Klangkosmos: Madagaskar
05.02.2013 - D - Kempen, Haus für Familien / Campus Kempen
06.02.2013 - D - Düsseldorf, Jazzschmiede
07.02.2013 - D - Herne, Kreuzkirche
08.02.2013 - B - Brüssel, Theater Molière
10.02.2013 - D - Paderborn, Aula des Gymnasiums Theodoranum Paderborn Kulturamt Paderborn
12.02.2013 - D - Siegen, Krönchen Center Siegen Stadt Siegen
14.02.2013 - D - Wuppertal, Hauptkirche Unterbarmen
17.02.2013 - D - Sankt Augustin, Museum Haus Völker und Kulturen
19.02.2013 - D - Hamm, Lutherkirche
20.02.2013 - D - Köln, Domforum
21.02.2013 - D - Remscheid, Teo Otto Theater
22.02.2013 - D - Aachen, Altes Kurhaus
23.02.2013 - D - Bonn, Brotfabrik
24.02.2013 - D - Brilon, Evangelische Stadtkirche
26.02.2013 - D - Gütersloh, Theater Gütersloh
01.03.2013 - B - Schouwburg Beveren, Cultuurcentrum Ter Vesten
Wahrscheinlich brachte Samoela Andriamalalaharijoaona schon als Kind Steine zum Klingen. Schon früh beschäftigte er sich dann auch mit verschiedensten Instrumenten: Geigen und Flöten, Bambuszithern und Schlagwerk. Heute lebt Samy in seinem eigenen Klangkosmos aus Instrumenten, die er alle selbst gefertigt hat. Seine tiefen Kenntnisse der madagassischen Musik eignete er sich auf Studienreisen in entlegene Gebiete Madagaskars an. Viele Musikstile lernte er direkt von lokalen Musikern. Rakotonirina Jean Bosco wuchs im östlichen Hochland der Insel auf. Er hütete als Kind das Vieh seines Großvaters, ging zunächst nicht zur Schule, sang auf der Weide und lernte das Spiel der Laute Kabosy. Seit 2004 tritt er mit Samy auf. Ergänzt wird das Ensemble durch die Sängerin, Tänzerin und Multi-Instrumentalistin Clara. Sie singt in Zafindraona, dem besonderen a-cappella Stil für die alten religiösen Lieder des Ortes Fianarantsoa.
Die gesamte Inselkultur Madagaskars ist mit all ihren lokalen Besonderheiten ein Ergebnis von Kreolisierung in Folge von Besiedlungswellen aus Südostasien, Arabien, Afrika und Europa. Musikalische Fusion ist ein tragendes Element der madagassischen Musikultur. So wurden z.B. europäische Blasinstrumente in das Volksmusiktheater Hira Gasy einbezogen, um mit ihrer Lautstärke auf die Darbietungen der Truppe aufmerksam zu machen; Kirchenmusik setzte sich im Kontext einer tief greifenden Missionierung durch und befeuerte die madagassische Lust auf mehrstimmigen Gesang. Das Ensemble bedient sich dieses musikalischen Reichtums: In vielen Lieder mischen sie lokale Stile, Dialekte und Instrumentaltraditionen. Dennoch ist dieses kompetente Crossover durch und durch madagassisch.
Tournee mit finanzieller Unterstützung des Goethe Zentrum Madagaskar, des Goethe Institut in Verbindung mit dem Auswärtigen Amt.
Gruß
Birgitt
Samy & Bosco auf Tournee
Moderator: Moderatoren




