Hier noch eine Alternative zur Anregung
Du verläßt Douz in östliche Richtung auf der Teerstraße. Genau 7 Kilometer nach dem Ortsschild von Douz geht es von der Straße nach rechts auf die Piste. Sie ist zunächst schlecht einsehbar, da du zunächst auf einen Hügel fahren mußt. Peile am Besten N 33°27'26,39'' E 9°07' 31,2'' an. Die ersten Kilometer fährst du auf guter Piste die dann immer mehr versandet. Du mußt dann kleine Dünen und Sandverwehungen überqueren.
Bis 1998 gab es in Richtung N 33° 18' 29,0'' E 9° 16' 04,0'' einen Brunnen mit einem Windrad in südwestlicher Richtung, den man zur Orientierung nutzen konnte. Dieses wurde aber leider abgerissen. Bei dieser Koordinate findest du drei Brunnen mit mäßiger Wasserqualität.
Einer der Brunnen:
Du hältst dich weiter in Richtung N 33° 00' 19,4'' E 9° 36' 59,1'', also Richtung Ksar Ghilane. Nachdem du dich südlich der Höhe der drei Brunnen befindest wirst du auf eine Gegend stoßen, die so aussieht:
Du wirst den größten Teil der Strecke zu Fuß abgehen müssen, um dir den optimalen Weg zu suchen.
Die Dünen werden immer höher und nehmen zunächst dieses Format an:
Nach etwa der Hälfte der Strecke wirst du auf diese Dünen treffen:
Im Hintergrund siehst du schon die Sicheln, welche immer größer werden und nur noch sehr schwer überwunden werden können.
Je nach Können und Ausrüstung solltest du hier entscheiden, ob du weiter machen willst oder nicht. Von Mensch und Fahrzeug wird hier einiges abverlangt. Solltest du dich entscheiden, den einfacheren Weg zu wählen, würde ich in Richtung N 33° 01' 25'' E 9° 20' 25,7'' nach südwesten abdrehen. Du umgehst so die großen Sicheldünen. Die Dünen werden dann wieder kleiner und die ersten Büsche zeigen sich wieder:
Im falle der einfacheren Strecke kannst du dich dann mit dem GPS am 33. Breitengrad zum Ksar Ghilane orientieren.
Noch eine Anmerkung: Diese Strecke ist und da insbesonders die schwierige Variante nicht zu unterschätzen. Je nach Sandbeschaffenheit (trocken = locker; feucht = fester) wird viel Körpereinsatz (schaufeln) notwendig werden. Sandbleche, Schaufel und ausreichend Trinkwasser sind unerläßlich. Auf dieser Strecke gab es zwischen 1995 und 1999 in drei Fällen Tote zu beklagen. Die Ursachen waren: Motorradfahrer hatten nur einen halben Liter Wasser dabei und die Strecke unterschätzt, in anderen Fällen gab es mit dem Kfz Probleme und man hatte sich zu Fuß aufgemacht, ohne ausreichend Wasser mitzuführen.
Ich habe auf dieser Strecke einige Kilo abgenommen,

würde sie aber jederzeit wieder machen. Für mich war es ein unvergeßliches Erlebnis.
Viel Spaß auf der Piste wünscht
Alexander