Schuldgefühle erzeugende Dauerberieselung , die inzwischen schon in der Grundschule angekommen zu sein scheint lehne ich dagegen ab.
Wie gesagt macht zuviel Betroffenheit über die eigene Sippe auch sehr schnell blind für die aktuellen Geschehnisse.
Wer wirklich was für Afrika übrig hat sollte zB private
Spendenaktionen wie hier im Forum unterstützen oder eine Partei wählen
die die aggressive EU Handelspolitik missbilligt.
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