Neue Musik Mesopotamiens
28.11.2010 - D - Bonn, Brotfabrik
Um die beiden Meistermusiker Saad Thamir und Bassem Hawar lässt das kammermusikalische Ensemble Lagash eine neue Dimension orientalischer Klangwelten entstehen. Thamir und Hawar stammen aus dem Irak, wo sie als Dozenten am Bagdader Institut für schöne Künste Komposition, Piano und Violine unterrichteten. Im Exil haben sie sich mit zwei Musikern europäischer Tradition, der Klarinettistin Christina Fuchs und dem Pianisten Jarry Singla zusammengeschlossen, um die Musik Mesopotamiens neu und eigenständig zu interpretieren.
In der solistischen Quartett-Besetzung fasziniert die Formation mit komplexen Klangbildern, orientalischen Melodien, überraschenden Rhythmen und großer Präzision im Respekt vor dem jahrhundertealten Maqamat. Maqam ist ein melodischer Modus in der klassischen arabischen Musik, der sich motivisch um einen Kern aus drei bis fünf fest bestimmten Tönen bildet.
„Ich nehme einen uralten Stoff und mache daraus ein neues Hemd.“
(Saad Thamir)
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Birgitt
Lagash auf Tournee
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Birgitt
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Lagash - Tourdaten 2011
Neue Musik Mesopotamiens
08.10.2011 - D - Paderborn, Festival Musica Sacra
15.10.2011 - D - Bonn, Brotfabrik
Die Gruppe LAGASH bricht die seit Jahrhunderten festgefügten verschiedenen Formen der traditionellen folkloristischen Musik, wie dem Maqam auf und rückt instrumentelle Klangstrukturen in den Vordergrund, während der Gesang zurückgesetzt wird. In der Musik von LAGASH dagegen werden die einzelnen Teile der Maqam-Stücke anders zusammengefügt und die Tonskalen erweitert. Auch das Prinzip der Harmonisierung, d.h. die Komposition von eigenständigen Begleitstimmen wird neu in diese klassische Musik eingeführt.
Die Stücke von LAGASH bestehen wie im Jazz aus komponierten und improvisierten Teilen - Berührungen mit dem Jazz ergeben sich auch durch das Klavier, Klarinette und Bassklarinette. Im Zentrum der Musik steht die Soloinstrumente irakische Kniegeige Djoze. Die klasssischen irakischen Maqam-Instrumente, Djoze, Riq und Tabla gehen mit dem europäischen Klavier und Klarinette eine ungewohnte aber sehr harmonische Verbindung ein, die den europäischen ebenso wie den arabischen Zuhörer verzaubert.
Gruß
Birgitt
08.10.2011 - D - Paderborn, Festival Musica Sacra
15.10.2011 - D - Bonn, Brotfabrik
Die Gruppe LAGASH bricht die seit Jahrhunderten festgefügten verschiedenen Formen der traditionellen folkloristischen Musik, wie dem Maqam auf und rückt instrumentelle Klangstrukturen in den Vordergrund, während der Gesang zurückgesetzt wird. In der Musik von LAGASH dagegen werden die einzelnen Teile der Maqam-Stücke anders zusammengefügt und die Tonskalen erweitert. Auch das Prinzip der Harmonisierung, d.h. die Komposition von eigenständigen Begleitstimmen wird neu in diese klassische Musik eingeführt.
Die Stücke von LAGASH bestehen wie im Jazz aus komponierten und improvisierten Teilen - Berührungen mit dem Jazz ergeben sich auch durch das Klavier, Klarinette und Bassklarinette. Im Zentrum der Musik steht die Soloinstrumente irakische Kniegeige Djoze. Die klasssischen irakischen Maqam-Instrumente, Djoze, Riq und Tabla gehen mit dem europäischen Klavier und Klarinette eine ungewohnte aber sehr harmonische Verbindung ein, die den europäischen ebenso wie den arabischen Zuhörer verzaubert.
Gruß
Birgitt




